3 Rezepte aus Westpreußen

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  • vklatt
    Forum-Teilnehmer
    • 28.03.2009
    • 1521

    #31
    AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

    Hallo,

    es gibt planzliche Geliermittel mit/aus Agar Agar. Ein guter Sahne Ersatz ist von alpro: SOYA cuisine. Es
    schmeckt im Essen wie Sahne und sogar gut im Kaffee.

    Viele Grüße

    Vera
    Was ist ein wahres Geheimnis?
    Etwas, das für jeden offen da liegt-
    und der eine erkennt es, der andere jedoch nicht.

    Lao-tse

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    • Antennenschreck
      Forum-Teilnehmer
      • 05.09.2011
      • 1833

      #32
      AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

      Hallöle,

      Agar Agar ist im Verhalten nur ähnlich wie Gelatine.

      Tschü.....
      Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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      • waldkind
        Forum-Teilnehmer
        • 06.10.2008
        • 2366

        #33
        AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

        Liebe (Oma)Helga,
        es gibt Pflanzen, vor denen ich so viel Erfurcht besitze, in denen ich so viel Heiligkeit empfinde, dass ich sie nur sehr ungern abpflücke. Dazu gehört der Spitzwegerich, der ja schon recht rar geworden ist. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ihn treffe und verfalle dann, noch bevor ich ihn pflücken kann, in ein Gebet. Und schon dieses Gebet wirkt Wunder. Für mich ist der Spitzwegerich eine Heilpflanze. Aber wer weiß, vielleicht mache ich mir eines Tages mal eine Spitzwegerische Pilzpfanne.

        Hallo Antennenschreck, liebe Vera,
        ja, es lässt sich für alles ein Ersatz finden. Aber eigentlich reicht mir meine sehr bescheidene Küche völlig aus. Früher gab es bei mir auch dauernd Soja. Alles Quatsch. Ein Linsensüppchen entspricht viel mehr dem inneren Gedächtnis verwertbarer Lebensmittel in unseren Breiten. Im Grunde käme der Mensch mit ein paar Blättern, Hirsebrei, Apfelmus und etwas Öl oder Nüsse über die Runden.

        Ulrich,
        ob ein Veganer/Vegetarier nun wirklich gesünder lebt? Ich habe mich immer gesund ernährt, bin aber am Leibe nie gesund gewesen. Daher will ich keinesfalls den Gesundheitsapostel spielen. Und mein Coesterinspiegel ist angeblich auch zu hoch.Ich denke, es gibt halt einfach verschiedene Weltanschauungen und Lebensweisen. Ernährung ist für mich eine Lebenseinstellung, keineswegs der Versuch die Länge seines Lebens zu beeinflussen. Ein langes Leben ist für mich nicht unbedingt erstrebenswert. Es gibt genug Pflanzen, die genau das Gegenteil auslösen. Ich finde Tiere aufessen eben einfach abartig. Das ist wie heidnische Opferrituale, wie Blut in die Erde gießen.

        Ich glaube, was mir gefällt, ist der direkte Bezug zur Erde, den ich doch nur mit möglichst ursprünglicher Nahrung habe. Er sagt mir, wessen Kind ich bin und erfüllt mich mit Dankbarkeit. Ich liege am Busen der Natur, die mich gezeugt, gebettet und genährt hat. Und die mich zurückfordert. Ich bin mindestens Wurmfutter und als solches auf dieser Erde keine wertlose Kreatur. Bewahret mich davor, die Würmer würden mich einlegen, würzen, mit Marinade bekömmlich machen, dass von mir als ursprüngliche Kraft des Lebens nichts mehr in ihnen wirksam werden könnte. Wie fade würde unsere Erde dabei werden? Schon darin liegt eine Verantwortung als Mensch, dass ich aus mir keine Müllhalde mache, an denen sich die Würmer den Magen verderben, sondern, dass ich ihnen ein Genuss sein kann.

        Trotzdem, auch ich habe nichts gegen gutes Essen.LG wk.
        Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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        • Ulrich 31
          Forum-Teilnehmer
          • 04.11.2011
          • 8547

          #34
          AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

          Hallo wk.,

          Du kennst vermutlich schon längst Nicole Just. Wenn nicht, bei Google findest Du eine Menge über sie, u.a. hier ihr gelobtes veganes Kochbuch "La Veganista" > http://www.amazon.de/gp/product/3833...tpwwwvegans-21 .

          Guten Appetit beim guten Essen wünscht Dir
          Ulrich

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          • waldkind
            Forum-Teilnehmer
            • 06.10.2008
            • 2366

            #35
            AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

            Ne Ulrich, kenne ich nicht.
            Und du kennst mich nicht. Ich koche intuitiv nach dem, was die Natur gerade liefert. Heute sind es Johannisbeeren, Kartoffeln und Gurken, Schnittlauch, Petersilie. Brauche ich dazu ein Kochbuch?
            Trotzdem danke. Aber es ist so als würde ich dir ein Buch schenken über "Wie werde ich Mann"oder "Wie googlen Sie wikipedia".

            Erfrischungsgetränk:
            Pfefferminztee aufgießen aus selbst gesammelter Minze, mit kaltem Wasser verdünnen, mit Holunderblütensirup verfeinern. Jetzt gerade super!!!
            LG wk.
            Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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            • Antennenschreck
              Forum-Teilnehmer
              • 05.09.2011
              • 1833

              #36
              AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

              Hallo Waldkind,

              in der Jahreszeit ist dein Verfahren absolut logisch, nur was isst du im Winter so? Da ist das Angebot ja schon etwas knapp in unserer Gegend. Ich wünsche mir nämlich, dass der unausweichliche Finanzcrash doch bitte im Sommer kommt, sonst sehe ich echt schwarz. Also verrate mir doch bitte deine Winterstrategie.

              Tschü.......
              Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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              • Christkind
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 1568

                #37
                AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                Na guck mal, waldkind, du brauchst kein Kochbuch, aber so einfallslose Menschen wie ich brauchen ein Kochbuch! Stell dir vor,wieviele Menschen arbeitslos wären, wenn keiner ein Kochbuch braucht, keiner die Kochsendungen im Fernsehen verfolgt,keiner die schönen bunten Zeitschriften mit den neuesten Rezepten kauft.Und die arme Rindviecher hätten nichts mehr als nur Gras, weil alle Menschen Vegetarier geworden sind!
                Nein, waldkind, das ist jetzt nur Spaß!!!!!
                Ich kann sowieso nicht nach Rezept kochen, denn ich haben meinen eigenen Geschmack.Und meine Suppen schmecken immer anders.
                Und mein Kartoffelsalat auch.
                Da hatte ich jetzt einen hingezaubert, ganz ohne Fleisch.Kartoffeln, Eier, Zwiebeln,saure Gurken,Weißweinessig und Zitronensaft, Dill, Äpfel,Pfeffer, Salz. Eine rote Paprika zur Verschönerung. Aber eine fertige Remoulade, ja, die musste sein.Hat allen geschmeckt, denn ich würze gern.Der reichte für 20 Personen.Beim nächsten Mal kommen vielleicht Erbsen und Möhrchen rein.
                Wer wollte, konnte sich Fleisch dazu nehmen vom Grill.
                Aber wer mitten in der Stadt wohnt, der kommt ja kaum dazu, sich mit den Naturprodukten zu versorgen....??
                Alles in allem: es ist schon gut, wenn man sich bewusster ernährt, aber vor allem esse ich, weil ich Hunger habe.Und im Freundeskreis darf es auch mal ein Schlemmermahl werden.
                Schöne Grüße, Christa
                Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                (M. Gandhi)

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                • Antennenschreck
                  Forum-Teilnehmer
                  • 05.09.2011
                  • 1833

                  #38
                  AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                  Hallo Christkind,

                  Kartoffelsalat gehört eben auch zu den Gerichten welche erst ab einer bestimmten Menge schmecken und welche oft auch erst eine kleine Weile ziehen müssen. Wir machen da auch immer soviel, dass es für 3 Tage reicht, und am 2. Tag schmeckt er immer am besten. Einfach so mit einer (Butter-) Schnitte dazu, genial aber nicht vegan da Butter.

                  Tschü.....
                  Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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                  • waldkind
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.10.2008
                    • 2366

                    #39
                    AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                    Hallo ihr Lieben,
                    es gibt heutzutage so gute vegane Produkte, dass ich durchaus einen leckeren Kartoffelsalat hinbekomme. Es gibt vegane Mayonaise, vegane Wurst, vegane Kartoffeln etc. Ich schaue auch mal ins Kochbuch, wenn ich mein Rezept vergessen habe. Aber das man sich Kochsendungen ansieht, das habe ich noch nie verstanden. Jetzt ist Sommer, es ist heiß, man braucht nicht kochen.

                    Viele Rezepte könnte ich hier nicht reinstellen, weil sie sehr speziell sind, alles in Eintracht mit der Natur hergestellt. Aber versucht den mal, Smoothis sind ja jetzt in:
                    Von Hand gestampfte Johannisbeeren mit zerdrückter Banane und Quinuadrink (Getreidemilch) vermischen. Das ist sooo super. Das ist unser Exotendrink, den wir allerdings nur trinken, wenn mal eine Banane vorbeikommt.

                    An Antennenschreck:
                    Ich bin mir nicht sicher,ob man mit meiner Methode durch den Winter kommt. Aber ich übe schon mal. Auf alle Fälle mache ich Marmelade aus den Beeren für den Winter, lege Vorrat mit Nudeln an, die am besten halten ohne Schimmel anzulegen. Nüsse sammeln. Im Falle eines Crashs,sollte man vorher das Faulenzen geübt haben, weil man, wenn man nichts zu essen kaufen kann, keine Energie verbrauchen sollte. Also übe den Winterschlaf. Für einen guten Winterschlaf ist das Anessen der Speckpolster wichtig, so wie es die Igel machen und die Bären. Unsere Vorfahren konnten aus Eicheln und Rosskastanien Brot backen. Damüsste man aber einen Bach in der Nähe haben, wo man diese Früchte in einem Tuch, das im Wasser hängt, ausspülen lässt. Wir können ja mal üben. Aus Löwenzahnwurzeln ließe sich was zubereiten. Mit verschiedenen Blättern lässt sich das Mehl verlängern.
                    Ich glaube, du hast mich verstanden. Gut kochen kann fast jeder. Aber Überleben, wenn nix da ist, das ist eine Kunst.

                    Infolgedessen wäre es schön, wenn unsere westpreußischen Köche uns erzählen wie man richtig einlegt und einkocht, damit wir auch im Winter gut über die Runden kommen.
                    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                    Kommentar

                    • Antennenschreck
                      Forum-Teilnehmer
                      • 05.09.2011
                      • 1833

                      #40
                      AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                      Hallöle Waldkind,

                      wir haben zumindest Tobinambur und Pastinaken im Garten. Die kann man auch im Winter (bei wenig Frost) noch ausgraben und essen. Und wenn sich Tobinambur einmal in den Boden verliebt hat, dann hast du genug und bekommst ihn gar nicht mehr los. Fürs Wasser habe ich meinen Zeolith Filter, da kann man das aller dreckigste Wasser noch aufarbeiten und mit Genuss drinken.

                      Tschü......
                      Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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                      • waldkind
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.10.2008
                        • 2366

                        #41
                        AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                        Stimmt, Topinambur wird man so schnell nicht wieder los. Die müsste man gut durch den Winter bekommen. Früher hatte man ja diese kühlen Keller bzw. Kellermauernnischen,wo man das alles aufheben konnte. Habe ich lange nicht mehr gegessen. Guter Tipp.
                        Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                        • Bartels
                          Forum-Teilnehmer
                          • 25.07.2012
                          • 3448

                          #42
                          AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                          Hallo,

                          hier ein potentielles Wintergericht: "Beetenbartsch" (so heest er in Ost- und Westpreussen). - Habe ich auch gerne mit der preussischen Sauerkrautsuppe kombiniert. - In Polen habe ich gerne die Bergbauern-Version "Goralski" aus der Tatra gegessen.

                          Kraut und Kohl in allen Sorten sind natürlich auch typische Wintergerichte. Besonders der Rosenkohl braucht Frost. - Sauerkraut habe ich auch selbst oft im gr. Tontopf gestampft (ca. 25 kg) - aber im Beutel kommt es eigentlich billiger. (Aus der Dose: "igitt")

                          Meine Mutter hat früher Gemüse auch im Garten eingemietet - da hatte man noch keine Kühltruhe - und im Keller sorgfältig in Torf verpackt.
                          Beste Grüsse
                          Rudolf H. Böttcher

                          Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                          Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                          Familie Zoll, Bohnsack;
                          Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                          Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                          http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                          • Bartels
                            Forum-Teilnehmer
                            • 25.07.2012
                            • 3448

                            #43
                            AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                            Nachtrag: Vom Beetenbartsch habe ich wohl bei Surminski gelesen, daran erinnert hat mich soeben 'Broslatens Lieschen' (via Christkind).

                            Lasst ihn Euch schmecken
                            Rudolf H. Böttcher
                            Beste Grüsse
                            Rudolf H. Böttcher

                            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                            Familie Zoll, Bohnsack;
                            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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