Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

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  • vklatt
    Forum-Teilnehmer
    • 28.03.2009
    • 1521

    #46
    AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

    Hallo Wolfgang,
    in meinem ersten Haus hatte ich im Flur einen Spruch hängen.

    Klägliche Narren, die wir sind! Nur einen Augenblick haben wir zu leben und den machen wir uns so schwer wie wir können,

    Friedrich der Große

    Herzliche Grüße
    Vera
    Was ist ein wahres Geheimnis?
    Etwas, das für jeden offen da liegt-
    und der eine erkennt es, der andere jedoch nicht.

    Lao-tse

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    • Regina, +19.11.2023
      Forum-Teilnehmer
      • 15.02.2008
      • 235

      #47
      AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

      Hallo Magdalena
      Ich bin nicht gehaessig, aber sehr empfindlich denn ich muss hier staendig hoeren und lesen wie die Vergangenheit Danzigs verleugnet wird. Vor einer Zeit ein Artikel in einer polnischen Zeitung : wie schoen ist unsere ulica Piwna, wir Einwohner der Strasse muessten uns besser
      kennenlernen, vielleicht koennten wir ein gemeinsames Treffen organisieren ?
      Uebrigens unsere Strasse hiess im sechzenten Jh. - ulica Jopenska.
      Nun freuen sich die jetzigen Einwohner, dass ihre Strasse von immer einen polnischen Namen
      hatte. Immerzu etwas aehnliches
      Ich sammel fuer meine Kinder alles ueber die Vergangenheit, Buecher, Bildbuecher, Strassenverzeichnisse, Berichte, Urkunden, zeige ihnen die Stellen wo unsere Vorfahren wohnten, das alles damit sie ihre eigene Meinung haben, damit sie wissen was die Wahrheit ist
      oder nicht., lassen sich nichts einreden und es wird ihnen nicht egal sein.
      luise Goldt aus krone an der Brahe 'Lebenserinnerungen" ist eine sehr alte Dame. War vor 2 oder 3 Jahren Gast bei der Deutschen Minderheit. Hat mit BdY nichts zu tun. Sie hat uns erzaehlt wie die Polem, nach dem I Weltkrieg.die Deutschen verjagt haben. Ihre Eltern wurden verschleppt und ermordet..Ich habe das Buch.
      Viele Gruess
      Regina

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      • magdzia
        Forum-Teilnehmer
        • 06.12.2009
        • 464

        #48
        AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

        Hallo Wolfgang,

        schön dein Hinweis an den „Alten Fritz“. Ich nehme an, dass du bei deinem Eröffnungsbeitrag auch nicht an ihn und seine Weisheiten gedacht hast.

        Wolfgang, Heinz hat schon oft von dir Unterstützung bei seinem Motto bekommen und seine Kritiker wurden in die Ecke verwiesen. Warum darf ich mich nicht genauso wie Heinz und einige andere hier benehmen? Muß ich alles glauben, was man mir erzählt? Haben nur einige hier die Wahrheit für sich gepachtet?


        Dein Zitat: „Aber wahrscheinlich sind das alles auslaufende Debatten. In den nächsten Generationen werden unsere Nachkommen nur noch den Kopf schütteln worüber wir heute heiß diskutieren…..“


        Viele junge Deutsche schütteln heute schon den Kopf, denn sie haben ihre eigen Vorstellung von den damaligen Vorkommnissen.
        Ich habe das von ihnen gezeigt bekommen:


        Über ihre Vorfahren schütteln sie ganz stark den Kopf und finden diese Darstellung „geil“.

        Bei so etwas frage ich mich dann, wie werden sie in 50 Jahren (wenn wir nicht mehr da sind) über unser heutiges Vorgehen denken? Wie werden sie dann die „Vertriebenen“ darstellen?

        Will man die Witzfigur der Zukunft sein? Sollte man von sich nicht ein anderes Bild hinterlassen?

        Viele Grüße
        Magdalen

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        • magdzia
          Forum-Teilnehmer
          • 06.12.2009
          • 464

          #49
          AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

          Hallo Regina,

          erzählst du deinen Kindern die ganze Geschichte Danzigs und der Umgebung (wobei das 2 Geschichten sind), oder nur die "vor 1945". Ich habe hier im Forum oft das Gefühl, dass die Geschichte dieses Landstreifens für viele 1945 begann und aufhörte.

          Viele Grüße
          Magdalena

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          • magdzia
            Forum-Teilnehmer
            • 06.12.2009
            • 464

            #50
            AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

            Hallo Helga,

            selbst wenn man Danzig/Deutschland geschrieben hätte, wo findet man Danzig heute? So oder so wäre eine Erklärung nötig.
            Ich frage mich da, wie ist es bei denen, die in einem Kolonialstadt geboren wurden? Was haben sie denn gerne.....daß man z. B. Indien oder Groß Britanien in ihr Ausweis schreibt?

            Die Familienforscher schreiben heute Danzig/Gdansk, Westpreußen in Polen. Warum schreiben sie denn so?

            Viele Grüße
            Magdalena

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            • Wolfgang
              Forumbetreiber
              • 10.02.2008
              • 11623

              #51
              AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

              Schönen guten Morgen,
              hallo Magdalena,

              Du schreibst: "Die Familienforscher schreiben heute Danzig/Gdansk, Westpreußen in Polen. Warum schreiben sie denn so?"

              Gibt es solche Familienforscher? Wenn ja, dann sollten sie ihre Aufzeichnungen korrigieren. Danzig lag auf dem Territorium verschiedener Staaten. Meine in Danzig lebenden Vorfahren befanden sich vor 1793 in einer Freien Stadt unter der polnischen Krone, dann im Königreich Preußen, ab 1807 in einer erneuten Freien Stadt, dann erneut in Preußen, im Deutschen Reich, in der Freien Stadt Danzig und in Polen. In seiner Geschichte war Danzig zeitweise auch Hauptstadt der Provinz Westpreußen. In meiner Familie hatte ich Angehörige die während ihres Lebens drei Mal die Staatsangehörigkeit wechselten und nacheinander VIER (!) Pässe besaßen: Den reichsdeutschen, dann den des Freistaates Danzig, dann erneut einen des Deutschen Reichs und zum Schluss den polnischen.

              Familienforscher die auf Genauigkeit achten, halten bei Geburten, Heiraten, Todesfällen (und anderen Anlässen) nicht nur den Ereignisort sondern auch dessen zu diesem Zeitpunkt geltende territoriale Zugehörigkeit fest.
              Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
              Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
              Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

              Kommentar

              • magdzia
                Forum-Teilnehmer
                • 06.12.2009
                • 464

                #52
                AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                Hallo Wolfgang,

                was der Genealoge in seine Unterlagen schreibt, das habe ich nicht gesehen und kann es somit nicht wissen.

                Es geht hier um die Internet-Suche.
                Denke da an die Genealogen in den USA. Was stand da bei Opa im Ausweis? Und ich glaube kaum, das die USA den Kommunisten in den Allerwertesten gekrochen sind, ich habe es eher anders in Erinnerung.
                Oder einer findet vom Uropa die Originalurkunden aus dem 19. Jh. Dort steht dann Danzig oder ein anderer Ort in Westpreußen. Die Familie sprach immer von „West Prussia“. Er findet heraus, dass es heute eine andere Bezeichnung trägt und in Polen liegt, also schreibt er z. B. Danzig/Gdansk, West Prussia, Poland
                Ich schreibe bei der Suche auch alle Begriffe, die dort vorkamen, ob es historisch korrekt ist, ist mir in diesem Moment egal. Ich weiß ja nicht, welche Begriffe dem Suchenden vorliegen.

                Die Suche bei „familysearch“ gibt nur zwei Möglichkeiten her, will man es geographisch einschränken: Germany oder Poland. Beide Fälle sind historisch gesehen nicht korrekt. Soll ich da nicht suchen, weil ich darauf bestehe, dass Danzig Freie Stadt war?

                Geht es tatsächlich immer um Korrektheit? Oder steckt noch was anderes dahinter?

                Ich erzähle mal, wie manche schlesischen „Vertriebenen“ junge Deutsche vor den Kopf stoßen. Eine Junge „Schlesierin“ mit breitem polnischen Akzent erzählt meinem Sohn und seinem Freund freudenstrahlend, dass sie bald nach Hause fährt. Sagt der Freund: „Das ist in Polen, nicht?“ Sie ganz entsetzt: „Nein! In Schlesien!“. Der schaut nur verdattert.
                Später fragt dieser Freund meinen Sohn: „Sag mal, Schlesien liegt doch in Polen?“ Mein Sohn bejaht. „Hat die was an der Waffel?“ sagt der Freund. Mein Sohn, der das schon kennt, sagt ihm vorher das kommt. Plötzlich sagt sein Freund: „Das ist ja cool. Ab jetzt sage ich, dass ich ins „Heilige Römische Reich“ fahre, gibt irgendwie mehr her als nur Deutschland“.

                Viele Grüße
                Magdalena

                Kommentar

                • Wolfgang
                  Forumbetreiber
                  • 10.02.2008
                  • 11623

                  #53
                  AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                  Schönen guten Nachmittag,
                  hallo Magdalena,

                  man sagt, mit vollem Bauch diskutiere sich schlecht, man verlöre sonst. Ich habe gerade eine superfrische große Dorade in der Pfanne mit kaltgepresstem Olivenöl (bei niedrigen Temperaturen) und Rosmarin, Knoblauch, etwas Salz und etwas Pfeffer zubereitet. Ahhh... - ich bin gesättigt, die Olivenöl- / Rosmarin- / Fischdünste werden noch den ganzen Abend durch's Haus ziehen.

                  Aber es geht ja hier nicht um's Verlieren, auch nicht um's Gewinnen und noch weniger um's Rechthaben.

                  Ich finde es prima, dass Du, obwohl Dir viel Wind entgegenbläst, noch immer engagiert Deine Meinung vertrittst. Schade, dass Du nicht "um's Eck" wohnst. Ich glaube, es wäre sehr interessant diese Themen mit Dir direkt zu diskutieren.

                  Ich gehe nun auf Deinen Beitrag ein:

                  Familienforscher in Amerika...: Sie brauchen unsere Hilfe, denn Amerika ist Amerika und Amerika ist das Zentrum der Welt und rund um Amerika sind die bösen Islamisten und wo die nicht sind, ist nur noch Wüste oder Busch. Europa? Ein Klecks auf der Landkarte, weit weg von den USA. Wenn nun ein Amerikaner auf der Suche nach seinen Wurzeln ist, dann dürfen wir ihm nicht sagen, "sorry, Deine Oma wurde nicht im Freistaat Danzig, sondern in Polen geboren". Wir müssen versuchen, ihm die für Außenstehende ungeheuer schwierige Geschichte Europas mit seinen ständig wechselnden Grenzen näher zu bringen. Wenn die eine oder andere amerikanische Computer-Software es nicht ermöglicht, präzise zu dokumentieren, dann frage ich mich, ob wir uns dem Diktat amerikanischer Software-Konzerne beugen oder lieber der Wahrheit ins Auge schauen sollten. Liege ich mit meiner Ansicht falsch?

                  Übrigens, die meisten von uns leben in Deutschland. Wir sollten es besser wissen. Nicht Unwissenheit sondern die Möglichkeit zu wissen sollte unser Maßstab sein.

                  Apropos Schlesien und dem "Heiligen Römischen Reich": Wenn Geschichte in die Diskussion einfließt, dann bitte auch vollständig. Auch Schlesien gehörte einst zum "Heiligen Römischen Reich". Das war nämlich sehr groß. Der Freund Deines Sohnes dürfte diese Bezeichnung nicht verwenden. Wenn überhaupt, dann müsste er vom "Heiligen Römischen Reich deutscher Nation" sprechen.

                  Übrigens, wer sagt Dir, dass die junge Schlesierin von der Du berichtest, aus Polen stammt? Selbst wenn es so wäre, dann dürfen wir nicht übersehen, dass die Schlesier stets ein eigener Menschenschlag waren. Die ethnischen Grenzen der Schlesier sind nicht auf Polen beschränkt, sie befinden sich auch in Tschechien und in Deutschland. Auch in diesen beiden Ländern gibt es Schlesier, die mit vermeintlich "breitem polnischen" Akzent sprechen.

                  Es ist jetzt kaum möglich, den exakten Wortwechsel zu rekapitulieren. Das ist aber auch gar nicht notwendig. Der Wortwechsel Deines Sohnes erinnert mich ein wenig an eine Fernsehdiskussion, in der ein Bayer sagte "I bin a Bayer ond sonst goarnix. Wen mia heit in Deitschland sind, donn is mia des Wuascht, i bin a Bayer!" Selbstverständlich ist dieser patriotische Bayer auch Deutscher, aber zuerst einmal ist seine Heimat Bayern ond sonst goarnix anderst.

                  In diesem Sinne lass uns manche Eigenheiten oder Eigenbrötlereien als das ansehen was sie meist ist: Liebenswerte Sturköpfigkeit die unser Europa so lebenswert macht.
                  Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                  Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                  Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                  Kommentar

                  • magdzia
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.12.2009
                    • 464

                    #54
                    AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                    Hallo Wolfgang,

                    bevor man „Hilfestellung in Geschichte“ über den Atlantik schickt, sollte man es vielleicht zuerst in seiner näheren Umgebung tun. Bis du nicht auch der Meinung?

                    Die Schlesierin ist aus der Nähe von Oppeln. Wenn ich mich nicht irre, liegt das in Polen.
                    Über soviel "liebenswerte Stuhköpfigkeit" kann ich genauso grinsen wie du, nur wenn meiner Freundin von einem Schlesier angeschrieen wird, weil sie es wagte zu fragen, ob er auch aus Polen kommt wie ich, da vergeht mir das Grinsen.
                    Na ja, wie ich schon schrieb, die sind auch sehr beschäftigt, „gute Deutsche“ abzugeben, dabei geht wohl die gute Kinderstube verloren, wenn’s dabei bleibt, geht’s noch.
                    Das sind die einen Nachkommen.

                    Doch diese Medaille hat auch zwei Seiten, es gibt solche Kinder, die so davon angewidert sind, dass sie rebellieren und ständig damit nerven, indem sie bei jeder Gelegenheit „Scheiß Deutschland“ sagen. Würden ihre Eltern das hören, fielen sie wahrscheinlich sofort tot um.
                    Als ich sie fragte, warum sie das tun, haben sie mir ihr Leid erzählt. Anscheinend ist es den Eltern nicht bewusst, dass sie sich an ihren Kindern versündigt haben, aber wahrscheinlich haben sie es selber nicht besser gelernt.

                    Aber auch aus Danzig kommen „gute Deutsche“. Mit einem durfte ich hier gleich am Anfang Bekanntschaft machen. In Danzig kennt man sie auch ganz gut. Nach 2 Jahren Aufenthalt in Deutschland, kamen sie zu Besuch nach Danzig und radebrechten Polnisch. Als Erklärung gaben sie von oben herab an, dass sie doch schließlich in den letzten 2 Jahre Deutsch gelernt haben und jetzt Deutsch eben besser kennen als Polnisch. Es sind keine Kinder, die das sagen sondern Erwachsene Personen.

                    Ich sage dir, richtige Genies. Auf solche Deutsche kann Deutschland richtig stolz sein.

                    hmmmm……während ich das so schreibe, fällt mir wie Schuppen von den Augen, was Jutta wohl so gemeint hat. Sorry Jutta, normalerweise habe ich nicht so eine lange Leitung, aber ich denke auch nicht in dieser Kategorie.
                    Ist es das, was von einem erwartet wird, der als deutschstämmiger nach Deutschland kommt? Ist das das „deutsche Empfinden und Denken“? Na bei denen, die „Sch. D.“ sagen, ist was mächtig schiefgelaufen, aber ich kann euch versichern, die Eltern haben sich sehr intensiv um das Gegenteil bemüht. Sie haben die Prüfung auf jeden Fall bestanden.

                    Wenn es das ist, was Jutta gemeint hast, dann muss ich sagen – nein, so empfinde und denke ich nicht.

                    Und Wolfgang…….Toleranz bedeutet nicht über alles Hinwegsehen oder ungehobeltes Benehmen hinnehmen. Wenn "Eigenheiten" niemanden wehtun oder schädigen kann ich sie tolerieren, ansonsten nicht.

                    Viele Grüße
                    Magdalena

                    Kommentar

                    • guntramnies
                      Forum-Teilnehmer
                      • 11.02.2008
                      • 93

                      #55
                      AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                      Hallo Wolfgang,

                      soweit mir bekannt, wurde das Heilige römische Reich um die Ergänzung "deutscher Nation" erst später von Geschichstschreibern hinzugefügt (als der Nationalismus aufkam, also zur Zeit der Französichen Revolution) und der offizielle in alten Schriften erwähnte Name ist immer in Latein "Sacrum Imperum Romanum"). Die damaligen Herscher verstanden sich ja als Nachfolger der Römischen Cäsaren. Kaiser ist abgeleitet von Kaisar der Oströmischen (Byzantinischen) Version von Cäsar.

                      Sonst teile ich deine Meinung was die Korrektheit angeht, denn sonst kann es teilweise zu grotesken Falschinformationen kommen, die gerade in den USA (habe dort studiert) weit verbreitet sind. Habe vor einiger Zeit mal ein US Buch gesehen (Titel ist mir leider nicht mehr parat), in dem Deutschland in den Grenzen von 1991 in 1939 Polen angegriffen hat ;-)

                      mfg

                      Guntram

                      Kommentar

                      • wenzkauer
                        Forum-Teilnehmer
                        • 26.10.2008
                        • 203

                        #56
                        AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                        Hallo Magdalena
                        ... auf solche Deutsche kann Deutschland richtig stolz sein...
                        Ich habe in meiner näheren Umgebung auch so ein Prachtexemplar. Einst kam er als schüchterner Junge in die BRD und heute sieht man ihn mit Glatze und Springerstiefel. Richtig deutsch kann er immer noch nicht und das hört sich mit seinen Parolen grausam an. Ich habe einen recht guten Zugang zu ihm und ein schlechter Junge ist er nicht. Es fehlt ihm extrem viel Bildung und man weiß nicht, wo man anfangen soll. Er scheint für diese Welt verloren zu sein und seine Familie hat resigniert. Das sind alles Danziger...
                        Viele Grüße Michael

                        Kommentar

                        • perfi fuchs
                          Forum-Teilnehmer
                          • 27.05.2010
                          • 33

                          #57
                          AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                          Ach, Guntram,
                          es sind nicht nur die armen Amerikaner so ahnungslos. In zwei Büchern des renommierten englischen Militärhistorikers und geadelten Sandhurst-Dozenten John Keegan wird Bismarck als Oberbefehlshaber der deutschen Truppen im deutsch-französischen Krieg bezeichnet. In Wahrheit war, wie überall sonst nachzulesen, der König von Preußen OB aller deutschen Truppen und Bismarck lediglich als Beobachter an der Front.
                          Was können wir angesichts dessen den armen Yanks eigentlich ankreiden?
                          Gruß
                          perfi

                          Kommentar

                          • Uwe
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.08.2008
                            • 1961

                            #58
                            AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                            Hallo liebe Forumteilnehmer,

                            habe mich hier bei diesem Thema zurück gehalten, weil oft inhaltlich nichts Neues kommt. Bei einigen hier kenne ich schon die Richtung Ihrer Äußerungen und werde sie bestimmt nicht von ihrer ideologisch bedingten Meinung abbringen. Gegen eine Ideologie helfen auch keine guten Argumente, dass hat schon die Geschichte bewiesen.

                            Menschen die meinen, es in die eine oder andere Richtung übertreiben zu müssen gibt es überall, hier im Forum, Menschen die in Polen geboren sind und jetzt in Deutschland leben wollen aber nie sich heimisch fühlen oder es meinen besonders "deutsch" machen zu müssen, was auch immer damit gemeint ist. Nun bin ich in Deutschland geboren, habe einen oberschlesischen Vater und eine Mutter aus Danzig. Auf beide Familienteile bin ich übrigens Stolz. Jeder hat seine Geschichte und Eigenarten. Entweder versucht man das so zu akzeptieren oder einzelne versuchen auch diesen Personen ein negatives Stigma anzuhängen, um sie damit zu diskreditieren. Wenn das letztere nicht gleich klappt, wird es halt möglichst oft wiederholt.

                            Da habe ich wahrscheinlich einen anderen Lebenshintergrund und Erziehung als einzelne die meinen jeden Schlesier, Danziger, Deutschen, Polen usw. gleich in die eine oder andere Schachtel packen zu können. Ich versuche erst einmal den Menschen so zu akzeptieren wie er ist. Bin ehrlich, gelingt mir nicht immer aber versuche es zumindest solange keine Ideologie dahinter steckt.

                            Finde es wirklich schon komisch wenn jemand sich über Hilfestellung in Geschichte beschwert und selber ständig andere hier versucht in Geschichte zu belehren. Wenn dann auch noch über Toleranz und ungehobeltem Benehmen philosophiert wird ist das kurios, insbesondere wenn schon von dieser Person Beiträge wegen persönlicher Beleidigung gelöscht wurden. Ja man kann halt immer mit zweierlei Maß messen, glaubwürdig ist das aber für mich nicht.

                            Ich wünsche noch einen schönen Abend.

                            Herzliche Grüße

                            Uwe
                            Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

                            Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

                            Kommentar

                            • Daniel Hebron
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.02.2008
                              • 331

                              #59
                              AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                              Hallo,

                              meine persönliche Meinung ist kurz und bündig. Aufgrund meiner Lebenserfahrung unterscheide ich nicht Polen, Deutsche, Franzosen, Schwarze, Weisse, Gelbe oder Rote sondern nur in A....lö..er und Nicht-A....lö..er. Und von beiden Gattungen gibt es in jedem Land einige.

                              Jede Art der Pauschalisierung in DIE Polen oder DIE Deutschen ist mir persönlich schon zuviel.

                              Viele Grüsse
                              Daniel
                              Tu as sans doute déjà, lecteur bénévole, bien des récits sur la ville ancienne et commerçante de Dantzig....

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                              • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                                Forum-Teilnehmer
                                • 10.02.2008
                                • 5206

                                #60
                                AW: Neues Deutschland: Mit Grass von Danzig nach Lübeck

                                Hallo Daniel
                                Hast recht .... das Wörtchen " Die" .... möchte ich wirklich oft streichen......!!!!!
                                Schon mehrfach hier geschrieben.
                                Viele Grüße
                                Hans-Jörg

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