Joachim Schroetter

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  • Belcanto
    Forum-Teilnehmer
    • 24.09.2008
    • 2508

    #31
    AW: Joachim Schroetter

    Hallo
    Weil es hier im Forum doch einige Lyrikfreunde gibt, möchte ich dem Waldkind nicht nachstehen, und füge auch ein Sonett bei, was ich eben geschrieben habe. Vielleicht gefällt es euch?

    Früchte

    Wir lagen faul, unter dem Kirschbaum,
    herzhaft, knackig, frisch,
    im Mund, ein süßer Traum,
    reich gedeckter Gabentisch.

    Doch schneller als man glaubt,
    wird es still, unter geliebtem Baum,
    verfärbte sich des Blatteslaub,
    keine Früchte – keinen Traum.

    Doch wenn sich im Frühjahr, wieder erwärmt die Erde
    und es wieder heller werde,
    sehe ich des Schäfers Herde.

    Dann beginnt es schnell zu spießen,
    muss die Blumen wieder gießen,
    und Natur dabei genießen.
    Joachim Schroetter, 2011

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    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #32
      Joachim Schroetter bei Amazon

      Liebe Buchfreunde,

      sein Thema ist nicht immer Danzig,
      manche Bücher sind analog (Papier) andere digital (eBook),
      13 mal habe ich den Autor Joachim Schroetter bei Amazon gefunden:



      Da ihn mein Vetter und unser Admin. Nr. 1 sehr empfehlen,
      schliesse ich mich hier an.
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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      • Belcanto
        Forum-Teilnehmer
        • 24.09.2008
        • 2508

        #33
        AW: Joachim Schroetter

        Liebe Landsleute
        Mein Verlag hat mir mitgeteilt, dass meine Bücher "Agenda die Umweltfee, ISBN 3-8280-1670-7 und Zwischen Danzig und Niederelbe, ISBN 3-8280-2185-9,wohl Mitte des Jahres ausverkauft sein dürften. Wer sich noch ein Buch sichern möchte, kann dies gerne tun.Entweder bei mir oder beim Verlag. Näheres siehe auf meiner HP. www.agenda1940.de Ich wünsche allen einen schönen Tag und ein schönes Wochenende.

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        • Belcanto
          Forum-Teilnehmer
          • 24.09.2008
          • 2508

          #34
          AW: Joachim Schroetter

          Und weil der Jonny, immer so schöne Gedichte über die Heimat schreibt, habe ich auch noch mal eins geschrieben:
          Heimat
          Mussten aus unserer Heimat fliehen, den Feinden haben wir schon verziehen, reichen ihnen unsere Hand,entstehen soll ein Freundschaftsband.Die tiefen Wunden sind geglättet,die in den Seelen eingebettet, der Tod heilt endgültig die Wunden,die man den Menschen hat geschunden.Schlimme Dinge sind geschehen,Heimat, wir nicht wiedersehen,als Kinder spielten wir am Strand,im angenehmen Meeressand.Noch immer schlagen die Wellen,über narbenreichen Stellen,wir spüren schmerzlich den Verlust,tief drinnen in unserer Brust.Ich könnte noch weiter dichten,viele Grüße an dich richten,doch besser ist es wohl zu schweigen, und den Kopf zum Gebet zu neigen.Hoffe, dass es nicht ist zu spät,zu sprechen heute ein Gebet, wir werden dich immer vermissen, und möchte dich von Herzen grüßen.

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          • Bartels
            Forum-Teilnehmer
            • 25.07.2012
            • 3448

            #35
            AW: Joachim Schroetter

            Einen schönen guten Abend,

            meines Wissens bietet Amazon die Möglichkeit Kindle e-Books auch auf dem PC zu lesen.
            Beste Grüsse
            Rudolf H. Böttcher

            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
            Familie Zoll, Bohnsack;
            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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            • Belcanto
              Forum-Teilnehmer
              • 24.09.2008
              • 2508

              #36
              AW: Joachim Schroetter

              Eine Erinnerung, an meine geliebte Heimat.
              Gräber
              Die Gräber mussten wir verlassen.
              Und unser trautes Heim.
              Die Blumen sind schon längst verwelkt.
              Die Bande sind zerrissen.
              Und spalten tief ins Herz hinein.
              Die Grabsteine sind zerfallen.
              Und niemand erinnert sich mehr.
              Niemand spricht ein Gebet.
              Die Zeit so schnell zu ende geht.
              Wir lebten friedlich einst zusammen.
              Voll Glück und steter Harmonie
              Wir sind nun überall versprengt.
              Das Herz noch an der Heimat fängt.
              Erlebte Generationen sie sterben langsam aus.
              Und wo heute eine Öde stand früher mal ein Haus.
              Das Herz hört bald zu schlagen auf.
              Es gibt nicht mehr viel zu sagen.
              Wir müssen es wohl jetzt[1] ertragen.
              Auch die Gedanken werden langsam brüchig.
              Vergessenheit den Platz belegt.
              Was einst im Herz den Mensch bewegt.

              Joachim Schroetter 2013




              [1][1]

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              • Belcanto
                Forum-Teilnehmer
                • 24.09.2008
                • 2508

                #37
                AW: Joachim Schroetter

                Nachdem der Erhart wieder ein lustiges Gedicht eingestellt hat, möchte ich euch auch mit einem lustigen Naturgedicht erfreuen.

                Das Duett. Ein bunter Schmetterling auf Reise. Sprach zu einer Rose ganz leise. Ich fliege da drüben zu der Meise. Singe mit ihr die alte Weise. Die Rose sprach:“ Ich kann nicht singen. Nur mit dem Duft viel Freude bringen.“ Der Falter sprach:“ So will ich etwas schmettern. Mit Kohlmeise auch an grünen Blättern. Als Schmetterling und Vogel sangen. Und die Duette fein erklangen, da wollte auch die Rose singen. Den beiden auch ein Ständchen bringen. Betörend verbreiten Rosen Duft. Verschwenden ihn in der Frühlingsluft. 2Wir Rosen können schmerzhaft stechen. Beim Schneiden so am Mensch uns rächen.“ Meise und Falter sangen Duett. Rose in Tränen fand es so nett. Bat, dass es noch etwas gewähre. Da kam der Gärtner mit der Schere.
                Schnitt sie ab, ganz dich an der Nase. Sie kam ins Haus in eine Vase. Und kann nun drinnen weiter duften. Die Beiden draußen müssen schuften.

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                • vklatt
                  Forum-Teilnehmer
                  • 28.03.2009
                  • 1521

                  #38
                  AW: Joachim Schroetter

                  Hallo Belcanto,

                  das ist wirklich ein lustiges Gedicht - zum Schmunzeln.

                  Viele Grüße

                  Vera
                  Was ist ein wahres Geheimnis?
                  Etwas, das für jeden offen da liegt-
                  und der eine erkennt es, der andere jedoch nicht.

                  Lao-tse

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                  • Gerlind
                    • 25.04.2015
                    • 138

                    #39
                    AW: Joachim Schroetter

                    Hallo,
                    habe mir heute bei Amazon das Buch "Zwischen Danzig und Niederelbe" bestellt.
                    Bin schon ganz gespannt darauf.
                    Herzlichst
                    Gerlind

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                    • Belcanto
                      Forum-Teilnehmer
                      • 24.09.2008
                      • 2508

                      #40
                      AW: Joachim Schroetter

                      Freut mich und viel Vergnügen.

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                      • Belcanto
                        Forum-Teilnehmer
                        • 24.09.2008
                        • 2508

                        #41
                        AW: Joachim Schroetter

                        Nachdem der Erhart immer so gut dichtet, möchte ein auch ein kleines Gedicht von hier einstellen:

                        Präludium

                        In Valldemossa im Regen die Alte Karthause.
                        Hier hatten Frau Sand und Frederic Chopin, ein kurzes Zuhause.
                        Es regnete den ganzen Winter ohne Pause.
                        Räume kalt und feucht, Finger klamm und steif.
                        Mühsam nur abgehackte Töne.
                        „Hörst du die Melodie der Regenstropfen, hörst du es?
                        Schenk ihnen dein Ohr
                        schlagend an die trüben Fensterscheiben.
                        Wie ein melodisches Regenlied, selbst komponierend.
                        Töne schnell im Notenblatt erfassen
                        sie nicht einfach ziehen lassen.
                        Gelingt so das Präludium- Regentropfen-Präludium.
                        Strebend zum Frühling.

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                        • Belcanto
                          Forum-Teilnehmer
                          • 24.09.2008
                          • 2508

                          #42
                          AW: Joachim Schroetter

                          Nachdem der Erhart wieder ein wunderschönes Gedicht geschrieben hat, möchte ich noch eins von mir vorstellen:
                          Gedanken


                          Schiffe versinken, Menschen ertrinken, Leuchtfeuer blinken.
                          Mutter geschunden, nicht überwunden, viele Wunden.
                          Menschen tief gesunken, fast zweimal ertrunken.
                          Vater im Krieg, was schwer wiegt.
                          Hass und Gewalt, Winter sehr kalt.
                          Danziger Bucht, vielfache Flucht.
                          Menschen, Tiere schrein, nicht zu befreien.
                          Starkes Feuer, wie Ungeheuer.
                          Bomben Granaten explodieren, Menschen frieren.
                          Todesmelodie, zum Himmel schrie.
                          Erde bebt, ob er noch lebt.
                          Kein Brot, Bruder tot.
                          In Schachtel gelegt, neben dem Weg.
                          Gott es sehr weit, vielfaches Leid.
                          Gefahren drohen, Inferno entflohen.
                          Lager, voll Nager.
                          Am Leben, geblieben, aufgeschrieben.

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                          • Stejuhn
                            Forum-Teilnehmer
                            • 09.08.2011
                            • 1023

                            #43
                            AW: Joachim Schroetter

                            Guten Morgen, Belcanto,

                            in Deinem Gedicht sind all die Grausamkeiten des Krieges mit seinen
                            schlimmen Folgen zusammgefasst.
                            Möge uns allen ein solches Schicksal für die Zukunft erspart bleiben.
                            Da aber die Menschen aus der Vergangenheit nicht lernen ist das wohl
                            sehr zweifelhaft.

                            Viele Grüße Sigrid
                            Nirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
                            Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), Oberdorf

                            Kommentar

                            • Belcanto
                              Forum-Teilnehmer
                              • 24.09.2008
                              • 2508

                              #44
                              AW: Joachim Schroetter

                              Ja, das hast du leider recht. Nur der technische Fortschritt hat die Welt verändert und die Menschen machen die gleichen Fehler wie vor. Das ist sehr betrüblich.

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                              • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                                Forum-Teilnehmer
                                • 13.02.2008
                                • 3493

                                #45
                                AW: Joachim Schroetter

                                Lieber Belcanto ! Wir Menschen sind nun einmal so, wir wollen Freuden und Leiden miteinander teilen und ich bin froh dass Du es tust. Immer wieder fallen mir die Worte ein :" Geteilte Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid !" Es ist gut, dass wir hier auf dem Forum einander verstehen, den vielen von uns, die das Schwere mit Dir durchgemacht haben, sprichst Du aus dem Herzen und sie erinnern sich an die Vergangenheit, die anderen lernen davon. Und wir alle muessen auch die Freuden miteinander teilen, besonders die welche durch Liebe in's Leben gerufen wurden. Ich bin davon ueberzeugt dass wir da viele haben.
                                Schaut schnell auf mein 'Plachandereckchen' hinein, da sitzen zwei meiner groessten Urspruenge der Freude auf meinem Rollator und schenken uns allen ein ganz liebevolles Lachen der kleinen Menschen. Erfreut Euch ! Liebe Gruesse von der FEli

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