Joachim Schroetter

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  • Anonymus

    #1

    Joachim Schroetter



    Zwischen Danzig und Niederelbe, Gestern und Heute.

    Joachim Schroetter - ein Danziger Freund unseres Forum - hat ein ergreifendes Buch geschrieben.
    Vom Inhalt sehr beeindruckt, kann ich nur noch sehr dankend sagen: "Sehr empfehlenswert"!

    Viele Gruesse
    Ohrscher Siegfried
  • Belcanto
    Forum-Teilnehmer
    • 24.09.2008
    • 2508

    #2
    Lieber Siegfried
    Vielen Dank. Ich möchte in diesem Zusammenhang noch auf etwas hinweisen. Es geht um mein Kinderbuch " Agenda die Umweltfee". Weil heute in der Politik so viel über Agenda gesprochen wird, habe ich meine Titelfigur "Agenda"getauft.Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker- ein Fachmann der Materie, hat u.a. geschrieben, "das Buch verdient weiteste Verbreitung" (www.agenda1940.de)
    Und nun komme ich zu meinem Anliegen. Da ja nun auch in Polen, die Wirtschaft und Industrie enorm wächst, waschen auch die Umweltprobleme. Deshalb wollte ich, den polnischen Kindern in meiner Freizeit ( zwei-drei Wochen)Umweltunterricht erteilen und habe mich deswegen auch schon ans Goetheinstitut gewandt. Manchmal erweist sich aber der kleine Dienstweg, doch als effizienter. Und deshalb frage ich, gibt es zu den Danziger Schulen Partnerschaften?In eine solche Schule würde ich gehen und einen Satz meines Buches stiften.
    Viele Grüße und einen schönen Tag
    wünscht Belcanto

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    • Belcanto
      Forum-Teilnehmer
      • 24.09.2008
      • 2508

      #3
      Hallo Siegfried
      Weil unsere Landsleute auch Gedichte lieben, möchte ich eins von mir hier einstellen.
      Heimat
      In Danzig nah am Ostseestrand,
      einst meine Kinderwiege stand.
      Der Krieg war leider schon entbrannt,
      das Risiko noch unbekannt.
      Wir wiegten uns in Sicherheit,
      Zuversicht machte sich breit.
      Niemals hätten wir gedacht,
      das einmal zerbricht des Staates Macht.
      Wir waren fröhlich, ohne Sorgen,
      fühlten uns sicher und geborgen.
      Zufriedenheit und stetes Glück,
      niemals waren bedrückt.
      Sondern froh den ganzen Tag,
      kannten weder Müh noch Plag.
      Zufrieden in Geborgenheit,
      keinen Ärger, keinen Streit.
      So lebten wir in unserer stolzen Stadt,
      bis Feinde machten alles platt.
      So rächt sich wer den Frieden stört,
      und nicht auf sein Gewissen hört.
      Und unseren Herrn und Gott,
      verächtlich macht mit seinem Spott.
      Drum kehrt um, verhängnisvolle Krieger,
      denn es gibt nur "einen" Sieger!
      Joachim Schroetter

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      • ada.gleisner
        Forum-Teilnehmer
        • 17.02.2008
        • 882

        #4
        "Heimat" von Joachim Schrötter

        Ja, lieber Joachim, so war es, als wir Kinder waren; wir waren voller Vertrauen,
        lebten in einer kinderfreundlichen Welt voller Abenteuer und Liebe, waren zufrieden mit dem was wir hatten, wir genossen die Sonntagsausflüge ins Werder, nach Bohnsack, nach Glettkau, wenn es sehr weit war, nach Zoppot. Unvergessen ist unsere Kindheit in Danzig und an der Ostsee. Meine Mutter schrieb in mein Poesiealbum : "Was vergangen kehrt nicht wieder, aber ging es leuchtend nieder, leuchtet's lange noch zurück".
        Und noch der Anfang eines Gedichtes, das ich nicht mehr ganz kenne : "Dort wo die Weichsel fließt, wo St. Marien grüßt, dort ist dein Heimatland, Danzig am Ostseestrand". Das ist mir gerade wieder eingefallen als ich Dein Gedicht las. Viele Grüße von Ada
        Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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        • Belcanto
          Forum-Teilnehmer
          • 24.09.2008
          • 2508

          #5
          Hallo liebe Ada
          Natürlich habe ich nicht so traurige Gedichte geschrieben, sondern schiebe noch ein fröhliches nach.

          Die Flunder
          Oh, Wunder, oh Wunder,
          man nahm das Frost-Gen aus der Flunder,
          und pflanzte es in die Tomate,
          damit sie auch bei Frost gerate.
          Die Flunder- die nun ohne Gen,
          rein äußerlich, kann man nichts sehn.
          strebt nun in wärmere Gewässer,
          da geht es ihr bedeutend besser.
          Der Tomate, sieht man es auch nicht an,
          dass sie jetzt Frost vertragen kann.
          deshalb braucht man im hohen Norden, nicht länger warten, auf angepasste Gen-Tomaten.
          Viele Grüße
          Belcanto

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          • Belcanto
            Forum-Teilnehmer
            • 24.09.2008
            • 2508

            #6
            Hallo Liebe Landsleute
            Ich möchte noch mal kurz auf Siegfrieds Buchempfehlung zurückkommen.Ich muss für die Bücher- wegen der Preisbindung, das gleiche wie im Buchladen verlangen.Ihr müsst aber kein Porto bezahlen und ich gewähre-das ist meine Privatangelegenheit, einen gestaffelten Rabatt, je nachdem, wie viele Bücher ihr kauft.
            Dies wollte ich nur gesagt haben.
            Einen schönen Tag wünscht
            Belcanto

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            • waldkind
              Forum-Teilnehmer
              • 06.10.2008
              • 2366

              #7
              Umweltfeeauf Polnisch

              Sag mal Belcanto, wurde denn "Agenda, die Umweltfee" schon ins Polnische übersetzt? Wenn nein, dann wäre das doch sicherlich auch ein schönes und verbindendes Projekt, oder?
              Gruß von Miriam
              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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              • Belcanto
                Forum-Teilnehmer
                • 24.09.2008
                • 2508

                #8
                Hallo Miriam
                Das würde ich auch sehr begrüßen und ich würde gerne zu den polnischen Kindern eine Brücke bauen.Muss mal mit dem Verlag reden, was die Herren meinen.
                Vielen Dank für deinen Beitrag und viele Grüße
                Belcanto

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                • Belcanto
                  Forum-Teilnehmer
                  • 24.09.2008
                  • 2508

                  #9
                  Hallo
                  Ich habe bei meinem Verlag angefragt, ob mein Kinderbuch "Agenda die Umweltfee" ins Polnische übersetzt werden könnte. Dies ist grundsätzlich möglich, wenn sich ein Polnischer Verlag finden würde, der das Buch in Lizenz veröffentlicht.
                  Ich möchte bei euch anfragen, ob ihr mit bei der Suche, nach einem Verlag helfen könntet?
                  Dafür bedanke ich mich schon jetzt!
                  Viele Grüße
                  Belcanto

                  Kommentar

                  • daggel
                    Forum-Teilnehmer
                    • 09.03.2008
                    • 169

                    #10
                    Eine blöde Frage: Dieses Gedicht mit dem Wunder und der Flunder, gibt es sowas ähnliches noch in einer anderen Form?

                    Ich kann mich errinnern, das Paps früher auch so einen Spruch mit Wunder und Flunder drauf hatte. Leider hab ich mir das Ding nicht gemerkt. Weiss nur das es nichts mit Tomaten zu tun hatte.

                    daggel

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                    • Belcanto
                      Forum-Teilnehmer
                      • 24.09.2008
                      • 2508

                      #11
                      Hallo daggel
                      Es gibt keine blöden Fragen, nur dämliche Antworten. Mit Sicherheit wird es noch mehr Flundergedichte geben. Flunder reimt sich eben sehr schön auf Wunder. Mein Gedicht ist kein Plagiat und Gen-manipulierte Tomaten gibt es noch nicht so lange.
                      Viele Grüße
                      Belcanto

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                      • Belcanto
                        Forum-Teilnehmer
                        • 24.09.2008
                        • 2508

                        #12
                        Hallo
                        Die Diskussionen in den letzten Tagen, haben mich veranlasst ein kleines Gedicht zu schreiben. Vielleicht gefällt es Euch?
                        Gebete
                        Wenn Hass bestimmt des Menschen Handeln,
                        Und Unvernunft die Welt regiert,
                        Wird sich nichts zum Guten wandeln,
                        und Neues Unheil wird geschürt.

                        Wenn niemals heilen wollen Wunden,
                        Und die Verzweiflung macht sich breit,
                        weil Menschen sind, so tief geschunden,
                        Dann sei zu einem Gebet bereit.

                        Denn nur Gebete können spenden,
                        Zuversicht, Trost und auch Liebe,
                        Und auch des Menschen Handeln wenden,
                        Sodass es immer Freiden bliebe.

                        Joachim Schroetter 2008

                        Viele Grüße
                        Belcanto

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                        • Wolfgang
                          Forumbetreiber
                          • 10.02.2008
                          • 11623

                          #13
                          Zitat von Belcanto
                          Gebete
                          Wenn Hass bestimmt des Menschen Handeln,
                          Und Unvernunft die Welt regiert,
                          Wird sich nichts zum Guten wandeln,
                          und Neues Unheil wird geschürt.

                          Wenn niemals heilen wollen Wunden,
                          Und die Verzweiflung macht sich breit,
                          weil Menschen sind, so tief geschunden,
                          Dann sei zu einem Gebet bereit.

                          Denn nur Gebete können spenden,
                          Zuversicht, Trost und auch Liebe,
                          Und auch des Menschen Handeln wenden,
                          Sodass es immer Frieden bliebe.

                          Joachim Schroetter 2008
                          Hallo Joachim,

                          ganz, ganz herzlichen Dank für dieses innige Gebet.

                          Wir alle brauchen Zuversicht, Trost, Liebe. Und lasst uns zuallererst an uns selber arbeiten, damit wir diese lebensnotwendigen Eigenschaften auch Anderen geben können.

                          Dein Gebet ist auch ein guter Anfang für das Neue Jahr. Es soll und wird Leitmotiv für unser Danzig-Forum sein.

                          Herzliche Grüße aus Danzig
                          Wolfgang
                          Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                          Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                          Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                          • Belcanto
                            Forum-Teilnehmer
                            • 24.09.2008
                            • 2508

                            #14
                            Hallo
                            Wolfgang
                            Ich bedanke mich auch für die netten Worte und bewundere immer wieder deine Geduld, mit der du versuchst, die Wogen zu glätten. Dafür gebührt dir unser aller Dank!
                            Viele Grüße
                            Belcanto

                            Kommentar

                            • jonny810
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.02.2008
                              • 2423

                              #15
                              Gebete

                              Hallo Joachim

                              kurz, prägnant und doch so vielsagend. Finde ich ausgesprochen gut.

                              In diesem Zusammenhang meine Antwort auf eine Frage von dir.

                              (Rosenberg) Ich habe gegen deinen Vorschlag nichts einzuwenden.

                              Ein gutes Jahr, und alles Liebe.

                              Erhart
                              Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                              "Nec Temere - Nec Timide"
                              Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                              Kommentar

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