Stadtteil Stolzenberg

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  • ada.gleisner
    Forum-Teilnehmer
    • 17.02.2008
    • 882

    #16
    Stolzenbergerin

    Liebe Stolzenbergerin, es lohnt sich doch immer zu warten, bis sich noch etwas findet. Ich freue mich über Deine Informationen. Mein Bruder und ich waren 2007 in Danzig, haben aber die Häuser nicht gefunden. Die Siedluing ist ja riesig geworden und wir waren nicht genügend vorbreitet. Ich war überzeugt, den Weg zu finden, aber nach 60 Jahren ist es schwierig. Im letzten Haus wohnte der Maschinenbauingenieur Helmut Schmeichel mit seiner Familie, die kurz nach Ende des Krieges nach Australien ausgewandert sind. Ich möchte gern noch einmal hinfahren und meine Scheu überwinden das Haus und seine Bewohner zu besuchen. Schön wäre es auch über die Geschichte und die Bewohner der 4 Häuser nach dem Krieg etwas zu erfahren, Wenn Du einen Tipp hast, schreibe mir. Mit lieben Grüßen renate
    Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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    • Dieter S

      #17
      Stolzenbergerin, wenn Dich diese Ecke so interessiert, dann rate ich Dir gleich um die Ecke zu wohnen. Es gibt eine Pension in der ul. Hirszfelda Ecke ul. Wronki. Meine Schwester hat dort 3 x gewohnt. Name habe ich jetzt nicht parat, aber bekommst mit Tel., wenn Du Interesse hast.

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      • Stolzenbergerin
        Forum-Teilnehmer
        • 30.04.2008
        • 24

        #18
        @Dieter:

        Dieter um Stolzenberg war es lange still. Ich wollte schon vor langer Zeit schreiben, habe es immer verschoben.

        Es könnte sein, dass wir auch mal gleichzeitig uns einen Kinofilm im Kulturhaus angesehen haben. Die meisten dort gezeigten Filme waren russische Produktionen. Die schäbige Baracke steht nicht mehr. Der Platz ist leer.

        In der Pension an der Ecke Hirszfelda und Wronki habe ich auch im Internet entdeckt und habe mir sie auch von Außen angesehen. Es gibt schönere Pensionen in der Nähe, z. B. am Schanzbergweg (heute Na Zboczu Straße), die machen einen besseren Eindruck.

        @ada.gleisner:

        Viele Polen haben Angst, dass die Deutschen ihr Hab und Gut zurückfordern werden. Wenn Du nach Danzig fährst/fliegst und die Häuser aufsuchst, dann sage den Menschen, dass Du das Haus nicht zurück haben möchtest. Das wird die Atmosphäre auflockern. Du willst schließlich das Haus deiner Jugend wiedersehen.

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        • Dieter S

          #19
          Na das ist ja ein Ding, dass Du die Kulturhaus-Baracke noch kennst!!!

          Ja, es gab meistens Russen-Filme, aber auch "Fan Fan der Husar" mit Gerard Philipe.

          Natürlich solltest Du auf dem Schanzbergweg wohnen, wo ich unter der Nr.32 geboren und 22 Jahre gelebt habe! Mein Vater hat das Haus 1932 gebaut.

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          • Heinzhst
            Forum-Teilnehmer
            • 10.02.2008
            • 450

            #20
            Zitat von Dieter S
            Na das ist ja ein Ding, dass Du die Kulturhaus-Baracke noch kennst!!!

            Ja, es gab meistens Russen-Filme, aber auch "Fan Fan der Husar" mit Gerard Philipe.

            Natürlich solltest Du auf dem Schanzbergweg wohnen, wo ich unter der Nr.32 geboren und 22 Jahre gelebt habe! Mein Vater hat das Haus 1932 gebaut.
            Lach, "Fan Fan der Husar" ? Der Film nannte sich in Polen der 50-ziger
            Jahre "Fan Fan Tulipan".
            Wie hießen nur die Kinos in der Dreistadt( Trojmiasto) eigentlich?
            Ich habe die Namen vergessen. In Langfuhr kenne ich noch den Namen "Baika" und in Zoppot "Polonia" und "Baltyk"

            Schöne Grüße Heinz
            Ich glaube nur das,was ich gesehen und erlebt habe.
            A.G.

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            • Dieter S

              #21
              Zitat von Heinzhst
              Der Film nannte sich in Polen der 50-ziger Jahre "Fan Fan Tulipan".
              Wie hießen nur die Kinos in der Dreistadt( Trojmiasto) eigentlich?
              Ich habe die Namen vergessen. In Langfuhr kenne ich noch den Namen "Baika" und in Zoppot "Polonia" und "Baltyk"
              Dein Gedächtnis Heinz ist ja "up to date"!

              Das "Bajka"-Kino gibt es noch in der Jaskowa Dolina. Dann in der ul. Dluga ist das "Helikon", "Neptun" und "Kameralne", auf ul. Szymanowskiego das "Znicz", in der ul. Karmelicka das "Superkino Krewetka" und in der ul. Zwyciestwa das "Multikino".

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              • Pomuchel
                Forum-Teilnehmer
                • 12.02.2008
                • 241

                #22
                Wo das "Bajka"-Kino war gibt es heute eine Kneipe.
                "Neptun" wurde vor einem Monat geschlossen.
                Hochachtungsvoll
                virt. Prof. Grün
                www.rzygacz.webd.pl/pomuchel/archiv.html -
                Danziger Dienstleistungen jeglicher Art
                Nachforschungen in Archiven (Danzig und Umgebung)
                Historische und heutige Bilder von Danzig
                Kontakt über PN

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                • Stolzenbergerin
                  Forum-Teilnehmer
                  • 30.04.2008
                  • 24

                  #23
                  dieter

                  Zitat von Dieter S
                  Na das ist ja ein Ding, dass Du die Kulturhaus-Baracke noch kennst!!!
                  Ja, es gab meistens Russen-Filme, aber auch "Fan Fan der Husar" mit Gerard Philipe.
                  Natürlich solltest Du auf dem Schanzbergweg wohnen, wo ich unter der Nr.32 geboren und 22 Jahre gelebt habe! Mein Vater hat das Haus 1932 gebaut.
                  Ja, die Baracke am Kreisverkehr kenne ich noch. Ich habe gewohnt auf der andere Seite Stolzenbergs, von der Baracke aus gesehen in Richtung Ohra. Während der Kriegszeit waren hinter uns nur Felder und weit entfernt das Gut Altdorf, in der andern Richtung zum Altschottland war die Straße Engelshöhe (Kolonia Anielinki) und die Neuweinberg Straße, heute Cienista.

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                  • Dieter S

                    #24
                    Alles klar Stolzenbergerin. Dann fehlt nur noch zu erwähnen die Festung aus dem XIX. Jahrhundert, deren Ruinen es noch gibt und der ehemalige Schotterweg, jetzt neu ausgebaute ul. Zamiejska, die runter nach Ohra führt.

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                    • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.02.2008
                      • 5206

                      #25
                      Gefunden...............

                      Guten Abend
                      Blätter mal wieder in meiner Sammlung Danziger Hauskalender (1949-2008) und finde da beim Kalender 1984 u.a. einen Artikel (10 Seiten) über “ Stolzenberg” - eine fast vergessene Vorstadt Danzigs von Hildegard Schulz-Bernatzki



                      Viele Grüße
                      Hans-Jörg

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                      • Stolzenbergerin
                        Forum-Teilnehmer
                        • 30.04.2008
                        • 24

                        #26
                        dieter

                        Die Festung kenne ich auch wie sie noch keine Ruine war,
                        und Ehemalige Schotterweg ist mi auch bekannt

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                        • ada.gleisner
                          Forum-Teilnehmer
                          • 17.02.2008
                          • 882

                          #27
                          Stolzenbergerin

                          Bei der Ausstellung in Dresden "Unter einer Krone, Kunst und Kultur der sächsisch-polnischen Union" fand ich ein Gemälde mit dem Titel "Die Belagerung der Stadt Danzig im Jahre 1734. Es ist nach Georg Paul Busch gemalt worden nach 1734. Es ist ein Ölbild 72 - 105 cm groß, zeigt im Hintergrund die Stadt Danzig mit seinen vielen Kirchen, die auch benamt sind. Im Vordergrund die Bastionen einer Festung, von der aus nach allen Seiten geschossen wird und Reiter. Darunter steht auf einer schwarzen Tafel u.a. : Abbildung dees Russischen Sturms vor Danzig am Hagelsberge oder so genannten Kesßel (?) 1734 den 9. Mai zu Nachts Zeit um 10 Uhr bis 3 Uhr.
                          Auf der Tafel stehen dann noch etliche Kirchen beziffert und unter der Nr. 11 steht Stolzen Berg.
                          Das Bild gehört der Gesellschaft für Wissenschaft in Thorn. In Danzig fand Stanislaw Leszczynski nach der doppelwahl des polnischen Königs 1733 Unterschlupf.
                          Leider ist die Abbildung ziemlich klein. Auch sind mir die historischen Zusammenhänge nicht so ganz klar. Zumindest könnten doch die heute noch sichtbaren Festungsruinen aus der Zeit stammen, wer weiß mehr ?
                          Grüße von Ada
                          Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

                          Kommentar

                          • Heinz
                            Forum-Teilnehmer
                            • 06.04.2008
                            • 2

                            #28
                            Stolzenberg

                            Hallo liebe Stolzenberger
                            Habe bis 1942 auf Stolzenberg gewohnt und zwar Haus Nr.152 den Straßennahmen kenne ich nicht. Wenn man den Laubenweg von Danzig hochging kam man links zu einem Haus mit einem hohen Holzzaun das war die Nr.152 habe keine guten Erinnerungen an das Haus den der Eigentümer war ein großes Tier bei der SA .Wir sind dann 1942 wieder ausgezogen.
                            Auch den Namen weiß ich nicht mehr kann mich nur an seine zwei Söhne erinnern - Ingo und Bodo -. Ich bin jetzt 76 Jahre alt aber wenn ich einen von den beiden in die Finger kriegen, würde denen würde ich alle Knochen brechen. Bin bis 1942 in Schitlitz zur Schule gegangen und dann wieder zu meinen Großeltern nach Steegen.
                            Also dann bis zum nächsten mal
                            Herzliche Grüße an alle Stolzenberger
                            Heinz Klein

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                            • emaus40
                              Forum-Teilnehmer
                              • 28.07.2008
                              • 16

                              #29
                              hallo, lieber Heinz,
                              auch ich habe auf dem Stolzenberg gewohnt, und zwar Nr. 365. ich bin erst 1940 im Oktober geboren, und weiß deshalb nicht mehr viel. erinnern kann ich mich aber noch ganz genau an die straße und das haus und an die verdammte ganze kriegszeit. unsere vermieter hießen paddi. ob der name nun richtig geschrieben ist, weiß ich nicht. meine wut auf diese paddis ist auch nicht gering. meine großeltern, Johannes und Helene Kwidzinski, wohnten in Langfuhr. als wir wiedermal dort auf besuch waren und nach hause zurück kamen, hatte er unseren wohnungsinhalt der russischen marine übergeben. ob nun für geld oder sonst was, ich weiß es nicht.
                              mein vater hatten sie vorher schon nach Russland verschleppt. er kam erst 1949 zurück.
                              ja, wir sind dann auch nach langfuhr zu oma und opa gezogen, wovon wir später, im januar 1946, von den polen verjagt wurden. meine mutter war noch sehr jung, geboren 1921. ich habe noch einen bruder, 1943 geboren.
                              wie die geschichte weitergeht, ist ja allen Danzigern zur genüge bekannt.
                              ich schreibe gerade 'mein leben' etwas auf und hoffe, alles gut zusammen zu bekommen.
                              dieses forum ist sehr aufschlußreich und erfreulich, besonders, wenn man von den anderen Danzigern lesen kann.
                              auch ich sende herzliche grüße an alle Danziger und besonders den Stolzenbergern.
                              Ursula Maria Senger



                              Zitat von Heinz
                              Hallo liebe Stolzenberger
                              Habe bis 1942 auf Stolzenberg gewohnt und zwar Haus Nr.152 den Straßennahmen kenne ich nicht. Wenn man den Laubenweg von Danzig hochging kam man links zu einem Haus mit einem hohen Holzzaun das war die Nr.152 habe keine guten Erinnerungen an das Haus den der Eigentümer war ein großes Tier bei der SA .Wir sind dann 1942 wieder ausgezogen.
                              Auch den Namen weiß ich nicht mehr kann mich nur an seine zwei Söhne erinnern - Ingo und Bodo -. Ich bin jetzt 76 Jahre alt aber wenn ich einen von den beiden in die Finger kriegen, würde denen würde ich alle Knochen brechen. Bin bis 1942 in Schitlitz zur Schule gegangen und dann wieder zu meinen Großeltern nach Steegen.
                              Also dann bis zum nächsten mal
                              Herzliche Grüße an alle Stolzenberger
                              Heinz Klein
                              Ursula Maria Senger,

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                              • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                                Forum-Teilnehmer
                                • 10.02.2008
                                • 5206

                                #30
                                Für Ursula betr. Kwidzinski

                                Hallo Ursula
                                So hier nun als Antwort auf Deine priv. Nachricht die Angaben zu “ Kwidzinski” aus den Einwohnerbüchern 1937/38 und 1942.
                                Falls Du noch Fragen hast kannst Dich ja noch einmal melden.
                                Viele Grüße
                                Hans-Jörg
                                Angeh

                                Kommentar

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