Sänger/innen aus Danzig

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  • Stein
    Forum-Teilnehmer
    • 29.07.2008
    • 8

    #61
    Bilder Ernst Stieberitz

    Hallo Siegfried,

    recht vielen Dank für die Informationen und Bilder.

    Habe meinen Großvater auf zwei Bildern gefunden.
    Bild 1, 1937, Er steht in der letzten Reihe, links, 2. Person.
    Bild 4, 1932, Er steht in der zweiten Reihe, rechts, letzte Person und hat die Tuba in der Hand. Ich habe fast das gleiche Foto, auf der Rückseite steht, Konzertreise Brandenburg un Oberschlesien, Juli 1932. Ich scanne das Bild ein und schicke es Dir, wenn Du willst.
    Bild 5, kann ich schlecht erkennen, vielleicht ganz hinten rechts, weiß nicht.

    Was ich nur komisch finde, warum steht bei Gustav Stein, Mitglied seit 1.11.1936, er war doch schon 1932 mit auf Konzertreise, wie man sieht. Hast Du dafür eine Erklärung?

    In eine schweizer Artikel habe ich einiges über Stieberitz gefunden, ich suche es mal raus.

    Danke erstmal für Deine Hilfe, es hat mich sehr gefreut.

    Liebe Grüße

    Volker Stein

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    • Anonymus

      #62
      Zitat von Stein
      Hallo Siegfried,
      recht vielen Dank für die Informationen und Bilder.
      (...)
      Was ich nur komisch finde, warum steht bei Gustav Stein, Mitglied seit 1.11.1936, er war doch schon 1932 mit auf Konzertreise, wie man sieht. Hast Du dafür eine Erklärung?
      Hallo Volker,

      ja, es gab/gibt die Moeglichkeit als Gast in einem Musikkorps/Orchester oder in einem Chor fuer einige Zeit aktiv mitzuwirken.

      Viele Gruesse
      Ohrscher Siegfried

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      • Belcanto
        Forum-Teilnehmer
        • 24.09.2008
        • 2507

        #63
        Hallo
        Heute möchte ich mit Erika Uphagen, Sopran, geb.1940? in Danzig. Sie war Schülerin der berühmten Sopranistin Erna Berger und dies deutet bereits daraufhin, dass Erika Uphagen, viel Talent haben musste, denn Erna Berger bildete für Meisterklasse aus.
        E. U.debütierte 1964 im Opernhaus von Wuppertal als Donna Anna in " Don Giovanni" von W.A. Mozart. Sie sang auch oft an der Hamburger Staatsoper, in Dortmund, München, Leipzig, Essen, Soest, Hannover,Nürnberg, Kassel Wiesbaden. Sie gab erfolgreiche Gastauftritte an der Mailänder Scala und beim Maggio musicale Fiorentino, in Paris, Marseille, Zürich, Tiflis. Sie sang ferner die Partie der Leonore in van Beethovens " Fidelio", ferner die Aida, die Amelia in Verdis " Maskenball",Leonore im " Troubadur", die Elisabeth in "Don Carlos" und viele andere Hauptrollen.Auch Wagner, Hindemith,Richard und vieles mehr.
        Dieser kleine Auszug ihres Repertoire zeigt, die große Klasse ihres dramatischen Soprans.Davor kann man nur den Hut ziehen.
        Sie sang auch in den 70ger Jahren in Soest. Ich habe nach Soest geschrieben, um etwas mehr über Frau Uphagen zu erfahren.Frau Uphagen war darüberhinaus auch eine anerkannte und hochgeschätzte Konzert- und Oratorium Pianistin.
        Hier im Forum habe ich nur an zwei Stellen, etwas zum Namen Uphagen gefunden.Im Bericht von Wolfgang vom 16.1.2009 " Olle Karmellen von den Strießbachmühlen, der Pferdebahn und einem Stück Alt- Danzig", ist von einem Ratsherren Uphagen die Rede.Und dann noch mal, im Beitrag von 8.6.2008 " Danziger Bürger auf den Danziger Höhen".Ich wäre euch dankbar, wenn ihr noch ein paar Informationen hättet.
        Viele Grüße
        Belcanto

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        • Anonymus

          #64
          Erika Uphagen!

          Zitat von Belcanto
          Hallo
          Heute möchte ich mit Erika Uphagen, Sopran, geb.1940? in Danzig.
          (...)
          Ich wäre euch dankbar, wenn ihr noch ein paar Informationen hättet.
          Viele Grüße
          Belcanto
          Bitte schoen Joachim:


          Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie / Egmont-Ouvertüre 18.5.1974, Georg Dülberg-Halle
          Erika Uphagen, Sopran
          Angelika Nowowieski, Alt
          Manfred Jung, Tenor
          Peter van Gienkel, Bariton
          Männergesangverein Frohsinn Soest
          Chor des Städtischen Musikvereins Arnsberg
          Chor des Städtischen Musikvereins Soest
          Westfälisches Sinfonieorchester Recklinghausen
          Leitung: Friedrich Wilhelm Cramer

          Ferner: Am 27. 11. 1971 in der St. Petri-Kirche in Soest,
          Requiem von Guiseppe Verdi
          mit Erika Uphagen

          Quelle: http://www.musikverein-soest.de/archiv.htm

          Viele Gruesse
          Ohrscher Siegfried

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          • Belcanto
            Forum-Teilnehmer
            • 24.09.2008
            • 2507

            #65
            Hallo lieber Siegfried.
            Vielen Dank für deine schnelle Reaktion. Ich hätte dir sagen müssen, dass ich Quellen schon kenne-entschuldige bitte.
            Viele Grüße
            Belcanto

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            • ada.gleisner
              Forum-Teilnehmer
              • 17.02.2008
              • 882

              #66
              Noch einmal zu Stieberitz

              Lieber Belcanto, liebe Danziger Musikfreunde,
              bei der Durchsicht uralter Zeitungen "Unser Danzig" fand ich in der Märzausgabe 1950, Nr. 3 folgenden Artikel :
              Ernst Stieberitz zum Gedanken anläßlich des fünfjährigen Wiederkehr seines Todestages am 27. März.
              Am 26. März 1945 wurde Musikdirektor und Major der Schutzpolizei, Ernst
              S t i e b e r i t z, in Wordel/Bohnsack bei Danzig durch Tieffliegerbeschuß schwer verwundet. Tags darauf erlag er am gleichen Orte seinen Verletzungen und mußte schon wenige Stunden später dort im Walde zur letzten Ruhe gebettet werden. Geboren am 31. Mai 1877 zu Cöthen (Anhalt) gehörte er zu jenen Menschen, die von Jugend an darauf bedacht sein mußten, sich durch ihr eigenes Können und ihren unermüdlichen Fleiß eine geachtete Stellung im Leben selber zu erringen. Seine Liebe galt von Kindheit an der Musik, die ihm auch später Beruf und Inhalt seines künstlerischen Schaffens wurde. Nach 3jährigem Besuch der Musikhochschule in Berlin wurde er 1905 Musikmeister im Inf.-Regt. 128 in Danzig. Hier fiel er bald durch seine Fähigkeit als Dirigent und Komponist auf. Denn eine günstige Gelegenheit, seine technischen Fertigkeiten und sein musikalisches Wissen öffentlich zu zeigen, boten ihm die Kurkonzerte in Zoppot an, die er bis zu seinem Tode in voller Rüstigkeit und mit eifriger Hingabe leitete. Über den engen Raum des Freistaates Danzig hinaus wurde sein Name in ganz Deutschland durch die von ihm im Danziger Rundfunksender veranstalteten Konzerte bekannt. Überall fand das meisterhafte Spiel seiner Kapelle guten Anklang.
              Aber nicht nur deswegen allein fand er viele Verehrer und Bewunderer, sondern auch durch seine eigenen Kompositionen, von denen besonders sein "Fackeltanz", seine "Tarantella" und seine Paraphrase über das Lied "Horch, die alten Eichen rauschen" die allgemeine Aufmerksamkeit der Musikwelt erregten.
              Wegen seines leutseligen, bescheidenen Wesens erwarb der Verstorbene sich nicht nur die Achtung der gesamten Danziger Bevölkerung, sondern war auch bei hoch und niedrig sehr beliebt. Es wäre zu wünschen, daß sein musikalisches Schaffen durch den unseligen zweiten Weltkrieg nicht ausgelöscht bleiben würde und daß die Arbeit dieses auf so tragische Weise ums Leben gekommenen Mannes noch einmal die gebührende Würdigung findet.

              Unter diesem Artikel steht kein Verfasser. Grüße von Ada
              Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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              • Belcanto
                Forum-Teilnehmer
                • 24.09.2008
                • 2507

                #67
                Hallo ada
                Ich danke dir für deine Mühe, den Artikel hier einzustellen.Von Stieberitz stammt auch der Marsch:"Die Burg im Osten", der heute immer noch gern von den Militärkapellen gespielt wird.
                Viele Grüße
                Belcanto

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                • Wolfgang
                  Forumbetreiber
                  • 10.02.2008
                  • 11623

                  #68
                  Schönen guten Nachmittag,

                  im Laufe der vergangenen Jahrzehnte wurde in "Unser Danzig" mehrfach teils recht ausführlich über Ernst Stieberitz berichtet. Ich weiß nur nicht wann - und das war nun auch ein Grund um Mithilfe zu bitten, damit wir gemeinsam ein elektronisches Inhaltsverzeichnis erstellen.
                  Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                  Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                  Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                  • Belcanto
                    Forum-Teilnehmer
                    • 24.09.2008
                    • 2507

                    #69
                    Hallo
                    Damit ich keine Beschwerdebriefe bekomme, es gab natürlich auch noch einige Sänger, die in Danzig geboren wurden. Die stelle ich nun kurz vor:
                    Robert Milenz, Tenor, geb.11.2.1856 in Danzig, gest.6.5.1908 in Münster ( Westfalen). M ergriff zunächst einen kaufmännischen Beruf, wurde aber danach durch Edmund Glomme in Dresden zum Sänger ausgebildet. M.hatten an vielen Orten ein Engagement. Sein Repertoire umfasste meistens die Wagneropern. Er sang auch den Florestan in Fidelio, den Walther in den Meistersingern und den Siegfried.
                    Dann Adelbert Waller, Bariton, geb.1932 In Danzig ( genaues Datum ist mir nicht bekannt). Er war zuerst Industriekaufmann. Danach absolvierte er ein Gesangstudium. Er hatte zahlreiche Engagements.Er sang in Rigeletto, Tosca, Cavalleria rustikana. Auch im Lohengrin und weitere Rollen.Seit 1981 war er Mitglied des Frankfurter Opernhauses.
                    Und Jürgen Freier, Bariton, geb.3.2.1943 In Danzig. Er studierte in Halle.War Solist im Ensemble der Nationalen Volksarmee. Sang an der Staatsoper Dresden,im Bajazzo, aber auch in der Zauberflöte und dem Babier von Sevilla. Er gewann mehrere Gesangwettbewerbe.
                    Ein schönes Wochenende wünscht
                    Belcanto

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                    • Evelin
                      Forum-Teilnehmer
                      • 12.03.2009
                      • 24

                      #70
                      Opernsänger in Danzig Frage an Belcanto

                      Hallo ,ich bin die Evelin und würde gern wissen ob es in Danzig(Neufahrwasser )einen Opernsänger gab(ca ab 1904 geboren)den es später nach Berlin verschlagen hat.
                      War ein Freund meines Vaters Willi Pinunski.
                      Bis bald und vielleicht neue Erkenntnisse?

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                      • Belcanto
                        Forum-Teilnehmer
                        • 24.09.2008
                        • 2507

                        #71
                        Hallo Evelin
                        Meinst da einen Sänger der in Danzig geboren ist oder in Danzig engagiert war?
                        Gruß
                        Belcanto


                        Zitat von Evelin
                        Hallo ,ich bin die Evelin und würde gern wissen ob es in Danzig(Neufahrwasser )einen Opernsänger gab(ca ab 1904 geboren)den es später nach Berlin verschlagen hat.
                        War ein Freund meines Vaters Willi Pinunski.
                        Bis bald und vielleicht neue Erkenntnisse?

                        Kommentar

                        • Evelin
                          Forum-Teilnehmer
                          • 12.03.2009
                          • 24

                          #72
                          Opernsänger in Danzig Frage an Belcanto

                          [FONT=Arial]Also,der Opernsänger müßte in Danzig geboren sein,es war ein Freund von meinem Vater Willi Pinunski,später Bienert.Meine ma hat mit den 3 Geschwistern geb.1934.37,38,in der Bergstraße gewohnt.Vorher auch mal als Hausdame in der Adolph -Hitler-Straße gearbeitet.[/FONT]
                          [FONT=Arial]Sie war eine Frieda Pinunski geb. Hahn.Ihre Eltern wohnten in der Sasperstraße.[/FONT]
                          [FONT=Arial]Also der Opernsänger war auch zu einem Heimattreffen in Koblenz-leider habe ich keine Erinnerungen-und meine Eltern leben nicht mehr.Nach 1940?müßte er nach Berlin gegangen sein.Mein Vater hat auch immer erzählt, das er am Theater gejobt hat-aber nicht als Schauspieler.Gab es denn einTheater in Neufahrwasser?[/FONT]
                          [FONT=Arial]Bin mal gespannt ob es etwas neues gibt.Viele Grüße EVE[/FONT]

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                          • Belcanto
                            Forum-Teilnehmer
                            • 24.09.2008
                            • 2507

                            #73
                            Hallo Evelin
                            Ich habe weiter unter Jürgen Freier, geb.3.2.1943 und Adalbert Waller, geb. 1932 in Danzig aufgeführt. Wenn es keiner von den beiden ist, muss ich noch mal recherchieren.
                            Viele Grüße
                            Belcanto

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                            • Evelin
                              Forum-Teilnehmer
                              • 12.03.2009
                              • 24

                              #74
                              Opernsänger in Danzig Frage an Belcanto

                              [FONT=Arial Black]Danke für die Bemühungen.Mein Pa ist ja 1907 geboren,Also müßte der Freund ja ziemlich dieser Jahrgang sein.Er hat jedenfalls viel vom Theater erzählt,und von hinter den Kulissen....
                              Ein sonniges Wochenende wünscht Evelin
                              [/FONT]

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                              • Werner Goebel
                                Forum-Teilnehmer
                                • 10.12.2009
                                • 23

                                #75
                                AW: Sänger/innen aus Danzig

                                Hallo,

                                Während meine Familienforschungen habe Ich herausgefunden das:

                                A) Mein Großvater Werner Goebel bei die 1927 Aufführung Wagners „Götterdämmerung“ im Zoppoter Waldoper als Korrepetitor gearbeitet hat (Er war Kapellmeister in Danzig, Berlin und Kottbus);

                                B) Meine Großmutter Hella (Louise Wilhelmine) Goebel geb. Boelk (Boelke oder Boelcke) 1934 beim Zoppoter Waldopers Jubiläumsfest Wagners "Walküre" die Helmwige gesungen hat (Sie war Soprano colloratura).

                                Ich habe viele Kritiken aus dieser Zeit, aber keine über die Waldoper Zoppot und meine Großeltern.

                                Ich habe schon die Bücher von Stephan Wolting (Bretter, Die Kulturkulissen Markierten) und Einhard Luther (Waldoper Zoppot), sowie die 4-CD Aufnahmen von die Waldoper Zoppot (Preiser Records #89406: Waldoper Zoppot - The Bayreuth Of The North - 99 Singers) recherchiert und nur durch die Bücher einige wichtige Informationen erhalten!

                                Jetzt komme ich aber nicht weiter mit meine Suche. Gibt es etwa ein Forumsteilnehmer
                                der eventuell die Waldoper Zoppot kennt und mir helfen könnte?

                                Viele Grüße aus Brasilien,

                                Werner Goebel

                                Kommentar

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