Mennoniten-Forschung

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  • waldling +6.8.2023
    Forum-Teilnehmer
    • 04.09.2011
    • 2320

    #61
    AW: Mennoniten-Forschung

    Hallo Roman,

    nein, von diesem Vorfall habe ich nicht gehört und finde im Netz auch nichts dazu. Wir haben aber irgendwo im Forum schon mal das Thema 3. Reich und die Rolle der Mennoniten und die mangelnde Aufarbeitung der Mennoniten nach dem Krieg, schon gar nicht öffentlich, gehabt. Nur finde ich den Thread grad nicht.

    Herzliche Grüße
    Uwe

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    • waldling +6.8.2023
      Forum-Teilnehmer
      • 04.09.2011
      • 2320

      #62
      AW: Mennoniten-Forschung

      Die Diplomarbeit von Charlotte Thausing beschäftigt sich u.a. mit den Mennoniten in Molotschna und die Mennoniten während der NS-Zeit (ab S. 98).

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      • love danzig
        Forum-Teilnehmer
        • 09.11.2015
        • 1494

        #63
        AW: Mennoniten-Forschung

        Hallo Uwe.
        Vielen Dank, das ist wohl eine Geschichte die geschlossen bleibt.

        Aber viele Namen in Malotschna gab es in der Nähe von Danzig auch.Zb Wiens und Dyck sind mir auch aus Danzig geläufig.

        Gruß Roman

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        • waldling +6.8.2023
          Forum-Teilnehmer
          • 04.09.2011
          • 2320

          #64
          AW: Mennoniten-Forschung

          Moin, zusammen,

          wer nach Kirchenzuordnungen seiner men. Vorfahren sucht ist mit folgender Seite ganz gut bedient.


          Gruß
          Uwe

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          • waldling +6.8.2023
            Forum-Teilnehmer
            • 04.09.2011
            • 2320

            #65
            AW: Mennoniten-Forschung

            Und hier noch Kirchenbücher und Zivilstandsregister mit Verlinkungen.

            Kommentar

            • Gerlind
              • 25.04.2015
              • 138

              #66
              AW: Mennoniten-Forschung

              Vielen Dank, lieber Uwe.
              Herzlichst
              Gerlind

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              • waldling +6.8.2023
                Forum-Teilnehmer
                • 04.09.2011
                • 2320

                #67
                AW: Mennoniten-Forschung

                Liebe Gerlind,

                schön mal wieder von dir zu lesen.

                Herzliche Grüße
                Uwe

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                • waldling +6.8.2023
                  Forum-Teilnehmer
                  • 04.09.2011
                  • 2320

                  #68
                  AW: Mennoniten-Forschung

                  Moin zusammen,

                  für interessierte Mennoniten-Forscher gebe ich mal eine Nachricht von grandmaonline.org (deepl. Übersetzer) weiter. Die Seite ist kostenpflichtig.

                  Hallo an die Benutzer der GRanDMA-Datenbank über Grandma's Window (grandmaOnline.org). Dies ist das erste Mal, dass ich per E-Mail aktuelle Informationen zur Verfügung stelle. (Wenn dies ein Duplikat ist, verzeihen Sie mir bitte. Ich habe erfahren, dass 1 Stapel von E-Mails nicht durchgegangen ist).

                  Eine neue Version der Software wurde gerade veröffentlicht. Es gibt eine Reihe von relativ geringfügigen Korrekturen, aber die wichtigste neue Funktion sind Karten. Hier sind einige Informationen über diese Entwicklung, oder Sie können hier eine Beschreibung lesen.

                  Bei über 90% der Orte, auf die in GRanDMA verwiesen wird, können Sie jetzt auf den Ortsnamen klicken, und es erscheint ein Kasten, der eine Google-Karte des Gebiets mit einer Markierung für dieses Gebiet anzeigt. (Die meisten dieser Orte sind genau eingezeichnet, aber einige wenige zeigen nur die Region). Die untenstehende Karte ist eine solche Karte, die je nach Bedarf gedehnt und gezoomt werden kann. Klicken Sie auf das Bild, um eine bessere Ansicht zu erhalten; loggen Sie sich ein, um Karten zu erstellen und zu bearbeiten.

                  Sie können auch Karten der Geburtsorte der Mitglieder einer Abstammungsliste oder Nachkommenliste erhalten. Ich hatte wirklich viel Spaß dabei, und ich hoffe, dass Sie das auch tun werden. Die nächste Karte zeigt die Geburtsorte der Nachkommen meines 2G-Großvaters.

                  Es gibt auch eine Einrichtung zur Kartierung von Gruppen von Standorten. Das letzte Bild ist eine Karte mit den Standorten der Molotschna-Dörfer.

                  Einige von Ihnen werden feststellen, dass die Gebiete unvollständig sind, insbesondere diejenigen mit Kenntnissen über frühere und heutige Mennonitenkolonien auf der ganzen Welt. Es gibt eine Möglichkeit für Personen mit Fachwissen in diesen Gebieten, sich an der Aktualisierung zu beteiligen. Sie müssen vielleicht etwas Geduld haben.

                  Frieden, Ken

                  Einen schönen Tag wünsche ich und bleibt gesund!
                  Uwe

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                  • waldling +6.8.2023
                    Forum-Teilnehmer
                    • 04.09.2011
                    • 2320

                    #69
                    AW: Mennoniten-Forschung

                    Hallo zusammen,

                    Bekannte/Erfolgreiche Mennoniten


                    U.a. auch John Denver. Seine Vorfahren sind aus Schoeneberg und Umgebung, dann nach Molotschna und schließlich nach Amerika übergesiedelt. Seine Vorfahren und seine beiden Ehen mit Kindern sind bei grandmaonline notiert. Ich konnte dabei feststellen, dass eine Koop/Braun-Seitenlinie zu meinen Wiens(4fach Urgroßmutter)/Braun führt 😊.

                    Beste Grüße
                    Uwe

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                    • waldling +6.8.2023
                      Forum-Teilnehmer
                      • 04.09.2011
                      • 2320

                      #70
                      AW: Mennoniten-Forschung

                      Hallo zusammen,
                      hallo Roman,

                      zu #61 noch ein Ergänzung unter Punkt 5:


                      Einen schönen Sonntag noch!
                      Uwe

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                      • waldling +6.8.2023
                        Forum-Teilnehmer
                        • 04.09.2011
                        • 2320

                        #71
                        AW: Mennoniten-Forschung

                        Hallo Roman,

                        zu #59 ist in der Arbeit unter 1. zweiter Abschnitt "Forschungsstand" folgender Vermerk gemacht, der zu deiner Frage passen würde und es ist auch eine Quellenangabe gemacht.

                        "Unlängst wurde auf die Zusammenarbeit mennonitischer Landwirte und Geschäftsleute
                        mit dem Konzentrationslager in Stutthof bei Danzig und auf die Hinrichtung von Juden in der Ukraine
                        hingewiesen, an der Mennoniten beteiligt waren (Gerhard Rempel, Mennonites und der Holocaust,
                        87–133)."

                        Beste Grüße
                        Uwe

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                        • waldling +6.8.2023
                          Forum-Teilnehmer
                          • 04.09.2011
                          • 2320

                          #72
                          AW: Mennoniten-Forschung

                          Punkt 3 dritter Abschnitt wird das von dir erwähnte Massaker beschrieben, Roman.
                          "Das Einsatzkommando 6 rekrutierte an
                          die zwanzig junge mennonitische Freiwillige aus den Dörfern Chortitzas als Hilfskräfte für den
                          Sicherheitsdienst, die mit weiteren ukrainischen und russischen Freiwilligen das sogenannte Massaker
                          von Saporoschje in einer Kiesgrube südlich des ehemaligen mennonitischen Dorfes Schönwiese im
                          Oktober 1941 veranstalteten. Das ist das erste Mal, dass Mennoniten als Täter im Holocaust direkt
                          beteiligt waren. SS-Hauptsturmführer Heinrich Wiens, ein Mennonit aus Muntau (Molotschna), nahm
                          das Kommando des Einsatzkommandos 12 wahr und führte mehrere Massaker im Gebiet von
                          Pjatiogorsk im Kaukasus durch, vor allem das berüchtigte Massaker an der Glasfabrik in der Nähe von
                          Mineralnyje Wody (Rempel, Mennonites and Holocaust/ Mennoniten und der Holocaust, 2010)."

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                          • waldling +6.8.2023
                            Forum-Teilnehmer
                            • 04.09.2011
                            • 2320

                            #73
                            AW: Mennoniten-Forschung

                            Die Großeltern von Heinrich Wiens waren Heinrich Wiens (Blumenort, Westpreußen) und Maria Rempel. Vielleicht interessant für jemanen hier, glaube hattte schon mal einen Kontakt, bin mir aber nicht sicher (bei den vielen Kontakten im Laufe der Jahre) ). Der Heinrich war mit Margot Perlewitz aus Danzig verheiratet. Sie ging mit ihren Kindern 1950 in die USA. Es ist wirklich immer wieder schockierend derartige Berichte zu lesen.

                            Auch hier:
                            https://www.danzig.de/showthread.ph...733#post141733 in #41, ein Verwandter von mir, ein Rottenführer SS Inf. Rgt. 4 "Reichsführer" 9. Kp, Willi Wiens.
                            Wie ich gelesen habe, war dieses Reg. an dem Massaker https://de.wikipedia.org/wiki/SS-Pan...Chrer%E2%80%9C verantwortlich.

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                            • waldling +6.8.2023
                              Forum-Teilnehmer
                              • 04.09.2011
                              • 2320

                              #74
                              AW: Mennoniten-Forschung

                              Ach so, Quelle für Heinrich Wiens ist grandma.

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                              • waldling +6.8.2023
                                Forum-Teilnehmer
                                • 04.09.2011
                                • 2320

                                #75
                                AW: Mennoniten-Forschung

                                Diese Arbeit ist wirklich lesenswert. Für mich auch viele neue Infos. Da wird z.B. der Name "Sonderkommando Stumpp" genannt. Ich habe durch meine Wolhynien-Forschung durch z.B. die Stumpp-Karten viel profitiert. https://wolhynien.de/geography/stumpp.htm

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