Mysteriöses Massengrab in Marienburg entdeckt
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Hallo Rüdiger,
das Liegezeitalter bei skelettierten Ueberresten ohne weitere Grabinhalte oder Beigaben zu bestimmen ist schwierig. Eventuell koennen noch die verschiedenen Bodenzonen im Grab Auskunft geben. Auch kann man die Radiokarbonmethode (C14) benutzen um alte Knochen zu bestimmen. Leider fallen Skelette aus dem Zeitraum des 1. und 2. Weltkrieges in einen Bereich der von der Radiokarbonmethode nicht erfasst werden kann, da diese noch zu "jung" sind. Es gibt eine Ausnahme und dass sind Skelette oder Knochen von Leuten die in den 50ger, 60ger, 70ger und 80ger Jahren starben, da es ein kuenstliches "Hoch" im natuerlichen Radiokarbon Bereich gab, welches durch die Atombombenversuche stattfand.
Es gaebe noch mikroskopische Methoden aber auch diese muss man mit vorsicht behandeln.
Die besten Methoden sind Kleidung, Zahnersatz usw, obwohl Zahnersatz kein Muss ist, denn es gab diesen schon zu Zeiten der Etrusker. Und natuerlich gibt es auch Leute mit perfektem gebiss oder Leute die gar nicht zum Zahnarzt gehen usw. Das muss man beruecksichtigen.
Viele Gruesse,
RenéSuche immer Orden, Medaillen, Ehrenzeichen, Urkunden, Wehrpaesse, Soldbuecher und vieles mehr. Bitte alles anbieten. Bei Interesse garantiert sofortige Zahlung. Danke!
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Hallo liebe Liste,
heute las ich in der Zeitung: "Wissenschaftler der Ludwig-Mayimilians-Universität München haben neue Erkenntnssse zum Tod der Eismumie "Ötzi" gewonnen. Sie fanden heraus, dass der Gletschermann einem Pfeilschuss in seinen Rücken in wenigen Minuten bis höchstens einige Stunden überlebt hatte. Vermutlich ist der Mann aus der Jungsteinzeit innerlich verblutet. Kurz vor seinem Tod hat er aber auch einen Schlag mit einemstumpfen Gegenstand auf den Rücken bekommen."
Was man doch alles so herausfinden kann.
Gruß PeterTue recht und scheue niemand.Kommentar
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Hallo Wolfgang,
mein Kommentar oben bezog sich auf "Liegezeitbestimmungen". Verletzungen bzw. Todesursachen sind etwas ganz anderes. Je nach Kaliber der Waffe kann die Kugel durchaus noch im Schaedel vorhanden sein.
Es kann aber auch vorkommen, dass Geschosse bei der Skelettierung herausfallen und dann nach der Bergung im Grab verbleiben.
In einigen Mordfaellen wurden auch Kugeln einige cm im Boden des Grabes gefunden nachdem der Leichnam/die Knochen herausgeraeumt wurden. Dies kommt eher vor, wenn auf das Opfer im Grab geschossen wurde.
Eine Roentgenaufnahme wuerde in manchen Faellen sicher helfen, da man in einigen Faellen auch noch kleinste Metallpartikel der Kugel im Knochen finden kann obwohl die Kugel selber gar nicht mehr da ist.
Wie ich auch schon in einem anderen Beitrag sagte, muss man sogenannte "Loecher" in Schaedeln sehr genau untersuchen, da diese auch postmortal entstehen koennen oder gar, in manchen Faellen anatomische Varianten sowie Pathologien darstellen koennen. Nur weil man in einem Schaedel ein Loch sieht muss es nicht direkt durch Schusseinwirkung entstanden sein. Man muss da vorsichtig sein.
VG,
René
PS: Wolfgang, ich glaube ich habe dich missverstanden. Du meintest sicher, dass man durch die Kugel das Zeitalter bestimmen koennte? Die Kugel wuerde garantiert helfen, den Zeitraum einzuengen, schon vom Kaliber her und wenn Huelsen gefunden werden dann kann man sicher vom Hersteller her sogar noch gruendlicher datieren. Da hast du ganz Recht!Zuletzt ge Grund: PSSuche immer Orden, Medaillen, Ehrenzeichen, Urkunden, Wehrpaesse, Soldbuecher und vieles mehr. Bitte alles anbieten. Bei Interesse garantiert sofortige Zahlung. Danke!
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Ja, genau, daran dachte ich, Rene. Aber, ob sich die Ausgräber vor Ort nach 64 Jahren noch solche Mühe geben, glaube ich kaum....
PS: Wolfgang, ich glaube ich habe dich missverstanden. Du meintest sicher, dass man durch die Kugel das Zeitalter bestimmen koennte? Die Kugel wuerde garantiert helfen, den Zeitraum einzuengen, schon vom Kaliber her und wenn Huelsen gefunden werden dann kann man sicher vom Hersteller her sogar noch gruendlicher datieren. Da hast du ganz Recht!Es grüßt der Heibuder!
"Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)Kommentar
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In der Bildzeitung gibt es Listen über angeblich Vermisste Deutsche in Marienburg
Viele Grüße
Helga
"Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)Kommentar
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Hallo Helga,
über diese Liste ist bereits vor einer Weile berichtet worden. Es gibt sie auch als PDF-Download. Näheres dazu unter https://www.danzig.de/showpost.php?p=14420Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"Kommentar
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Hallo Wolfgang,über diese Liste ist bereits vor einer Weile berichtet worden. Es gibt sie auch als PDF-Download. Näheres dazu unter https://www.danzig.de/showpost.php?p=14420
da siehst du es. Da bilde ich mir ein, jeden Beitrag zu lesen und dann sowas
Muß an mir vorbei gerauscht sein. Sorry
Viele Grüße
Helga
"Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)Kommentar
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Massengrab Marienburg
Hallo Wolfgang und Freunde des Forums,
erlaube mir hier noch einmal eine kurze Information zu geben.
Bei der Durchsicht alter Unterlagen aus dem Nachlass Porall's,
ist mir eine Heimatzeitung Marienburg aus der Zeit um 1970
aufgefallen. - Diese wird auch sicherlich nicht mehr als selbstständige
Ausgabe bestehen. Ihr Ausgabeort war Münster und es ist zu
vermuten, daß im Westpreußischen Landesmuseum in M-Wolbeck
oder bei der Zeitungsredaktion DER WESTPREUSSE Ablagen
existieren. Es könnte ja sein, daß dort in früheren Jahren
Augenzeugen Hinweise auf Vorgänge jener Vorfälle von 1945
gegeben worden sind. Natürlich müßte jemand vor Ort so etwas
rechergieren. - 2006 und 2007 habe ich dieses Landesmuseum besucht.
Hatte vorher per Telefonanruf Kontakt gesucht und ein Buch von Poralla
UNVERGÄNGLICHER SCHMERZ als Exemplar für die dortige Bücherei
bzw. Archiv übersandt. Man hatte mir erklärt man kenne weder P. Poralla
noch seine Bücher. Also was soll man davon halten bzw. war das
Vertrauensbildung ? !! Nach meiner Information gibt es für dieses Haus sogar Fördermittel aus entsprechenden Fond's
Es grüßt Erwin Völz.Kommentar
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In der Erde Polens
Hier ein lesenswerter Artikel in "Welt Online", der ein Schlaglicht wirft auf das Schicksal hunderttausender von Vermissten. Nicht nur in Marienburg liegen sie...
Viele Deutsche kamen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs in Westpommern um. Ein polnischer Journalist geht nun ihrem Schicksal nach - und viele seiner Landsleute begrüßen das. Robert Ryss hat einen festen Gang. Wenn der 51-Jährige durch die Kleinstadt Chojna geht, das alte Königsberg in der Neumark, 60 Kilometer südlich von Stettin, grüßen sie ihn und er grüßt zurück,...Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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Hallo Wolfgang
Ja, sehr aufschlussreich. Es müsste mehr Ryss geben.Auch er spricht ja von den vielen Ruhr-und Typustoten und leider auch davon, dass von seinen polnischen Landsleuten, alle Friedhöfe eingeebnet wurden.
Warum musste das geschehen?Die Toten hatten doch niemand etwas getan!
Viele Grüße
BelcantoKommentar
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Hier ein aktueller Bericht http://www.n-tv.de/1111517.html nach dem für die Opfer in Marienburg ein Denkmal errichtet werden soll.Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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Massengrab in Marienburg
Liebe Forummitglieder
Die Exhumationen aus demMassengrab sind beendet. Es hat wegem dem
langen und harten Winter etwas laenger gedauert.Jetzt wird an der Stelle ein Rasen angelegt mit einer, mit der deutschen Seite vereinbarten, Tafel fuer unschuldige Kriegsopfer. Die ueber 2.500 Skelette werden nicht in Marienburg, sondern auf einem Kriegsopferfriedhof in der Naehe von Stettin ihre letzte Ruhe finden. Das Hotel, welches Marienburg sehr braucht wird an einer anderen Stelle gebaut. Jetzt wird noch weiter an anderen Strassen nach Toten gesucht.
Viele Gruesse aus Danzig
ReginaKommentar
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