nun ja, ich würde mal sagen zur Not geht es so gerade, aber es ist ziemlich anstrengend. Wenn es ca. doppelt so groß wäre, ginge es wohl deutlich besser. Vielleicht hat ja jemand in Deinem Umfeld ein höher auflösende Kamera? Oder evtl. größer aufnehmen, so dass die Breite in das Bild passt und nicht die Höhe?
Danke, man kann es lesen mit der Lupe vor dem Bildschirm. Das war ja schlimm für Dich und danke dass Du das sogar in der zeitung hattest. Danke.
Grüße von Delia, die einen vierjährigen Onkel hatte.
es geht so gerade, aber wirklich lesen und auf den Text konzentrieren kann man das nicht. Wenn man zweimal auf das Foto klickt, dann öffnet sich der Artikel in einem neuen Tab und man kann das Foto vergrößern (mit Strg-Taste und +-Taste oder Strg-Taste und Scroll-Rad an der Maus), so spart man sich wenigstens die Lupe, aber auch vergrößert ist es sehr unscharf. Das liegt möglicherweise daran, dass die Forums-Software die Fotos beim Hochladen niedriger scaliert.
Besser wäre es, wenn du das Foto digital zuschneidest und in ein Pdf-Dokument umwandelst, das verändert die Software nicht weiter. Wie ich dir schon geschrieben hatte, kann ich dich dabei unterstützen.
Beste Grüße
Rüdiger
Es gibt nichts Gutes / außer: man tut es. (Erich Kästner)
Lieber Rüdiger, das ist alles sehr nett. Nun bin ich zu allem Unglück, auch noch im Garten gefallen und habe mich u a am Kopf verletzt. Werde nächste Woche versuchen, das hinzugekommen, bis hin allen ein schönes Wochenende und vielen Dank.
Hinweis. Wir wollten am 30. Januar1945 auf die Wilhelm Gustloff. Meine Mutter war schwanger und sollte auf ein anderes Schiff (Sanitätsschiff). Das wollte meine Mutter nicht, denn sie wäre von uns Kindern getrennt gewesen. Wir hatten eine seltsame, unerklärliche Vorahnung. Also zurück. Eine Flucht über den Landweg schied wegen der Strapazen und drei Kindern aus. Also harrten wir aus. Bis zum 14. Juli 1945. Das Kind kam zur Welt ein Junge. Eine Hebamme gab es für uns Nazis nicht, auch keine ärztliche Versorgung. Man wartete nur, bis man endlich die Wohnung im Eschenweg beschlagnahmen konnte. Das Kind lebte nur kurz. Wir legten es ohne Blumen, ohne Sarg in eine Pappschachtel, auf der meine Schwester ein paar Blumen malte. Mehr gab es nicht. Wir begruben den kleinen Leichnam hinter dem Haus. Obwohl dieses Kind nie einen Laut von sich gegeben hatte und schon grün angelaufen, als wir es in den Karton legten, geht mir seid 80 Jahren, dieser kleine Bruder nicht aus dem Sinn. Ich muss immer an ihn denken und habe ihn dieses Gedicht gewidmet.
Bruder
Ich habe meinen Bruder wieder gefunden,
die zarten Knochen,
erneut, tiefe Wunden,
wurden im Krieg gebrochen.
Uns brach das Herz,
reglos lag er dort, tot
vor tiefem Scherz,
ein trauriges Bild sich bot.
Körper inzwischen grün,
ihn in der Heimat lassen zurück,
müssen bald ziehn,
nicht gewährt, gemeinsames Glück.
Unter dem Baum im Garten,
Wohnung räumen,
dürfen nicht länger warten,
nicht mehr träumen.
Kein Sarg, keine Blumen,
nur für ein Gebet,
leer ist es in den Stuben,
ist es nicht zu spät.
Würde gerne ihn,
begraben hier in neuer Erde,
Gebeine holen aus der Ferne
Dass es dann zu Ende wäre.
Gott nehme ihn auf in seiner Güte,
doch er bleibt fern,
vor einer Strafe ihn behüte,
Vielleicht leuchtet er als Stern.
Nirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), Oberdorf
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