Sankt Johannes Kirche/Centrum św. Jana

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  • Beate
    Administratorin
    • 11.02.2008
    • 4836

    #106
    AW: aus der Johannis-Kirche

    1657???? Aber was sollte das bedeuten?

    Rätselnde Grüße Beate
    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

    Kommentar

    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #107
      AW: aus der Johannis-Kirche

      Ein X müssen wir dazu zählen > 1667 -
      leider bin ich kein Lateiner.

      Beste Grüsse
      Rudolf
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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      • Beate
        Administratorin
        • 11.02.2008
        • 4836

        #108
        AW: aus der Johannis-Kirche

        Nö, wieso?

        50+1+995+10+1+100+500=1657

        ...und Latein kann ich auch nur pharmazeutisches...das bringt hier leider gar nichts...

        Schöne Grüße Beate
        ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

        Kommentar

        • Bartels
          Forum-Teilnehmer
          • 25.07.2012
          • 3448

          #109
          AW: aus der Johannis-Kirche

          Beinahe hätte ich Dir zugestimmt, aber sie weiss wieder ALLES:

          Wikipedia: Chronogramm: "Entscheidend ist allein die Summe der Zahlenwertbuchstaben, die sonst bei römischen Zahlen übliche Subtraktion kleinerer Zahlenwerte von folgenden größeren erfolgt nicht."

          Beste Grüsse
          Rudolf
          Beste Grüsse
          Rudolf H. Böttcher

          Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
          Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
          Familie Zoll, Bohnsack;
          Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
          Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

          http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

          Kommentar

          • Beate
            Administratorin
            • 11.02.2008
            • 4836

            #110
            AW: aus der Johannis-Kirche

            Ah, danke Rudolf, das muss dem Mensch ja gesagt werden...Ich kannte den Begriff Chronogramm gar nicht!

            Schöne Grüße Beate
            Ach ja- und was hat es nun mit der Jahreszahl auf sich???
            ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

            Kommentar

            • Bartels
              Forum-Teilnehmer
              • 25.07.2012
              • 3448

              #111
              AW: aus der Johannis-Kirche

              Bitte sehr - mir fiel der Begriff auch nicht mehr ein - aber Wikipedia hat bei "Siehe auch" derartige Links.

              - und was hat es nun mit der Jahreszahl auf sich??? Da rätsele ich auch noch!

              Beste Grüsse
              Rudolf
              Beste Grüsse
              Rudolf H. Böttcher

              Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
              Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
              Familie Zoll, Bohnsack;
              Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
              Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

              http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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              • jonny810
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 2423

                #112
                AW: aus der Johannis-Kirche

                Die Johannis-Kirche und Ihre grosse Schwester. -anno 2014-






                [ATTACH=CONFIG]19945[/ATTACH]
                Angeh
                Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                "Nec Temere - Nec Timide"
                Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                Kommentar

                • patjakub
                  Forum-Teilnehmer
                  • 03.02.2015
                  • 70

                  #113
                  AW: Sankt Johannes Kirche

                  Hello,

                  These are pictures for a request of Beate. Details of inscription of Nathanael Schroeder's tomb.
                  Also fresh view of the church from outside.

                  [ATTACH=CONFIG]20181[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]20182[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]20183[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]20184[/ATTACH]

                  High resolution pictures are in https://picasaweb.google.com/1039533...721/Gdansk2015

                  The church is still in renovation but you can visit the interior. I was surprised because there was a concert inside and I was asked to leave after few minutes. Fortunately I already took pictures of the tomb.

                  Patrick.
                  Angeh
                  Ich schreibe Englisch. Sie antworten English oder Deutsch.
                  Photos of Gdansk in 2015 https://picasaweb.google.com/103953387695929505721/Gdansk2015
                  My best photos of Gdansk is https://www.flickr.com/photos/patjakub/sets/72157650673933172/

                  Kommentar

                  • Beate
                    Administratorin
                    • 11.02.2008
                    • 4836

                    #114
                    AW: Sankt Johannes Kirche/Centrum św. Jana

                    Good evening, Patrick,

                    thank you very much for taking these pictures. I will try to find out, what is written around the plate. And perhaps the meaning of the year 1667 can be found out - perhaps the year, when that monument had been created. (he did it by himself as far as I know).

                    We will see...
                    But first of all- thanks again!

                    Kind regards Beate

                    Guten Abend, Patrick,

                    ganz herzlichen Dank für das Aufnehmen der Bilder! Ich möchte herausfinden, war am Rand der Tafel geschrieben steht.
                    Und vielleicht kann auch die Bedeutung der Jahreszahl 1667 enträtselt werden, vielleicht ist es ja das Jahr, in dem dieses Denkmal entworfen wurde (er hat es selbst entworfen soviel ich weiß).

                    Mal sehen...

                    Herzliche Grüße Beate
                    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                    Kommentar

                    • sarpei
                      Forum-Teilnehmer
                      • 17.12.2013
                      • 6085

                      #115
                      AW: Sankt Johannes Kirche

                      Hallo miteinander,

                      da bin ich doch noch in einem Danziger heimatkalender aus den 1920er Jahren über folgenden Artikel gestolpert.

                      Die große Orgel von Sankt Johann
                      Von Wilhelm Schwandt
                      -----------------------------------

                      In der um 1350 erbauten Danziger Sankt-Johannis-Kirche befanden sich schon vor 1560 zwei Orgelwerke; denn die Kirchenrechnung berichtet, dass Meister Cornelius Abbrucharbeiten leistet „bi den ollen Wark“ (sie schrieben bis 1571 ihre Rechnungen in plattdeutscher Sprache!). Jm Jahre 1564 machte Meister Hans, ein Zimmerer, ein neu Positiv „up de grote Wark“. In diesen Jahren, von 1560 bis 1564, muss eine neue kleine Orgel an Stelle einer alten, abgebrochenen hergestellt sein. Anno 1565 „versuchen“ die Organisten zur Pfarr und von Sankt-Katharinen das neue Werk, d. h. sie prüfen seine Güte, um die Abnahme durch die Kirchenväter zu empfehlen. Nach einer gelegentlichen Notiz in den Kirchenakten stand diese „kleine“ Orgel über der Südtür des Querschiffs der Kirche. „Weil sie dem Licht hinderlich fället“, wurde sie 1688 dort abgebrochen und auf dem Musikchor über der Nordtür des Querschiffs, nach der Häkergasse zu, wieder ausgestellt, wo sie, 1761 erneuert, noch heute [1926] steht.

                      Das „große“ Werk schien auf die Dauer nicht zu befriedigen. Am Glockturm mussten neue Blasbalge gemacht werden 1554, auch 1603, und auch das immer häufiger notwendig werdende Stimmen der Orgel machte viele Unkosten. Im Jahre 1590 wurden etzliche neue Pfeifen eingesetzt, „denn wir befürchten uns, daß die großen Pfeiffen möchten herunterfallen“. Da fassten die Kirchenvorsteher 1624, zu Weihnachten, den beherzten Entschluss, eine vollständig neue, stattliche große Orgel herrichten zu lassen. Für diesen Neubau ist uns erfreulicherweise die ursprüngliche Rechnung, in grün Schweinsleder gebunden, mit der Aufschrift „Orgel Bauw: Oder dero Kosten“ noch erhalten, und aus ihr möchte ich einiges erzählen.

                      Das Wichtigste an einer Orgel ist natürlich das Innenwerk: die klingenden Stimmen und die Register. Wenn dazu auch das Äußere, der Prospekt, kunstvoll und schön ist, um so besser! Die Kirchenväter von St. Johann sorgten für beides!

                      Am 26. Februar 1625 lesen wir in der Orgelrechnung: „Mit dem kunstreichen Meister Merten Friesen haben wir Kirchen Vetere von S. Johannis, mit Nahmen Hans Köpe, Hans Berent, Abraham Schulze und Hinrich Lose, eine Neue Orgel in die Kirche verdungen zu bauen, dergestalt wie folget. Erstlich soll der Orgel Bauer haben die Alte Orgell am Glockthurm, alle die Pfeiffen so darinn sein, alle das Eiserwerck, Schrauben, Dratt (Draht), und alles was darinn ist, so wol die alten Balgen und was er noch davon gebrauchenn kan, das ander aber, als die Strecktur oder das gehüese, und was sonst darzu gehöret, soln ihm die Kirchen Vetere auf ihre Unkostung Bauen und verfertigen lassen, und soll uns vorerwenter Merten Friese ein wolgebautes und vollstandiges und untadelhafftiges Werck mit nachfolgenden Stimmen liefern, davor sol der Orgelbauer haben 1700 Gulden vermöge seinem Contract.“

                      Es wurde abgemacht, dass die Orgel im Oberwerck „oder Manuwal“ 11, im Rückpositif 14, im Brustpositif 5, im Pedal 12 Stimmen, also 42 klingende Stimmen haben sollte, die alle einzeln aufgenannt werden. Das ist, zumal für jene Zeit, doch ein recht stattliches Orgelwerk!

                      Die Vorsteher zahlten dem Orgelbauer nach und nach die 1700 Gulden oder 2350 Mark und einen Reichsthaler „zum Gottespfennig“ (sozusagen als Handgeld). Dann billigten sie ihm aber noch weitere 400 Gulden zu „mit bewilligung des Herrn Praesidirenden Bürgermeisters Eggard von Kempen“. In 17 Teilzahlungen bekam er seinen Arbeitslohn; die ersten 300 Gulden am 11. März 1625, die letzten 40 Gulden am 4. Juni 1628. Also zu der Zeit, als durch Deutschland der 30jährige Krieg ging, begann der Bau; und als Gustav Adolf siegreich durch Westpreußen zog, da legte man die letzte Hand an, um ihn zu vollenden.

                      Über die endgültige Abnahme berichtet folgende Notiz im Rechnungsbuch: „Am 9. Aprilis 1629 ist Unser Orgel geliebert wordenn worzu Ein Erb. Rhat (der Magistrat) den Herrn Bürgermeister Arend von Holten und Herrn Hans Zierensbergk Rahtsverwandten deputiret hatt, und weil die Orgel von allen semptlichen in der lieberung wol bestanden, und das werk ein jeder gelobet hatt, als hatt der Orgelbauer bey den deputirten Herrn noch wieder angehalten, dieweil er wenig davon erobert, daß man ihm noch über das möchte eine verehrung geben, als haben uns Kirchen Vetern die deputirten Herrn befohlen, ihm eine verehrung zu geben, damit er nicht zu klagen hat, und ihm den 23. Juny zur verehrung gegeben 375 Mark.“ —

                      Nun wollen wir uns nach dem äußeren Werk umsehen. Es steht heute noch so vor uns, wie es die Verfertiger in den Jahren 1625 bis 1628 lieferten; nur meldet eine spätere Inschrift: „Gott zu Ehren, der Kirchen zur Zier hat Zacharias Zappio diese Orgell auf seinen eigenen Kosten lassen staffiren“ (d. h. mit Gold und Farben verzieren). Die Rechnung erzählt: 1625 am 26. February mit dem Schnitzcher (d. h. Tischler) Gesellen Andres Fischer verdungen, das Gehiese zur Neuen Orgel zu Bauen, und sollen ihm die woche geben für seine Person 6 Gulden und Christoff Bolz die woche 4 Gulden so lange bis das gehiese oder die strecktur fertigk gebauet ist. Zum Gottespfennig erhält er 3 Mark 4 Groschen; am 10. Mai ‚zum glücklichen Anfange’ mit Christoff Bolz zusammen 15 Mark. Am 17. Mai schon haben sich die Schnitzcher Gesellen „beschwert wegen des Bieres, daß es sehr theur ist, und nicht wohl mit ihrem Wochlohn könnten zukommen“. Da gaben ihnen die Kirchenväter noch den Tag 3 Groschen zu Bier, „damit sie desto fleißiger sein möchten“. Aber die Freude währte nicht lange. „Am 14. Juny haben wir müssen zwo Meister bey die Schnitzchergesellen annehmen und jedem vom Gesellen die woche geben 15 Groschen. Denn das werck der Schnitzcher hat nicht leiden wollen, daß die Gesellen auf ihre eigene Hand arbeiten sollten, als haben wir müssen annehmen mit Nahmen Hans Ehler und Matthis Budenitz; derwegen die Schnitzchergesellen das biergeld haben müssen fallen lassen.“ So kostete allein die Tischler- und Bildhauerarbeit wöchentlich 26 Mark 5 Groschen, das ist für damalige Verhältnisse ziemlich viel Geld, denn eine „preußische Mark“ galt damals etwa so viel wie 3 Reichsmark vor 1914; im Jahre 1628 war das Geld noch erheblich teurer. An die Stelle von Christof Boltz tritt am 14. Juli 1625 Caspar Bönichmann. Hinzu kommt am 25. August ein Bildhauer Peter Bringemann oder Bringmann. Diese beiden und Andreas Fischer haben bis zur Abnahme der Orgel an ihr gebaut und das Werk geliefert, das wir heute um seiner eigenen Schönheit willen bewundern. Die Kirchenväter erkannten ihre Arbeit auf besondere Weise an: am 18. Oktober 1625 z. B. gaben sie den dreien „die Lichtegans, damit sie desto fleißiger sein möchten, vermöge dem alten gebrauch erstlich vor 2 Gense 2 Mark 16 Gr., vor ein stücke frisch Rindfleisch 3 Mark 4 Gr., vor Brot 15 Gr., vor Bier, so sie vertruncken, 2 Mark.“ (1 Mark = 20 Groschen.) Auf das Weihnachtsfest verehrten sie den Schnitzchern einen Braten für 3 Mark 10 Groschen. Ebenso erhielten sie zu Ostern, zu Pfingsten und zu Weihnachten 1627 je einen Braten verehrt, „damit sie desto fleißiger bey der Arbeit sein möchten“. Leider muss der Kirchenrechner trotzdem oft vermelden, dass den beiden meisters die Bezahlung gekürzt werden musste, „weil die Gesellen nicht gearbeitet haben“. Warum sie zuweilen nicht gearbeitet haben, das meldet der Chronist nicht.

                      Man könnte noch viel von all dem Drum und Dran erzählen, was vorfiel, bis die Orgel fertig war, von dem Fuhrmann, der „die alten Piepen und das Eiserwerk“ fortbrachte, von den „Kerls“, die auf- und abluden und Biergeld bekamen, von den Kaufherren und Handwerkern, die Zinn, Holz, Nägel, Schrauben usw. lieferten, von den 8 Organisten, die bei der Abnahme ihr sachkundiges Urteil abgaben: „Die Orgell were gutt und were kein mangel daran, und könne wol bestehen“, auch von dem Abendschmause, den der Orgelbauer gab, oder davon, dass Jeremias Neunaber, derzeit Organist an Sankt-Johann, „vor seine Unruhe“ einen Reichsthaler verehrt bekam; aber wir müssen uns bescheiden. Nur das wollen wir noch sagen, dass David von dem Blocke die Malerarbeiten lieferte, darunter 1628 das große Bild vom Jüngsten Gericht an „der Rückwand der Orgel in der Turmhalle, und dass die Orgel Summa Summarum, wie am Schluss der Rechnung steht, 11.621 Mark 4 Gr. gekostet hat. Die Kirchenväter hatten noch 918 Mark erspart; denn im ganzen standen ihnen 12.539 Mark 13 Gr. 7 1/2 Pf. zur Verfügung. Davon war fast die Hälfte in der Kirche gesammelt oder von Leuten geschenkt worden, die ihrer Freude an dem Bau und ihrer Dankbarkeit Ausdruck geben wollten.


                      Viele Grüße

                      Peter

                      Kommentar

                      • Ulrich 31
                        Forum-Teilnehmer
                        • 04.11.2011
                        • 8547

                        #116
                        AW: Sankt Johannes Kirche

                        Danke, Peter, für diese interessanten Details zur großen Orgel in der Danziger Johanniskirche. Eins davon diese Angabe: ". . . , dass David von dem Blocke die Malerarbeiten lieferte, darunter 1628 das große Bild vom Jüngsten Gericht an der Rückwand der Orgel in der Turmhalle, . . . ". - Demnach gab es in Danzig noch ein weiteres großes Bild vom Jüngsten Gericht (außer dem berühmten von Hans Memling; siehe dazu den Forum-Thread "Das Jüngste Gericht in der Marienkirche" > https://www.danzig.de/showthread.ph...Cngste+Gericht ). Gibt es zum Bild von David von dem Blocke noch nähere Informationen?

                        Viele Grüße
                        Ulrich

                        Kommentar

                        • sarpei
                          Forum-Teilnehmer
                          • 17.12.2013
                          • 6085

                          #117
                          AW: Sankt Johannes Kirche

                          Hallo Ulrich,

                          leider nicht in dem Artikel, ich suche noch in anderen Veröffentlichungen ...


                          Viele Grüße

                          Peter

                          Kommentar

                          • Ulrich 31
                            Forum-Teilnehmer
                            • 04.11.2011
                            • 8547

                            #118
                            AW: Sankt Johannes Kirche

                            Hallo Peter und andere Interessierte,

                            habe inzwischen ein weiteres Gemälde "Das Jüngste Gericht" in Danzig gefunden (nunmehr Nr. 3): gemalt von Izaak van den Blocke 1617 für die Kirche St. Bartholomäus. Näheres zu diesem berühmten Danziger Maler in seiner Wikipedia-Seite: > https://de.wikipedia.org/wiki/Izaak_van_den_Blocke , wo man u.a. die interessante Information findet, dass Gemälde, die Izaak van den Blocke auf eine neunteilige Decke eines Danziger Gebäudes malte, sich heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg befinden. Interessant wäre zu erfahren, wann und wie diese Gemälde dorthin gelangten. -

                            Zwischen Izaak van den Blocke (1575 - 1628) und David von dem Blocke (= David van den Blocke, ? - 1640) scheint es eine verwandtschaftliche Verbindung zu geben, die aber in der Wikipedia-Seite "Van den Blocke (Künstlerfamilie)" (> https://de.wikipedia.org/wiki/Van_de...tlerfamilie%29 ) nicht näher angegeben wird. -
                            Weitere Details zu diesen beiden Malern (von David v.d. Blocke heißt es dort, dass er kein großer Künstler gewesen zu sein scheint, sich deshalb seit November 1628 als städtischer Wachtmeister in der Vorstadt betätigte und bei seinem Tod im Dezember 1640 seine Frau und seine 3 Kinder "in den dürftigsten Verhältnissen" hinterließ) findet sich in dieser hochinteressanten umfangreichen, sehr lesens- und sehenswerten Webseite (pdf) "Der Name Block. Bedeutung und Herkunft": > http://chort.square7.ch/Pis/Block.pdf mit vielen Informationen und Abbildungen zu/von Danziger Bau- und Kunstwerken.

                            Viel Grüße
                            Ulrich

                            Kommentar

                            • Ulrich 31
                              Forum-Teilnehmer
                              • 04.11.2011
                              • 8547

                              #119
                              AW: Sankt Johannes Kirche

                              Nachtrag zu #118:

                              Die dort zuletzt angegebene Webseite (pdf) zeigt als zweite Überschrift auf Seite 1 die hier wesentliche Angabe "Künstlerfamilie von den Block bzw.Blocke".

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                              • Ulrich 31
                                Forum-Teilnehmer
                                • 04.11.2011
                                • 8547

                                #120
                                AW: Sankt Johannes Kirche

                                Nachtrag 2 zu #118:

                                In der zuletzt angegebenen Webseite (pdf) sind zu finden: Izaak (Isaak) auf Seite 12 ff. und David auf Seite 20 f.

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