Die dort und zuvor schon hier in #2 und #27 erwähnte Webseite stammt aus dem Jahr 2006, und zwar anlässlich des 2. Europäischen St. Johannestages am 25. Juni 2006. Daraus ergeben sich neue Fragen, zu denen ich bisher nichts im Web gefunden habe:
a) Hat inzwischen, nach nunmehr 8 Jahren, ein weiteres solches Ereignis stattgefunden oder ist ein solches in den kommenden Jahren geplant?
b) Gibt es nach diesem so zurückliegenden ausführlichen Bericht zur Kirche St. Johann inzwischen neuere entsprechend ausführliche Berichte über diese Kirche, insbesondere Details über die dort stattgefundenen, angeblich 2012 abgeschlossenen Bauarbeiten?
Ich würde mich freuen, wenn derart aktuelle Informationen zu b), so vorhanden, in den deutschen Wikipedia-Beitrag zu dieser bedeutenden Danziger Kirche einflössen. Auch gibt es inzwischen viel neues Bildmaterial zu dieser Kirche, nicht zuletzt von unserem professionellen Marc Malbork, das die überholten Aufnahmen im vorgenannten jetzigen Wikipedia-Beitrag ersetzen sollte.
Frage hierzu an unsere polnischen Freunde mit Deutschkenntnissen: Taucht in diesem Wikipedia-Artikel der Begriff "Hausmarke" auf, und/oder werden in ihm Grabplatten erwähnt?
Dieser Artikel (wieder in schlechter Google-Übersetzung) > http://translate.google.de/translate...80%26bih%3D669 über eine Vortragsveranstaltung des Kulturzentrums der Kirche St. Johann (Johanniskirche) im Oktober 2011 zum Thema Friedhofskultur führt zu meiner Vermutung, dass man vielleicht Antworten auf meine vorausgegangenen Fragen im Archäologischen Museum Danzig ( http://www.archeologia.pl/ ) findet.
Wer von Euch wäre in der Lage und bereit, mit Pfarrer Dr. Krzysztof Niedałtowski, dem "Rektor" der Kirche St. Johann, (siehe diese Webangaben zu ihm: http://translate.google.de/translate...80%26bih%3D669 und http://translate.google.de/translate...80%26bih%3D669 ) Kontakt aufzunehmen und ihn zu fragen,
a) woher inzwischen die vielen Grabplatten im Boden seiner Kirche herkommen und
b) wieso auf etlichen dieser Grabplatten in auffälliger Größe die Hausmarke seiner Kirche eingemeißelt ist ?
Jedem von Euch, der zu dieser Nachfrage bereit ist und dem es gelingt, eine Antwort auf die vorgenannten Fragen zu finden, wäre ich ganz besonders dankbar.
In der Kirche St. Johann (Johanniskirche) befindet sich seit 1994 der Bronzeguss einer frühen Plastik ("Christusträgerin") des bekannten Künstlers Otto Herbert Hajek (http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Herbert_Hajek).
Zu diesem Bronzeguss wird in der Webseite http://www.prachatice.cz/kc_hajek/main_de6.html (siehe dort den obersten Abschnitt "Dinkelsbühl 1952, Danzig 1994") Folgendes berichtet (Zitat): [FONT=Calibri]"Während der Tagung kam der damalige CSU-Abgeordnete Graf Spreti in die sogenannte Ausstellung, die eben nur aus 2 Kunstwerken bestand. Nach eingehender Betrachtung fragte er uns, ob man die Marienfigur mit dem Christuskind, diese ganz eigenartige Darstellung, nicht in der Kirche, im hochgotischen St. Georgsmünster, zeigen sollte. Wir waren sofort einverstanden und dann begeistert! Graf Spreti befestigte die Plastik an einem der Pfeiler: Es war ganz richtig so, denn da gehörte sie hin. Sie war im Kirchenraum zu Hause, nicht als Provokation. Sie fügte sich vollkommen ein.
Viele, viele Jahre später wurde ein Bronzeguss dieses Frühwerks in Danzig dem Künstlerseelsorger Dr. Krzysztof Niedaltowski anlässlich einer Ausstellung von Hajek in dieser Stadt geschenkt. Sie steht heute, geliebt von den Gläubigen, mit Kerzen und Blumen beschenkt, so selbstverständlich wie in Dinkelsbühl in der gotischen Sakristei der riesigen St. Johannes-Kirche. Diese wird nur in den seltensten Fällen für Gottesdienste genutzt, da sie von der Stadt und der Kirche als »Kulturraum« nach langen Restaurierungsarbeiten – sie war schwer bombardiert und ausgebrannt – erhalten wird. Die Sakristei ist Treffpunkt der deutschsprachigen Gemeinde in Danzig und vieler Touristen in den Sommermonaten zum Gottesdienst."
[FONT=verdana]Während sich also das Original der Hajek-Plastik "Christusträgerin" in der St. Georgs-Kirche in Dinkelsbühl ( http://de.wikipedia.org/wiki/St.-Geo...lsb%C3%BChl%29 ) befindet, befindet sich - nach Google-Recherche - ein Bronzeguss dieser Plastik nicht nur in der Kirche St. Johann in Danzig, sondern auch in der St. Johannes-Kirche in Nürtingen (http://kirchen-online.org/kirchen--k...t-johannes.php ; hier ist auch diese Plastik abgebildet: bitte scrollen). [/FONT]
in #27 habe ich berichtet, warum mich was an dieser Kirche so besonders interessiert: Es sind die Grabplatten mit der auf ihnen eingemeißelten Hausmarke der Kirche St. Johann (Johanniskirche), jener Hausmarke, die zum Schulzeichen des Realgymnasiums zu St. Johann, "meiner" Oberschule von 1941-1944, wurde.
Auf meine sich daraus ergebenden Fragen in #42, #45, #47 und #53 hat bisher niemand geantwortet. Deshalb versuche ich weiter, alleine Antworten zu finden.
Aus diesen Informationen geht hervor, dass Hausmarken auch auf Grabsteinen bzw. Grabmalen gebräuchlich waren. Doch stets handelte es sich bei diesen Hausmarken um persönliche der Verstorbenen. Und nirgends dort wird erwähnt, dass auf Grabsteinen bzw. Grabmalen auch kirchliche Hausmarken eingemeißelt wurden, wie ich dies zu meiner Verwunderung in der Kirche St. Johann gesehen habe.
Jedem, der für meine Verwunderung eine plausible Erklärung findet, wäre ich sehr dankbar.
Zur Veranschaulichung meines in #53 beschriebenen Anliegens zeige ich hier eine Collage von Hausmarken, die ich auf Grabplatten in der Kirche St. Johann im Juni 2014 fotografiert habe:
Kommentar