AW: Danziger Singakademie
[FONT="]Fortsetzung 20.7.[/FONT]
[FONT="]Schuhmanns Nachfolger trat am 3. Oktober 1896 sein an. Es war der Königliche Musikdirektor Ludwig Heidingsfeld aus Liegnitz. Ludwig Heidingsfeld wurde am 24.März 1854 in Schlesien geboren. Er besuchte das Gymnasium. Er war Musiklehrer am Sternschen Konservatorium in Berlin, welches den großen und bedeutenden Konservatorien gehört. Danach war Heidingsfeld Dirigent verschiedener Chorvereinigungen an den Singakademien in Glogau und Liegnitz. Von 1896-1990 war er Direktor der Singakademie Danzig. 1892 wurde er zum Königlichen Musikdirektor und 1914 zum Professor ernannt. Er wohnte in Zoppot.[/FONT]
[FONT="]Heidingsfels setzte Schumanns Tradition fort und veranstaltete weiterhin die Abendunterhaltungen verlegte sie aber Werktags und legte die Eintrittsgelder fest. Diese Maßnahmen erwiesen sich allerdings als unwirtschaftlich. Es wurden keine Überschüsse, sondern Fehlbeträge erwirtschaftet. Diese Misere wurde durch die Jahreberichte deutlich gemacht. Schließlich unterblieben die kleinen Konzerte ganz.[/FONT]
[FONT="]Am 21. September 1899 stellte Heidingsfeld den schriftlichen Antrag den „ Danziger Gesangverein“, fortan in „Danziger Singakademie umzutaufen. Die Hauptversammlung, die am 25. September stattfand, erkannte die Gründe an, die für diese Umbenennung angeführt wurden und führte aus: „Die Verwechselung mit ähnlich klingenden Vereinsnamen würde verhindert, und da die ersten Gesangvereine sich auch anderswo“ Singakademien“ genannt hätten, wäre es nötig, dem Beispiel zu folgen, um schon von vorn herein als der führende Verein eingeschätzt zu werden.“[/FONT]
[FONT="]Den heutigen Namen trägt der Verein also seit 25. September 1899. Am 1. Januar schied Heidingsfeld auf eigenem Wunsch aus dem Verein aus. Das zweite Vereinskonzert konnte nicht mehr unter seiner Leitung stattfinden.[/FONT]
[FONT="]Kapellmeister Frank übernahm für diese Veranstaltung den Taktstock. Karl Frank erhielt seine musikalische Ausbildung durch Kapellmeister Dessoff in Wien. Frank war 25 Jahre als 1. Kapellmeister an verschiedenen Opernbühnen tätig. 1882-1886 war er ständiges Mitglied (musikalischer Assistent) unter Richard Wagner in Bayreuth. Seit 1899 lebte er nun in Danzig. Bis 1916 leitete er den Danziger Männer-Gesangverein und war als Musikkritiker der Danziger Neusten Nachrichten tätig.[/FONT]
[FONT="]In der Zwischenzeit war Dr. Med.Scharffenorth zum Vorsitzenden gewählt worden und die Geschäfte des Vereins erfolgreich gestaltete.[/FONT]
[FONT="]Dr. med.Ernst Scharffenorth, war Sanitätsrat. Er war 1860 als Sohn deutscher Eltern in Warschau geboren. Bald danach siedelte die Familie nach Danzig um, wo er von1868-1878 das Städtische Gymnasium besuchte. Nach dem Studium und der Approbation, zog er 1885 nach Danzig, die er als eine Vaterstadt bezeichnete ließ sich als Arzt nieder und übte auch bis 1888 die Tätigkeit eines Assistenten am Diakonissen- Krankenhaus aus. !885 trat er in den Danziger Gesangverein ein und wurde 1889 Stimmvorsteher(Stimmvorsteher hier wohl im Sinne von Leitstimme) im Bass, 1899 stellvertretender Vorsitzender. 1900 Wahl zum Vorsitzenden.[/FONT]
[FONT="]Der durch Heidingsfeld Amtsniederlegung freigewordenen Posten des musikalischen Leiters wurde durch einstimmige Wahl Fritz Binder aus Zweibrücken anvertraut. Binder genoss einen hervorragenden Ruf und galt als tüchtiger Chorleiter und hervorragender Klavierspieler.[/FONT]
[FONT="]Ich stelle ihn das Nächste mal vor. [/FONT]
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[FONT="]Fortsetzung 20.7.[/FONT]
[FONT="]Schuhmanns Nachfolger trat am 3. Oktober 1896 sein an. Es war der Königliche Musikdirektor Ludwig Heidingsfeld aus Liegnitz. Ludwig Heidingsfeld wurde am 24.März 1854 in Schlesien geboren. Er besuchte das Gymnasium. Er war Musiklehrer am Sternschen Konservatorium in Berlin, welches den großen und bedeutenden Konservatorien gehört. Danach war Heidingsfeld Dirigent verschiedener Chorvereinigungen an den Singakademien in Glogau und Liegnitz. Von 1896-1990 war er Direktor der Singakademie Danzig. 1892 wurde er zum Königlichen Musikdirektor und 1914 zum Professor ernannt. Er wohnte in Zoppot.[/FONT]
[FONT="]Heidingsfels setzte Schumanns Tradition fort und veranstaltete weiterhin die Abendunterhaltungen verlegte sie aber Werktags und legte die Eintrittsgelder fest. Diese Maßnahmen erwiesen sich allerdings als unwirtschaftlich. Es wurden keine Überschüsse, sondern Fehlbeträge erwirtschaftet. Diese Misere wurde durch die Jahreberichte deutlich gemacht. Schließlich unterblieben die kleinen Konzerte ganz.[/FONT]
[FONT="]Am 21. September 1899 stellte Heidingsfeld den schriftlichen Antrag den „ Danziger Gesangverein“, fortan in „Danziger Singakademie umzutaufen. Die Hauptversammlung, die am 25. September stattfand, erkannte die Gründe an, die für diese Umbenennung angeführt wurden und führte aus: „Die Verwechselung mit ähnlich klingenden Vereinsnamen würde verhindert, und da die ersten Gesangvereine sich auch anderswo“ Singakademien“ genannt hätten, wäre es nötig, dem Beispiel zu folgen, um schon von vorn herein als der führende Verein eingeschätzt zu werden.“[/FONT]
[FONT="]Den heutigen Namen trägt der Verein also seit 25. September 1899. Am 1. Januar schied Heidingsfeld auf eigenem Wunsch aus dem Verein aus. Das zweite Vereinskonzert konnte nicht mehr unter seiner Leitung stattfinden.[/FONT]
[FONT="]Kapellmeister Frank übernahm für diese Veranstaltung den Taktstock. Karl Frank erhielt seine musikalische Ausbildung durch Kapellmeister Dessoff in Wien. Frank war 25 Jahre als 1. Kapellmeister an verschiedenen Opernbühnen tätig. 1882-1886 war er ständiges Mitglied (musikalischer Assistent) unter Richard Wagner in Bayreuth. Seit 1899 lebte er nun in Danzig. Bis 1916 leitete er den Danziger Männer-Gesangverein und war als Musikkritiker der Danziger Neusten Nachrichten tätig.[/FONT]
[FONT="]In der Zwischenzeit war Dr. Med.Scharffenorth zum Vorsitzenden gewählt worden und die Geschäfte des Vereins erfolgreich gestaltete.[/FONT]
[FONT="]Dr. med.Ernst Scharffenorth, war Sanitätsrat. Er war 1860 als Sohn deutscher Eltern in Warschau geboren. Bald danach siedelte die Familie nach Danzig um, wo er von1868-1878 das Städtische Gymnasium besuchte. Nach dem Studium und der Approbation, zog er 1885 nach Danzig, die er als eine Vaterstadt bezeichnete ließ sich als Arzt nieder und übte auch bis 1888 die Tätigkeit eines Assistenten am Diakonissen- Krankenhaus aus. !885 trat er in den Danziger Gesangverein ein und wurde 1889 Stimmvorsteher(Stimmvorsteher hier wohl im Sinne von Leitstimme) im Bass, 1899 stellvertretender Vorsitzender. 1900 Wahl zum Vorsitzenden.[/FONT]
[FONT="]Der durch Heidingsfeld Amtsniederlegung freigewordenen Posten des musikalischen Leiters wurde durch einstimmige Wahl Fritz Binder aus Zweibrücken anvertraut. Binder genoss einen hervorragenden Ruf und galt als tüchtiger Chorleiter und hervorragender Klavierspieler.[/FONT]
[FONT="]Ich stelle ihn das Nächste mal vor. [/FONT]
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er Tod Jesu, Leitung: Rehfeld,Solisten: Fräulein Neumüller,Herr Ander, Herr Hocheimer.
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