Hallo,
um eine ungefähre Vorstellung davon zu bekommen, wieviel man damals verdiente, muß man sich erst einmal auf eine bestimmte Geldeinheit festlegen (am besten die kleinste). Hier bietet sich der Pfennig an, der 720 zigste Teil einer preussischen Mark.
Einen Scot bekam man wiederrum für 30 Pfennig.
In Friedenszeiten verdienten ungefähr:
Ein Schiffer = 540 Pfennige / Woche
ein Steuermann = 450 Pfennige / Woche
ein Schiffsmann mit Harnisch = 360 Pfennige / Woche
ein Schiffsmann ohne Harnisch = 240 Pfennige / Woche
Kost und Logis auf dem Schiff war frei, der Wein und das Bier über eine bestimmte Menge hinaus nicht.
In Kriegszeiten gab es natürlich wesentlich mehr Geld, zum Glück war ja oft auch Krieg.
da hast du schon recht, wie der Einzelhändler das Zeug an den Mann (oder die Frau) brachte, war seine Sache. War er zu teuer, so kaufte eben niemand bei ihm. Das sind die Import und Exportpreise der Hanse, welche in den Jahren aufgezeichnet wurden. Aber trotzdem kann man sich eine Vorstellung davon machen, wie die Preise zu den Löhnen waren. Mich erstaunt auf jeden Fall das reichhaltige Angebot an Dingen aus halb Europa, und darüber hinaus. und das schon Ende des 14. Jahrhunderts. Um sowas auszubilden, muß es die Handelsbeziehungen schon wesentlich länger gegeben haben, also bestimmt schon weit vor der Ordenszeit.
die angegebenen Löhne scheinen in der Relation so zu stimmen. Ich habe hier einen Abschnitt, in dem ein Braker (städtischer Angestellter in Sachen Holzverkauf) im Jahr 30 Mark als Lohn bekam. Das klingt erst einmal nicht so schrecklich viel. Man wird das aber einmal mit den Preisen gegenrechnen müssen, wieviel man für 21600 Pfennig an Nahrung und Kleidung kaufen konnte. Die Unterkunft (Brakerbude) wurde dem Beamten von der Stadt gestellt.
Tschü....
um eine ungefähre Vorstellung davon zu bekommen, wieviel man damals verdiente, muß man sich erst einmal auf eine bestimmte Geldeinheit festlegen (am besten die kleinste). Hier bietet sich der Pfennig an, der 720 zigste Teil einer preussischen Mark.
Einen Scot bekam man wiederrum für 30 Pfennig.
In Friedenszeiten verdienten ungefähr:
Ein Schiffer = 540 Pfennige / Woche
ein Steuermann = 450 Pfennige / Woche
ein Schiffsmann mit Harnisch = 360 Pfennige / Woche
ein Schiffsmann ohne Harnisch = 240 Pfennige / Woche
Kost und Logis auf dem Schiff war frei, der Wein und das Bier über eine bestimmte Menge hinaus nicht.
In Kriegszeiten gab es natürlich wesentlich mehr Geld, zum Glück war ja oft auch Krieg.
da hast du schon recht, wie der Einzelhändler das Zeug an den Mann (oder die Frau) brachte, war seine Sache. War er zu teuer, so kaufte eben niemand bei ihm. Das sind die Import und Exportpreise der Hanse, welche in den Jahren aufgezeichnet wurden. Aber trotzdem kann man sich eine Vorstellung davon machen, wie die Preise zu den Löhnen waren. Mich erstaunt auf jeden Fall das reichhaltige Angebot an Dingen aus halb Europa, und darüber hinaus. und das schon Ende des 14. Jahrhunderts. Um sowas auszubilden, muß es die Handelsbeziehungen schon wesentlich länger gegeben haben, also bestimmt schon weit vor der Ordenszeit.
die angegebenen Löhne scheinen in der Relation so zu stimmen. Ich habe hier einen Abschnitt, in dem ein Braker (städtischer Angestellter in Sachen Holzverkauf) im Jahr 30 Mark als Lohn bekam. Das klingt erst einmal nicht so schrecklich viel. Man wird das aber einmal mit den Preisen gegenrechnen müssen, wieviel man für 21600 Pfennig an Nahrung und Kleidung kaufen konnte. Die Unterkunft (Brakerbude) wurde dem Beamten von der Stadt gestellt.
Tschü....
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