AW: Sankt Johannes Kirche
[FONT=Calibri][FONT=verdana]Die nachfolgenden Angaben zum Thema "Hausmarken" habe ich hier gefunden > http://heraldik.wikidot.com/ursprung-der-heraldik : [/FONT]
"Hausmarke/-zeichen sowie Sippenzeichen
Bild: Kirche St. Lorenz, in Travemünde; Holzschnitzerei mit christlichen Symbolen an den Sitzbänken (Kirchenbank-Wangen): Windmühle (Hausmarke)
Quelle: Wikimedia Commons Urheber: Bin im Garten
Lizenz: Frei mit Namensnennung
Eine Hausmarke (auch Hofmarke,Hauszeichen, Handgemal) ist ein Eigentumszeichen, später Sippenzeichen, das außen an Haus, Gebäuden und Gegenständen angebracht ist. Ursprünglich handelt es sich um den Steinmetzzeichen verwandte einfache graphische Ritzsymbole, die sich bis in vorheraldische und vorgeschichtliche Zeit zurückverfolgen lassen und daher oftmals einen Runen ähnlichen Charakter haben bzw. meist abstrakte Figuren meist geometrischen Aufbaus sind, da die Marken einst durch Schneiden, Ritzen, Schlagen und Schnitzen angebracht wurden, was bei geraden Teilstrichen einfacher ist als bei komplex gebogenen.
Verwendet wurden Hausmarken als Eigentumszeichen an beweglichem und unbeweglichem Gerät in Haus und Hof. Zunächst als Besitz- bzw. Eigentumskennzeichen verwendet, wurden sie innerhalb der jeweiligen Familie weitergegeben und bekamen Symbolcharakter dieser Familie bzw. Sippe. Diese Hausmarken galten für ein ganzes Haus, sowohl im Sinne einer Adelsfamilie, wie auch im Sinne eines Bauerngutes. Das Symbol war auch ohne Lesen zu können erkennbar. Einfache Hauszeichen können einfache Figuren sein, wie zum Beispiel ein Fisch, ein Igel, ein Lindwurm, ein großer Knochen oder ein im Zusammenhang einigermaßen eindeutiger Gegenstand sein, der z.B. in Eisen oder Blechform außen am Haus angebracht ist. Auch eine Wandzeichnung oder ein mit Ölfarbe auf ein Brett gemaltes Bild können ein Hauszeichen darstellen. Allgemein kann es detaillierter oder abstrakter gestaltet sein
Die einzelnen Personen, die dem Haus angehören, personalisieren diese Hausmarke mit einem kleinen Zusatz. Aus diesen Namenskürzeln entwickelt sich im 14. und 15. Jahrhundert die handschriftliche Unterschrift, während die Hausmarke, vom Ritteradel ausgehend, sich allmählich zur gemeinen Figur entwickelt, das die im Wappenschild die Familienfarben genauer kennzeichnet. Zusammen mit dem Hausnamen wird sie zum Hausschild, wie es sich bis heute an Wirtshäusern erhalten hat."[/FONT]
[FONT=Calibri][FONT=verdana]Die nachfolgenden Angaben zum Thema "Hausmarken" habe ich hier gefunden > http://heraldik.wikidot.com/ursprung-der-heraldik : [/FONT]
"Hausmarke/-zeichen sowie Sippenzeichen
Bild: Kirche St. Lorenz, in Travemünde; Holzschnitzerei mit christlichen Symbolen an den Sitzbänken (Kirchenbank-Wangen): Windmühle (Hausmarke)
Quelle: Wikimedia Commons Urheber: Bin im Garten
Lizenz: Frei mit Namensnennung
Eine Hausmarke (auch Hofmarke,Hauszeichen, Handgemal) ist ein Eigentumszeichen, später Sippenzeichen, das außen an Haus, Gebäuden und Gegenständen angebracht ist. Ursprünglich handelt es sich um den Steinmetzzeichen verwandte einfache graphische Ritzsymbole, die sich bis in vorheraldische und vorgeschichtliche Zeit zurückverfolgen lassen und daher oftmals einen Runen ähnlichen Charakter haben bzw. meist abstrakte Figuren meist geometrischen Aufbaus sind, da die Marken einst durch Schneiden, Ritzen, Schlagen und Schnitzen angebracht wurden, was bei geraden Teilstrichen einfacher ist als bei komplex gebogenen.
Verwendet wurden Hausmarken als Eigentumszeichen an beweglichem und unbeweglichem Gerät in Haus und Hof. Zunächst als Besitz- bzw. Eigentumskennzeichen verwendet, wurden sie innerhalb der jeweiligen Familie weitergegeben und bekamen Symbolcharakter dieser Familie bzw. Sippe. Diese Hausmarken galten für ein ganzes Haus, sowohl im Sinne einer Adelsfamilie, wie auch im Sinne eines Bauerngutes. Das Symbol war auch ohne Lesen zu können erkennbar. Einfache Hauszeichen können einfache Figuren sein, wie zum Beispiel ein Fisch, ein Igel, ein Lindwurm, ein großer Knochen oder ein im Zusammenhang einigermaßen eindeutiger Gegenstand sein, der z.B. in Eisen oder Blechform außen am Haus angebracht ist. Auch eine Wandzeichnung oder ein mit Ölfarbe auf ein Brett gemaltes Bild können ein Hauszeichen darstellen. Allgemein kann es detaillierter oder abstrakter gestaltet sein
Die einzelnen Personen, die dem Haus angehören, personalisieren diese Hausmarke mit einem kleinen Zusatz. Aus diesen Namenskürzeln entwickelt sich im 14. und 15. Jahrhundert die handschriftliche Unterschrift, während die Hausmarke, vom Ritteradel ausgehend, sich allmählich zur gemeinen Figur entwickelt, das die im Wappenschild die Familienfarben genauer kennzeichnet. Zusammen mit dem Hausnamen wird sie zum Hausschild, wie es sich bis heute an Wirtshäusern erhalten hat."[/FONT]
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