Ist hier jemand aus Neufahrwasser?
Ist hier noch jemand aus Neufahrwasser?
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Ist hier noch jemand aus Neufahrwasser?
Hochachtungsvoll
virt. Prof. Grün
www.rzygacz.webd.pl/pomuchel/archiv.html -
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Neufahrwasser
[FONT=Arial]na klar, ich, 30Frohsinn01, wurde 1933 in Neufahrwasser geboren. Wir haben dort bis 1940 gewohnt und dann sind wir nach Weißeck/ Wissek, Kreis Wirsitz/ Westpreußen, verzogen, Schade. Ich war zwar 1995 in Neufahrwasser, habe aber das Haus, Fichmeisterweg 5, nicht mehr gefunden. [/FONT]
[FONT=Arial]Falls Hans-Jörg, Brösen mitließt, wird er mir sicher sagen können, wer noch in diesem Haus gewohnt hat. [/FONT]
[FONT=Arial]Karlheinz[/FONT] -
Dann sind wir Nachbarn
Meine Familie hat 80 Jahre lang in der Wilhelmstraße gewohnt.Hochachtungsvoll
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Dieter S
Ich bin in Schidlitz geboren, hatte aber Verwandte in Nfw.:
PAUL GROTH - Kohlenhandlung.
Zwischen den Kriegen - Pferdefuhrwerke. Im letzen Krieg - Holzkohlenauto (die klack-klack machten).
Die liegen auch auf dem Friedhof in Nfw., na dem Eingang erste Reihe links, 4. Grab.
Lebende Enkel und Urenkel gibt es noch in Mischau/Miszewo in Richtung Karthaus, die ich jedes Jahr besuche.Kommentar
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Rolf Habermann.Salzstr.12oder Hedwigskirchstr.4
Ja,hier Rolf80,war in der Volksschule Neufahrwasser,1936 -1941-dann zur Schule weiter in Schwetz an der Weichsel,Gotenhafen und nach dem Kriege in Emden.
Lehrer Kottenstein,jemand mein Jahrgang 1928,aus Neufahrwasser.Mein Schufreund Harry Hundt,ist leider schon lange gestorben.Sein Vater war Fotograf .
Rolf 80 Danke !Kommentar
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Viele Grüße Hilde
Habe Danzig entdeckt,die Stadt meines Vaters.
Bluhm , Blum, Wittstock, Brandowski, Koschnitzki, Markus, Beifuss, Stiemer, Hanke, alle geb.Bluhm, RathsKommentar
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Neufahrwasser
Ja, ich Elfi,
ich wohnte zwischen 1943-1948 in Neufahrwasser/Nowy-Port
Wie wir in Neufahrwasser landeten ist eine Geschichte für sich - die eigentlich am 1-9-1939 begann.
Meine Familie gehörte zu den polnischen Danzigern, deshalb setzte man meinen Vater in Gefangenschaft und meine Mutter,mein Bruder und ich wurden auf die Strasse gesetzt. Wir begaben uns auf den Weg nach Brösen zu meinem Grossvater, der eigentlich Angst davor hatte seine "polnische" Tochter mit Familie bei sich aufzunehmen. Um eine lange Geschichte kurz zu machen so durfte mein Vater 1942 wählen im Gefängnis zu bleiben oder deutscher Soldat zu werden. Er wählte Soldat zu werden - wir wurden "eingedeutscht" und bekamen nun Rationalisierungskarten wie die richtigen Deutschen. Doch eine eigene Wohnung wollte man uns nicht geben - hierzu waren wir nicht berechtigt. Meine Mutter arbeitete als Sprechstundenhilfe bei meinem Onkel Walter Oppenheimer in Neufahrwasser - er hatte natürlich auch mehrere Patienten die der Partei nicht angehörten. Unter ihnen war eine Hausbesitzerin die ein polnisches Dienstmädchen hatte. Diese Frau wollte uns nun gerne zu einer Wohnung verhelfen - dieses konnte doch auf gerechtem Wege nicht zugehen. Als sie nun eine leere Wohnung hatte - besprach sie es mit meiner Mutter so, dass Mutti den Schlüssel bei ihr zu einer bestimmten Zeit abholen sollte. Diese Frau wollte dann nicht zu Hause sein, sondern sie hatte ihr Dienstmädchen so instruiert dass sie wenn Mutti kommt(Mutti konnte polnisch) ihr den Schlüssel geben sollte. So sind wir dann meine Mutter, ich 11 Jahre alt und mein Bruder drei Jahre jünger mit einem Handwagen nachts mit einigen Möbeln nach Neufahrwasser gegangen. Die Wohnung lag in der Seemannstrasse - wir waren überglücklich endlich wieder in einer eigenen Wohnung wohnen zu dürfen.
Meine Mutter fuhr nun früh morgens nach Danzig zum Wohnungsamt, mich brachte sie zurück in "unsere" Wohnung die ich nun bewachen sollte. Ich versteckte mich hinter dem Kachelofen und zitterte am ganzen Leib als der Mann dem die Wohnung zugeteilt war nun fast die Türe einschlug und durch die Fenster guckte und schrie das man ihn rein lassen sollte. Dieser Mann war ein gute Parteigenosse mit sieben Kindern - und so wollen wir "Polen" die Wohnung haben das kann nicht so zu gehen, meinte man auf dem Wohnungsamt und drohte und schikanierte meine Mutter so, dass sie ohnmächtig wurde. Ob mit Absicht ist ihr Geheimnis geblieben.
Mein Vater war bei der Nachrichtentruppe und befand sich irgendwo in Russland und wollte gerne mal wieder mit seiner Frau sprechen. Also rief er zum Onkel Walter an - Onkel Walter hatte inzwischen vom Wohnungsamt erfahren, dass es meiner Mutter sehr schlecht geht - dieses sagte er meinem Vater und gab ihm gleichzeitig die Telefonnummer zum Wohnungsamt. Auf dem Wohnungsamt war man vollkommen sprachlos - wie er der sich in Russland befand wissen konnte was auf dem Wohnungsamt in Danzig geschah. Es war natürlich kein angenehmes Gespräch das zwischen meinem Vater und dem Wohnungsamt. Die Hauptsache war, dass wir die Wohnung behalten durften - die einzige Strafe war, dass man uns keine "Kohlenkarten" gab. Meine Mutter hatte sowieso ein grosses Organisationstalent so Kohle organisierte sie leicht.
Nach dem Einmarsch der Russen konnten wirm da das Haus von Bomben beschädigt war nicht mehr wohnen. Wir zogen zu Onkel Walter in die Fischerstrasse wo wir später von den Polen raus geworfen wurden. Eine kurze Zeit hatten wir "Glück" beim Schumacher Karazcko ein Zimmer gefunden, danach wohnten wir in der ul Sportowa/Albrechtstrasse zusammen mit einer Freundin von meiner Mutter bis zu unserer Flucht 1948 nach Schweden.
Gruss //ElfiKommentar
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Das ist aber sehr spannend. Es scheint, mein Opa kam aus Neufahrwasser und hat ebenfalls lange in der Wilhelmstraße gewohnt - und sein Vater war Eisenbahner bei den Danziger Verkehrsbetrieben.
Ist der Name "Alfred Rebischke" vielleicht bekannt?Kommentar
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Hallo Heero,
Die Familie Rabischke kann ich leider nicht. Ich will aber meine Oma darüber fragen. Wo in der Wilhelmstraße hat Deine Familie gewohnt?Hochachtungsvoll
virt. Prof. Grün
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Anonymus
Wilhelmstr.
Hallo Heero, nachfolgend ein Luftbild von Neufahrwasser.
Auf dem Bild erkennen wir oben links die Himmelfahrtkirche, darunter im gruenen Komplex die Schulgebaeude, im unteren Bild die Kreuzung Hedwigskirchstr./Wilhelmstr./Paul Benecke-Weg.
Viele Gruesse
Ohrscher SiegfriedKommentar
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Ist noch jemans aus Neufahrwasser?
Hallo Dieter S.
in Neufahrwasser gibt oder gab es mehrere Friedhöfe. Welchen meinst Du ? Pomuchel hat mal mitgeteilt, dass der ev. Friedhof nicht mehr existiert. Er hat auch Bilder eingestellt.
Gruß KarlheinzKommentar
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Neufahrwasser
Hallo Ohrscher Siegfried,
es ist "Saure Gurkenzeit" im Forum. Aber Du bist ein fleißiger Schreiber. Danke für die tolle Luftaufnahme von Neufahrwasser. Noch weiter unten Links müßte die Kaserne sein, die ich noch in kindlicher Einnerung habe. In der Himmelfahtskirche wurde ich getauft. Da hatte die Kirche noch einen Doppelturm, der im Krieg leider zerstört wurde.
Ein schönes Wochende wünscht Dir
KarlheinzKommentar
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Neufahrwasser/Dieter S.
Hallo Heibuder,
danke für den Hinweis, total vergessen. Entschuldigung-
KarlheinzKommentar
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Anonymus
Alte Fotos!
Hallo Karl-Heinz,
Nachdem ich am 18. Juni 2008 in zwei Beitraegen bereits 10 Fotos von Neufahrwasser aus neuerer Zeit gebracht hatte, folgend nun 5 sw-Fotos aus alten Zeiten von Neufahrwasser.
Bild 1 zeigt einen Kasernenkomplex an der Hindernisstr. (Kasztanowa). Auch wenn diese Kaserne schon einmal hier im Unterforum Thema war, so ergibt sich doch eine weitere Frage. Auf einem aelteren Plan von Neufahrwasser ist das Kasernengelaende bezeichnet mit "Auswandererlager"! Gibt es hierzu eventuell Informationen?
Bild 2 zeigt die doppeltuermige Himmelfahrtskirche. Die beiden Tuerme gehoerten neben dem alten Leuchtturm zu den Wahrzeichen von Neufahrwasser. Die Turmspitzen waren aber auch ein Orientierungspunkt fuer die Seeleute wenn die Danziger Bucht erreicht war.
Bild 3 eine liebe Erinnerung an unsere alte Danzjer Tram, hier an der Ecke Wilhelmstr. / Bergstr.
Bild 4 zeigt uns den "Kleinen Ballastkrug" an der Weichselstr. (Starowisla) um 1940.
Bild 5 im Ballhaus "Ostseeperle" an der Olivaerstr. (Oliwska) ging es rund und es flogen nicht selten die Fetzen!
Ein schoenes Wochenende
wuenscht
der Ohrsche SiegfriedKommentar
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