Hof Knoop in Nickelswalde

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  • Mandey +08.03.22
    Forum-Teilnehmer
    • 08.02.2009
    • 540

    #31
    AW: Hof Knoop in Nickelswalde

    Hallo
    die Schmiede kann möglicherweise in der Nähe die ich bereits beschrieben habe gewesen sein, die Straßen Einfahrt nach Schönnbaum zur linken seite steht ein rotes Haus früher Fahradhandlung Lukass oder( Lukassen) gleich daneben war eine Schmiede daneben war ein Haus welches zur Schmiede gehörte könnte heute noch irgend wie als Ruine erkennbar sein
    Freundliche Grüße Heinz Mandey

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    • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
      Forum-Teilnehmer
      • 10.02.2008
      • 5206

      #32
      AW: Hof Knoop in Nickelswalde

      Hallo
      Verfolge mit Spannung Eure Unterhaltung ......
      Ob es diese Gravur wirklich gegeben hat .....??? oder doch nur eine " Sage " ?!
      Viele Grüße
      Hans-Jörg

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      • Mandey +08.03.22
        Forum-Teilnehmer
        • 08.02.2009
        • 540

        #33
        AW: Hof Knoop in Nickelswalde

        Hallo Rainer
        Die Mühle die nicht mehr da ist haben tatsächlich Leute geschlafen aber nicht Luise, möglicherweise wurde diese abgefackelt wenn ich heute Abend Zeit habe schreibe ich Dir es kann spät werden, den ich habe gleich noch etwas in Nairobi zuerledigen natürlich per Mail mit dem Fahrad wäre es zu weit
        Grüße Heinz mandey

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        • Mandey +08.03.22
          Forum-Teilnehmer
          • 08.02.2009
          • 540

          #34
          AW: Hof Knoop in Nickelswalde

          Hallo Hans Jörg
          ich habe es hier gelernt alle zu duzen na weisst du eigentlich duzen wir ja auch alle unseren lieben Gott und der ist ja viel älter als wir alle zusammen, mit deinem Zweifel an die Gravur ist Berechtigt aber meine Infos sind von Alten ganz Alten Menschen alles aus meiner Familie unter anderem vom meinem Großvater die haben das natürlich von überlieferungen weiter gegeben aber mein Großvater war 1880 geboren er war ein sehr Kritischer Mensch und da wurden die Märchen oder die Tatsache ja erst 80Jahre weiter gegeben Verfolge es entweder Rainer oder ich werden Morgen eine möglichkeit mit teilen wo die Scheibe vieleicht war oder noch ist
          aber weder auf der Ost noch West bei Knoop
          mit einem heimatlichen Gruß Heinz Mandey

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          • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
            Forum-Teilnehmer
            • 10.02.2008
            • 5206

            #35
            AW: Hof Knoop in Nickelswalde

            Na klar Heinz.... hier Duzen sich ( fast Alle)....
            Mit der Gravur ... hört sich schön an ..... mag ja auch stimmen ... wenn ein Foto geben würde... aber das ist wohl nicht mehr möglich !

            Viele Grüße
            Hans-Jörg

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            • GerdR
              Forum-Teilnehmer
              • 09.01.2011
              • 15

              #36
              AW: Hof Knoop in Nickelswalde

              Hallo Wolfgang!

              Danke für den Link zu dem Foto beim Architekturmuseum in Berlin. Ich bin erst vor ein paar Tagen auf dieses Forum gestoßen und ich habe hier schon mehr über die Gegend erfahren wo meine Großeltern herkommen als alle Jahre zuvor. Alle meine Vorfahren auf der Seite meiner Mutter haben zwischen Schöneberg und Nickelswalde gelebt und da finde ich es toll was man da alles erfahren kann. Eine Frage noch: Wo hast Du Deine Informationen her, ich frag mich das in den letzten Tagen immer wieder. Ich habe das Thema hier verfolgt, aber selbst beim Googeln stoße ich nicht auf das Architekturmuseum mit der Windmühle von Nickelswalde.

              Nette Grüße
              Gerd

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              • Mandey +08.03.22
                Forum-Teilnehmer
                • 08.02.2009
                • 540

                #37
                AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                Guten Abend Hans-Jörg
                Selbst wenn es ein Foto geben würde, ich glaube auch dan wären die Zweifel nicht ausgeraeumt dan haetten wir zwei große Probleme
                einen schönen Abend wünsche ich Dir.Heinz

                Kommentar

                • Mandey +08.03.22
                  Forum-Teilnehmer
                  • 08.02.2009
                  • 540

                  #38
                  AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                  Hallo Rainer
                  Wenn nicht bekannt dan aber jetzt. Eine Sehenswürdigkeit ganz dicht am Damm stand die Historische Mühle Eigentum Kröcker ehemalig Peterssche Historische Mühle dazugehörte ein sehr schönes Laubenhaus und seitwerts stand eine Malerische Kornwindmühle Das Haus wurde 1672 erbaut
                  Freundliche Grüße Heinz Mandey.

                  Kommentar

                  • Wolfgang
                    Forumbetreiber
                    • 10.02.2008
                    • 11623

                    #39
                    AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                    Schönen guten Abend,
                    hallo Heinz,

                    ich habe ein paar Fragen: War die "historische Mühle" die gleiche Mühle wie die "malerische Kornwindmühle"? Gab es bereits vor der Weichselstromregulierung einen Damm? Soll das heute noch stehende Vorlaubenhaus -direkt vor dem Krieg in Knoop'schen Besitz- 1672 gebaut sein?

                    Ich bin von Vorlaubenhäusern begeistert und ich kenne sehr viele von ihnen. Ich kenne auch deren jetzigen Erhaltungszustand und die teilweisen Bemühungen diese historische Bausubstanz zu erhalten. Das Knoop'sche Haus ist auch heute noch in einem solch guten Zustand, dass es kaum vorstellbar ist, dass es ein Alter von deutlich mehr als 200 Jahren haben sollte. Auf dem Foto des Architekturmuseums mit der Windmühle (siehe Beitrag #29) ist eine Bockwindmühle zu sehen, wie es sie in exakt gleicher Ausführung in nächster Nähe mehrfach gab (in Schönbaum und die Fentrohs'sche Mühle in Fürstenwerder). Es sind einfache Brettermühlen, die zwar bereits im 18. Jahrhundert erwähnt wurden, bei denen aber nicht sicher ist, wie oft sie erneuert bzw. neu aufgebaut wurden (aufgrund von Verwitterung, Bränden, Blitzschlag, kriegerischen Ereignissen).

                    Nach mir vorliegenden Dokumenten ist die erste Nickelswalder Kornmühle 1687 von Peter Gräßke gebaut worden. Gibt es weitere bzw. andere Urkunden, die Hinweise auf eine ältere Mühle (1672) geben?

                    Ein wirklich interessantes Thema und ich hoffe, dass wir noch weitere Informationen zu den Nickelswalder Mühlen zusammentragen können.
                    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                    Kommentar

                    • Mandey +08.03.22
                      Forum-Teilnehmer
                      • 08.02.2009
                      • 540

                      #40
                      AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                      Guten Abend Wolfgang
                      Ich werde es versuchen, ich weiche zunächst von deinen Fragen ab,ich Beschreibe Dir zunächst mal eine Ansichtskarte die mir im Gedächnis haftet möglicherweise kennst du diese Karte auch,es war eine Fotomontage aber ich gehe davon aus, das die Aufnahmen zusammen gehörten, Abgebildet Hof Knoop) Abildung Mühle,möglicherweise( dieHistorische) und Abgebildet ein Müllerhaus,so du bist jetzt auf dem Damm in Nickelswalde ,du siehst rechts zu deinen Füßen ein rotes Haus zugleich siehst du Knoop und jetzt in der Mitte denke mal dort steht die Mühle unterm Deich, das ergibt eine Einheit , diese Mühle hat bis zum Dammbau frei gestanden, nun steht sie plötzlich unterm Damm und somit im Windschatten, somit Wirtschaftlich eine 0 von Süd West von West und von Norwest bekommt Sie keinen Wind mehr, für Süd und Nord Winde könnte Sie Aktiv werden, kann sich aber nicht drehen weil Sie zu nah am Damm steht jetzt ist Sie Nutzlos aber dafür ist Sie Historisch, eine neue Kornwindmühle wird jetzt auf der Ostseite vom Gebäude aufgestellt die stand etwas Südöstlich zurückgesetzt das erst mal zu dem Foto fortsetzung folgt ab Morgen werde zwischen meiner Arbeitszeit schreiben das wird mit Unterbrechungen sein . mit einem Heimatlichem Gruß. Heinz Mandey

                      Kommentar

                      • MueGlo
                        Forum-Teilnehmer
                        • 11.03.2010
                        • 1120

                        #41
                        AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                        Moin,

                        ich gratuliere zu den Photofunden, Wolfgang.

                        Je länger ich mir das Mühlenphoto anschaue, desto rätselhafter wird es mir:

                        a) Der Blick geht runter auf das Hofgebäude. Ich versuche, mich zu erinnern, aber ich habe das Gefühl, dass die heutige Dammkrone höher ist, als auf dem Photo. Das mag täuschen … vielleicht hat man sie ja auch nachträglich erhöht.

                        b) Die Dammkrone ist heute ca. 6 bis 8 m breit. Auf dem Photo steht der Photograph auf einer Ebene mit der Mühle – das Photo ist nicht von unten aufgenommen wurden – im Abstand von mindestens zwischen 10 und 15 m von dem nach unten stehenden Flügel. Dann kommt der Mühlenkörper, nochmals ca. 4 bis 5 m. Danach scheint die Ebene noch mal 2 bis 3 m weiterzugehen (man baut eine Mühle ja nicht direkt an der Kante der Erhöhung. Das macht alles zusammen zwischen 16 und 23 m … für einen Damm gibt das meines Wissens. wenig Sinn.

                        c) Links von der Mühle, der Zaun, noch fast auf der Höhe des Mühlengrundes: Es sieht so aus, als ob es hinter dem Zaun hinunterginge. Dann könnte zwischen dem Haus und der Mühlenerhebung die Strasse entlang geführt haben ..

                        d) Die Mühle ist von Grasbewuchs umgeben. Was davor ist, sieht nach hellem Sand aus. Aber was sollte Sand auf einem Damm zu suchen haben?

                        e) Der Weichseldurchstich wurde 1895 beendet. Wann die Damm- und Infrastrukturarbeiten in Nickelswalde durchgeführt wurden, wissen wir nicht. Oder doch? Wenn in Ostfriesland es jemand gewagt hätte, auf einen nagelneuen Deich eine schwere, vibrierende Mühle zu setzen, wäre er vom Deichgraf sicherlich enthauptet worden. Solch ein Damm braucht Jahre, um sich zu setzen, insbesondere in Zeiten, wo die Möglichkeiten der Erdverdichtung sicherlich noch begrenzt waren.

                        These: das ist keine Mühle auf dem Damm sondern eine auf einer leichten, vermutlich künstlichen Anhöhe.

                        Dann kommt jetzt Heinz mit seiner „Historischen Mühle“ – zeigt das Photo eventuell diese unmittelbar vor dem Dammbau? Und hat man im Zusammenhang mit dem Dammbau diese Mühle abgerissen und statt ihrer eine neue östlich von den Gebäuden gebaut bzw. eventuell die alte Mühle nach Osten versetzt? ( … da, wie gesagt, man kaum eine Mühle auf den neu aufgeschütteten Damm baut). Und ist die in den 30-er Jahren abgebrannte / abgefackelte Mühle dann erst viel später nach 1895 auf den Damm gesetzt worden?

                        Beste Grüsse aus Dakar,

                        Rainer MueGlo
                        "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

                        www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

                        Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
                        http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

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                        • MueGlo
                          Forum-Teilnehmer
                          • 11.03.2010
                          • 1120

                          #42
                          AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                          Moin,

                          die folgenden Informationen kommen von Heinz Mandey. Sie sind entstanden aus einem mehrfachen Mailwechsel. Heinz hat mich gebeten, die Texte zu redigieren und hier einzustellen. Kommentare und weitere Fragen von mir sind kenntlich gemacht.

                          --- Ich bin im Besitz einer handgeschriebenen „Nickelswalder Chronik“. Sie ist ausgeliehen von Verwandten. Sie reicht von 1360 bis zum Weichseldurchstich 1895.

                          --- Sie ist stark mit Urheberrechten geschützt.
                          (MueGlo: es konnte noch nicht geklärt werden, was damit gemeint ist. Eventuell ist der Begriff „Urheberrecht“ missverständlich und gemeint ist, dass die Familie nicht daran interessiert ist, die Chronik entweder gar nicht oder nicht ohne adäquate Gegenleistung zu veröffentlichen …)

                          --- Ob Kopien / Abschriften der Chronik existieren ist nicht bekannt.

                          --- Bezüglich Königin Luise: Nach den Überlieferungen war sie vom 05.01. bis zum 08.01.1807 mit Ihren Kindern im Kröckerschen Hof in Nickelswalde, auch als Luisenhof bekannt.
                          (MueGlo: Die Flucht aus Berlin begann nach dem Untergang der preußischen Armee gegen Napoleon am 14. Oktober 1806. Wenn sie Anfang Januar 1807 in Nickelswalde war, dann ging die Flucht offensichtlich in höchst langsamen Etappen vor sich... Andererseits zeigt http://www.koenigin-luise.com/Luise/Flucht/flucht.html das unten dargestellte Bild mit dem Text: „Auf der Flucht von Königsberg nach Memel, die schwerkranke Königin am 5. Januar 1807“. Passt das zusammen? Wahrscheinlich muss man sich zur Beantwortung der Frage mit der umfangreichen Luisen-Verehrungsliteratur auseinandersetzen … was ich selber nicht machen möchte.)

                          --- In dem Zimmer, in dem sie nächtigte, stand ein großer Kachelofen. Die Wände waren aus Bohlen. Klar, es ist ja auch ein Holzhaus, in welches sie Ihre Initialen eingeritzt hat. Diese waren In der zweiten Hälfte der 30-er Jahren noch vorhanden und auch sichtbar. Ich habe einen Menschen gekannt, der die Initialen gesehen haben will (für mich ist das zu 90% glaubwürdig). In das Fensterglas soll sie ein Gedicht mit Ihrem Diamantring eingeritzt haben:

                          "Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
                          wer nie in kummervollen Nächten
                          an seinem Bette weinend saß, der kennt Euch nicht,
                          ihr himmlischen Mächte."

                          Bemerkung von mir, Heinz: In drei Tagen ein bisschen viel geritzt. Aber gehen wir einmal davon aus, dass das Glas stark bleihaltig war. Dann wäre das Einritzen in so einer kurzen Zeit möglich gewesen. Diese Glasscheibe wurde nach mündlicher Überlieferung wohl kurz nachdem mein Bekannter sie noch in dem Haus gesehen hat, einem Danziger Museum übergeben.
                          (MueGlo: Wenn diese Einlieferung ins Museum in den 30-er Jahren erfolgt sein sollte, dann müsste sich doch darüber etwas finden lassen, mindestens in Zeitungsberichten aus jener Zeit.)

                          (MueGlo: Die Chronik sagt laut Heinz nichts darüber aus, wer 1807 Eigentümer von Haus und Mühle war. Weder Scheffler noch Kröcker werden genannt.
                          Im Adressbuch „Westpreußen 1858“ heißt es unter anderem über Nickelswalde: „ 3 Windm., … Mühlenbes. Wwe. Scheffler; Mühlenbes.: Hintz“. Die Witwe Scheffler müsste entweder die Frau des Schulzen Absal. Scheffler von 1793 gewesen sein oder die Schwiegertochter.

                          Für das Jahr 1888 schickte Margret die Bewohnerliste von Nickelswalde:
                          Peters, Eduard, Hof- und Mühlenbesitz.
                          Büttner, Johann, Krugpächter
                          Ott, Wilhelm, Hofbesitzer
                          Klaassen, Doroth., Wwe., Rentiere
                          Klingenberg, Anna, Meiereibesitzerin
                          Görtz, August, Hofbesitzer
                          Jäschke, Ferdinand, Hofbesitzer
                          Just, Martin, Hofbesitzer
                          Kling, Rudolf, Hofbesitzer
                          Kling, Reinhold, Hofbesitzer
                          Speiser, Martin, Hofbesitzer
                          Behrendt, Rudolf, Hofbesitzer
                          Kossin, Carl, Eigenth., Musiker
                          Dau, Simon, Hofbes., Auctionator
                          Behrendt, Johann, Eigenth. Mühlbes.

                          Da war Peters oder Behrendt der Eigentümer … Das heißt, die Kröckers sind erst viel später gekommen.)
                          Wieder Heinz Mandey: Zur Mühle: Von der Fähranlegestelle in Nickelswalde war eine alte Mühle zusehen. Diese wurde 1935 als Herberge der Hitler Jugend genutzt. Irgendwann brannte sie ab. Habe mit einem meiner Verwandten gesprochen, Jahrgang 1933. Er kann sich an diese Mühle noch erinnern.

                          Beste Grüsse aus Dakar,

                          Rainer MueGlo



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                          Angeh
                          "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

                          www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

                          Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
                          http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

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                          • Mandey +08.03.22
                            Forum-Teilnehmer
                            • 08.02.2009
                            • 540

                            #43
                            AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                            Guten Abend Wolfang.
                            Zu den Mühlen gibt es so gut wie keine Vernüftige Aussagen, die Mühle auf dem Foto von Dir, die steht auf Freien Gelände denn zu dieser Zeit gab es keinen Damm ,ich würde Rainer seine Beobachtung auch bestätigen. Der helle Sand!!! möglich wäre eine sogennante weißsand Ader, (Seesand) die sich in Richtung Norden zum Wald zieht, vom Damm aus gesehen, war der grössteTeil der Erdfläche heller Sand. Ein Grund dafür das, das alte Dorf überwiegend kommend aus Richtung Weichsel links erbaut wurde, mein Eltern Haus ein Doppelhaus mit zwei Verandern schräg rechts stehend, von der heutigen Kirche das Grundstück hat mein Großvater von Herrn Mittrich (Gröster Bauer in Nickelswalde) gekauft, es war ein Hochtzeitsgeschenk für meine Eltern hätte Herr Mittrich es verkauft wenn es für die Landwirtschaft wertvoll gewesen wäre? Überliefert wurde das im Jahre 1687 Herr Peter Gräsken stammend von der Nehrung, das er in Nickelswalde auf ca 2 Morgen Land zwischen der Schmiede und Tönnis Eggert, eine Kornmühle und ein Müllerhaus aufbauen könne, nun haben wir noch eine Schmiede, welche es tatsächlich gegeben hat, die befand sich in Dorf mitte das war die Schmiede (Schmidt Schulz ) meine Eltern haben mir erzählt das Herr Schulz wahrscheinlich aus (Masuren) mit seiner Frau nach Nieckelswalde zugezogen ist,dieser Herr Schulz ist im Jahre 1958 oder 1959 in Lübeck im Hohen Alter verstorben wie hoch das Alter gewesen ist weiß ich nicht , aber mit sicherheit um die neunzig Jahre, er hatte zwei Söhne die könnten zwischen 1908 und 1910 geboren sein,wenn wir das mit einbeziehen so könnte Gräskes, hier gebaut haben,weiter heisst es, das Jahre später (Zeit Angabe fehlt )wollten Sie die kleine wüste Windmühle in Nickelswalde kaufen, und auf eigne Kosten herstellen lassen, möglicherweise mit seinen Kindern daher wollten Sie ,. Und das aus eignen Mitteln (Geld) herstellen lassen diese Mühle stand auf einer Wiese in der Nähe das Dorfes und sollte wieder aufgebaut werden,und somit sollte das auch die umliegende Steegener Werder und Junkertroyl Nutzen, die Mühle hätte dann im Ostteil des Dorfes gstanden Vieleicht!!! Herr Paul Knoop könnte denHof 1930 gekauft haben mehr weiß ich da nicht, es hat einen Familieren zusammenhang mit Bauer Kröcker und Knoop gegeben möglicherweise durch Einheirat das habe ich auch von einer Verwandten erfahren aber auch ohne genaue Angaben, dies Gespräch führte ich in 2011 also nicht irgendwann .Ich weiß mit absoluter sicherheit denHof Kröcker hat es gegeben bis 1945 (Wolfgang hier meine Orts Klärung: kommend aus Nickelwalde hinter den Bahnschienen nach ca 1500 meter, siehst du links ein Gröseres Rotes Gebäude auf ungefähr gleicher Höhe auf der rechten Seite gab es den
                            Hof Kröcker Hof Grimm und einige mehr. Deine Fragen zum guten Zustand des Gebäudes ich kann mir sehr gut vorstellen das Herr Knoop nach dem er den Hof erstanden hatte zunächst eine grössere Renoviering sowohl von außen wie von innen durchführen lies. Des weiteren 1945 nach dem Kriege wurde dort nun auf ehemals Hof Paul Knoop, ein Polnischer Landwirt Namens Josef Bujno mit seiner Familie Frau und 2 Söhne und eine Tochter aus Ostpolen Angesiedelt die auch Ihr Hab und Gut sowie Ihre Heimat verloren hatten, die Gründe sind ja bekannt, Diese Familie Bujno waren nicht nur sehr gute Menschen, er war auch ein Exelenter Landwirt
                            der mit dem Hof sehr behutsam umgegangen ist, es wurde nichts demondtiert sondern Repariert wo es nötig tat, das zur Erklärung des guten Zustandes vom Gebäude Ende.
                            Freunliche Grüße Heinz

                            Kommentar

                            • Wolfgang
                              Forumbetreiber
                              • 10.02.2008
                              • 11623

                              #44
                              AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                              Schönen guten Abend,
                              hallo Heinz,

                              ganz, ganz herzlichen Dank für Deine ausführlichen Erläuterungen. Ich werde versuchen, sie in den nächsten Tagen einmal in all das was ich weiß einzuordnen.

                              Peter Gräßke hatte die Mühle nicht lange, es wurde der "Strohwisch" verhängt (das heißt er wurde zahlungsunfähig) und er starb auch recht bald. Vor fast 15 Jahren schon ließ ich mir im Staatsarchiv Danzig Kopien der Erb-Festlegungen anfertigen, aber ich muss gestehen, dass ich diese bis heute noch nicht gelesen bzw. ausgewertet habe.

                              Heinz, nochmals vielen Dank. Ich werde versuchen, in der nächsten Zeit die Gräßke-Unterlagen auszuwerten und hier zu veröffentlichen.
                              Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                              Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                              Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                              • MueGlo
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                                • 11.03.2010
                                • 1120

                                #45
                                AW: Hof Knoop in Nickelswalde

                                Moin,

                                vielen Dank, Heinz, für die Informationen darüber, was nach dem Krieg mit dem Hof passierte.

                                Paul Knoop hat übrigens nicht in die Kröcker-Familien hineingeheiratet. Seine Frau kam aus Groß Walddorf. Und gekauft hat er den Hof wohl eher um 1935 nicht mitten in der Weltwirtschaftskrise.

                                Jetzt bin ich noch einmal meine Photos vom Oktober 2010 durchgegangen. An der Innenseite des Querbalkens der Vorlaube ist eine Steinplatte befestigt. Die Inschrift, in Teilen abgeblättert, ließ sich gegen das Tageslicht nicht entziffern und ohne Orientierung kam ich auf dem Photo auch nicht weit. Jetzt sind aber eine Reihe von Eigentümern des Hofes im 18. und 19. Jahrhundert bekannt. Und dann ergibt sich:

                                --- 1. Wort: Joha? Der 5. Buchstabe sieht eher wie ein o mit zwei Punkten aus oder mit einem Querstrich. Das gibt aber wenig Sinn. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist es ein n mit einem nach rechts oben führenden Strich. Oder gab es ein n mit einem Strich darüber als Verdoppelungszeichen? Auf jeden Fall sind geläufige Namen Johan als auch Johann.

                                --- 2. Wort: Absalon – die beiden letzten Buchstaben sind kaum zu erkennen. Auch das ein geläufiger Name.

                                --- 3. Wort: Scheffler – wenn man’s weiß, lässt es sich so leicht lesen.

                                Die zweite Zeile ist leider nicht zu entziffern, dafür bräuchte man Spezialverfahren. Vielleicht steht dort auch das Erbauungsjahr des Hauses.

                                In der Landeserhebung von 1793 wird, wie bereits erwähnt, ein Absal. Scheffler als zweifacher Hofbesitzer, Mühlenbesitzer und Schulze in Nickelswalde aufgelistet. Damit dürfte dieser der Bauherr des Vorlaubenhauses gewesen sein. Auch das Baujahr dürfte sich damit eingrenzen lassen:
                                --- Vor 1806, falls die Geschichte mit der Übernachtung der Königin Luise im Januar 1807 stimmt. Auf jeden Fall wäre es logisch, dass der Dorfschulze und nicht jemand anders aus dem Dorf sie beherbergte.
                                --- Wenn die Witwe Scheffler aus dem Adressbuch Westpreußen 1858 die Frau des Johan Absalon Scheffler war, dann dürften das Paar zwischen 1780 und 1790 geheiratet haben – 1793 hatten sie drei Kindern – und das Vorlaubenhaus im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts gebaut sein. Die Witwe Scheffler muss dann im Jahre 1858 über 80 Jahre alt gewesen sein.
                                --- Wenn die Witwe Scheffler von 1858 die verwitwete Schwiegertochter des Johan Absalon Scheffler oder eine nach 1793 geheiratete zweite Ehefrau war, dann erstreckt sich das mögliche Baujahr auf die gesamte zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts.

                                Beste Grüsse aus Dakar,

                                Rainer MueGlo


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                                Angeh
                                "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

                                www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

                                Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
                                http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

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