Meine persönliche „Versöhnung mit den Stutthöfern“

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  • Beate
    Administratorin
    • 11.02.2008
    • 4836

    #31
    AW: Meine persönliche „Versöhnung mit den Stutthöfern“

    Guten Abend, Uwe,

    ich bin gerade ein wenig verblüfft, dass Du das Thema aufgreifst- denn wir hatten es kürzlich auch in einem anderen Forum. Nur ging es dabei um Dachau. Es äußerten sich überwiegend sehr junge Menschen. Tenor der Diskussion: Niemand will je vergessen, verdrängen, was dort geschah, aber man bat auch zu bedenken, dass es den Ort schon gegeben hat, ehe die Nazis existierten und dort ein KZ errichteten, dass schon vor zig Jahren dort Menschen lebten, lachten, weinten...Und dass es auch heute wieder so ist- man möchte auch heut noch Dachau als Wohnort sehen können, man sieht es auch so.
    Ich denke, das kann man auch auf Stutthof übertragen. Der Ort war früher ein begehrter Badeort, Wolfgang schrieb aus "Unser Danzig"darüber: Hier .
    Es wird sicher noch einige Zeit vergehen, bis man erkennt, dass der Ort Stutthof nicht unbedingt mit dem KZ gleichzusetzen ist.
    Damit täte man doch den Bewohnern bitter Unrecht.
    Ich denke, die jungen Menschen sehen das Ganze unbelasteter als wir vielleicht.

    Schöne Grüße Beate
    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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    • waldling +6.8.2023
      Forum-Teilnehmer
      • 04.09.2011
      • 2320

      #32
      AW: Meine persönliche „Versöhnung mit den Stutthöfern“

      Hallo zusammen,
      hallo Beate,

      hier ein Beispiel, wie sich ein (wahrscheinlich) eher kleiner Teil von jungen Leuten mit dem Thema Stutthof beschäftigt (außengesteuert). Aber für eine wirkliche Beurteilung habe ich zu wenig Kenntnis über die Sachlage.
      Polnische und deutsche Schüler arbeiten gemeinsame Geschichte auf! Theoretische und praktische Arbeit - So wird Geschichte lebendig Auch 2009 fand wieder der Austausch zwischen deutschen Schülern des Gymnasiums Ernestinum und polnischen Schülern des Lyceums in Slawno statt. Der schon seit 1991 bestehende Austausch führt nun zum zweiten Mal nicht nur nach Slawno sondern weiter nach


      Einen schönen Tag wünscht
      Uwe

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      • waldling +6.8.2023
        Forum-Teilnehmer
        • 04.09.2011
        • 2320

        #33
        AW: Meine persönliche „Versöhnung mit den Stutthöfern“

        Guten Tag zusammen,

        ich will das Thema nicht überstrapazieren, mir geht es auch mehr um das folgende Foto.

        Zur Einleitung: https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de...tthofsztutowo/

        Unter Punkt 5. im 2. Absatz wird ein heikles Thema behandelt und durch folgendes Foto minimäßig dokumentiert.

        https://www.danzig.de/album.php?alb...chmentid=21926

        Auf der Kuvert des Fotos ist vermerkt, dass es sich um Norweger handeln soll, allerdings mit Fragezeichen.

        Einen schönen Abend!
        Uwe

        Kommentar

        • o-berg
          Forum-Teilnehmer
          • 25.04.2015
          • 114

          #34
          AW: Meine persönliche „Versöhnung mit den Stutthöfern“

          Guten Abend

          Wenn das Bild von 1941 ist, stimmt es nicht mit Norwegern, denn die ersten Norweger kamen in 1942. Besondern nach August 1943 kamen 270 Norwegische Polizeibeamten nach Stutthof, viele norwegische Juden und Freiheitskämpfern.

          Gruß aus Dänemark
          Olaf

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          • waldling +6.8.2023
            Forum-Teilnehmer
            • 04.09.2011
            • 2320

            #35
            AW: Meine persönliche „Versöhnung mit den Stutthöfern“

            Hallo Olaf,

            die Datum-Angabe ist sicherlich mit Vorsicht zu betrachten. Als die Fotos für die Bücher von Günter Rehaag gesammelt wurden, sind schlappe 40 Jahre vergangen und die Erinnerung (zumindest die zeitliche) spielt einem meistens doch ein Schnippchen.

            LG
            Uwe

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