Namen in der Danziger Volksstimme 1920

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  • Ute Marianne
    Forum-Teilnehmer
    • 23.11.2010
    • 1098

    #46
    AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

    Hallo KArin,

    Ich habe meine Ururgroßmutter gefunden sie ist am 10.12.1919 gestorben.
    Stand in der Danziger Volkswacht und eine Schwägerin noch dazu.Die Damen sind alt geworden.Hut ab zu der Zeit.


    Liebe Grüße Ute

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    • Karin K
      Forum-Teilnehmer
      • 30.03.2013
      • 236

      #47
      AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

      Ute, das freut mich für dich; dann bist du ja wieder einen Schritt weiter.

      Die Ausgaben Nr 61, 62 und 63

      061-1920 12.03.1920

      Polizeibericht vom 12. März 1920

      Zugelaufen: 1 braungetigerter Hofhund mit Halsband ohne Marke, abzuholen von Herrn Willy Schröder, Rambau 1

      Standesamt – Todesfälle

      Arbeiter, Unteroffizier im Inf-Regt Nr 141 Ernst Roggenbuck 30 J 11 M – Arbeiter, Schütze im Infanterie-Regiment Nr 873 Ernst Eugen Leffke 19 J 4 M – Witwe laura Selhorn geb Herhadt 76 J 10 M – Frau Elisabeth Schillkowski geb Kling 69 J 4 M – Frau Anna Tulpen geb Reimann 22 J 9 M – Schmiedegeselle Fritz Gast 39 J 7 M - ?? Eugen Auer 69 J 9 M – Schiffsarbeiter August Richert 48 M 1 M – Frau Elisabeth Fedder geb Hallowski 69 J 1 M – unehelich 1 Kind totgeb.

      062-1920 13.03.1920

      Standesamt – Todesfälle

      Schneidermeister Albert Droese 63 J 4 M – Frau Gertrud Geniffke geb Luddenhausen 43 J 6 M – S d Schlossers Friedrich Gründenau 1 J – Frau Hedwig Andersen geb Jaroczynska 70 J 10 M – Hospitalistin Martha Bebel 61 J 4 M – unehelich 1 S 1 T

      063-1920 15.03.1920

      Polizeibericht vom 14. und 15. März 1920

      Gefunden: 13 russische Wechsel, abzuholen von Herrn Franz Hapka, Birkenallee 7/8

      Standesamt – Todesfälle

      Witwe Amalie Jochem geb Labbe, 74 J 11 M – Schlosser Hermann Reitzel 31 J 8 M – Hausmädchen Viktoria Kaczmarek 22 J 9 M – Rentier Leopold Perscheu 69 J 3 M – S d Arbeiters Johann Koska 16 Tg – Tischlermeister Karl Auer 85 J 4 M - Fischer Heinrich Grynke 63 J 10 M – Schneidermeister Ludwig Brühning 35 J 10 M – Meistergehilfe Theodor Schulz 66 J 4 M – S d Steinmetzes Gerhard Christoph 4 M – Witwe Marie Richter geb Thiermann 71 J 8 M – Arbeiter Karl Matschkowski 86 J 7 M – Kaufmann Richard Gottschalk 26 J 7 M – Hausmädchen Martha Roth 20 J 6 M – Rentenempfängerin Johanna Wendisch 74 J 11 M – Frau Marie Bormann geb Weiß 40 J 8 M
      Herzliche Grüße von Karin!
      Ich suche die Hochzeit von Schmied Johann Gustav Witschke und Maria Mathilde Magdalena Koschnick, ca 1890/1896 in?. Sohn Otto Witschke wurde am 3.10.1896 in Holm-Hinterthor geboren.

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      • Ute Marianne
        Forum-Teilnehmer
        • 23.11.2010
        • 1098

        #48
        AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

        HAllo KArin ,

        JA ich habe die 2.Heirat per Urkunde belegt FAmiliysearch hat mir die 2.Heirat offenbart dazu 5 Kinder 2 unehelich 3 Ehelich aus 2 Ehen und gestern die Sterbedaten.

        Jetzt suche ich ihren Bruder Wilhelm Franz geb 1836 gest ab 1878????.Die Ehefrau war gestern auch dabei.

        Ob Interesse an den Sterbefällen 1918-1919 besteht?

        Meldet euch dann würde ich auch da einen Tread aufmachen.


        Liebe Grüße Ute

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        • Karin K
          Forum-Teilnehmer
          • 30.03.2013
          • 236

          #49
          AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

          Ich hätte auf jeden Fall Interesse!
          Herzliche Grüße von Karin!
          Ich suche die Hochzeit von Schmied Johann Gustav Witschke und Maria Mathilde Magdalena Koschnick, ca 1890/1896 in?. Sohn Otto Witschke wurde am 3.10.1896 in Holm-Hinterthor geboren.

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          • Stejuhn
            Forum-Teilnehmer
            • 09.08.2011
            • 1023

            #50
            AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

            Hallo Ute,
            auch ich hätte Interesse. Von meinem Uropa Gottlieb weiß ich nämlich nur, dass er und seine Frau Wilhelmine, geborene Korthals, sich mit Geburtsauszügen aus dem Jahr 1892 ausgewiesen haben. Es fehlen mir also Geburtsort, -datum und auch Sterbedatum. Somit ist es mir unmöglich vom Archiv Danzig Urkunden zu bekommen. Sollten aber unter den Sterbefällen von 1918 - 1919 ihre Namen auftauchen, hätte ich einen ungefähren Anhaltspunkt, der eine weitere Suche erleichtern würde.
            Liebe Grüße
            Sigrid
            Nirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
            Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), Oberdorf

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            • Jeeno
              Forum-Teilnehmer
              • 02.12.2008
              • 76

              #51
              AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

              Hallo zusammen,

              erstmal vielen Dank an Karin. Auch wenn ich mich bis heute dazu noch nicht gemeldet habe, ich lese die Berichte jeden Tag mit Aufmerksamkeit, Spannung und Freude. Bisher war aber leider noch kein Treffer dabei.

              @ Ute: Und da ich ja eh einen Zeitraum 1918-1922 vermute, bei 2 Todesfällen, würde ich an Deinem Angebot auch sehr grosses Interesse haben und mich darüber freuen.

              Vielen Dank für Eure Mühen.

              Viele Grüße aus dem regnerischen Karlsruhe,
              Jens

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              • Karin K
                Forum-Teilnehmer
                • 30.03.2013
                • 236

                #52
                AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                Die Ausgaben 64, 65, 66, 67:

                064-1920 16.03.1920

                Polizeibericht vom 16. März 1920

                Gefunden: 1 Paket mit Schulbüchern auf den Namen Walter Chiska lautend, abzuholen von Frau Hulda Bölling, Neufahrwasser, Phillipstraße 5

                Standesamt – Todesfälle

                Frau Christina Koschnick geb Falk 47 J 8 M - Invalidin Julia Porwitzki 83 J 7 M – T d Fleischermeisters Gustav Becker 3 J 11 M – S d Heizers Jakob Lindenau 1 J – Kupferschmied Erich Alisch 19 J 2 M – Bäckermeister Otto Pitsch 45 J 2 M – Frau Marie Grau geb Gahlau 71 J 7 M – Stauer Julius Podzynski 69 J 10 M – T d verstorbenen Maschinisten Johann Walter 11 J 10 M – Witwe Bertha Beonnelain geb Kapitzki 72 J 10 M – Witwe Adelheid Lempert geb Meyer 74 J 5 M – Frau Mathilde Siebert geb Klein 78 J 7 M – Fleischermeister Heinrich Papke 70 J 8 M – unehelich 1 S 1 T

                065-1920 17.03.1920

                Danziger Nachrichten

                Großer Wäschediebstahl. Für 35000 Mark Sachen erbeuteten Einbrecher, die am Freitag abend in die Wohnung des Herrn Geyer, Jopengasse 30, einbrachen und eine Menge Sachen, unter anderem Pelze, Wäsche und Silbergerät mitnehmen konnten. Der Bestohlene hat eine hohe Belohnung auf die Wiederbeschaffung der Gegenstände ausgesetzt.

                Wieder ein Opfer der Straßenbahn. Von der elektrischen Straßenbahn überfahren wurde gestern vormittag das sechsjährige Kind Waltraud Marquard, Johannistal Nr 9, auf dem Wege zur Schule an der Haltstelle des Brunshöfer Weges. Die Kleine erlitt so schwere Verletzungen, daß ihre Aufnahme in das städtische Krankenhaus erforderlich wurde.

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                Sozialdemokratischer Verein Danzig-Stadt
                Am Sonntag verstarb plötzlich im 48. Lebensjahre unser Genosse
                Julius Stahl
                Ehre seinem Andenken!
                Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 18. März nachm. 1 Uhr vom Trauerhause Danzig-Krakau, Alter Postweg 16 aus statt.
                Der Vorstand

                Blumen- und Kränze Versandhaus
                Marie Lenz
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                Künstlerische Blumenzusammenstellungen
                Trauerspenden
                Grabkränze

                066-1920 18.03.1920

                Standesamt – Todesfälle

                Frederik Andersen 70 J 10 M – Witwe Anna Rosenowski geb Böttcher 78 J 9 M – Früherer Mühlenbesitzer Reinhold Weigle 88 J 8 M – Witwe Wilhelmine Reichel geb Rudolf 73 J 10 M – T d Maschinisten Bruno Jerschinski 1 J 8 M – T d Fleischers Max Barthewitz 6 M – Frau Anna Jorck geb Baumann 80 J – T d Rentiers Johannes Marquardt 7 J 8 M – Dienstmädchen Klara Kranz 38 J – Zimmermann Karl Kruguth 74 J 6 M – Musketier im Inf-Regt 128 Richard Paul Gottschalk 26 J 7 M – Landwirt Landsturmmann im Inf-Regt 130 Reinhold Wohlfahrt 39 J 4 M – Kaufmann Gustav Scholz 78 J 1 M – unverehelichte Ottilie Weber 76 J 10 M – Frau Minna Hannwich geb Pillat 63 J 1 M

                067-1920 19.03.1920

                Polizeibericht vom 19. März 1920

                Gefunden: 1 Darlehnskassenschein, abzuholen von Frl Auguste Pallkowski bei Frl Batzel, Ahornweg 5
                1 Faß mit Kaffee, abzuholen von Herrn Zollaufseher Meinhardt, Albrechtstraße 21

                Nachruf

                Am 16. März 1920 verschied nach kurzer Krankheit der Bernsteindrechsler
                Joseph Traxler
                Sein unermüdlicher Eifer für die Organisation, sein Eintreten für die Berufskollegen wird uns stets ein leuchtendes Vorbild sein
                Die Kollegen und Kolleginnen des Betriebes Witzke
                Herzliche Grüße von Karin!
                Ich suche die Hochzeit von Schmied Johann Gustav Witschke und Maria Mathilde Magdalena Koschnick, ca 1890/1896 in?. Sohn Otto Witschke wurde am 3.10.1896 in Holm-Hinterthor geboren.

                Kommentar

                • Karin Langereih
                  Forum-Teilnehmer
                  • 17.02.2008
                  • 1092

                  #53
                  AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                  Guten Morgen Karin,
                  schicke mir mal bitte per PN Deine email-Adresse.
                  Ich habe einiges über FN Kuschel gefunden.
                  LG Karin L.

                  Kommentar

                  • Karin K
                    Forum-Teilnehmer
                    • 30.03.2013
                    • 236

                    #54
                    AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                    weil Sonntag ist gibt es ein paar extra

                    Die Ausgaben 68, 69, 70 und 71:

                    068-1920 20.03.1920

                    Danziger Nachrichten

                    Wieder ein Opfer der Straßenbahn

                    Beim Aufspringen auf einen in Fahrt befindlichen elektrischen Straßenbahnwagen an der Uferbahn in Neufahrwasser geriet gestern vormittag der Arbeiter Wilhelm Ziebelewski, Fahrenheitstraße 2, unter die Räder, wobei ihm der linke Unterschenkel abgequetscht wurde. Der Bedauernswerte wurde ins städtische Krankenhaus überführt (gekürzt)

                    Aus den Gerichtssälen

                    Milchfälschungen. Vor dem Schöffengericht hatten sich heute der frühere Molkereibesitzer Kaufmann Richard Fieding und sein früherer Obermeier Wilhelm Adam in Danzig wegen Nahrungsmittelfälschung zu verantworten (gekürzt)

                    Einen Ballen Stoff gestohlen. Der Hilfsweichensteller Otto Rehbein in Danzig hatte sich vor der Strafkammer wegen Diebstahls zu verantworten. Er wurde auf dem Wege von Neufahrwasser nach Langfuhr mit einem Ballen Stoff getroffen, der der polnischen Kommission vom Babudei gestohlen war. Als er unterwegs angehalten wurde, legte er sich einen falschen Namen bei. Der Angeklagte gab an den Ballen von einem Unbekannten erhalten zu haben. Das Gericht war aber überzeugt, daß er selber der Dieb sei und verurteilte ihn wegen Diebstahls zu einem Jahr Gefängnis und wegen Beilegung eines falschen Namens zu einer Woche Haft.

                    Unterschlagung und Diebstahl. Während eines Brandes in Zoppot brachten drei Familen einen Teil ihrer Sachen in die Wohnung der Bürgermeisterwitwe Marie Utke. Bei der Rückgabe der Sachen stellte sich heraus, daß Seidenstoffe und Silbersachen fehlten. Es kam zur Haussuchung bei der Frau Utke, und dabei stellte sich heraus daß sie tatsächlich diese Sachen zurückbehalten hatte, und weiter fand man bei ihr Wäschestücke, die einem Hotel bereits früher fortgenommen waren. Das Schöffengericht in Zoppot hatte die Frau nur wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Amtsanwalt legte Berufung ein, und die Berufungsstrafkammer erachtete nicht nur die Unterschlagung, sondern auch den Diebstahl für erwiesen und erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten und 2 Wochen.

                    069-1920 22.03.1920

                    Aus dem Freistadtbezirk

                    Einführung des Bürgermeisters Laue
                    Zoppot. Freitag wurde der kommissarische Bürgermeister Stadtrat Dr. Laue im Auftrage des Regierungspräsidenten Foerster durch den früheren Landrat des Kreises Neustadt, den Grafen Baudissin, in sein Amt als Bürgermeister der Stadt Zoppot eingeführt. (gekürzt)

                    Genosse, Stadtrat Mathieu, der bisher beim hiesigen Magistrat als Bureauangestellter beschäftigt war, ist zum Sekretär auf Lebenszeit ernannt und als solcher beschäftigt worden.

                    Standesamt – Todesfälle weitgehend unleserlich

                    Aus dem Freistadtbezirk

                    Ein Schweinekauf mit Betrug. Der Fleischergeselle Johannes Czech in Abbau Kladau, der Fleischergeselle Albert Richert in Danzig und der Händler Oskar Zielke in Lamenstein hatten sich vor dem Schöffengericht wegen Betruges usw zu verantworten. Da Zielke nicht erschienen war, wurde gegen ihn nicht verhandelt. Im November kamen Czech und Richert zu einem Besitzer in Wiesenthal, um ein schweres Schwein zu kaufen. Man wurde über den Kaufpreis von 2600 Mark einig und beschloß, sofort das Schwein zu schlachten. Die Angeklagten waren auf einem Schlitten des Händlers Zielke angekommen, und auf diesen Schlitten wurde das geschlachtete Schwein gelegt. Dann sollte die Bezahlung erfolgen, und nun bemerkte Czech, daß er sein Geld angeblich vergessen hätte. Er machte Ausreden und gab eine Anzahlung von 500 Mark. Dann begab er sich zum Schlitten, und dann ging das Pferd angeblich durch. Jedenfalls verschwanden die Angeklagten schleunigst mit ihrem Schlitten. Es erfolgte sofortige Verfolgung, und dem Gendarm gelang es, die Angeklagten zu ergreifen. Czech gab sich den falschen Namen Wendt. Das Gericht gewann die Überzeugung, daß die Angeklagten sich verabredet und einen Betrug beabsichtigt hatten. Czech wurde wegen verbotenen Ankaufs und Schlachtens eines Schweins, Beilegung eines falschen Namens und Betruges zu 150 Mark Geldstrafe, 5 Tagen Haft und 8 Monaten Gefängnis, Richert wegen Beihilfe zu 50 Mark, Geldstrafe und 6 Wochen Gefängnis verurteilt.

                    Standesamt – Todesfälle

                    Frau Wilhelmine Wrobbel geb Busch 60 J 2 M – Tapezierer, Unteroffizier im Inf-Regt 18 Alfred Erich Svenst 26 J 10 M – Pens. Schutzmann Eduard Hinz, 58 J 6 M – Invalide Julius Patzer 79 J 7 M – Witwe Pauline Wolff geb Groth, fast 90 J – Maschinist Peter August Preisfern 64 J 11 M – Schneider Hermann Guit 60 J 9 M – Bäckermeister Richard Hensel 43 J 11 M – Kontoristin Hildegard Packlin 20 J 7 M – Tochter des Arbeiters Johann Miotke 7 J 7 M – S d Zugführers Martin Sawert 1 J 5 M – S d Arbeiters Karl Alvutz totgeb. - T d Zimmermanns Herbert Liedke 2 J 4 M – Schuhmacher Joseph Wentewitsch 50 J – S d Arbeiters Eduard Chlechowitz 6 J – Frau Johanna Klatt geb Zielke 26 J 8 M – Arbeiter Joseph Trepezik 55 J 2 M – T d Maurergesellen Paul Hinz 1 J 7 M

                    070-1920 23.03.1920

                    Danziger Nachrichten

                    Schließung eines Geschäftes. Am Sonnabend vormittag wurde von Beamten der Überwachungsabteilung des Wirtschaftsamtes bei dem Bäcker Packheiser, Jopengasse 28, eine Revision vorgenommen. Es wurden Semmeln von Weizenmehl vorgefunden, beschlagnahmt und dem Städtischen Altersheim übergeben. Es ist verfügt worden, daß dem Bäcker Packheiser die Mehllieferung gesperrt wird.

                    Bedauerlicher Unglücksfall. Beim Spiel mit anderen Knaben auf dem Bischofsberg am Sonnabend geriet der 12jährige Sohn des Nieters Fleischhauer, Fleischergasse 31, in die dunkle Nische einer Kasematte, in der sich früher eine Pumpe befunden hat. Diebische Hände müssen von dem Brunnenschacht dem Belag gestohlen haben. Infolgedessen stürzte der unglückliche Knabe den offenen etwa 25 Meter tiefen Schacht hinunter, auf dessen Grund er mit zerschmettertem Schädel und gebrochenen Beinen liegen blieb. Einem beherzten Mann der darauf alarmierten Feuerwehr gelang es, bei Fackellicht mit Stricken den toten Knaben heraufzuschaffen. Möge dieser tiefbedauerliche Vorfall eine ernste Warnung für Eltern und Kinder sein.

                    Einen Arbeitskollegen bestohlen. Der Heizer W Nickel in Bürgerwiesen arbeitete im Juli in Ohra mit anderen Arbeitern zusammen an einem Bau. Im Ankleideraum entwendete er einem Arbeitskollegen eine Brieftasche mit 450 Mark Inhalt. Das Schöffengericht verurteilte Nickel wegen Diebstahls zu 1 Jahr Gefängnis.

                    Aus den Gerichtssälen

                    Wegen Kettenhandels mit Käse war der Käser Johann Käser vom Elbinger Schöffengericht zu 900 Mark Geldstrafe oder 90 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Käser, der früher in bescheidenen Verhältnissen lebte, richtete durch unverhältnismäßig großen Aufwand die Aufmerksamkeit auf sich. Außer dem unstatthaften Käsehandel mit auswärtigen Händlern wurden ihm auch Geschäfte mit dem Elbinger Kaufmann Siegmund Zwillenberg zum Vorwurf gemacht. In der Berufungsverhandlung beantragte der Staatsanwalt Verwerfung der Berufung und teilte gleichzeitig mit, daß dem Käser vor kurzer Zeit wiederum eine große Menge Käse in Markushof beschlagnahmt worden ist. Da der Hauptbelastungszeuge Rentier Adolf Knoblauch in der Strafkammerverhandlung seinem Gedächtnis nicht mehr in vollem Umfange aufrechterhalten zu können glaubte, reichten die Beweismittel zu einer Verurteilung nicht aus, und so erfolgte Freisprechung.

                    Polizeibericht vom 23. März 1920

                    Gefunden: 1 Schächtelchen mit 1 goldenen Trauring, gez M. W und Jahreszahl, abzuholen von Fräulein Elke Wieczorrek, Grüner Weg 8
                    Zugelaufen: 1 brauner Hund mit Halsband und Marke, abzuholen von Frau Agnes Nelka, Grüner Weg 18

                    071-1920 24.03.1920

                    Aus dem roten Hause Danzigs

                    Stadtverordnetenversammlung am 23. März

                    Die bei Beginn des Krieges aus militärischen Gründen abgebrochenen See-Badeanstalten in Brösen und Heubude sollen wieder aufgebaut werden. Der Magistrat beantragte die erforderlichen Geldmittel, und zwar 429000 Mark für die Brösener Badeanstalt und 220000 Mark für die Heubuder Einrichtung. Außerdem beantragte der Magistrat, daß dem Landwirt Claaßen, Troyl, die Berechtigung zur Erbauung einer Strandhalle in Heubude auf 6 Jahre erteilt wird.
                    Stadtv. Weiß (Zentrum) war der Ansicht, daß durch die hohen Fahrpreise der Besuch Zoppots zurückgehen werde und so Brösen und Heubude einen größeren Zustrom haben werden. Mit der Errichtung eines Familienbades könne er sich jedoch nicht befreunden. Insbesondere müsse die Schuljugend im Interesse der Sittlichkeit und der Erziehung von dem Familienbade ferngehalten werden. Stadtv. Rahn (U.S.) stellte fest, daß Heubude stark benachteiligt ist. In Brösen wolle man eine schöne Anlage schaffen, während Heubude nur eine ärmliche Einrichtung erhalten solle. Die geplante Strandhalle des Privatunternehmers entspreche nicht den Bedürfnissen. Die Bedenken seines Vorredner wegen des Familienbades teilte Rahn nicht. Stadtv. Jansson (Dtnat.) stimmte der Vorlage des Magistrats zu. Eine größere Anlage in Heubude würde doch nicht genügend benutzt werden. Der Weg zum Strande sei verbesserungsbedürftig. Stadtrat Fehlhaber teilte mit, daß in Brösen das Fundament der alten Badeanstalt benutzt wird und daraufhin auch der Bauplan zugeschnitten ist. Die Ausstattung der Zellen werde überall gleichmäßig sein. Magistrats-Assessor Meier-Brockhausen erklärte, daß der Bau einer städtischen Strandhalle in Heubude wegen der hohen Baukosten und der dadurch bedingten höheren Pachtkosten nicht zu empfehlen ist. Stadtv. Winter wies, wie es schon Genosse Stadtrat Woelk am 17 März nachdrücklich getan hat, auf den traurigen Zustand der Heubuder Straßen hin. Allseitig werde eine bessere Verbindung mit Danzig gewünscht. Man möge einen Kraftwagenverkehr einrichten. Im Interesse der Schulkinder und der werktätigen Bevölkerung sei die Freigabe der Eisenbahnbrücke für den Fußgängerverkehr zu fordern.
                    Genosse Grünhagen war ebenfalls der Ansicht, daß Heubude stiefmütterlich behandelt wird, früher vom Kreis und jetzt von der Stadt. Dem Projekt für Brösen stimmte er zu, verlangte für Heubude ein gleiches Unternehmen und lehnte den Pachtvertrag wegen der privaten Strandhalle ab. Die Verhältnisse am Heubuder Strande seien zu primitiv, darum fühle man sich dort auch nicht wohl. Der Weg nach dem Strande müsse ausgebaut werden. Jetzt eine kleine Anstalt zu bauen, um sie später zu erweitern, sei nicht der richtige Weg. Die Stadt müsse zwar mit ihrem Geld haushalten, notwendige Ausgaben müßten aber gemacht werden. Den Bau der Straßenbahn solle man nicht länger aufschieben. G erklärte, daß seine Fraktion gegen das Heubuder Projekt stimmen werde.
                    Stadtv. Habel (Dtnat.) war gleichfalls für den Bau der Straßenbahn, dadurch würde der Verkehr nach Heubude bedeutend besser werden. Stadtv. Brunzen I (Dtnat.) schloß sich der Forderung des Gen. Grünhagen auf schleunigsten Bau der Straßenbahn an. Die Heubuder mögen aber mit der bescheidenen Anstalt vorläufig zufrieden sein. Der Heubuder Wald und die Landseen seien doch vor allem die Ziele der meisten Besucher.
                    Oberbürgermeister Sahm erklärte, daß fast in jeder Sitzung über Millionenprojekte beschlossen worden sei, daß aber die finanzielle Kraft der Stadt auch ein Ende habe. Die am 1. April 1914 behegten Pläne konnte man wegen des Krieges nicht ausführen. Ein Kraftwagenverkehr nach Heubude lasse sich wegen der hohen Fahrpreise nicht einrichten.
                    Stadtv. Mau (U.S) glaubte auf den Widerspruch aufmerksam machen zu müssen, daß man zum Bau der Badeanstalten Holz habe, zum Wohnungsbau jedoch nicht. Der Stadt prophezeite M – sogar ohne Diktatur – eine fabelhafte Entwicklung.
                    Oberbürgermeister Sahm erwiderte, daß es angenehmer sei, schöne Bauten auszuführen, aber man dürfe unseren Nachkommen keine erdrückende Schuldenlast hinterlassen. Es sei ein Irrtum, wenn man glaube, der Freistaat habe Holz im Überfluß. Der Bericht des Forstmeisters sei geradezu erschütternd gewesen. In Zukunft werde das Schwergewicht des Badeverkehrs nach Heubude verlegt werden.
                    Stadtv. Dr. Dütschke (Dtnatl.) trat für die Vorlage ein und verwies auf den traurigen Verfall von Weichselmünde. Das Bollwerk an der Fähre müsse unbedingt instand gesetzt werden. An Stelle des jetzigen Fährbetriebes sei ein Motorboot oder Dampferverkehr dringend erforderlich.
                    Die Forderung für Brösen wurde einstimmig bewilligt, die für Heubude gegen die Stimmen unserer Genossen und der Unabhängigen, weil diese nochmals Kommissionsberatung verlangten.
                    Bei der wahl von Mitgliedern in den Ausschuß für die Erwerbslosenfürsorge kam es zu einer lebhaften Aussprache. Rahn verlangte nur Stadtverordnete in diesem Ausschuß und bezweifelte die Gesetzlichkeit des Wahlverfahrens. Stadtv. Dr. Herrmann und Stadtv. Fuchs teilten darauf mit, daß in dem Wahlausschuß auch der Vertreter der Unabhängigen, Herr Pleitner, dem vorliegenden Vorschlage zugestimmt habe. Diktator Rahn war aber empört, daß die U.S.P. In diese Kommission keine Vertretung haben sollte und machte deshalb seinem Freunde Pleitner den konterrevolutionären Vorwurf, daß er sich habe einwickeln lassen. Herr Pleitner erwiderte dem Zürnenden bescheiden, daß er sich nicht habe einwickeln lassen. Die Wahl wurde vertagt.
                    In die Kommission zur Nachprüfung der Entlassungsgründe bei den städtischen Arbeitern wurden gewählt die Stadtverordneten Ritz, Jedwabski, Schimanski, Jansson, Klein, Richter, Mau.
                    Bei der Bewilligung von 3000 Mark zu einer anderweitigen Aufstellung der Kunstschätze in der Marienkirche machte Dr. Thun (Zentrum) den Vorschlag, in einer Kapelle der Kirche ein Museum einzurichten. Die öffentliche Ausstellung der Schätze könne zum Diebstahl verleiten und den Verlust unschätzbarer Werte verursachen. Stadtrat Schwarz stimmte dieser Anregung zu und betonte, daß die Kunstschätze unter Verschluß bleiben.
                    Genosse Grünhagen erklärt sich im Auftrage unserer Fraktion gegen die Bewilligung der Summe. Die Kunstgegenstände seien Eigentum der Kirche, diese könne sehr wohl die hierfür nötige Summe aufbringen. Er wünschte die Übernahme der Schätze in den Besitz der Stadt.
                    Stadtrat Schwarz erwiderte, daß die Kirchengemeinde den gleichen Betrag beitrage, auch sei deren Vermögenslage nicht glänzend. Oberbürgermeister Sahm betonte die Notwendigkeit der Denkmalspflege und Pflicht zur Erhaltung des Kleinods. Die Forderung wurde bewilligt.
                    (gekürzt)

                    Danziger Nachrichten

                    Durch einen Revolverschuß verletzt. Die leidige Spielerei mit dem Revolver verursachte am Montag nachmittag wiederum einen blutigen Unfall. Die in einem hiesigen Fuhrgeschäft beschäftigte 20 Jahre alte Buchhalterin Margarete Abraham erhielt von einem 17 jährigen Lehrling, der mit einem geladenen Revolver spielte, einen Schuß in die linke Brustseite, so daß sie nach dem städtischen Krankenhaus gebracht werden mußte. Glücklicherweise ist ihr Zustand nicht besorgniserregend. Der leichtsinnige Schütze dürfte entsprechende Bestrafung zu gewärtigen haben.

                    Mit einem Zünder verunglückt. Der 8jährige Knabe Chlockywitz in Viereck wurde am Sonnabend durch einen Granatenzünder schwer verletzt. Aus der früheren Munitionsfabrik in Kokoschken wurden von der Bevölkerung Geschoßzünder nach Hause gebracht. Solch ein „Spielzeug“ nahmen mehrere Kinder in Gluckau aufs Feld und schlugen mit einem Stein auf dasselbe. Plötzlich ertönte ein starker Knall und großes Kindergeschrei. Der Knabe lag anscheinen leblos am Boden. Ein Stück vom Kinn war ihm fortgerissen, und an der Hand hatte er eine Verletzung. Der Knabe wurde dann mit einem Fuhrwerk nach Danzig ins Krankenhaus gebracht.

                    Polizeibericht vom 24. März 1920

                    Gefunden: 1 Paar braune Herrenhandschuhe mit Schnallen, abzuholen von Frl. Anna Zocholl, Weinbergstraße 11 b

                    Standesamt – Todesfälle

                    Schneiderlehrling Frieda Martin 17 J 7 M – Frau Marie Gendig geb Goth 64 J 10 M – S d Sergeanten Emil Gast, totgeb – Frau Marianna Gapski alias Kliewer geb Rumanowski 58 J 2 M – T d Arbeiters Leo Kamin 6 M – Witwe Henriette Dahms geb Lange 83 J 6 M – Polizeibote Emil Zabel 59 J – T d Schlossergesellen Wilhelm Grunwald 9 M – S d Buchdruckers August Klebba 11 Wch – Postaushelfer Albert Sigert 25 J – Besitzer Hermann Wittrich 36 J 4 M – Privatier August Rathke 82 J
                    Herzliche Grüße von Karin!
                    Ich suche die Hochzeit von Schmied Johann Gustav Witschke und Maria Mathilde Magdalena Koschnick, ca 1890/1896 in?. Sohn Otto Witschke wurde am 3.10.1896 in Holm-Hinterthor geboren.

                    Kommentar

                    • Geigersohn
                      Forum-Teilnehmer
                      • 04.12.2009
                      • 688

                      #55
                      AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                      Hallo Karin,
                      wenn Du Dich manchmal wunders wieviele Leser Deine Nachrichten und
                      Berichte lesen, dann laß Dir sagen: Ich bin auch einer von dieser neugieren
                      Bande .
                      Schöne Grüße von Geigersohn

                      Kommentar

                      • Karin K
                        Forum-Teilnehmer
                        • 30.03.2013
                        • 236

                        #56
                        AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                        Ich freue mich über jeden Leser und auch über jede Berichtigung (Waffenräte und so...).
                        Herzliche Grüße von Karin!
                        Ich suche die Hochzeit von Schmied Johann Gustav Witschke und Maria Mathilde Magdalena Koschnick, ca 1890/1896 in?. Sohn Otto Witschke wurde am 3.10.1896 in Holm-Hinterthor geboren.

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                        • Insel2008
                          Forum-Teilnehmer
                          • 29.03.2008
                          • 779

                          #57
                          AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                          Guten Morgen Karin,
                          folgendes gefällt mir besonders gut:
                          "Wegen Kettenhandels mit Käse war der Käser Johann Käser".....
                          Grüße von Inselchen2008
                          Meine Namens-u.Ortsuche:
                          https://www.danzig.de/showthread.php?5465-Steinchen-für-Steinchen-zum-Mosaik

                          Kommentar

                          • Karin K
                            Forum-Teilnehmer
                            • 30.03.2013
                            • 236

                            #58
                            AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                            Ja, der hat mir auch gefallen. Zum Glück hatten seine Eltern ein Einsehen und nannten ihn nicht Kasimir

                            Die Ausgaben 73, 74, 75, 76 und 77

                            073-1920 26.03.1920

                            Danziger Nachrichten

                            Gestohlene Wäsche. Als gestohlen angehalten sind eine Menge Wäschestücke, die aus der Rolle von Frau Pioch, Langfuhr, Baumbachallee 10, von deren Plätterin und dem Dienstmädchen nach und nach entwendet worden sind. Personen, denen Wäschestücke beim Frau Pioch in der Rolle bezw. Wäsche abhanden gekommen sind, wollen sich im 7. Polizeirevier, Bahnhofstraße 3 (Kriminalbureau) während der Dienstzeiten von 8 bis 3 Uhr melden.

                            Polizeibericht vom 26. März 1920

                            Zugelaufen: 1 kleiner schwarzbrauner Hund mit Halsband ohne Marke, abzuholen von Frl Käthe Dan, Mirchauerweg Nr 51 b

                            Standesamt – Todesfälle

                            Besitzer Martin Pollakowsky 66 J 11 M – Frau Auguste Bendig geb Reikowski 68 J 9 M – S d Arbeiters Theodor Fleischhauer 12 J 8 M – T d Maurers Adolf Cartmann 13 J 5 M – S d Arbeiters Oskar Perschke 5 J 4 M – Kaufmann Ernst Martins 47J 7 M

                            074-1920 27.03.1920

                            Standesamt – Todesfälle

                            Arbeiter, Schütze im Inf-Regt 137 Wilhelm Eduard Czlinski 21 J 7 M – T d Schneiders August Turzynski, totgeb – Schuhmachermeister Wilhelm Megall 78 J 9 M – T d Buchdruckers Willy Klapp 5 M – S d Bahnarbeiters August Schimikowski 11 M – S d Formers Willy Friese 17 Tg – T d Schlossers Willy Böß 3 M – Frau Helene Oltersky geb Stahn 46 J 2 M – S d Schiffszimmermanns Otto Siebert 14 J 2 M – unverehlichte Margarete Fauth 37 J 4 M – Dienstmädchen Marie Kelpowitz 28 J 4 M – Dienstmädchen Helene Tilly 22 J 6 M – unehelich 1 S und 1 S totgeb

                            075-1920 28.03.1920

                            Danziger Nachrichten

                            Von einem amerikanischen Automobil getötet. Von einem Auto der amerikanischen Mission überfahren wurde am Sonnabend vormittag der achtjährige Schüler Ernst Nagel aus Neuschottland auf dem Wege zur Schule. Der bedauernswerte Knabe erlitt einen Schädelbruch. Er wurde von dem Automobilführer in das städtische Krankenhaus gebracht, wo jedoch nur der inzwischen erfolgte Tod festgestellt werden konnte. Nach Angabe des Fahrers soll der Knabe in den Wagen hineingelaufen sein.

                            Volkshochschule Danzig. Zum Leiter der Chorschule des Volkschors wurde Seminar-Musiklehrer Alfred Gebauer berufen, der sein Amt am 1. April antritt. (gekürzt)

                            076-190 30.03.1920

                            Danziger Nachrichten

                            Versuchte Schreibmaschinen-Diebstähle. Bei einem versuchten Einbruchdiebstahl Weißmönchenkirchengasse wurde der Arbeiter Franz Migowski aus Stadtgebiet festgenommen. In seiner Begleitung befand sich noch ein Arbeiter, dem es aber gelang zu entfliehen. Sie hatten die Absicht, vor allen Dingen Schreibmaschinen zu stehlen.
                            Desgleichen gelang es, den Arbeiter Albert Behrendt, Jungferngasse 10, und den Kellner Theodor Jäckel, ohne Wohnung, festzunehmen, als sie im Begriffe waren, in das Geschäft von Hahn und Löchel, Langgasse 72, einzubrechen, um Schreibmaschinen zu stehlen. Hierzu hatten sie einen bei Hahn und Löchel befindlichen Lehrling zur Mithilfe gedungen, dem sie bereits 600 Mark für seine Mithilfe geboten hatten. Es gelang aber, die Täter vor Ausübung der Tat festzunehmen.

                            Polizeibericht vom 30. März 1920

                            Gefunden: 1 schwarzes Portemonnaie mit Geld, Zuckerkarten und 1 Zettel auf den Namen M. Kork lautend, abzuholen von Frau Martha Jordan, Kalkgasse 8 c
                            1 weiße Elfenbeinbrosche, abzuholen von Frl. Ruth Claaßen, Schießstange 8
                            1 goldenes Kettenarmband, abzuholen von Frau Antonie Dirks, Ohra, Boltengang 6

                            Standesamt – Todesfälle

                            S. d Schlossers Johannes Hinz 3 Wch – Invalide Johann Woikasiewitscch 69 J 1 M – Privatier Friedrich Perlitz 74 J 3 W – Kaufmann Georg Fischer 46 J 1 M – S d Kaufmannes Johannes Suchowiat 3 Wch – Arbeiter Julius Poetsch 61 J 5 M – Wirtschafterin Luise Warda 44 J 4 M – Kandidat der Philosophie Bernhard Lehmann 27 J 2 M – T d Beamtenstellvertreters Otto Griebsch 1 Tg – Grenadier im Reserve-Infanterie-Regiment 201 Paul Gengerski 28 J 4 M – Arbeiter Reinhold Langneu 65 J 5 M – Superintendent a D Paul Schultze 71 J – unehelich 1 S und 1 S totgeb.

                            077-1920 31.03.1920

                            Danziger Nachrichten

                            Selbstmordversuch oder Unglücksfall? Vorgestern morgen machte sich im Hause Langfuhr, Hauptstraße 77, starker Gasgeruch bemerkbar. Nähere Nachforschung ergab, daß er der Wohnung des alleinstehenen Uhrmachers Teske entströmte. Als man die Wohnung öffnete, fand man den Teske, der nur noch schwache Lebenszeichen von sich gab. Er wurde ins städtische Krankenhaus überführt. Bis zum Abend hatte er das Bewußtsein nicht wiedererlangt. Ob Selbstmordversuch oder eine Unachtsamkeit vorliegt, konnte noch nicht festgestellt werden.

                            Grabgitter gestohlen. Am 31. März, 1920, 6 Uhr morgens, wurden die Maschinenschlosser Franz Troschke und Johann Riegel, Stolzenberg 655, wohnhaft, angetroffen, wie sie Gußeisen, daß von einem Grabgitter herstammt, auf einem Handwagen fortschaffen wollten. Auf Befragen gaben sie an, dasselbe an einem Kirchhofszaun gefunden zu haben. Da sie verdächtig erschienen wurden sie festgenommen und in das Polize-Gefängnis eingeliefert. Jedenfalls rührt das Gitter von einem Einbruchdiebstahl her. Eigentümer können sich bei der Kriminalpolizei melden.

                            Gefaßte Schreibmaschinendiebe. Bei der Firma Ostermeier Lyon & Co, Pfefferstadt 52, sind in der Nacht zum 27. d Mts aus den Kontorräumen drei Schreibmaschinen gestohlen worden. Als Täter sind die Nieter Walter und Robert Schimankowski, Fritz Lehmann und noch zwei andere Personen, nach denen noch gefahndet wird, ermittelt worden. Die Schreibmaschinen konnten ermittelt und dem Eigentümer zugestellt werden.

                            Polizeibericht vom 31. März 1920

                            Gefunden: 1 Brillantohrring, abzuholen von Herrn Emil Abromeit, 2. Damm 7
                            Zugelaufen: 1 schwarzer Hund, abzuholen von Herrn Ernst Steinke, Karthäuser Straße 70
                            1 Henne, abzuholen von Totzki, An der Schönfelder Brücke Nr. 3
                            Herzliche Grüße von Karin!
                            Ich suche die Hochzeit von Schmied Johann Gustav Witschke und Maria Mathilde Magdalena Koschnick, ca 1890/1896 in?. Sohn Otto Witschke wurde am 3.10.1896 in Holm-Hinterthor geboren.

                            Kommentar

                            • Bartels
                              Forum-Teilnehmer
                              • 25.07.2012
                              • 3448

                              #59
                              AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                              Hallo Karin,

                              man kann Dir immer wieder nur danken für die Arbeit,
                              die Du dir hier machst, aber ich hätte auch noch zwei Vorschläge:

                              1. Könntest Du für jeden Sterbefall eine neue Zeile anfangen, dass würde die Übersicht sehr verbessern und auch ein Korrekturlesen erleichtern.
                              (Zwei Namen habe ich mir gemerkt, die ich aus anderem Zusammenhang in anderer Schreibweise in Erinnerung habe, konnte aber noch nichts überprüfen).

                              z.B. aus Nr. 64:

                              ...
                              – Witwe Bertha Beonnelain geb Kapitzki 72 J 10 M
                              – Witwe Adelheid Lempert geb Meyer 74 J 5 M
                              – Frau Mathilde Siebert geb Klein 78 J 7 M
                              – Fleischermeister Heinrich Papke 70 J 8 M
                              – unehelich 1 S 1 T

                              2. Grössere, historisch wertvolle Berichte (jenseits von Nachruf, Sterbefall, Gerichts- und Polizeibericht), könnten einen Thread "Berichte der Volksstimme 1920" in der Rubrik "Danzig bis 1945" bekommen - sie werden dort leichter von Gelegenheits-Lesern gefunden, die nicht an Familienforschung interessiert sind.
                              Beste Grüsse
                              Rudolf H. Böttcher

                              Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                              Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                              Familie Zoll, Bohnsack;
                              Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                              Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                              http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

                              Kommentar

                              • Karin K
                                Forum-Teilnehmer
                                • 30.03.2013
                                • 236

                                #60
                                AW: Namen in der Danziger Volksstimme 1920

                                Hallo Rudolf, das kann ich gerne so machen.

                                weiter geht es im April, Nr 78 und 79. Qualität ist mehr als bescheiden, Lesefehler werden garantiert.

                                078-1920 01.04.1920

                                Der Fall Dr. Gräbner.
                                Genosse Dr. Gräbner reiste am Mittwoch voriger Woche nach Marienburg. Nach dem neueren Abkommen zwischen Danzig und Polen ist für Reisen durch den polnischen Korridor nicht mehr ein polnischer Paß notwendig, sondern es genügt eine von der Freistadtbehörde ausgestellte Reisebescheinigung. Genosse Gräbner hatte seinen Polizeipaß, der vom Oberkommissar Tower offiert worden war, und er hatte damit, wie öfter schon im Monat, auf der Hinreise ungehindert Dirschau passieren können. Auf der Rückreise wurde von polnischen Soldaten in Dirschau ein polnisches Paßvisum verlangt. Genosse Gräbner erklärte, daß er nur eine vom Oberkommissar Tower unterzeichnete Reiseerlaubnis habe, die vollkommen genüge. Daraufhin erklärte der polnische Revisor: „Wer ist Tower, Sch... ist Tower“. Genosse Gräbner wurde in flegelhafter Weise aufgefordert, den Zug zu verlassen, und, da er deswegen protestierte, von fünf Mann mit Gewalt hinausbefördert. Auf dem Bahnsteig wurde er dann in widerlicher Weise beschimpft durch Ausdrücke wie: „Du deutsches Schwein, bist du noch auf deutschem Boden?“ Man führte ihn dann zur Bahnhofswache, und hier wurde er schwer mißhandelt. Einer Aufforderung in polnischer Sprache, Waffen abzugeben und die Hände hoch zu heben, konnte er natürlich nicht entsprechen, da er der polnischen Sprache nicht mächtig ist. Gleich beim Eintritt in die Wachstube schlug ihn ein polnischer Soldat ins Gesicht und stieß ihn zu Boden. Schließlich führte man ihn in stockdunkler Nacht unter fortgesetzten Mißhandlungen durch Bajonett-Kolbenstöße nach der Stadthalle, wo die Wache lag. Hier wurde er als Spion behandelt. Erst am übernächsten Tage konnte er erwirken, daß er freigelassen wurde.
                                Der Fall Gräbner erscheint uns als eine der gewalttätigsten Überschreitungen des Friedensvertrages durch die Polen. Es ist auf die Dauer ein unhaltbarer Zustand, daß Danziger Staatsbürger, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, in dieser rauen Art und Weise von der polnischen Soldateska behandelt werden. Ein Verhandeln mit den Polen scheint gänzlich unfruchtbar. Oberkommissar Tower, der selbst von diesen polnischen Soldknechten in so gemeiner Art und Weise beschimpft wurde, wird Polen gegenüber ein Machtwort sprechen müssen. Der Freistaat ist von der Entente gegründet worden, und sie hat auch die Pflicht, für den Schutz der Danziger Staatsbürger einzutreten. Die Einzelheiten des Falles Gräbner sind bereits dem Oberkommissar mitgeteilt, und wir erwarten bestimmt, daß er sich hier mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht als wirklicher Schutzherr der Freien Stadt Danzig einsetzen wird.

                                Aus den Gerichtssälen

                                Die Miete doppelt eingezogen. Der Kaufmann und Eigentümer Oskar Schützmann in Danzig war vor dem Schöffengericht angeklagt, die Miete von 64 Mark für den Monat Oktober doppelt erhoben zu haben. Der Mieter stand mit einem anderen Mieter im Tausch. Der Hauswirt zog nun die Miete von dem alten Mieter ein, ohne eine Quittung zu leisten, und später zog er sie von dem neuen Mieter nochmals ein. Er behauptete, die erste Mietzahlung nicht erhoben zu haben. Nach den Zeugenaussagen ist ihm die erste Zahlung aber persönlich ausgehändigt worden und er versprach später, wenn das Quittungsbuch vorliege, Quittung zu leisten. Das Gericht gewann die Überzeugung, daß hier Betrug vorliegt, und verurteilte den Angeklagten zu 100 Mark Geldstrafe.

                                Schleichhandel mit Mehl. Der Händler Johann Pettke in Ohra kaufte im Oktober in Quaschim gewerbsmäßig im Wege des Schleichhandels 21 Zentner Mehl und 162 Pfund Kleie und brachte die Ware nach Oliva, wo sie beschlagnahmt wurde. Das Schöffengericht verurteilte Pettke wegen Schleichhandels zu 3 Wochen Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe und wegen unbefugter Ausfuhr von Mehl und Kleie aus dem Kommunalverbande zu 100 Mark Geldstrafe. Die beschlagnahmte Ware wurde eingezogen.

                                Danziger Nachrichten

                                Das neue Danziger Obergericht wird Mitte April seine Tätigkeit beginnen. Ein aus dem Landgerichtspräsidenten Ceh, Oberjustizrat Kirchner, Geh. Justizrat Rechtsanwalt und Notar Keruth bestehender Ausschuß hat folgende Herren zu Richtern des vorläufigen Obergerichts bestimmt:

                                Rechtsanwalt Justizrat Bielewicz, Amtsgerichtsrat Bürgerle, Landrichter Kettlitz, Langerichtsrat Neuber, Landgerichtsrat Ceh, Justizrat Peiser, Rechtsanwalt Dr. Rosenbaum, Landgerichtsdirektor Getz, Justizrat Rosenthal, Rechtsanwalt Justizrat Rothenberg, Rechtsanwalt Justizrat Ruhm, Rechtsanwalt Wächter, Amtsrichter Zint.
                                Als unregelmäßige Vertreter der Richter sind bestellt: Amtsgerichtsrat Redantz, Amtsgerichtsrat Stambrou.
                                Den Vorsitz führt Geh. Justizrat Landgerichtsdirektor Rosenthal.

                                50 Jahre Buchdrucker-Sänger
                                Der Buchdruckerinvalide Ganß feiert heute das Fest seines vor 50 Jahren erfolgten Eintrittes in einen Buchdruckergesangsverein. Über 25 Jahre ist er treues Mitglied des auch künstlerisch angesehenen Danziger Buchdruckergesangsvereins. Die Sangesbrüder ehrten den alten Herrn, der sich trotz seines hohen Alters großer Frische erfreut, heute früh durch ein Ständchen, daß sie ihm in seiner in der Kirschgasse gelegenen Wohnung brachten. Unter Leitung ihres verdienten Dirigenten, des Herrn Lehrers Pier, waren 50 Kollegen angetreten, um dem Veteranen des Gesanges für seine Treue zur Kunst durch Lied und Sang zu danken. „O Jugendglück“, „Wer auf Gott vertraut“, und das heitere Lieblingslied des Jubilars „Die Rose“, waren die Spenden der Sänger, die ebenso gern wie dankbar angenommen, wie gegeben wurden. Der Vorsitzende des Vereins, Kollege Sperling, überreichte dem Jubilar eine künstlerisch ausgeführte Ehrenurkunde.

                                In den Laden eingebrochen. Der Kellner P. Granz und der Fürsorgebezögling F. Granz in Danzig, beide mehrfach vorbestraft, unternahmen einen nächtlichen Einbruchdiebstahl in einen Laden und stahlen hier Rauchwaren, um sie weiter zu verkaufen. Bei dem Einbruch nahmen sie eine Scheibe heraus und sägten das Schloß aus der Tür. Die Strafkammer verurteilte P. Granz zu 1 Jahr und F. Granz zu 6 Monaten Gefängnis.

                                Veranstaltungen

                                Jugendfeier. Am Sonntag, den 4. April (Ostersonntag), vormittags 10 Uhr, veranstaltet der Verein Arbeiterjugend anläßlich der Schulentlassung, im Saale des Guttempler-Logenhauses, An der großen Mühle, eine künstlerische Jugendfeier. Das Programm besteht aus Konzert, Festansprache, Rezitationen und Gesang.
                                Die Herren Fritz Robert (Violine), Karl Heide (Cello), Kuno Oßberger (Harfe), Kapellmeister Kurt Ritter, Opernsänger Fritz Becker und der Schauspieler Hans Hansen, sämtlich von Wilhelmtheater, haben sich dem Verein zur Verfügung gestellt, um der arbeitenden Jugend eine würdige Feier zu ermöglichen. Die Festrede hält Genosse Redakteur Loops.
                                Die schulentlassene Jugend ist herzlich dazu eingeladen. Zahlreiche Beteiligung der Eltern sowie der Freunde unseres Vereins wird erwartet. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittspreis von 50 Pfg erhoben. Jugendliche, die jetzt aus der Schule entlassen sind, haben freien Eintritt. Die auswärtigen Ortsvereine, Oliva, Ohra, Neufahrwasser und Heubude werden auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht und zur regen Beteiligung aufgefordert.

                                Karfreitagsvortrag. Dora Ottenburg, unsere erste Heldin, veranstaltet morgen abend im Bildungsvereinshaus einen Vortragsabend, bei dem die Künstlerin insbesondere biblische Dichtungen vorlesen wird. Unsere heimische Altistin Alice von der Linden wird das Programm durch einige Lieder von Brahms, Wolff und Mozart bereichern. Beide Künstlerinnen gelten als geschätzte Kräfte unseres Stadttheaters und läßt deshalb der Vortragsabend besondere künstlerische Genüsse erwarten.

                                Standesamt – Todesfälle

                                - S d Briefträgers Johann Alex 6 M
                                – Arbeiter Gustav Drame, 61 J 1 M
                                – S d Schlossers Leonhard Oleurek 10 J 9 M
                                – S d Arbeiters Oskar Reinhardt 9 Tg
                                – S d Arbeiters Gustav Pauls totgeb
                                – Pens. Schutzmann Gustav Franz Kaminsky 59 J 2 M
                                – Oberpostschaffner a D Franz Teclaw 59 J 3 M
                                – S d Kaufmanns Daniel Davidsohn 17 J 5 M
                                – Kaufmann Theodor Braxator 39 J 4 M
                                – Invalide Albert Retelhut 71 J 6 M
                                – Bahnwärter a D Ernst Witzke 77 J 7 M
                                – S d Kaufmanns Friedrich Schlicht 4 T
                                – S d Ermittelungsbeamten Johann Dresp 8 J 4 M
                                – Eisenbahnkanzlist a d Szelinski 49 J
                                – Privatiere Ida Lindmuller 83 J 8 M
                                – Schiffszimmermann Heinrich Leopold 65 J 1 M
                                – unehelich 2 S

                                079-1920 03.04.1920

                                Standesamt – Todesfälle (nur die leserlichen)

                                Uhrmacher Johannes Teske 48 J 8 M
                                – Rentier Adolf Scheffler 67 J 2 M
                                – Rentenempfänger, ehemaliger Kanonier Anastasius Oslowski 39 J
                                – Witwe Franziska Roeske geb Maswekewiez 75 J 11 M
                                – Friseur Johann Kinastowski 29 J 4 M
                                – Witwe Marie Scharding geb Musag 68 J 6 M
                                – Oberpostsekretär Max Polke 51 J 7 M
                                – Invalide Ernst Erich 67 J 8 M
                                – Polizeibureau-Diätar 1. Klasse Arthur Kantenberg 26 J 7 M

                                Aus dem Freistadtbezirk

                                Zwei Zoppoter Fischer ertrunken. Am Donnerstag morgen gegen 9 Uhr sind in der Nähe des Zoppoter Seesteges der Fischer Karl Schamp und dessen 22jähriger Sohn ertrunken. Die beiden Fischer kehrten vom Fischfang zurück. In der Nähe der Küste schlug das Boot infolge der starken Brandung um. Ein am Strande weilender Fischer, der seinen bedrängten Kameraden zu Hilfe eilen wollte, mußte infolge der aufgeregten See das Rettungswerk aufgeben. Die Leichen der Fischer konnten noch nicht geborgen werden.
                                Herzliche Grüße von Karin!
                                Ich suche die Hochzeit von Schmied Johann Gustav Witschke und Maria Mathilde Magdalena Koschnick, ca 1890/1896 in?. Sohn Otto Witschke wurde am 3.10.1896 in Holm-Hinterthor geboren.

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