AW: Danziger Singakademie
[FONT="]Fortsetzung:[/FONT]
[FONT="]Zur Einweihung des Konzertsaales im Franziskanerkloster, am 27. Februar 1873 brachte der Verein einige Chöre zu Gehör und trug zum guten Gelingen der Veranstaltung bei.[/FONT]
[FONT="]In dem ehemaligen Franziskanerkloster in der Fleischergasse wurden am 13. Juli 1848, die Sammlungen des Danziger Bildhauers Rudolf Freitag untergebracht, die den kulturellen Grundstock des Stadtmuseums bildeten. Freitag ist die Anregung zur Wiederherstellung, des baufälligen gewordenen Gebäudes und zur Einrichtung als Museum zu danken.[/FONT]
[FONT="]Nach der Wiederherstellung konnte am 1. März 1873 das Stadtmuseum eröffnet werden, das mit den Mitteln einer Stiftung ausgestattet worden war. Es befindet sich noch heute, gemeinsam mit Provinzial-Kunstgewerbe- Museum, in dem Klostergebäude.[/FONT]
[FONT="]Im „Danziger Dampfboot“, konnte man dem Zeitgeist der damaligen Zeit folgend, folgende Kritik lesen:“Richards Wagner wirre und fast bis zum Entsetzlichen lärmende Einleitung, zu den Meistersingern jedenfalls bewies, dass der Bau mit seinen Gewölben fest genug steht, um noch manches Jahrhundert überdauern zu können.“[/FONT]
[FONT="]Wagner konnte somit nicht an die Grundfesten des Gebäudes nicht erschüttern.[/FONT]
[FONT="]Collin, musste im Herbst 1785 das Amt des musikalischen Leiters niederlegen. Die Fülle seiner privaten und geschäftlichen Verpflichtungen zwang ihn zu diesem Schritt. Die Mitglider bedauerten diesen Schritt außerordentlich; dies um so mehr, als es sich um den nun etablierten „ Collinschen Gesangvereine“ handelte.[/FONT]
[FONT="]Die Hautversammlung wählte am 27. September, einen elfköpfigen vorläufigen Ausschuss, in dem Dr. Martens den Vorsitz übernahm. Er sagte auch die Übungen am Klavier zu und fuhr mit dem einstudieren dort fort, wo Collin geendet hatte.[/FONT]
[FONT="]Dr. Wilhelm Martens war Doktor der Theologie und der Rechtswissenschaften. Er wurde am 30. Januar 1831 in Danzig geboren und starb 1903. Von 1855-1857 lebte er als Privatdozent der Rechte in Berlin, wurde 1860 Professor. Trat zum kath. Glauben über und wurde Direktor des Priesterseminars in Pelplin. Später lebte er im I. Hof (?) in Pelonken bei Oliva.[/FONT]
[FONT="]Während seines dortigen Aufenthalts musizierte er oft mit der Prinzessin Marie von Hohenzollern, die im Schloss zu Oliva wohnte. Martens übernahm mit viel Elan, dass was Collin aufgebaut hatte und wurde 1881 zum Ehrenmitglied gewählt.[/FONT]
[FONT="]Obwohl Martens die Aufgaben gut meisterte, wünsche sich der Verein doch einen „gediegenen Musiker vom Fach“ der Erfahrung im Dirigieren und in der Orchesterführung hatte. Die Bezahlung eines solchen Fachmanns, wurde durch freiwillige Spenden sichergestellt.[/FONT]
[FONT="]Auf Ersuchen des Vorstandes übernahm der Musikdirektor des 33. Infanterie- Regiments Heinrich Laudenbach die Leitung.[/FONT]
[FONT="]Fortsetzung:[/FONT]
[FONT="]Zur Einweihung des Konzertsaales im Franziskanerkloster, am 27. Februar 1873 brachte der Verein einige Chöre zu Gehör und trug zum guten Gelingen der Veranstaltung bei.[/FONT]
[FONT="]In dem ehemaligen Franziskanerkloster in der Fleischergasse wurden am 13. Juli 1848, die Sammlungen des Danziger Bildhauers Rudolf Freitag untergebracht, die den kulturellen Grundstock des Stadtmuseums bildeten. Freitag ist die Anregung zur Wiederherstellung, des baufälligen gewordenen Gebäudes und zur Einrichtung als Museum zu danken.[/FONT]
[FONT="]Nach der Wiederherstellung konnte am 1. März 1873 das Stadtmuseum eröffnet werden, das mit den Mitteln einer Stiftung ausgestattet worden war. Es befindet sich noch heute, gemeinsam mit Provinzial-Kunstgewerbe- Museum, in dem Klostergebäude.[/FONT]
[FONT="]Im „Danziger Dampfboot“, konnte man dem Zeitgeist der damaligen Zeit folgend, folgende Kritik lesen:“Richards Wagner wirre und fast bis zum Entsetzlichen lärmende Einleitung, zu den Meistersingern jedenfalls bewies, dass der Bau mit seinen Gewölben fest genug steht, um noch manches Jahrhundert überdauern zu können.“[/FONT]
[FONT="]Wagner konnte somit nicht an die Grundfesten des Gebäudes nicht erschüttern.[/FONT]
[FONT="]Collin, musste im Herbst 1785 das Amt des musikalischen Leiters niederlegen. Die Fülle seiner privaten und geschäftlichen Verpflichtungen zwang ihn zu diesem Schritt. Die Mitglider bedauerten diesen Schritt außerordentlich; dies um so mehr, als es sich um den nun etablierten „ Collinschen Gesangvereine“ handelte.[/FONT]
[FONT="]Die Hautversammlung wählte am 27. September, einen elfköpfigen vorläufigen Ausschuss, in dem Dr. Martens den Vorsitz übernahm. Er sagte auch die Übungen am Klavier zu und fuhr mit dem einstudieren dort fort, wo Collin geendet hatte.[/FONT]
[FONT="]Dr. Wilhelm Martens war Doktor der Theologie und der Rechtswissenschaften. Er wurde am 30. Januar 1831 in Danzig geboren und starb 1903. Von 1855-1857 lebte er als Privatdozent der Rechte in Berlin, wurde 1860 Professor. Trat zum kath. Glauben über und wurde Direktor des Priesterseminars in Pelplin. Später lebte er im I. Hof (?) in Pelonken bei Oliva.[/FONT]
[FONT="]Während seines dortigen Aufenthalts musizierte er oft mit der Prinzessin Marie von Hohenzollern, die im Schloss zu Oliva wohnte. Martens übernahm mit viel Elan, dass was Collin aufgebaut hatte und wurde 1881 zum Ehrenmitglied gewählt.[/FONT]
[FONT="]Obwohl Martens die Aufgaben gut meisterte, wünsche sich der Verein doch einen „gediegenen Musiker vom Fach“ der Erfahrung im Dirigieren und in der Orchesterführung hatte. Die Bezahlung eines solchen Fachmanns, wurde durch freiwillige Spenden sichergestellt.[/FONT]
[FONT="]Auf Ersuchen des Vorstandes übernahm der Musikdirektor des 33. Infanterie- Regiments Heinrich Laudenbach die Leitung.[/FONT]
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