3 Rezepte aus Westpreußen

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  • Christkind
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 1568

    #1

    3 Rezepte aus Westpreußen

    Schinkensuppe

    150 g roher Schinken und eine Zwiebel werden zweimal durch den Fleischwolf gedreht.Diese Masse mit einem Liter Wasser aufkochen,mit 250 g gedünsteten, durchgestrichenen Tomaten mischen, 1 EL Butter hinzufügen und mit Paprika, Muskat,einer Prise Zucker und Portwein abschmecken.Geröstete Semmelbrösel vorbereiten,die bei Tisch über die Suppe gestreut werden.
    _____________
    Glumse- Klöße
    500 g Quark, 60-70 g Mehl,2 Eier,Prise Salz und etwas abgeriebene Zitronenschale gut verrühren,und Klöße formen,die in siedendem Wasser 15 Minuten ziehen müssen.Sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen.Man reicht die Klöße mit brauner Butter und Zimt.
    _______________
    Lungenhaschee
    Eine Kalbslunge wird mit Wasser, Zwiebel,Salz, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt zwei Stunden weichgekocht.Dann die Lunge auf einem Brett mit einem Wiegemesser kleinwiegeln. Im Topf ein Stück Butter mit 2 bis 3 Löffeln Weizenmehl hellbraun schwitzen,Lungenbrühe dazu,in diese dicke Soße die Lungenstückchen mit Pfeffer, Salz,Zucker,Essig, gehackter Zwiebel abschmecken.
    _________________
    Gefunden in "Unser Westpreußen"
    Mit Grüßen,Christa.
    Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
    (M. Gandhi)
  • Antennenschreck
    Forum-Teilnehmer
    • 05.09.2011
    • 1833

    #2
    AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

    Hallo,

    ich kenne da auch ein Superkochbuch aus der Region, kann allerdings sein das das schon bekannt ist und niemand mehr vom Küchenhocker haut:

    Doennigs Kochbuch Das ostpreußische Familienkochbuch von Gertrud Brostowski

    ISBN 978-3-8003-3046-1 Rautenberg Verlag 632 Seiten

    es enthält über 1500 Rezepte aus der Region.

    Kennt das jemand hier im Forum, oder hat es sogar? Und wenn ja, wie sind die Erfahrungen damit?


    Tschü.......
    Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

    Kommentar

    • Ute Marianne
      Forum-Teilnehmer
      • 23.11.2010
      • 1098

      #3
      AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

      HAllo Antennenschreck,


      Ich habe dieses Kochbuch in meinem Bestand.Die Rezepte sind einladend nur leider könnte auch mal ein Bildchen dabeisein. Fehlanzeige.

      Die Rezepte sind lecker und manches auch unbekannt.

      Gruß Ute

      Kommentar

      • Antennenschreck
        Forum-Teilnehmer
        • 05.09.2011
        • 1833

        #4
        AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

        Hallo Ute,

        ganz genau meine Meinung, es fehlen paar Fotos. Aber man kann es auch positiv sehen: keine Fotos dafür mehr Rezepte auf selben Raum. Aber die Rezepte sind wirklich gut, und es sind auch viele vegetarische (merke: Fische sind keine Pflanzen!!!!) Rezepte dabei.


        Tschü......
        Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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        • waldkind
          Forum-Teilnehmer
          • 06.10.2008
          • 2366

          #5
          AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

          Genau das wäre meine Frage gewesen, ob es denn auch vegetarische Rezepte gibt. Ich scheue mich grundsätzlich, Kochbücher zu kaufen wegen der unliebsamen Überraschungen. Schon wenn ich das Wort "Lungenhaschee" lese, wird mir übel und ich falle vor Magenweh fast vom Hocker (was kein Tadel gegen unser Christkind sein soll). Da gefallen mir die Glumse-Klöße schon viel besser.
          Für westpreußische vegetarische Gerichte bin ich ganz Ohr. Und wie Antennenschreck sagte, Fische sind keine Pflanzen.
          Das Rezept mit der Schinkensuppe ließe sich bestimmt leicht nach vegetarisch verwandeln. Man lässt den Schinken weg. Dann heißt sie "Schinkensuppe ohne Schinken". Das mache ich mal die Tage. LG wk.
          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

          Kommentar

          • Christkind
            Forum-Teilnehmer
            • 10.02.2008
            • 1568

            #6
            AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

            Weißt du, waldkind, wenn ich über die Ernährung in früheren Zeiten nachdenke, dann fällt es mir nicht leicht,mir vorzustellen, dass die normale Bevölkerung viel Auswahl hatte, sich und die Familie satt zu kriegen.Da war es doch wichtig, überhaupt was auf den Mittagstisch zu kriegen.Und auch so, dass körperliche Arbeit zu bewältigen war.Du warst sicher auch nicht schon als Kind Vegetarierin, sondern eher durch Überzeugung.Und -es war auch eine Preisfrage, Lunge war sicher nicht so teuer.( Leider kann ich Lungenhaschee nicht mehr genießen, weil nur meine Mutter es richtig
            konnte ! )
            Vegetarisch gab es bei uns auch: Reis mit Zimt und Zucker,Arme Ritter,Kartoffelflinsen,aufgerollte Eierkuchen mit Zucker bestreut, Klietermussuppe mit Kirschen,Kartoffelbrei und Setzei,oder mit Buttermilch und gerösteten Zwiebeln.... muss noch bisschen nachdenken, was es noch alles so gab....Dann stellen wir ein vegetarisches Kochbuch zusammen:
            "Wenn die Mottlauspucker vegetarisch kochen". Aber was jetzt so die Küche fleischlos und abwechslungsreich möglich macht, das gab es doch früher bei uns gar nicht.Die Jahreszeit bestimmte den Küchenzettel.
            Mir fällt auch noch ein, dass meine Mutter mal erzählte, dass ihre Eltern immer ein Schwein hatten, und als mal eine Seuche dieses dahinraffte,da war das ein großes Unglück, denn das bedeutete Hunger für die Familie. Das war in Grabowitz bei Dirschau. Wie gut, dass wir nun Alternativen haben....
            Schöne Grüße, Christa
            Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
            (M. Gandhi)

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            • Bartels
              Forum-Teilnehmer
              • 25.07.2012
              • 3448

              #7
              AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

              Liebes waldkind,

              ich komme mal die Tage bei Dir vorbei - zur "Schinkensuppe ohne Schinken", das ist mein Lieblingsgericht Nr. 2, ohne Schinken kommt dann genau eine Tomatensuppe raus. - Kenne ich zwar bisher nur ohne Port, aber der Biolek hätte in noch davor, dazu und danach getrunken ...

              Lieblingsgericht Nr. 1 wäre auch eine Suppe: KLARE Erbsensuppe, geht aber nur mit frischen grünen Erbsen (keine TK-Ware) - da passen auch Quark-Klösse dazu (Rezept vermutl. wie Glumse- Klöße).

              Meine Mutter hat im Werder auch Kochen unterrichtet: "Die Dicke kommt in den Garten, die Dünne in die Küche!" - meine Mutter wollte eigentlich in den Garten ...

              LG &
              Beste Grüsse
              Rudolf H. Böttcher

              Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
              Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
              Familie Zoll, Bohnsack;
              Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
              Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

              http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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              • Bartels
                Forum-Teilnehmer
                • 25.07.2012
                • 3448

                #8
                AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                Michnudeln mit Zimt und Zucker,
                Arme Ritter mit Zimt und Zucker, ...

                Der Zucker musste bei den Preussen ins Essen, oder in die Salatsosse, wenn es ihnen gut ging -
                ich denke in schlechten Zeiten gab es die gleichen Gerichte, nur ohne Zucker ...
                (Bei den Ungarn ist es der Klacks Sahne, der die gute Zeit anzeigt ...)

                Ich selbst brauche Zucker nur für den Tomatensalat und zum Spargelkochen, da reichen die Zuckerpäckchen, die man das Jahr über sammelt.

                Allerdings habe ich in diesem Jahr den grünen und weissen Spargel fast nur in der Pfanne gebraten (ohne Zucker), - der Output an Spargelsuppe ist dann natürlich geringer.

                Liebe Grüsse
                Rudolf H. Böttcher
                Beste Grüsse
                Rudolf H. Böttcher

                Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                Familie Zoll, Bohnsack;
                Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                • Beate
                  Administratorin
                  • 11.02.2008
                  • 4836

                  #9
                  AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                  @ Christ- und waldkind: da könnte ich aus Omis Repertoire noch hartgekochte Eier in einer braunen, süßsauer gewürzten Soße anbieten und Rote-Bete-Suppe mit Kartoffelbrei, wahlweise dieser dann als Insel in der Suppe oder aber als Rand und die Suppe als See da drinnen...

                  Und- waldkind bitte weghören - die Omi hat auch (Rinder-)Zunge gekocht... Mit Wein-oder Meerettichsoße.

                  Schöne Grüße Beate
                  ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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                  • Heinzhst
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 450

                    #10
                    AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                    Komme ins grübeln. Bin im Krieg fast vegetarisch aufgewachsen. Es gab Kartoffelsuppe, Erbsen, Mohrrüben, Wrucken und Quetschkartoffeln. Dazu wurde Speck in Würfeln geschnitten und in der Pfanne erhitzt und als Zugabe den Gerichten beigegeben. Viel Fisch gab es, Pomuchel, Hering und Flunder. Muttchen hat grüne Heringe gebraten, was nicht gegessen wurde hat sie in Essig und Kräuter eingelegt. Salzheringe wurden gewässert und in Kräuter eingelegt, hat mit Pellkartoffeln prima geschmeckt.

                    Nach dem Einmarsch der Russen bin ich mit den Erwachsenen zum Essensuchen mitgegangen. Wir fanden nähe Neufahrwasser ein Lebensmittellager. Da haben wir aus Bombentrichter Speiseöl in Kannen abgefüllt, verbrannten Zucker gesammelt und Fischmehl eingepackt,
                    Muttchen hat das verschmutze Öl durch ein Tuch gefiltert und aus den Fischmehl Klopse gebraten dazu gab es Sauerampfer von der Wiese. Von den neuen Einwohnern bekamen wir öfters Pomuchelsköpfe daraus hat Mutter eine schmackhafte Fischsuppe gezaubert.

                    Schöne Grüße, Heinz (HST)
                    Ich glaube nur das,was ich gesehen und erlebt habe.
                    A.G.

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                    • Antennenschreck
                      Forum-Teilnehmer
                      • 05.09.2011
                      • 1833

                      #11
                      AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                      Hallöle,

                      also, wenn ich mich an meine Großeltern erinnere, dann kann ich nur sagen die waren im Frieden und im Krieg (noch mehr) überwiegend Vegetarier. Meine väterliche Oma sah das schon fast als Frevel an, zu normalen Wochentagen Mittags ein Fleischgericht zu kochen. So was gabs mal Sonntags oder an Feiertagen, wenn im Extrazimmer gegessen wurde. Und die sind alle gesund alt geworden. Mit Fisch war das so eine Sache, den gab es schon eher mal, sehr zu meinem Verdruss da ich auch keinen Fisch esse. Die einfachen Leute haben sich früher etwas anders ernährt als wir heute und sin damit gut gefahren. Nicht um sonst nannten sagten die Amis zu den Deutschen Soldaten "Krauts" für Krautfresser, da damals das tägliche Fleischessen in Mitteleuropa noch nicht so in Mode war.

                      Tschü........
                      Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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                      • Christkind
                        Forum-Teilnehmer
                        • 10.02.2008
                        • 1568

                        #12
                        AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                        Und nun sage mir mal einer: Wie schmeckt eine Kartoffelsuppe ohne ein Stück Suppenfleisch?
                        Und Kartoffelsuppe, wer kennt die nicht, mit dem Gemüse,mit den einmaligen Kartoffeln, mit Graupen.Mit Fettaugen, die mal groß, mal klein, auf der Brühe schwimmen? Ds MUSS doch einfach jeder kennen, der noch in Danzig am Mittagstisch saß !
                        Kartoffelsupp', Kartoffelsupp', die ganze Woch' Kartoffelsupp'!
                        Schnippelbohnensuppe - mit Suppenfleich und einem Markknochen, nicht mit ohne Fleisch ! Das wäre wie Danzjer Goldwasser ohne Gold!
                        Aber damals gab es auch noch nicht diese würdelose Tierhaltung der Fleischindustrie.
                        Schöne Grüße, Christa
                        Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                        (M. Gandhi)

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                        • Antennenschreck
                          Forum-Teilnehmer
                          • 05.09.2011
                          • 1833

                          #13
                          AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                          Hallöle Christkind,

                          die Antwort auf deine Frage liegt in den Geschmacksmustern in unserem Gehirn. Für einen Vegetarier schmeckt Kartoffelsuppe ohne Suppenfleisch jede Wette ganau so gut wie für dich eben nur mit Suppenfleisch. Er hat da eben ein anderes Geschmacksmuster hinterlegt unter der Rubrik Kartoffelsuppe. Ich habe z.B. schon Soljanka ohne richtiges Fleisch / Wurst gemacht, und mit diversen Methoden einen rauchigen Fleischähnlichen Geschmack hineingezaubert. Manche Fleischesser wollten das gar nicht glauben, dass keins drin ist, angesichts der Seitanstücken in der Soljanka. Geht irgendwie alles zu machen.

                          Tschü....
                          Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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                          • waldkind
                            Forum-Teilnehmer
                            • 06.10.2008
                            • 2366

                            #14
                            AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                            Liebes Christkind und alle anderen,
                            danke für eure Erfahrungen und Rezepte.
                            Natürlich war ich von Geburt an Vegetarierin, wurde dann aber mit zunehmendem Alter gezwungen Fleisch zu essen. Es war der Horror.Die Vorstellung das tote Fleisch in mich zu stopfen und dabei die Todesangst der Tiere aufzunehmen löste blankes Entsetzen in mir aus.Das Essen von Nieren und Leber erregte Ekelkeit und meine ersten Mies-Muscheln habe ich ausgekotzt und natürlich nie wieder welche angerührt.

                            Als junges Mädchen beschäftigte ich mich mit der Möglichkeit Gras zu essen, damit die Tiere leben und auch alle Menschen satt werden könnten. Denn ein zu großer Teil des Bodens, auf dem Nahrung für Menschen angebaut werden könnte, wird zum Anbau für Futtermittel für die Tiere der Fleischesser genutzt.Manchmal denke ich darüber nach, ob ich meine Gras-Studien im Alter nicht fortsetzen sollte. Immerhin Sauerampfersuppe zählt immer noch zu meinen Lieblingsgerichten, genauso wie Brennesselspinat.

                            Es ist nicht so, dass ich nie Fleisch gegessen hätte. Der Sonntagsbraten in meiner Kindheit war eine Familien-Zeremonie. Ich musste Speckschwarten knabbern, damit ich klug werde. Die schmeckten fettig und ich war nach der Speckschwarte genauso dumm wie vorher.

                            Es liegt mir fern über Menschen zu urteilen, die Fleisch essen. In vielen Gegenden bringt der Boden kein Gemüse hervor. Ich spreche auch nicht von Notzeiten. Ich spreche von einem Land, in dem wir ständig alle Nahrungsmittel, also alle Früchte des Bodens und der Bäume, haben können, ohne dass wir mit unserem Spaten ins Feld ziehen müssen.Das ist der größte Luxus, den ich mir vorstellen kann. Ich kaufe aber auch Käse aus verschiedenen Ländern, um deren Wirtschaft zu unterstützen.

                            Christkindchen, einen Vegetarier zu fragen, wie Suppe ohne Rindfleisch schmeckt, ist genauso unsinnig, als wenn ein Obst- und-Gemüseesser einen Fleischesser fragen würde, wie eine Kartoffelsuppe mit Rindfleisch schmeckt. Meine Kartoffelsuppe schmeckt nach Kartoffeln.Was wäre Goldwasser ohne Gold? Vermutlich kein Goldwasser, das wäre wie Kartoffelsuppe ohne Kartoffeln.

                            Fleischersatzprodukte braucht ein Vegetarier übrigens nicht. Diese Vorstellung existiert nur in den Köpfen der Leute, die Fleisch essen. Es ist eine Spielerei, genauso wie Fleischkochende auch kreativ herumspielen.

                            Ein gemeinsames Kochbuch "Wenn die Mottlauspuker vegetarisch kochen" wäre eine feine Sache. Rote-Bete-Suppe mit Kartoffelbrei hört sich gut an.

                            Heidelbeerpfannkuchen und Himbeersaft hat meine Mum gemacht. Die Beeren haben wir Kinder natürlich selber gesammelt. Eine Sommerköstlichkeit, die es im Werder gegeben haben müsste, ist ausgebackene Holunderblüte. Kennt ihr die?

                            Heute gibt es bei mir Schnitzel aus Milcheiweis mit Salat und Himbeeren.
                            Wer hat denn ein schönes Werdersches Pilzrezept? (Wo man den Speck weglassen kann)
                            Herzliche Grüße vom waldkind.
                            Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                            Kommentar

                            • Zugvogel
                              Forum-Teilnehmer
                              • 23.06.2014
                              • 8

                              #15
                              AW: 3 Rezepte aus Westpreußen

                              Ich sage erstmal einfach "danke" für dieses Rezept hier
                              Glumse- Klöße
                              500 g Quark, 60-70 g Mehl,2 Eier,Prise Salz und etwas abgeriebene Zitronenschale gut verrühren,und Klöße formen,die in siedendem Wasser 15 Minuten ziehen müssen.Sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen.Man reicht die Klöße mit brauner Butter und Zimt.
                              Wegen dem ich jetzt Hunger bekomme und Lust es nachzukochen.
                              Sehr gut gefällt mir auch der Spruch "Fische sind keine Pflanzen" - habe nie verstanden warum das kein Fleisch sein soll.
                              Ein Fisch lebt, ein Fisch wird getötet, ergo ist es Fischfleisch. Hat das nicht seine Ursprung in der Kirche?
                              In der Fastenzeit durfte kein Fleisch gegessen werden und Fisch wurde dann einfach als "nicht Fleisch" deklariert
                              damit man zumindest den essen konnte, oder nicht?
                              Genauso wie die schwäbischem Maultaschen in denen das Fleisch versteckt wird
                              Nichtsdestotrotz esse ich gerne ab und zu ein Stück "gutes" Fleisch zu einem angemessenen Preis.
                              Wurst kann man weglassen, aber gegen ein Bio-Entrecote vom Fleischer um die
                              Ecke ist für mich nichts einzuwenden, schmeckt mir einfach.
                              Ich hab trotzdem großen Respekt vor Menschen wie dir Waldkind, um sich Gesund zu
                              ernähren braucht es kein Fleisch und die Menschhheit wäre sicher besser dran, wenn
                              es diese unsägliche Massenproduktion nicht gäbe.
                              L.G.!
                              "Zufriedenheit mit seiner Lage
                              ist der größte und sicherste Reichtum."
                              (Marcus Tullius Cicero)

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