Maler, Grafiker, Bildhauer

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  • Antennenschreck
    Forum-Teilnehmer
    • 05.09.2011
    • 1833

    #106
    AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

    Hallöle,

    nein ich bin kein Maler, nein, nein. Aber ich würde hier gerne mal eine Grafik von mir einstellen, welche irgendwie dazu passt. Man beachte die breite Einbahnstraße in die Hölle nach links, und den schmalen steinigen Weg ins Licht nach rechts.

    [ATTACH=CONFIG]23845[/ATTACH]

    LG Arndt
    Angeh
    Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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    • waldkind
      Forum-Teilnehmer
      • 06.10.2008
      • 2366

      #107
      AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

      Hallo Arndt,
      dein Bild gefällt mir gut. Ich hatte auch gleich geantwortet, aber als ich meine Antwort abschickte, flog ich wieder aus dem Forum. Da hatte ich keine Lust mehr alles noch einmal zu schreiben.

      Ich habe mir aber einige Gedanken darüber gemacht, mit welcher Absicht Möller dieses Jüngste Gericht malte, da es sich eindeutig gegen den Handel, gegen die Geschäftemacherei richtet. Bisweilen liest man, Möller habe sich mit diesem Gemälde gegen die Patrizier gewandt. Ich finde das unlogisch. Warum sollte Möller seine Auftraggeber verprellen? Ich glaube, Möller wollte der Welt sagen, dass in Danzig nur ehrliche Geschäfte abgewickelt werden. Denn nur der ehrliche Kaufmann schafft es, sich ständig selber zu ermahnen. Das ist in etwa so als habe unsereiner die Zehn Gebote (oder Vergleichbares) in seiner Diele aufgehängt. Das macht man nicht, um sich seiner Schwächen anzuklagen, sondern um sich an dieser Bewusstseinsstütze zu stärken. Mit solchen Kaufleuten, die sich zur gerechten Tat und Disziplin auffordern, trieb die Welt gewiss gerne Handel.
      Wünsche allen einen erholsamen Abend, waldkind.
      Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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      • Ulrich 31
        Forum-Teilnehmer
        • 04.11.2011
        • 8548

        #108
        AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

        Hallo waldkind,

        hier ein Sprung zu einem anderen Maler aus Danzig: Carl Borromäus Andreas Ruthart (1630-1703). Über eine aktuelle, kurz befristete Ausstellung einiger seiner Gemälde im Nationalmuseum Danzig berichtet dieser verlinkt in deutscher Google-Übersetzung gezeigte gdansk.pl-Artikel von gestern: > https://translate.google.com/transla...m%2Ca%2C139911 .

        Zu diesem Maler ist sonst kaum Persönliches im Internet zu finden. Hier nur eine dürftige Information mit Abbildungen einiger seiner Gemälde, die vergrößert werden können: > https://commons.wikimedia.org/wiki/C...ndreas_Ruthart .

        Ich überlasse es ggf. Dir, darauf einzugehen.

        Viele Grüße
        Ulrich

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        • waldkind
          Forum-Teilnehmer
          • 06.10.2008
          • 2366

          #109
          AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

          Hallo Ulrich,
          Möller wird langsam langweilig, ja? Danke für deinen Beitrag. Es macht mehr Spaß, wenn aus dem Forum Anregungen kommen.

          Zu Ruthart fällt mir zuerst die italienische Seite ein, er hat ja in Italien gelebt.


          Ich finde, dass man doch eine Menge von ihm weiß und ihn gut einordnen kann. Dafür, dass er 1630 geboren ist!

          Ich habe auch noch Paul Kreisel im Hinterkopf. Nicht, dass ihr denkt, ich hätte ihn vergessen. LG waldkind.
          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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          • waldkind
            Forum-Teilnehmer
            • 06.10.2008
            • 2366

            #110
            AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

            Dann noch was für die Nicht-Italiener:
            Aus Neues allgemeines Künstlerlexicon, München 1845, Verlag Fleischmann, Bd 14, S.93:87/94:88


            LG waldkind
            Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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            • sarpei
              Forum-Teilnehmer
              • 17.12.2013
              • 6085

              #111
              AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

              zu # 10ß:

              Ruthart, Carl Andreas. * Danzig 1630, † Aquila (Abruzzen) 1703.

              Der Vater war Gewandschneider, der aus Fürth eingewandert war. - Ruthardt ist nachweisbar 1652 und 1659 in Rom, 1634/44 in der Antwerpener Gilde, 1665 und 1667 in Wien, dazwischen wahrscheinlich auch in Danzig, in Graz, 1672 Venedig und in Rom, wo er als 'Pater Andrea' ins Kloster S. Eusebio der Cölestiner eintrat. Bald darauf übersiedelte er nach Aquila und blieb hier bis zu seinem Tode im Kloster S. Maria di Collemaggio.

              Er malte mit Vorliebe die miteinander kämpfenden gewaltigen Tiere des Nordens, Hirsche und Wölfe, Elche, Bären, später auch die Tiere in Verbindung mit heiligen Eremiten und Szenen aus dem Leben des hl. Petrus Cölestinus (Aquila, Chor der Klosterkirche).

              Obwohl dauernd fern von der Heimat, fügte sich Ruthart in die Danziger Tiermalerei ein; wichtig für ihn besonders Dan. Schultz, später auch Einflüsse von Castiglione und Ph. Peter Roos. Ruthart nimmt unter den deutschen Malern des 17. Jahrhunderts einen hohen Rang ein und wirkte auf die Tiermalerei des 18. Jahrhunderts bis zum Engländer J. Ward ein. Rutharts Farbe ist zwar unlebendig, viel graugelb und graugrünlich, seine Umrisse bleiben etwas scharf gezeichnet, aber er gibt die heftige Bewegung der wilden Tiere richtig und packend wieder und weiß sie in flüssigen Kurven mit der tonigen Landschaft zu verbinden. Meisterhafter als die späteren großen dekorativen Bilder (Schleißheim, Augsburg, Aquila) sind die Kabinettbilder, besonders der 60er Jahre (in vielen deutschen und österreichischen Museen, wie Oldenburg, Dresden, Wien und Wiener Sammlungen, Innsbruck, Prag, Florenz, Pitti). Drei seiner Radierungen befinden sich in Amsterdam (von einer fertigte J. H. Tischbein eine Kopie, Wien, Albertina), zwei in Hamburg.

              Quellen:
              Titi, Ammaestramento . . . di pittura scoltura et architectura ..., Rom 1686
              (grundlegend) Th. Frimmel, Rep. f. Kunstw. IX (1886), S. 129-149
              Th. Frimmel, Studien und Skizzen zur Gemäldekunde 4 (1918/19) 1/ 13 m. Lit
              Th. Frimmel, Lex. d. Wiener Gemäldesammlung 1 (1913) und 2 (1914)
              A. Leosini, Monumenti stor. art. d. Città di Aquila, 1848, p. 101, 226 ff.
              A. Signorini, L'Archeologo nell'Abruzzo, Aquila 1848, p. 230 ff.
              V. Bindi, Artisti Abruzzesi, Neapel 1883. p. 253 f.
              Thieme-Becker
              W. Drost, Barockmalerei, 1926, p. 288
              W. Drost, Danziger Malerei, 1938, p. 141.

              siehe auch:

              Danziger Malerei vom Mittelalter bis zum Ende des Barock: ein Beitrag zur Begründung der Strukturforschung in der Kunstgeschichte unter

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              • Ulrich 31
                Forum-Teilnehmer
                • 04.11.2011
                • 8548

                #112
                AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                Hallo Peter,

                zu #111: Mit Deiner intensiven Quellenrecherche im Internet zu diesem Maler aus Danzig hast Du meine Behauptung in #108, Absatz 2, die sich nur auf das nach Google-Stichwort-Eingabe zu Findende stützte, widerlegt. Jetzt wissen wir dadurch einiges mehr über Carl Andreas Ruthart. Danke dafür. -

                Mein zusätzlicher Beitrag zum Mehrwissen über diesen Maler: die deutsche Google-Übersetzung seiner italienischen Wikipedia-Seite, die uns das liebe waldkind in #109 zeigte: > https://translate.google.com/transla...%2FCarl_Ruther .

                Viele Grüße,
                Ulrich

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                • waldkind
                  Forum-Teilnehmer
                  • 06.10.2008
                  • 2366

                  #113
                  AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                  Lieber Peter, lieber Ulrich,
                  ihr ward recht fleißig. Danke dafür.

                  Was mir bei diesem Künstler als allererstes auffiel ist der Name "Ruthard". Das muss ein urdeutscher Name sein, dachte ich und suchte ihn heraus. Der Name entwickelte sich aus dem althochdeutschen "Hruodhart". Sein Ursprung des ersten Teils "Rut" stammt aus dem Germanischen und bedeutet "Ruhm, Preis". Der zweite Bestandteil ist vom althochdeutschen "harti, herti, hart". Das bedeutet "hart" im Sinne von "kräftig, stark". Ein sehr männlicher Namen wie auch die beiden Vornamen Andreas (der Mannhafte, der Tapfere) und Carl (freier Mann, Kerl). Man kann bei "Ruthart" sehr schön sehen wie ein ursprünglicher Vorname zum Nachnamen geworden ist. Es lässt sich vermuten, dass einer seiner Vorfahren ganz einfach Ruthard (bzw. Hruodhart) genannt wurde, als es noch keine Familiennamen gab. Ich finde der Name des Künstlers passt sehr gut zu den animalischen Motiven, die er malte- ursprünglich, wild und lokal.

                  Was mir hier wiederum bewusst wird, ist, dass Danzig in Sachen Kunst und Kultur recht aktiv ist und immer wieder Ausstellungen mit Copartnern organisiert. Das finde ich toll.
                  Gute Grüße und ein schönes langes Wochenende, waldkind.
                  Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                  Kommentar

                  • Ulrich 31
                    Forum-Teilnehmer
                    • 04.11.2011
                    • 8548

                    #114
                    AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                    Liebes waldkind,

                    ich greife Deinen zweiten Absatz in #113 mit Deinem Lob für Danzigs Aktivität in Sachen Kunst und Kultur auf. Auch ich bin davon sehr angetan, und meine diesbezügliche Beobachtung brachte mich, zumal es eine Ausstellung seiner Gemälde im Nationalmuseum in Danzig (in den Räumen, in denen ich 3 Jahre lang zur Schule ging) betrifft, auf den mir bisher nicht bekannten Carl Andreas Ruthart, worüber gdansk.pl berichtete (vgl. #108).

                    Deine Wünsche für ein schönes langes Wochenende gelten allerdings nur für mich und die anderen Berliner im Forum, die ausschließlich in diesen Genuss kommen (vgl. dazu #1516 im Forum-Thread "Felis Plachanderthema": > https://www.danzig.de/showthread.ph...lachanderthema ).
                    Genieße auch Du (als jetzt geoutete Berlinerin) dieses besondere Wochenende und sei herzlich gegrüßt.
                    Ulrich

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                    • waldkind
                      Forum-Teilnehmer
                      • 06.10.2008
                      • 2366

                      #115
                      AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                      Hallo Peter,
                      ich greife mal einen Satz aus Beitrag 108 heraus, mit dem ich mich beschäftigte:
                      "Rutharts Farbe ist zwar unlebendig, viel graugelb und graugrünlich, seine Umrisse bleiben etwas scharf gezeichnet, aber er gibt die heftige Bewegung der wilden Tiere richtig und packend wieder und weiß sie in flüssigen Kurven mit der tonigen Landschaft zu verbinden."

                      Ich finde, Ruthards Farbe ist alles andere als unlebendig. Ganz im Gegenteil, sie ist von brillanter Strahlkraft, in lebendige Kontraste gesetzt. Die Grautöne heben die Hauptmotive besonders hervor, da sie zu den reinen Farben starke Kontraste bilden. Auch die Gelbtöne sind nicht einfach Graugelb. Die Leoparden z.B. wirken intensiv Gelb. Wir finden lebendiges Lapislazuli, Zinnoberrot, strahlendes Weiß und vielerlei Nuancen von Braun. Das strahlende Weiß hebt sich wunderbar von den Brauntönen ab und bildet gleichwohl einen schönen Hell-Dunkel-Kontrast zu ihm. Das Besondere an dem Grau, so finde ich, ist, dass es als eigene Farbe eingesetzt ist, und nicht als Flächenfüller oder Nebensache. Es bekommt dadurch eine Wichtigkeit, welches es wohl nur selten in einem Bild findet. Der Betrachter erhält die Möglichkeit zu erfahren, welche Möglichkeiten in Grautönen und Graukontrasten stecken. Sehen wir uns z.B. den Wolf einmal genauer an, wie viele verschiedene Grautöne in ihm stecken. Oder schauen wir einmal die Unterschiedlichen Grautöne zwischen den Tieren und den Steinen. Grau ist nicht gleich grau. Grau wird getragen von den unterschiedlichsten Farbtönen. Ich finde das sehr spannend.
                      Die scharfen Konturen der Tiere finde ich sehr schön. Die Tiere rücken dadurch stärker in den Vordergrund, heben sich vom diffusen Hintergrund ab. Durch die Farbgebung verbindet Ruthard das Tier mit der Landschaft, durch die Kontur hebt er sie aus der Landschaft heraus. Das erzeugt eine lebhafte Stimmung, die den Kampf der Tiere heraushebt. Dieser Kampf ist das eigentliche Motiv. Ihn zu beschwören dienen alle stilistische Mittel, so auch die Bewegungen der Tiere. Diese Bewegungen bilden eine in sich geschlossene Komposition, in der vor allem die Aggression und Gnadenlosigkeit einen Raum einnimmt. Diese kurvenreichen Linien der Bewegung bilden zur harten Kontur einen Weich-Hart-Kontrast, was eine ungeheure Spannung herauf beschwört. Diese Spannung findet sich in den Tieren wieder. Das weiche Fell gegen den scharfen Biss. Der sanfte Hirsch gegen die kantige Hufe etc.

                      Nun frage ich mich, warum wählte Ruthard diese Motive?
                      Weil es besonders für diese Motive Käufer fand?
                      Weil er die Jagd, insbesondere die Hatzjagd mochte? War er selber Jäger?
                      Wollte er in der Hauptsache diesen Kampf, diese Aggression darstellen, die letztlich auch jeder Mensch in sich trägt?
                      Welchen Einfluss hatte der Krieg auf seine Malerei?

                      Jedenfalls musste er die Jagd miterlebt haben, um sie so darstellen zu können.
                      Wo genau sollen die tonigen Landschaften sein in seinen Bildern? Ich sehe insbesondere Gestein. Unter tonig würde ich mir eher etwas Weiches vorstellen.
                      Ruthard hat die Tiere sehr genau studiert, ihr Verhalten und ihre Bewegungen. Wir haben somit nicht nur künstlerische Werke vor uns, sondern auch zoologische Dokumente. Ich verstehe gut, dass solche Bilder in einer Zeit ohne Teleobjektiv-Kamera sehr beliebt gewesen waren.

                      Nun wünsche ich allen Forumern ein schönes Wochenende. waldkind.
                      Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                      • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                        Forum-Teilnehmer
                        • 13.02.2008
                        • 3493

                        #116
                        AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                        Liebes Waldkind ! Kennst Du 'Den Jagdzug der Diana ?' Opa hatte das Gemaelde kopiert und es hing ueber dem Sofa im Wohnzimmer und nahm die ganze Laenge des Sofas ein. Wuerde es zu gern wieder sehen. Er musste es in seinen 'Lehr und Wanderjahren gemalt haben. Liebe Gruesse von der Feli

                        Kommentar

                        • sarpei
                          Forum-Teilnehmer
                          • 17.12.2013
                          • 6085

                          #117
                          AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                          Liebe Lita!

                          War es das Bild von Hans Makart?

                          Zu finden u.a. unter https://www.google.com/search?q=Jagd...ih=966#imgrc=_ .



                          Viele Grüße

                          Peter

                          Kommentar

                          • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                            Forum-Teilnehmer
                            • 13.02.2008
                            • 3493

                            #118
                            AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                            Lieber Peter ! Es ist es und ich weiss nicht wie ich Dir danken soll. Habe schon einmal geschrieben, aber wie so oft habe ich wieder einmal einen falschen Knopf gedrueckt. Es ist das erste Bild auf dem Link. Sobald Stephen vom Musik Fest in Port Fairy zurueck ist, werde ich Dir das Bild per Email schicken.Noch einmal, ganz, ganz herzlichen Dank von Deiner Lita. Liebe Gruesse an alle von der Feli.

                            Kommentar

                            • waldkind
                              Forum-Teilnehmer
                              • 06.10.2008
                              • 2366

                              #119
                              AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                              Liebe Feli,
                              wie schön, dass Peter so schnell etwas für dich gefunden hat.
                              Verstehe ich dich richtig, dass dein Opa selber malte? Machte er das beruflich oder als Hobby? Und hast du noch Bilder von ihm, die er malte? Hast du ein Foto von dem Bild der Jagd der Diana von deinem Opa?

                              Liebe Forumer,
                              die Diana ist häufig gemalt worden und ist mir auch schon in Danzig begegnet. Aber da man sich nicht gleichzeitig mit allem beschäftigen kann, bin ich Diana übergangen. Leider habe ich kein Kurzzeitgedächtnis und weiß nun nicht, wo sie überall anzutreffen ist oder war.
                              Aber ich habe im Netz einen interessanten Text gefunden von Hans C. Röper über ein Wandbild im Artushof - "Diana auf der Hirschjagd". Es soll übermalt worden sein. Der Titel des Textes heißt "Die Hirschplastiken im Artushof zu Danzig". Die Urheberseite kann ich nicht laden. Aber wenn ihr den Titel in die Suchmaske z.B. von Google eingebt, erscheint das Bild in Schwarz-Weiß und ihr könnt rechts die pdf-Datei anklicken und öffnen. Auf Seite 282 findet ihr dann die Ausführungen über das Bild. Wenn ihr dann weiter scrollt findet ihr auf Tafel II das Bild.

                              Es wäre super, wenn jemand hier den Text liest und uns eine Zusammenfassung/Inhaltsangabe schreibt. Ich selber sitze gerade in einem anderen Film. Wir stellen fest, dass uns jede Anregung aus dem Forum, auch jede kleinste, zu wunderbaren neuen Erkenntnisse zu der Kunst in Danzig führt.
                              Auf rege Beiträge hoffend grüßt das waldkind.
                              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                              Kommentar

                              • waldkind
                                Forum-Teilnehmer
                                • 06.10.2008
                                • 2366

                                #120
                                AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                                Liebe Forumer,

                                während ich mich anderen Ortes mit der Treckschute beschäftige, habe ich diesen netten Link mit einer Grafik einer Treckschute in Danzig gefunden. Finde ich toll. Den Urheber dieser Grafik habe ich noch nicht entdeckt. Ich setze den Link hierher, um euch Teil haben zu lassen an diesem Fund. Bisher habe ich Danzig noch nicht mit einer Treckschute in Verbindung gebracht. Daher freue ich mich sehr das Bild entdeckt zu haben.

                                http://www.wikiwand.com/de/Treckschute

                                Treckschuten sind kleine Schiffe, die vom Ufer aus den Fluss entlang gezogen wurden. Im Regelfall wurden die Schuten von Lasttieren wie Pferd und Esel gezogen. Am Ufer wurden dafür die sogenannten Treidelwege angelegt. Auf dem Lasttier saß ein Reiter, der das Tier führte. Das Verkehrsmittel stammte aus den Niederlanden und war im deutschen Osten sehr beliebt, weil es sich so besser reisen ließ als zu Pferde auf den sandigen Böden.
                                Wenn nun jemand den Urheber des Bildes herausfindet oder sonstige Informationen zu diesem Bild, dann lasst es uns wissen.
                                Ich freue mich drauf, Euer waldkind.
                                Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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