AW: Joachim Schroetter
Hallo
Weil es hier im Forum doch einige Lyrikfreunde gibt, möchte ich dem Waldkind nicht nachstehen, und füge auch ein Sonett bei, was ich eben geschrieben habe. Vielleicht gefällt es euch?
Früchte
Wir lagen faul, unter dem Kirschbaum,
herzhaft, knackig, frisch,
im Mund, ein süßer Traum,
reich gedeckter Gabentisch.
Doch schneller als man glaubt,
wird es still, unter geliebtem Baum,
verfärbte sich des Blatteslaub,
keine Früchte – keinen Traum.
Doch wenn sich im Frühjahr, wieder erwärmt die Erde
und es wieder heller werde,
sehe ich des Schäfers Herde.
Dann beginnt es schnell zu spießen,
muss die Blumen wieder gießen,
und Natur dabei genießen.
Joachim Schroetter, 2011
Hallo
Weil es hier im Forum doch einige Lyrikfreunde gibt, möchte ich dem Waldkind nicht nachstehen, und füge auch ein Sonett bei, was ich eben geschrieben habe. Vielleicht gefällt es euch?
Früchte
Wir lagen faul, unter dem Kirschbaum,
herzhaft, knackig, frisch,
im Mund, ein süßer Traum,
reich gedeckter Gabentisch.
Doch schneller als man glaubt,
wird es still, unter geliebtem Baum,
verfärbte sich des Blatteslaub,
keine Früchte – keinen Traum.
Doch wenn sich im Frühjahr, wieder erwärmt die Erde
und es wieder heller werde,
sehe ich des Schäfers Herde.
Dann beginnt es schnell zu spießen,
muss die Blumen wieder gießen,
und Natur dabei genießen.
Joachim Schroetter, 2011
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