Freizügigkeit

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  • guntramnies
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 93

    #91
    AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

    Hallo Christkind,

    Ich habe ein Waldschratgedicht in einem Spieleforum gefunden und möchte das hier gerne zitieren:

    Author ist eine Spieleentwickler mit Pseudonym "Sarkany"

    Was wandert so spät durch Wald und Nacht,
    Es ist der Waldschrat in waldiger Pracht.
    Er hält `nen Sack fest im Arm,
    er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

    Hey Mensch, seh ich dort Zweifel in deinem Gesicht?
    Siehst du Tölpel denn den Waldschrat nicht?
    Den Schrat mit Geäst und Sack?
    Mensch, ist es nicht Gesindelpack?

    Da sprach‘s: Du lieber Mensch komm geh mit mir,
    gar schöne Dinge treib ich mit dir!
    Hinein in den Wald mit Ach und Krach,
    wirst du mit Wechlolzeugs bald nicht mehr wach.

    Oh Mensch oh Mensch oh hörest du nicht,
    was der Waldschrat da verspricht?
    Sei ruhig sei ruhig und lausche geschwind,
    In den dürren Blättern säuselt der Wind.

    Willst lieber Mensch du mit mir geh’n?
    Wenn nicht, dann wirst du schon seh’n,
    werd ich mich am Sack allein vergeh‘n!

    Oh Mensch oh Mensch, siehst du dort am finstren Ort,
    des Waldschrates Hort?
    Ich seh‘s, ich seh‘s genau!
    Es wirkt so düster und so grau.

    Ach Mensch ach Mensch, ich mag deine Gestalt,
    kommst du nicht mit mir so brauch ich Gewalt!
    Oh nein oh nein, jetzt fasst er mich an!
    Der Waldschrat hat mir ein Leid getan!

    Mir graust’s, mir graust‘s, sie wandern geschwind,
    hinein in den Wald ab durch den Wind.
    Über Geäst und Farne,
    ab in die Ferne.


    Ich hoffe der Author nimmts mir nicht übel, das ich das hier zitiere. Ich fand das nur richtig gut.

    mfg

    Guntram
    Er hält `nen Sack fest im Arm,
    er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

    Hey Mensch, seh ich dort Zweifel in deinem Gesicht?
    Siehst du Tölpel denn den Waldschrat nicht?
    Den Schrat mit Geäst und Sack?
    Mensch, ist es nicht Gesindelpack?

    Da sprach‘s: Du lieber Mensch komm geh mit mir,
    gar schöne Dinge treib ich mit dir!
    Hinein in den Wald mit Ach und Krach,
    wirst du mit Wechlolzeugs bald nicht mehr wach.

    Oh Mensch oh Mensch oh hörest du nicht,
    was der Waldschrat da verspricht?
    Sei ruhig sei ruhig und lausche geschwind,
    In den dürren Blättern säuselt der Wind.

    Willst lieber Mensch du mit mir geh’n?
    Wenn nicht, dann wirst du schon seh’n,
    werd ich mich am Sack allein vergeh‘n!

    Oh Mensch oh Mensch, siehst du dort am finstren Ort,
    des Waldschrates Hort?
    Ich seh‘s, ich seh‘s genau!
    Es wirkt so düster und so grau.

    Ach Mensch ach Mensch, ich mag deine Gestalt,
    kommst du nicht mit mir so brauch ich Gewalt!
    Oh nein oh nein, jetzt fasst er mich an!
    Der Waldschrat hat mir ein Leid getan!

    Mir graust’s, mir graust‘s, sie wandern geschwind,
    hinein in den Wald ab durch den Wind.
    Über Geäst und Farne,
    ab in die Ferne.

    Kommentar

    • guntramnies
      Forum-Teilnehmer
      • 11.02.2008
      • 93

      #92
      AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

      Hallo an Alle

      sorry das Gedicht ist mir zweimal reingerutscht! Habe ich erst nach dem Versenden gesehen. Kann man das Korrigieren?

      mfg

      Guntram

      Kommentar

      • asgaard
        Forum-Teilnehmer
        • 06.05.2010
        • 345

        #93
        AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

        sollen wir jetzt lachen oder weinen?


        asgaard
        http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

        Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

        Kommentar

        • Mandey +08.03.22
          Forum-Teilnehmer
          • 08.02.2009
          • 540

          #94
          AW: Freizügigkeit

          Lieber Erhart.
          Zur abwechslung setz mal wieder ein nettes Gedicht ein,außerdem Rächer der Enterbten sollte man ignorieren,
          Freundliche Grüße v.Heinz Mandey

          Kommentar

          • guntramnies
            Forum-Teilnehmer
            • 11.02.2008
            • 93

            #95
            AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

            Ich denke das hängt vom Standpunkt des Betrachters ab.

            Aber: Nomen est Omen!

            Guntram

            Kommentar

            • waldkind
              Forum-Teilnehmer
              • 06.10.2008
              • 2366

              #96
              AW: Freizügigkeit

              Hi Jonny,

              ich finde es schön, wenn man sich darüber streiten kann, ob man tschüss mit einem oder mit zwei "s" schreibt. Einzelne Buchstaben sind so wichtig wie einzelne Blätter. Ich finde nicht, dass immer gleich der Admin geholt werden muss, wenn man sich um ein "s" prügelt.
              LG waldkind
              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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              • jonny810
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 2424

                #97
                AW: Freizügigkeit

                Hallo Waldkind,

                das ist doch Suppe von gestern. Du solltest vielleicht einmal alle Berichte dieses Wld-Schrates lesen. Unruhestifter brauchen wir alten Mitglieder nicht in unseren Reihen.

                Ist das eventuell ein Wald-Nachbar von dir, dass du ihn schützen möchtest? :-))
                Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                "Nec Temere - Nec Timide"
                Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                Kommentar

                • JuHo54
                  Forum-Teilnehmer
                  • 11.12.2008
                  • 2378

                  #98
                  AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

                  Au weia Christa,
                  bibelfest sind hier wahrscheinlich einige aber "faustfest".... , aber Recht ( Großschreibung , neue Rechtschreibung) hast du ...

                  Liebe Grüße
                  Jutta
                  Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

                  Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

                  Kommentar

                  • TT72SN
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 283

                    #99
                    AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

                    Na für alles die den Faust nicht kennen:

                    Margarete.
                    Dein bin ich, Vater! Rette mich!
                    Ihr Engel! Ihr heiligen Scharen,
                    Lagert euch umher, mich zu bewahren!
                    Heinrich! Mir graut’s vor dir
                    Dominus meus et Deus meus.

                    Kommentar

                    • Poguttke
                      • 20.05.2008
                      • 523

                      #100
                      AW: Freizügigkeit

                      zu #66

                      10.1.1920
                      Unterzeichnung des Vertrages von Versailles.Gemäß diesem scheidet Danzig aus dem staatsrechtlichen Verband des Deutschen Reiches aus.

                      Auf eine Anfrage im Bundestag im Jahre 2000 hat die Bundesregierung offiziell erklärt, daß sie völkerrechtlich für die Freie Stadt Danzig nicht zuständig ist und daher hinsichtlich Danzig auch keine rechtlichen Schritte unternommen hat, da Danzig in den Grenzen von 1937 nicht zu Deutschland gehörte!

                      Verträge können sich nur weiterentwickeln, wenn die vertragschließenden Parteien dies beschließen. In Bezug auf Danzig ist dies bis heute nicht geschehen, wir sind Vertragspartner und reden für uns selbst. Die Verträge zwischen Deutschland und Polen betreffen nicht den Danziger Staat.

                      Kommentar

                      • waldkind
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.10.2008
                        • 2366

                        #101
                        AW: Freizügigkeit

                        Hi Jonny,

                        ich bin unparteiisch. Brauche also waldschrat gar nicht zu beschützen. Ich finde nur, dass wir nicht immer gleich zu Papa "Admin" laufen müssen, um uns selber zu beschützen. Ich werfe lieber mit Kiefernzapfen, wenn einer zu frech wird.
                        Jeder rührt in diesem Thread sein eigenes Süppchen. Da habe ich auch eins angerührt. Ist halt nicht instant. Sorry! Mir tat nur Papa "Admin" leid. Den wollt ich mal ein bisschen beschützen. *Grins*

                        Und nein, alles möchte ich nicht lesen von Waldschrat. Ich verbringe meinen Tag mit sinnvoller Arbeit. Aber du weißt, dass ich mich gerne um Buchstaben kloppe, gell?
                        Er ist mir auch noch nicht im Wald begegnet. Mein Nachbar ist der Wolf, ähm ich meine Wulff. Und der gibt mir genug Denksportaufgaben auf. Darf ein Bundespräsident Unruhe stiften oder nicht? Wie freizügig sind da die Deutschen? Aber das ist ein anderes Thema, lassen wir das. Das ist hier alles viel zu intim. Ich meine, wer redet schon gerne öffentlich über Nachbarn???

                        Kann ich verstehen, dass die Älteren ihre Ruhe haben wollen. ... Würde ich auch gerne. Aber ich beschäftige mich mit der Frage, ob es einer Pflanze weh tut, wenn ich sie in die Presse lege. Die Vorstellung, dass eine Pflanze jedes Mal schreit, wenn ich sie platt mache, beunruhigt mich gewaltig.

                        Wünsche dir einen schönen Nachmittag
                        waldkind
                        Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                        Kommentar

                        • Christkind
                          Forum-Teilnehmer
                          • 10.02.2008
                          • 1568

                          #102
                          AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

                          Asgaard ich bin für lachen.
                          Das Waltschratgedicht kann man doch noch erweitern:

                          Wer reitet so spät gen Danzig geschwind?
                          Ein Waldschrat ist's,seine Nachtschicht beginnt.
                          _____
                          Hoffentlich verträgt man immer noch bisschen Humor hier?
                          Grüße von Christa
                          P.S.ie letzte Zeile meinte ich, Thomas.
                          Jutta, Manch einer ist "faustfest" , manch einer nimmt sich ein Faustrecht.
                          Faustfest gefällt mir auch besser.
                          Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                          (M. Gandhi)

                          Kommentar

                          • Poguttke
                            • 20.05.2008
                            • 523

                            #103
                            AW: Freizügigkeit

                            zu #65

                            Bei Wikipedia läßt sich die Geschichte Danzigs sehr gut nachvollziehen. Danzig wurde von dem pommerellischen (Kaschuben) Fürsten gegründet. Die Danziger wurden gebeten zu kommen und kamen in dieses damals unwirtliche Sumpfgebiet auch nur wegen der in Aussicht gestellten Freiheiten und Privilegien. Erst nach dem Niedergang des Fürstentums kamen die Ordensritter und haben dieses Gebiet einschließlich Danzig mit Feuer und Schwert erobert und zum Ordensland gemacht.

                            Das was du meinst war eine kleine Fischersiedlung neben der Fürstenburg, die wohl auch noch länger bestand und in Danzig Hakelwerk genannt wurde wenn ich mich nicht irre. Die meisten Fischer erhielten jedoch vom Fürsten anderes Land zugeteilt, daß für ihre Fischerei auch vorteilhafter war. Danzig wurde ja als Handelsstadt für den internationalen Handel gegründet.

                            Es ist richtig, daß zwar vom Danziger Rat die deutsche Sprache bevorzugt wurde, und Arbeiter, Händler und Handwerker aus deutschen Ländern bei der Einwanderung bevorzugt wurden, bedingt aber durch den internationalen Handel viele Europäer hier Fuß faßten. In dieser Vielfalt hat es sonst nirgendwo in Europa solch eine Vermischung gegeben. Das läßt sich auch heute noch an den Ortsnamen und auch im kulturellen Bereich feststellen, bei der klassischen Musik, dem Danziger Barock und der Danziger Gotik, der Sprache, Danziger Missingsch und andere Dialekte. Wir können uns also auch mit Stolz als die ersten Europäer bezeichnen.

                            Was die Ethnie angeht, wenn nur diese ein Staatsrecht hätten dann sprichst du allen deutschsprachigen Ländern ihre Existenz ab, und auch Amerika wäre dann zu einem Drittel deutsch. Am besten diskutierst du deine These mal mit den Niederländern

                            Kommentar

                            • guntramnies
                              Forum-Teilnehmer
                              • 11.02.2008
                              • 93

                              #104
                              AW: Freizügigkeit

                              Hallo Poguttke,

                              ich spreche Niemanden sein Recht auf seinem eigenen Staat ab und schon gar nicht den Niederländern (auch nicht den Österreichern oder Schweizern ;-) ). Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Vermischung der Ehtnien in Danzig über die Jahrhunderte nichts besonderes war. Nehme beispielsweise Berlin und die Hugenotten, das Ruhrgebiet mit seinen Polen oder näher an Danzig das Herzogtum/Königreich Preussen mit seiner Einwanderungspolitik in Pommern und Ostpreussen. Das könnte man beliebig fortsetzen und wenn man exakt ist, auch belegen.
                              Aber meine wichtigste Aussage stand ja in dem letzten Absatz. In dem habe ich meine Position eigentlich beleuchte. Nämlich, dass ein Bestehen auf alten Positionen nur zu neuen Ärger und auch neuen Leid führen kann (siehe Israel/Palästina). Ich für meinen Teil glaube da lieber an eine Zukunft in einem Europa ohne Grenzen, wohl wissend das auch das kein einfacher Weg ist. Und eine Garantie gibt es auch nicht, dass es so kommen wird.

                              lg

                              Guntram

                              Kommentar

                              • TT72SN
                                Forum-Teilnehmer
                                • 10.02.2008
                                • 283

                                #105
                                AW: Fortsetzung : " Freizügigkeit "

                                Liebes Christkind,

                                das wußte ich. :-)
                                Habe 2005/2006 in »Dat Späl vun Dokter Faust« mitgewirkt.
                                Waren damit auf Tournee durch Norddeutschland.
                                2007 gabs sogar eine Radioaufnahme von Radio Bremen im NDR.
                                (http://archiv.plattnet.de/data/2007-05-17--00-25-50/)

                                Dort hieß der Text aber:
                                Ji hilligen Engels, bewohrt mien Seel.
                                Heinrich, mi grugt vör di.

                                LG Thomas, der auf der angegebene Seite sogar mit Klarnamen genannt ist. :-)
                                Dominus meus et Deus meus.

                                Kommentar

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