AW: Maler, Grafiker, Bildhauer
Hallo alle miteinand,
und danke für die hilfreichen Überlegungen.
Ich habe im AB 1831 noch einmal nachgelesen. Da steht "Jetzt ziert es nicht mehr die Mitte des Artushofes."
Nun nach allen unseren Überlegungungen kann es bedeuten, dass sie das Standbild an den Rand geschoben haben, von der Mitte weg. Im AB hatte es so wehleidig geklungen als sei das Standbild gänzlich verschwunden. Als ortsunkundige stelle ich mir nun vor, die Statue hat in der Mitte der Halle, am Besten in der Halle, wo die Kaufleute gezecht haben, gestanden. So konnte jeder Kaufmann zu jeder Zeit sehen, wem er sein Glück zu verdanken hat. In dem Augenblick aber, in dem der August an den Rand, in den Hintergrund verschoben wird, ist es nämlich mit der "ewigen Dankbarkeit" vorbei. Ignoranz oder Undank war also Augusts Lohn für sein Zugeständnis und nur der Marmor zeugt noch von dem ursprünglichen Wert seiner Zugeständnisse für die Danziger Kaufleute. So schreibe ich euch das nette Gedicht auf, das den AB-Eintrag besiegelt, nicht nur als Zeichen dafür, dass Abücher mehr zu bieten haben als nur Adressen.
Denkst du daran an jene Zeit des Glückes,
Wo sich gehäufet deiner Väter Schatz,
und schauest jetzt nicht schwermuthsvollen Blickes
Auf diesen öden Königlichen Platz?
Ein Handelsrichthaus hat er dir gegeben,
Aristokraten traf sein Herrscherzahn.
Die Väter priesen ihn! nach ihrem Leben
Verehr ihn auch. - Doch du denkst nicht daran.
Napoleon hat also diesmal nichts damit zu tun
LG waldkind.
Hallo alle miteinand,
und danke für die hilfreichen Überlegungen.
Ich habe im AB 1831 noch einmal nachgelesen. Da steht "Jetzt ziert es nicht mehr die Mitte des Artushofes."
Nun nach allen unseren Überlegungungen kann es bedeuten, dass sie das Standbild an den Rand geschoben haben, von der Mitte weg. Im AB hatte es so wehleidig geklungen als sei das Standbild gänzlich verschwunden. Als ortsunkundige stelle ich mir nun vor, die Statue hat in der Mitte der Halle, am Besten in der Halle, wo die Kaufleute gezecht haben, gestanden. So konnte jeder Kaufmann zu jeder Zeit sehen, wem er sein Glück zu verdanken hat. In dem Augenblick aber, in dem der August an den Rand, in den Hintergrund verschoben wird, ist es nämlich mit der "ewigen Dankbarkeit" vorbei. Ignoranz oder Undank war also Augusts Lohn für sein Zugeständnis und nur der Marmor zeugt noch von dem ursprünglichen Wert seiner Zugeständnisse für die Danziger Kaufleute. So schreibe ich euch das nette Gedicht auf, das den AB-Eintrag besiegelt, nicht nur als Zeichen dafür, dass Abücher mehr zu bieten haben als nur Adressen.
Denkst du daran an jene Zeit des Glückes,
Wo sich gehäufet deiner Väter Schatz,
und schauest jetzt nicht schwermuthsvollen Blickes
Auf diesen öden Königlichen Platz?
Ein Handelsrichthaus hat er dir gegeben,
Aristokraten traf sein Herrscherzahn.
Die Väter priesen ihn! nach ihrem Leben
Verehr ihn auch. - Doch du denkst nicht daran.
Napoleon hat also diesmal nichts damit zu tun
LG waldkind.
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