Mennonitische Gründer

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  • hans258
    Forum-Teilnehmer
    • 01.08.2020
    • 246

    #151
    AW: Mennonitische Gründer

    Hallo Ada,
    Ich habe mir heute eine kurze Reportage angesehen zu einer Amerikaner der seine Wurzeln im Moosbach, Bayern sucht. Das interressante ist das sie der Nähe bei einem Fest einen Biergarteninhaber antrafen der den gleichen Nachnamen hatte. Sie beauftragten nun eine Firma damit sie einen Test durchführen um den Verwandtschaftsgrad zu testen. Das Ergebnis war das sie die gemeinsame Linie der beiden Herren vor tausenden Jahren getrennt hatten.
    Ich habe das mit Karl dem großen auch mal gehört und dieser Beweis ist bei den Ahnenforschern sehr beliebt und das wohl 80% der Europäer von ihm abstammen sollen, aber natürlich gibt es wohl Ausnahmen wie die Geschichte der beiden Herren.

    Mfg,

    Hans

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    • Antennenschreck
      Forum-Teilnehmer
      • 05.09.2011
      • 1833

      #152
      AW: Mennonitische Gründer

      Hallöle,

      obwohl das keinen Danzigbezug hat, möchte ich sagen, dass zumibndest wir Sachsen eher mit Otto dem Großen und seinem Sohn Heinrich I. verwandt sein dürften.

      LG Arndt
      Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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      • Weimaraner
        Forum-Teilnehmer
        • 18.01.2018
        • 307

        #153
        AW: Mennonitische Gründer

        Hallo,

        für alle die „Blaublütige" in ihrem Stammbaum suchen. Hierzu ein kleiner Artikel aus dem „Spiegel“

        An Stammbäumen lässt sich forschen, mit ihnen lässt sich auch allerlei Unfug treiben. Ein ansehnlicher Teil der deutschen Bevölkerung etwa könnte sich, Geduld und Akribie vorausgesetzt, in seiner Abstammung auf Karl den Großen zurückführen. Das Szenario ist beliebig austauschbar: In England etwa taucht wiederholt die Anekdote auf, alle Engländer dürften König Heinrich III. zu ihren Vorfahren zählen.


        Würde man aber auch auf einen Ahnen aller lebenden Menschen treffen, wenn man weit genug in die Vergangenheit ginge? Ja, meinen US-Forscher, und mehr noch: Der Urvater der Menschheit sei erst seit überraschend kurzer Zeit tot. Die Rechenmodelle des Teams um Douglas Rohde vom Massachusetts Institute of Technology ergaben, dass der universelle Vorfahr vor etwa 2300 Jahren lebte - vorausgesetzt, man definiert Verwandtschaft im Sinne des Stammbaums und nicht im Sinne der Vererbung von Genen.

        Die Berechnungen von Rohde und seinen Kollegen basieren auf einer einfachen Einsicht: Jeder Mensch hat zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern und so weiter - die Zahl der Vorfahren verdoppelt sich mit jeder Generation. Schon nach wenigen Generationen überlappen sich die Stammbäume von Menschen, die in völlig verschiedenen Teilen der Welt leben. In vereinfachten Rechenmodellen dauert es etwa zehn Generationen, bis es jemanden gibt, der im Stammbaum jedes heute lebenden Menschen auftaucht.

        Komplexes Rechenwerk


        Legt man die aktuelle Weltbevölkerungszahl zugrunde, würde ein solcher Urvater nach 20 bis 33 Generationen auftauchen, schreiben die Forscher im Wissenschaftsmagazin "Nature" (Ausg. 431, S. 562), was bei einer Generationszeit von 30 Jahren bedeuten würde, dass er vor 600 bis 990 Jahren lebte. Ginge man noch weiter in die Vergangenheit, wird der Sachverhalt noch bizarrer: Es gäbe immer mehr Urväter, die allesamt zu den Vorfahren jedes heute lebenden Menschen zählten - und die restlichen wären Niemandes Vorfahren, da ihre Linien ausgestorben sind.

        Stammbaum: Genealogie und Gene sind nicht immer miteinander verwandt

        Allerdings geht dieses einfache Modell davon aus, dass sich die gesamte Menschheit beliebig vermischen kann. Wichtige Faktoren, wie etwa unterschiedliche Geschwindigkeiten des Bevölkerungswachstums oder geografische Isolierung, werden außer Acht gelassen. Das Überraschende an den Berechnungen von Rohde und seinen Kollegen aber ist: Auch wenn diese Faktoren berücksichtigt werden, rutscht der gemeinsame Urahn aller heute lebenden Menschen nicht viel weiter in die Vergangenheit.


        Die Forscher kalkulierten mehrere Szenarien mit verschiedenen Wachstumsraten, unterschiedlich stark isolierten Gruppen und gelegentlicher Migration zwischen den einzelnen Gesellschaften. Doch sowohl einfache als auch äußerst komplizierte Modelle kamen in etwa zum gleichen Ergebnis: Der Urvater lebte vor 76 Generationen - was bei einer angenommenen Generationsdauer von rund 30 Jahren bedeuten würde, dass er vor etwa 2300 Jahren existierte.

        Unterschied zwischen Genealogie und Genetik

        Das aber trifft nur zu, wenn man Verwandtschaft als das Auftauchen in jemandes Stammbaum definiert. Diese Art von "Familienzugehörigkeit" müsse nicht unbedingt bedeuten, dass ein Vorfahr seine Gene an jeden seiner Nachkommen vererbt hat, betont Jotun Hein, Statistiker an der University of Oxford. "Im Stammbaum jedes Menschen zu stehen bedeutet nicht, dass ein Individuum einen signifikanten genetischen Beitrag zur heutigen Bevölkerung geleistet hat", schreibt Hein in einem Begleitkommentar in "Nature". "Das Individuum könnte auch rein gar nichts beigetragen haben."


        Der Unterschied zwischen genealogischer und genetischer Verwandtschaft zeige sich am Beispiel des so genannten "Eva-Gens". Einer gängigen Theorie zufolge vererben Frauen - im Gegensatz zu Männern - die DNS ihrer Mitochondrien, der Kraftwerke in den Körperzellen, an ihre Kinder weiter. Zudem besteht die Erbinformation im Zellkern aus 100.000, die Mitochondrien-DNS aber nur aus 37 Genen, und viele Mutationen ändern nichts an der Funktion der Zellkraftwerke. Deshalb lassen sich auf diese Weise relativ einfach Stammbäume rekonstruieren, bis zurück zur "Ur-Eva".

        In diesem Modell steigt die Zahl der Vorfahren mit den Generationen nicht nahezu exponentiell, sondern wesentlich langsamer an. Das hat laut Hein zur Folge, dass im Stammbaum eines Menschen schon nach sechs Generationen Vorfahren auftauchen, die keine genetischen Spuren hinterlassen haben. Oder, mit anderen Worten: Die allermeisten Engländer sind heutzutage erfrischend unblaublütig - genauso wie die Deutschen.


        Gruß


        Dieter
        Du kannst keinen Tag der Vergangenheit ändern. Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft.

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        • Antennenschreck
          Forum-Teilnehmer
          • 05.09.2011
          • 1833

          #154
          AW: Mennonitische Gründer

          Was nutzt es, wenn man mit Karl dem Großen verwandt ist. und sich wie Hempel hinterm Sofa benimmt; so ähnlich war das doch mit der Ringparapel, oder???

          Tschü..
          Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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          • love danzig
            Forum-Teilnehmer
            • 09.11.2015
            • 1494

            #155
            AW: Mennonitische Gründer

            Hallo,
            Stammvater. vielleicht Abrahhttps://de.wikipedia.org/wiki/Abrahamam?
            Gruß Roman.

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            • love danzig
              Forum-Teilnehmer
              • 09.11.2015
              • 1494

              #156
              AW: Mennonitische Gründer

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              • hans258
                Forum-Teilnehmer
                • 01.08.2020
                • 246

                #157
                AW: Mennonitische Gründer

                Hallo,

                Ich fand zu den Donnet Künstlern folgendes:


                Da findet man eine gute Beschreibung der Werke des Samuel und des Johann Donnet. Der Johann Donnet hat also einige Motive der Gedenkmünzen entworfen.

                Mfg,

                Hans

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