Maler, Grafiker, Bildhauer

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  • Antennenschreck
    Forum-Teilnehmer
    • 05.09.2011
    • 1833

    #136
    AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

    Hallöle,

    ich wollte was spirituelles zum Thema Pelican aus einem alten Buch beitragen, und da stand nur:

    Pelican (Vogel) siehe Meergans....

    Da hatte ich aber gerade keine Zeit mehr, zum weitersuchen.
    So war die ganze Geschichte.

    LG Arndt
    Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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    • Iris Freundorfer
      Forum-Teilnehmer
      • 22.09.2016
      • 552

      #137
      AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

      Hallo zusammen,

      das schreibt Wikipedia dazu: "Als Symbol für Jesus Christus sind Pelikane auch Teil der christlichen Ikonographie.[14] Nach dem Physiologus, einem frühchristlichen Tierkompendium, öffnet sich der Pelikan mit dem Schnabel die eigene Brust, lässt sein Blut auf seine toten Jungen tropfen und holt sie so wieder ins Leben zurück. Dies wurde allegorisch in Bezug zum Opfertod Jesu Christi gesetzt, wodurch der Pelikan zu einem in der christlichen Ikonographie häufig verwendeten Motiv wurde. Als Symbol für Christus und die Eucharistie findet er sich oft auch auf Vasa sacra wie dem Kelch, dem Ziborium, an Altären und Tabernakeln.

      Die Grundlage für diese Vorstellung liefert möglicherweise die Tatsache, dass sich die Jungen des Pelikans ihr Futter tief aus dem Kehlsack der Eltern holen, was den Eindruck erweckt, sie würden sich an deren Brustfleisch nähren. Außerdem färbt sich beim Krauskopfpelikan während der Brutzeit der Kehlsack rot und erinnert an eine blutige Wunde.

      Ikonographische Darstellungen des Vogels unterscheiden sich in der ursprünglichen Darstellungsform durch geringere Größe, einen kürzeren, spitzen Schnabel sowie die Farbe des Gefieders (gelb, manchmal grün im Gegensatz zu weiß bzw. braun) vom Pelikan in der Natur."

      Im weiteren Verlauf steht dort, dass der Pelikan auch als Wappentier vorkommt. In Deutschland wird nur Brandenburg genannt.

      Viele Grüße
      Iris

      Kommentar

      • Iris Freundorfer
        Forum-Teilnehmer
        • 22.09.2016
        • 552

        #138
        AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

        Hallo zusammen,

        eine ganz andere Verbindung von Pelikan (diesmal die ist die Tintenfüller-Firma gemeint - kennen wir doch noch aus unserer Schulzeit) zu Danzig:

          Pelikan’s fountain pen production spans nearly nine decades and more than a few mysteries have arisen over that time.  Many of those puzzles relate to the provenance of certain models and are born largely from the lack of available documentation today.  One lasting consequence of World War II (1939-45) has been the destruction of […]


        Ist nur ein Randaspekt, trotzdem interessant.

        Viele Grüße
        Iris

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        • Ulrich 31
          Forum-Teilnehmer
          • 04.11.2011
          • 8548

          #139
          AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

          Zu #137:

          Zum letzten Satz ("In Deutschland wird nur Brandenburg genannt [wo der Pelikan als Wappentier vorkommt]"): In Brandenburg ist es allein die Stadt Luckenwalde, auf die dieser Hinweis zutrifft, und zwar mit diesem Wappen:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Lucken...uckenwalde.png .

          Gruß Ulrich

          Kommentar

          • Ulrich 31
            Forum-Teilnehmer
            • 04.11.2011
            • 8548

            #140
            AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

            Hallo Iris,

            der von Dir verlinkt eingestellte sehr ausführliche Bericht über die Niederlassung der Firma "Pelikan" in Danzig-Langfuhr seit 1922 liest sich, zumindest für mich, hochinteressant. - Ich kenne den "Pelikan"-Füller nicht nur aus der Schulzeit, sondern er begleitet mich seitdem bis heute.

            Viele Grüße
            Ulrich

            Kommentar

            • waldkind
              Forum-Teilnehmer
              • 06.10.2008
              • 2366

              #141
              AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

              Hallo Ihr Lieben,

              das freut mich, dass Ihr so fleißig seid und hochinteressante Aspekte ausgrabt. Offensichtlich war der Pelikan in Danzig beliebt. Wer weiß, vielleicht war es ja einst ein Pelikan, der aus dem Meer einen Tintenfisch fischte und ihn über Ägypten fallen ließ, so dass die Ägypter die Tinte erfinden konnten.

              Was mir im Kopf herumspukt ist, ich habe den Pelikan zuerst vor der Hugenottensiedlung in Berlin gesehen. Die Mutter von Daniel Chodowiecki war auch Hugenottin und somit französische Glaubensflüchtige. Chodowieckis Frau war auch Hugenottin. Die van Blockes waren Täufer und es wird vermutet, dass die Familie auch aus Glaubensfluchtgründen ihre niederländische Heimat verließen und nach Königsberg gingen. In den Niederlanden gibt es zumindest echte Pelikane.

              Sehr interessant finde ich das Motiv des fürsorglichen Pelikans in der Heraldik. Kommt in Wappen offensichtlich häufiger vor.


              Die Symbolik soll aber bis in die Antike reichen. Die christliche Interpretation kommt also später hinzu.

              Sehr interessant die Ausführungen über die Firma Pelikan in Danzig-Langfuhr. Durchaus keine Nebensache in der Kunst, wenn man bedenkt, dass auch Tinte ein Medium von Künstlern ist (und das seit mindestens 5000 Jahren). Insbesondere Günter Grass macht der Tinte gleich im doppeltem Sinne alle Ehre, nämlich als Zeichenmedium und als Schreibmedium.

              Ich habe kürzlich die schönsten Kunst-Schnitzereien im Netz gefunden, u.a. schön geschnitzte Kirchenbänke. Ich hoffe, ich finde sie bald wieder.

              Beste Grüße vom waldkind und besten Dank für die vielen interessanten Erkenntnisse!
              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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              • waldkind
                Forum-Teilnehmer
                • 06.10.2008
                • 2366

                #142
                AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                Liebe Forumer,

                die Legende um den Pelikan stammt aus dem Orient. Ihr liegt das arttypische Verhalten des Pelikans zugrunde, der beim Füttern der Jungvögel den Schnabel auf die Seite legt. Beim Füttern der Jungen tropft mitunter das Blut der Fische hervor.

                Das christliche Abendland nahm als Grundlage seiner Mystik und Symbolik den Physilogus. Das war eine griechische Handschrift, die 42 zoologisch-mystische Abhandlungen enthielt. Erste Überlieferungen sollen aus dem 2. Jh. nach Christus aus Alexandria stammen. Im Mittelalter soll diese Schrift nach der Bibel die zweithäufigste Verbreitung gefunden haben.

                Bei den aufkommenden Wissenschaften im Mittelalter war es bei uns üblich auf die antiken Schriften Roms, Griechenlands und denen des Orient zurück zu greifen. Für die Römer, insbesondere für die Griechen war es selbstverständlich sich den Errungenschaften des Orients zu bedienen (Allen voran den Naturforschungen Alexander des Großen. Der war bekanntlich auch in Ägypten).

                Wir müssen uns die Wissenschaft des Mittelalters entschieden anders vorstellen als die heutige Wissenschaft. Man schreckte vor unsinnigen und auch phantastischen Interpretationen von Naturerscheinungen nicht zurück und man schob auf die Mystik, was sich durch Forschung und Experiment noch nicht beweisen ließ.

                Hier den Link aus wikipedia zum Physiologus. Es gibt auch andere Seiten im Netz dazu.


                Einen schönen Tag wünscht das waldkind.
                Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                • Antennenschreck
                  Forum-Teilnehmer
                  • 05.09.2011
                  • 1833

                  #143
                  AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                  Hallöle,

                  also hier im Norden gab es erste Ansätze in Richtung Bildung und Wissenschaft wohl erst unter Karl dem Großen, und dann natürlich noch früher innerhalb der Klöster:

                  Das Schulwesen in Karls Reich

                  Mit der Ausbreitung des Christentums verband der vortreffliche Karl die Errichtung vieler Schulen, welche die Aufklärung der deutschen Völker, die er seiner Herrschaft unterworfen hatte, stark voran brachte. Seine Aufmerksamkeit auf diesen Gegenstand lenkte ein Streit über eine Singart, der, während seiner Anwesenheit im Jahre 787 zu Rom, zwischen den Fränkischen und italienischen Sängern zum Ausbruch gekommen war. Jene bildeten sich ein, als Diener des Monarchen, den Vorzug zu verdienen; die Italiener, welche die Singart des Papstes Gregors des Großen, eines Meisters dieser Kunst, in Ausübung brachten, warfen den Musikern der königlichen Kapelle ihre schlechte Aussprache, ihre tadelnswürdigen Manieren, und überhaupt ihre Ungeschicklichkeit vor. Karl entschied zum Vorteil der Italiener, und er war vom Vorzug ihrer Singart so sehr überzeugt, dass er sie sowohl beim Gottesdienst, als auch überhaupt einführte, und dass er zu Metz in Ostfranken, und zu Soissons in Westfranken, besondere Singschulen anlegte. Zu Lehrern in denselben bat er sich vom Hadrian die berühmtesten Meister ihrer Kunst aus. Der Vorzug der Italiener in der Singkunst machte Karl aber auch auf ihre höheren Kenntnisse in anderen Dingen aufmerksam. Er brachte verschiedene sogenannte Grammatiker, oder Lehrer in der lateinischen Sprache, ebenso Schreib- und Rechenmeister, aus Italien mit zurück, die teils in Klöstern, teils in besonderen Schulen, sowohl Erwachsene, als auch die Jugend, in verschiedenen Künsten und Wissenschaften unterrichten mussten. Karl ließ von einer zu Aachen im Jahre 789 gehaltenen Reichsversammlung einen allgemeinen Befehl ergehen, in allen Klöstern und Stiftern Schulen anzulegen, in welchen die Jugend in der Grammatik, ebenso im Rechnen und Singen unterrichtet werden könnte. Diesem Fügte er eine besondere Ermahnung an alle Bischöfe und Äbte hinzu, die ihnen untergebenen Geistlichen, über deren Unwissenheit der Monarch die größten Klagen Führte, zur Fleißigen Lesung der heiligen Schrift, zur Erlangung nützlicher Wissenschaften, und zur Verbesserung ihrer Schreibart, anzuhalten. Er sorgte für die deutlichere und richtigere Abschrift der Bibeln, die durch die Nachlässigkeit und Unwissenheit der Abschreiber damals oft verfälscht worden waren; er ließ durch den berühmten Geschichtsschreiber der Longobarden, den Paulus Diaconus, einen der gelehrtesten Männer seiner Zeit, der am Hofe des Desiders die wichtige Stelle eines Notars inne hatte, eine Sammlung der besten Predigten der Kirchenväter erstellen, damit sie zur Erbauung des Volkes in den Kirchen vorgelesen werden könnten. In Ansehen der meisten Anstalten, wodurch er mehr Aufklärung unter seine Untertanen bringen wollte, Folgte er dem Rat des Engländers Alkwin, dem er die Aufsicht über seine Hofschule anvertraut hatte. Auf dessen Antrieb stiftete Karl eine Art Akademie, unter deren Mitglieder er auch selber mit gehörte. Die übrigen Stellen bekleideten die angesehensten und einsichtsvollsten Männer am Hofe und im Staate. Jedes Mitglied hatte seinen, entweder von einem berühmten Schriftsteller, oder einem anderen großen Manne des Altertums entlehnten, Namen. Alkwin nannte sich Flaccus; ein gewisser junger Herr, Namens Engelberth; den Karl, seiner besonderen Fähigkeiten und Einsichten wegen, außerordentlich schätzte, wählte sich den Namen Homer; der Abt Adelard von Corwey hieß Augustin, der Erzbischof Riculf von Mainz Damötas, und Karl selbst nannte sich David.

                  LG Arndt
                  Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

                  Kommentar

                  • waldkind
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.10.2008
                    • 2366

                    #144
                    AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                    Liebe Forumer,

                    die Auseinandersetzung mit den Italienern hat bei mir etwas länger gedauert Nun will ich ein paar Brocken, die ich über Paul Kreisel gefunden habe, hier hinein setzen. Immer mit Vorsicht genießen, da ich die Richtigkeit nicht überprüfen kann. Herzliche Grüße vom waldkind.


                    Paul Kreisel

                    deutscher Maler und Grafiker
                    geboren am 23. Mai 1891 in Danzig als Sohn des Kaufmanns Rudolf Kreisel im Hause Brotbankengasse 51;
                    ging nach St. Petri zur Schule;
                    nahm als Schuljunge Malunterricht beim Museumsdirektor Prof. W. Stryowski;
                    besuchte die Kunstgewerbeschule (ich nehme an in Danzig?)

                    Schüler der Albertus-Akademie in Königsberg, belegte u.a. Kunst- und Kulturgeschichte, Archäologie, Anatomie
                    1912-1914 und 1918-1920 Schüler der Professoren A. Degner, R. Pfeiffer, H. Wolff.

                    Studienreisen außer in Deutschland auch in Italien und Russland

                    War als Oberschullehrer, ab 1919 als Maler und Grafiker in Danzig tätig.

                    Schuf Bilder und Radierungen vonDanzig, Posen, Marienburg, Breslau und anderen ostdeutschen Städten sowie eine Mappe „Danziger Bauten“ 1913-1919. Etliche Arbeiten soll das Danziger Stadtmuseum aufgekauft haben. Offensichtlich malte er aber nicht nur Stadtansichten, sondern z.B. auch Genre.

                    An die 250 radierte Platten sollen im Krieg zerstört worden sein.

                    Lebt nach der Flucht in Bad Schwartau.

                    Teilhabe an Ausstellungen in Deutschland, Italien, Buenos Aires, New York, Stockholm, (z.B. Gemeinschaftsausstellung Danziger Maler in den Galerieräumen der Kunstrunde e.V. Hamburg 1948).

                    Einer seiner Schüler - Volker Grewe.

                    Stirbt am 20. September 1982 in Bad Schwartau
                    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                    • Uschi Danziger
                      Forum-Teilnehmer
                      • 28.10.2018
                      • 537

                      #145
                      AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                      Hallo, Forumer,

                      „Von Berlin nach Danzig“
                      Ausstellungseröffnung am 6.07.19 im Haus Chodowiecki und Grass:
                      Daniel Chodowiecki hat sich im Jahr 1773 auf eine Reise von Berlin nach Danzig gemacht.
                      Danziger Künstler haben sich auf seine Fußstapfen begeben.

                      W sobotę, 6 lipca o godz. 13, w Domu Chodowieckiego i Grassa, filii Gdańskiej Galerii Miejskiej, odbyło się otwarcie wystawy „Z Berlina do Gdańska” - zainspirowanej podróżą, którą przebył w 245 lat temu Daniel Chodowiecki. Gdańscy artyści wyruszyli jego śladem.

                      deutsch:
                      https://translate.google.com/transla...s%2Ca%2C149663
                      englisch:
                      https://translate.google.com/transla...s%2Ca%2C149663

                      Uschi Danziger

                      Kommentar

                      • Uschi Danziger
                        Forum-Teilnehmer
                        • 28.10.2018
                        • 537

                        #146
                        AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                        Hallo, Forumer,

                        Hat jemand neuere Informationen über das
                        Daniel Chodowiecki- und Günter Grass - Kulturzentrum in Danzig, ul. Sieroca ?

                        Artikel gdansk.pl vom 8.07.2016:
                        Zajmie trzy budynki, w tym dwa zabytkowe. Będzie ostoją dla artystów, ale też miejscem otwartym na wszystkich miłośników twórczości dwóch znanych gdańszczan. Rozpoczęły się prace nad utworzeniem nowego centrum kultury na Starym Mieście: Domu Daniela Chodowieckiego i Guntera Grassa.

                        deutsch:
                        https://translate.google.com/transla...ow%2Ca%2C57215
                        englisch:
                        https://translate.google.com/transla...ow%2Ca%2C57215

                        Uschi Danziger

                        Kommentar

                        • Ulrich 31
                          Forum-Teilnehmer
                          • 04.11.2011
                          • 8548

                          #147
                          AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                          Guten Abend, liebe Uschi,

                          hab vielen Dank dafür, dass Du in #145 auf die von heute bis zum 14. September 2019 laufende Ausstellung in der ul. Sieroca 6 (früherer Straßenname 'Am Spendhaus') hinweist. Diese Adresse liegt in der Danziger Altstadt (siehe hier: > https://www.google.com/maps/place/Do...7!4d18.6562557 ) in einem 1945 unzerstört gebliebenen Gebäudekomplex, der ursprünglich als Unterkunft für Obdachlose, Bettler und Waisen diente. In der Zwischenkriegszeit war er Sitz der Zeitschrift Danziger Volksstimme, der Pressestelle der Sozialdemokratischen Partei der Freien Stadt Danzig. Auf Anregung von Günter Grass (2012?) wurden die Gebäude 2016 als Kulturzentrum "Dom Daniela Chodowieckiego i Güntera Grassa" vorgesehen (siehe dazu die deutsche Google-Übersetzung der polnischen Wikipedia-Seite "Dom Dobroczynności w Gdańsku": > https://translate.google.com/transla...a%25C5%2584sku ). Sie sollten nach dem von Dir in #146 gezeigten Artikel gdansk.pl vom 8. Juli 2016 erst zur Jahreswende 2019/2020 entsprechend renoviert und umgestaltet sein, und diese Street View Aufnahmen von September 2017 und weitere Fotos noch vom Mai 2019 ließen das auch so erwarten: > https://www.google.com/maps/place/Do...7!4d18.6562557 (verschiebbare Bilderreihe). Doch offensichtlich ist dieses neue Kulturzentrum schon jetzt für die betr. Chodowiecki-Ausstellung fertiggeworden. Aktuelle Bilder von dieser Einrichtung in der ul. Sieroca habe ich bisher im Web nicht gefunden.

                          Beste Grüße
                          Ulrich

                          PS:
                          In unserem Forum gibt es übrigens bereits den Thread "Ein Ritt von Berlin nach Danzig im Jahre 1773", gestartet am 07.02.2012 vom leider schon lange verstummten cortés (> https://www.danzig.de/showthread.ph...ht=Chodowiecki ), aber leider noch keine Berücksichtigung von Daniel Chodowiecki im Unterforum "Persönlichkeiten".

                          Dafür hier eine Abbildung von ihm:
                          http://www.goethezeitportal.de/filea...__500x624_.jpg

                          Kommentar

                          • Uschi Danziger
                            Forum-Teilnehmer
                            • 28.10.2018
                            • 537

                            #148
                            AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                            Hallo, Forumer,

                            ich möchte heute auf eine Ausstellung "Kaufmann und seine Stadt" vom 8. - 31.07.2019 in Danzig aufmerksam machen -
                            Jakob Kabrun war kein Künstler eher ein Kunstsammler und Diplomat.
                            Seine umfangreiche Bücherei und kostbare Gemälde vermachte er der Stadt Danzig. Die Gemäldesammlung befindet sich heute im Muzeum Narodowe in Danzig.

                            Serwis internetowy Biblioteki Gdańskiej, pomocniczej jednostki naukowej Polskiej Akademii Nauk. Informacje dla Czytelników, aktualności, wydarzenia, historia, zbiory, katalogi, galerie zdjęć.


                            deutsch:
                            Zum 260. Geburtstag des berühmten Kaufmanns, Diplomaten und Sammlers der PAN lädt Sie die Danziger Bibliothek zur Ausstellung "Kaufmann und seine Stadt" ein. Jakob Kabrun 1759-1814 ".
                            Er war eine äußerst farbenfrohe Figur. Er wurde durch eine Familientradition, die von Erfolgen gekrönt war, mit dem Zustand der Kaufleute verbunden. Kabrun griff jedoch nach höheren Zielen. Er strebte danach, Kunstsammler zu werden. Er hat neue Bildungswege für seinen Beruf aufgezeigt. Er kämpfte für Bars mit großer Politik, die die jahrhundertealte ruhmreiche Geschichte seiner Stadt bedrohten. Stadttheater, Handelsakademie und Stadtmuseum - das sind die Initiativen, die in der Danziger Geschichte Geschichte geschrieben haben. Auf der Ausstellung werden wir die reichen Ressourcen der Kabruna-Bibliothek und historische Materialien zeigen, die es uns ermöglichen, den Geist dieser Ära zu berühren. Alte Drucke, Stiche, Exlibris und Karten sowie eine Sammlung von farbenfrohen, prächtig illustrierten Atlanten der Flora und Fauna (darunter das berühmte Blumenreich von GW Knorr aus dem Jahr 1750) zeigen den geistigen Horizont des Danziger Bürgers und die Überzeugung, mit der er die Gestaltung von Seelen und Köpfen unterstützte - zeitgemäß für ihn und diejenigen, die nach ihm kommen würden.
                            Wir laden Sie zur Ausstellungseröffnung am Montag, den 8. Juli, ein 13.00 Uhr zum historischen PAN-Gebäude der Danziger Bibliothek (Wałowa-Str. 15). Die Ausstellung ist bis zum 31. Juli 2019 zu sehen (Mo., Di., Do. 9.00-19.00 Uhr, Mi. 9.00-15.00 Uhr).

                            Näheres über Jakob Kabrun in Wikipedia:
                            https://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Kabrun_Jr.

                            Uschi Danziger

                            Kommentar

                            • Ulrich 31
                              Forum-Teilnehmer
                              • 04.11.2011
                              • 8548

                              #149
                              AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                              Liebe Uschi,

                              danke für Deine Information in #148. Der von Dir eingestellte deutsche Wikipedia-Link führt leider nicht zum erwarteten Inhalt. Dies ist unerklärlich, denn auch meine Wiederholung (Google-Eingabe "jacob kabrun jr." anklicken >
                              "Jacob Kabrun Jr. - Wikipedia" anklicken > führt zur vollständig lesbaren betr. deutschen Wikipedia-Seite > entspr. Link in die Forum-Antwort kopieren) führt zum selben unbefriedigenden Ergebnis wie der von Dir eingesetzte Link.

                              Da die deutsche lesbare Wikipedia-Version recht knapp gehalten ist, füge ich nur noch die ausführlichere Version in Polnisch an; denn mit der auch ausführlicheren englischen Version gibt es das gleiche Problem wie mit der deutschen (siehe dazu oben):
                              > https://pl.wikipedia.org/wiki/Jakob_Kabrun (polnisch).

                              Beste Grüße
                              Ulrich

                              PS an alle:
                              Weiß jemand von Euch, woran dieses hier geschilderte Link-Problem liegt?

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                              • Ulrich 31
                                Forum-Teilnehmer
                                • 04.11.2011
                                • 8548

                                #150
                                AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                                Nachtrag zu #149:

                                Dies ist der Link zur deutschen Google-Übersetzung der polnischen Wikipedia-Seite von Jakob Kabrun:
                                https://translate.google.com/transla...2FJakob_Kabrun .

                                Und hier noch seine Seite in "Deutsche Biographie":
                                https://www.deutsche-biographie.de/sfz38175.html .

                                Ulrich

                                Kommentar

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