Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • waldling +6.8.2023
    Forum-Teilnehmer
    • 04.09.2011
    • 2320

    #151
    AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

    Hallo Stephan,

    auf grandmaonline.org (Mennoniten-Datenbank) werden für so eine frühe Zeit keine Dodenhoeft/Todtenhaupt geführt. Erst um 1900 taucht eine Familie Dodenhoeft aus Steegen auf. Da werden dann auch Nachkommen angegeben, die nach dem Krieg nach Uruguay und 1977 nach Deutschland/Espelkamp emigriert sind. Wenn gewünscht sende ich auch nähere Daten.

    Gruß
    Uwe

    Kommentar

    • Gertru
      Forum-Teilnehmer
      • 18.03.2018
      • 127

      #152
      AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

      Hallo, Dodenhoeft- Forscher,
      zur Namensänderung habe ich in Kirchenbüchern ab und zu mal gefunden,
      dass die Pastoren plattdeutsche Namen ins Hochdeutsche übersetzt haben. Der nächste Pastor schrieb in der selben Familie dann wieder die plattdeutsche Urform.
      Vielleicht war es zu einer Zeit auch modern, seinen Namen in die hochdeutsche Form umzuwandeln?

      Viele Grüße
      Angela

      Kommentar

      • waldling +6.8.2023
        Forum-Teilnehmer
        • 04.09.2011
        • 2320

        #153
        AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

        Hier ein LInk zu "Mennoniten in den Akten der Einwanderungszentrale"


        Dort finden sich auf Seite 73 Dodenhoeft. Möglicherweise Nachkommen des Johann Michael Dodenhoeft aus Einlage/Bohnsack *15.11.1824. Bitte den Einleitungstext lesen.

        Kommentar

        • chaos26670
          Forum-Teilnehmer
          • 02.06.2019
          • 34

          #154
          AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

          Zitat von waldling
          Hier ein LInk zu "Mennoniten in den Akten der Einwanderungszentrale"


          Dort finden sich auf Seite 73 Dodenhoeft. Möglicherweise Nachkommen des Johann Michael Dodenhoeft aus Einlage/Bohnsack *15.11.1824. Bitte den Einleitungstext lesen.
          Lieben Dank für den vorstehenden Link.
          Ich kannte diese Quelle bereits und habe auch schon versucht mir darüber Gewissheit über die Religionszugehörigkeit
          zu verschaffen. Leider auch ohne Ergebnis.
          Die Verbindungen in den russischsprachigen Raum sind mir in wesentlichen Teilen bekannt.
          Mir sind sogar Rückläufe von Dodenhoefts aus Russland in die Niederlande im 20ten Jahrhundert bekannt.
          Dazu liegen mir drei Karteikartenauszüge aus den Niederlanden vor.

          Kommentar

          • chaos26670
            Forum-Teilnehmer
            • 02.06.2019
            • 34

            #155
            AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

            Danke an Gertru für den Beitrag bezüglich Hochdeutsch und Plattdeutsch.
            Genau solche Gedankengänge hatte ich auch schon.
            Tja, aber wer könnte darüber wohl mal eine qualifizierte Expertenmeinung abgeben ??

            Kommentar

            • chaos26670
              Forum-Teilnehmer
              • 02.06.2019
              • 34

              #156
              AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

              Zitat von waldling
              Hallo Stephan,

              auf grandmaonline.org (Mennoniten-Datenbank) werden für so eine frühe Zeit keine Dodenhoeft/Todtenhaupt geführt. Erst um 1900 taucht eine Familie Dodenhoeft aus Steegen auf. Da werden dann auch Nachkommen angegeben, die nach dem Krieg nach Uruguay und 1977 nach Deutschland/Espelkamp emigriert sind. Wenn gewünscht sende ich auch nähere Daten.

              Gruß
              Uwe
              Lieben Dank !

              Daten zu diesen Dodenhoeft würden mich interessieren !

              Kommentar

              • chaos26670
                Forum-Teilnehmer
                • 02.06.2019
                • 34

                #157
                AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                Zum Teil wurde hier vorgetragen mit Bezug auf Dorothea Weichbrodt geb. v.Tiedemann: Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig in Stamm- und Namenstafeln vom 14.-18.Jahrhundert. - Danziger Verlagsgesellschaft Paul Rosenberg, Klausdorf bei Kiel, 5 Bände zu je 400-500 Seiten, 1986-1993.
                Ich habe leider das Pech diese Ausgaben nicht einsehen zu können.
                Ich habe mich daher des Danzig-Weichbrodt-Index von H.D.Lemmel bedient :

                Nachfolgend kann man die Lemmel Genealogie zur Familie Martens in Danzig öffnen und findet den ersten
                Hinweis auf Dodenhoff :

                Nach anklicken von Martens kommt man zu Susanna Dodenhoff : http://geneal.lemmel.at/Mrts-33a.html
                Über Mrts-32/D kommt man zu Peter Dodenhoff * um 1621, begraben 30.10.1691 in Danzig-Marien 374

                Über Mrts-31/D gelangt man zu :
                Peter Dodenhoff D733 – Seefahrer aus Hollum in Danzig
                Eltern unbekannt
                * um 1572, begraben 30.5.1623 in Danzig-Marien 374
                Seefahrer aus Hollum/Ameland/Niederlande. 1616 wurde er Danziger Bürger. 1620 kaufte er das Grab 374 in St.Marien. Auch Dodenhöft.
                ∞ 12.9.1616 in Danzig-Marien mit Susanna Weßel D734
                * um 1590, begraben 31.1.1628 in Danzig-Marien 374
                sie ∞2) 1625 mit Henrich Quenckler. 1628 starb sie im Alter von 38 Jahren.
                ihre Eltern: Hans Weßel D735, (* etwa ?1545)
                1584 urkundlich, 1587 Vorsteher St.Joh., 1604 ref. Vertreter des Hohen Quartiers in Danzig. Siehe Mrts-30/W; ∞ (1576) mit Anna Ulrich D648, (* etwa ?1550)
                Verbürgt ist nur ihr Vorname Anna. Wahrscheinlich ist sie eine Schwester des Hans Ulrich aus Bremen..
                Sohn:
                1. Peter, * um 1621 - Kaufmann in Danzig, siehe Mrts-32/D

                Sehr interessant fand ich die Textstelle : Auch Dodenhöft.

                Leider lässt sich hierbei nicht ersehen wer der Urheber , die Quelle dieser Feststellung ist.
                Hier wird ja anheim gestellt das Dodenhoff und Dodenhoeft dieselbe Person meint.
                Insoweit fängt hier ja die Namensvielfalt bzw. Änderung an.

                Kommentar

                • waldling +6.8.2023
                  Forum-Teilnehmer
                  • 04.09.2011
                  • 2320

                  #158
                  AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                  Hallo Stephan,

                  welche Personen der folgenden Familie Ausgangspunkt für den mennonitischen Glaubens war wird nicht explizit genannt, kann ich also nur vermuten anhand der Daten, die bei Nicht-Mennoniten nur spärlich bis gar nicht genannt werden.


                  Es beginnt mit:


                  Vater: Dodenhoeft, ?

                  Mutter: Foth, Hulda *24.10.1879 Grenzdorf, Prussia +25.06.1960 Germany

                  Zu beiden Personen konnte ich Vorfahren mehrerer Generationen ermitteln (also nicht bei grandma).


                  Zum Vater: Dodenhoeft, Adolf (1), letzter Bürgermeister und Standesbeamter von Steegen

                  Zur Mutter: Hulda Elisabeth Selma Geburtsort Grenzdorf B +Helmstedt, Heirat 30.11.1899 Steegen

                  Was die Vorfahren des Adolf angeht, so will ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen was den Spitzenahn angeht, warte noch auf eine Aufstellung der Dodenhoeft von jemanden. Da dreht es sich bei mir. Nach meiner Rekonstruktion ist es mindestens der Nicolaus or Claas Dodenhoeft *16.12.1710 Freienhuben mit Sara Heinrich.

                  Dazwischen ist von Adolf gerechnet ein Samuel Adolph, Samuel Adolph, Erdmann und noch ein Erdmann Dodenhoeft.

                  Nun zu den Nachkommen des Adolf (1) Dodenhoeft (jetzt wieder grandma).


                  Sohn: Dodenhoeft, Max (Landwirt/Hofbesitzer von mir) *01.11.1900 Steegen +29.10.1976 Espelkamp, Nordrhein-Westfalen.

                  Migration: 1951 Uruguay 1961 Germany
                  Heiratet am 12.03.1927 die Anna Claassen *03.05.1905 Tiegenhagen +26.03.1986 Bielefeld.
                  Migrationsdaten wie oben.

                  Beide haben 5 Kinder zwischen 1928 und 1945:

                  Für die Tochter Regina Hulda Emilie Dodenhoeft gibt es reichlich weitere Nachkommen, bei den anderen nur spärliche bis gar keine Daten. Angeben sind deutsche Rückkehrorte. Bei der Regine aber erst durch die Kinder 30.01.1977 Bielefeld.

                  Regina Hulda Emilie *~1930 Steegen heiratet Kliewer, August *~1930 Piotrkowek, Poland

                  Migration 1948 Uruguay 1977 Germany. Bei Kliewer sind auch Vorfahren genannt.

                  Kinder werden 13 genannt mit weiteren Nachkommen. Bei Interesse sende ich sie über PN.


                  Gruß

                  Uwe

                  Kommentar

                  • waldling +6.8.2023
                    Forum-Teilnehmer
                    • 04.09.2011
                    • 2320

                    #159
                    AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                    Ergänzung zu #158
                    Ein Bruder der Regina Dodenhoeft *~1930 ist der Winrich Dodenhoeft *~1945 Tiegenhof, kam wahrscheinlich 1961 mit den Eltern zurück nach Deutschland. Online findet man einige Artikel und Fotos von ihm als Ratsherr in Rahden. Da schließt sich wohl wieder ein kleiner Kreis, was die politische Arbeit angeht.

                    Kommentar

                    • waldling +6.8.2023
                      Forum-Teilnehmer
                      • 04.09.2011
                      • 2320

                      #160
                      AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                      Im Band 1 Ostseebad Stutthof ist ein Foto, auf dem auch Max Dodenhoeft zu sehen ist. Seite 98, das Foto oben links. Guckst du hier:

                      Kommentar

                      • chaos26670
                        Forum-Teilnehmer
                        • 02.06.2019
                        • 34

                        #161
                        AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                        ZU # 160
                        Danke lieber waldling für den Hinweis auf diese Informationsquelle ! Nice !

                        Kommentar

                        • chaos26670
                          Forum-Teilnehmer
                          • 02.06.2019
                          • 34

                          #162
                          AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                          Zu #159

                          Danke waldling , diesen Herren kannte ich noch nicht. Letzten Satz habe ich nicht verstanden .

                          Gruß Stephan

                          Kommentar

                          • waldling +6.8.2023
                            Forum-Teilnehmer
                            • 04.09.2011
                            • 2320

                            #163
                            AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                            Hallo Stephan,

                            gerne geschehen. Der letzte Satz war nur am Rande, weil der Großvater von Winrich, der Adolf Dodenhoeft, letzter Bürgermeister in Steegen war.

                            Beste Grüße
                            Uwe

                            Kommentar

                            • chaos26670
                              Forum-Teilnehmer
                              • 02.06.2019
                              • 34

                              #164
                              AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                              Zu #158


                              Hallo waldling !

                              Info per PN jederzeit willkommen.

                              Arbeite noch an diesem Beitrag.
                              Vieles war mir bekannt, anderes ist mir neu.
                              Ist etwas schwierig bei mir weil ich ja Alles zu allen Namensvarianten sammele und versuche zusammenzufügen.
                              Mir ist auch bewusst das es viele verschiedene Linien geben kann.
                              Habe aber etwas Hoffnung, da mir aus vielerlei Gesprächen mit alten Trägern des Namens und seiner
                              Varianten berichtet wurde. das schon mal jemand in der Vergangenheit die Stammbäume recherchiert und
                              zusammen gestellt hat. Laut deren Aussagen lief alles zusammen auf drei Brüder .

                              Nebenbei etwas Kurioses : Der Samuel Adolf Dodenhoeft 1828 - 1886 sieht genauso aus wie mein Vater mit 40.
                              Hab mich beim erstmaligen ansehen ziemlich erschrocken.


                              Gruß Stephan

                              Kommentar

                              • waldling +6.8.2023
                                Forum-Teilnehmer
                                • 04.09.2011
                                • 2320

                                #165
                                AW: Dodenhöft im nördlichen Werder ab 1662

                                Hallo Stephan,

                                mache mich morgen dran, dir weitere Daten per PN zu senden.

                                Gruß
                                Uwe

                                Kommentar

                                L