Das ist eine schwere Frage. Ich war schon zweimal in Israel und habe versucht mir ein Bild zu machen. Die Siedlungspolitik muss man kritisieren, aber auch die Tatsache, dass die Israelis mit Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen werden. Die Fronten sind sehr verhärtet und die große Mauer, die Bethlehem von Israel abtrennt ist sehr deprimierend. Und wenn der Iran, Israel ins Meer jagen will, dann ist das dem Friedensprozess nicht gerade förderlich. Deshalb sollten die Verantwortlichen den Dialog suchen.
Neues Grass-Gedicht
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AW: Neues Grass-Gedicht
Das ist eine schwere Frage. Ich war schon zweimal in Israel und habe versucht mir ein Bild zu machen. Die Siedlungspolitik muss man kritisieren, aber auch die Tatsache, dass die Israelis mit Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen werden. Die Fronten sind sehr verhärtet und die große Mauer, die Bethlehem von Israel abtrennt ist sehr deprimierend. Und wenn der Iran, Israel ins Meer jagen will, dann ist das dem Friedensprozess nicht gerade förderlich. Deshalb sollten die Verantwortlichen den Dialog suchen. -
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Hallo Belcanto,
deine eigenen Gedanken die Du hier in Gedichtform vorträgst gefallen mir sehr und ich finde es gut und dass Du dazu mehr als nur ja oder nein schreibst.
Ich wünsche Dir und Anderen, die auf diesem literarischem Feld unterwegs sind, dass sie Ihre Kunst auch verlagsmäßig der breiten Öffentlichtlichkeit vorstellen könnten, auch ohne großen Bekanntsheitsgrad.
Hallo Erhardt,
ja so
eine einfache Frage auf so eine komplizierte Situation, ist wohl so einfach nicht zu beantworten.
Unsere Nation hat ja so Ihre Erfahrungen gemacht mit der Siedlungspolitik. Es werden Tatsachen geschaffen, die später nicht mehr rückgängig gemacht werden können, weil sie unter der Obhut und Duldung eines mächtigen Siegers stattfanden.
Gruß
Wolfganghttp://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm
Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.Kommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Hallo Wolfgang
Wenn man einen großen Namen wie Günter Grass hat, braucht man sich in der Lyrik auch nicht an die Regln halten. Das Versmaß spielt beispielsweise keine Rolle und reimen muss es sich schon gar nicht. Deswegen haben es die unbekannten Literaten schwer, bekannt zu werden, weil bei Ihnen Maßstäbe angelegt werden, die man von anderen eben nicht verlangt.
Und damit ein schönes Osterfest.Kommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Hallo an alle,
eine friedvolle Ostera-Feier wünsche ich.
Ich selber mag die rhythmische Sprache Günter Grass'. Sie ist auch in diesem Gedicht die unverwechselbar seine, die einmal in reiner Lyrik begann, zu einer lyrischen Prosa wechselte und nun beides, Lyrik und Prosa, vereint. Es handelt sich wohl um ein freies Gedicht, das weder Rhythmus noch Reim bedarf. Einen Rhythmus höre und fühle ich allerdings wohl, den unverwechselbaren Grass-Rhythmus.
Was denn ist da Antisemitismus, wenn sich jemand über Atomwaffen Gedanken macht? Insofern hat er doch recht: Äußerde dich kritisch und du bekommst eine Plakette angeheftet.
Als Literat hat Grass nahezu die Pflicht, Dinge auszudrücken, die andere Menschen nicht ausdrücken, aber möglicherweise so empfinden, denken. Er ist ja doch nicht so dumm, dass er nicht wüsste, welche Ohrfeigen er dafür einzustecken hat. Er bleibt sich selber treu, indem er seine Möglichkeiten sucht, um zum Nachdenken anzuregen. Für mich ist ein Schriftsteller, der durch seine Schreiberei zum Nachdenken anregen kann. Aber ein Schriftstück ist für mich noch lange nicht die Äußerung einer eigenen Meinung. Das wäre ja schlimm, wenn wir all das wären, was wir schrieben. Damit will ich Grass weder vereiteln, noch ihm Authentizität absprechen. Er ist nun mal der (fast)einzige Schriftsteller, dem es gelingt, mich nachdenklich zu stimmen. Zu Ostern, das ist doch bei den Christen das Fest des Friedens, kommt diese Nachdenklichkeit gerade recht.
So nun hoffe ich mal, ich krieg nisch och noch een Etikett druffjeklebt!!!!
Schöne Grüße
waldkindFichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.Kommentar
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Hallo in die Runde,
der Blätterwald zum neuen Gedicht von Günter Grass wird wohl noch eine Weile rauschen, aber dann wird auch zu dieser Causa Ruhe einkehren (siehe Wulff).
Hier wie dort, wiewohl völlig verschieden, sind gewisse "Gleichschaltungen" in der Presse als typische Reaktionen bekannt. Es wird überwiegend finanziell Lohnendes emotional herausgepickt und damit die "Sau durchs Dorf getrieben", aber leider nur selten wird das Ganze ins Auge gefaßt und insgesamt kritisch objektiv analysiert und beurteilt.
Als lobenswerte Ausnahme habe ich den Link in #16 angegeben. Die weiter von meinem Namensvetter und von mir angegebenen Links in #25 und #26 verdeutlichen den typischen "Aufschrei" in den Medien (s.o.). Im Link #26 sowie in dem von mir nachfolgend abschließend angegebenen Link werden aber auch die nicht unberechtigten Reaktionen von Günter Grass aufgezeigt.
Ohne weiteren Kommentar hierzu sagt auch in dieser Runde jetzt tschüs
Ulrich (alias Kurt Paul)Kommentar
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Hallo Ulrich,
Dein Beitrag #35 ist ja schon ein Kommentar an sich.
Herzliche Grüße
UweGeschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!
Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus DanzigKommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Lieber Namensvetter, in meinem Beitrag Nr 25 meinte ich nicht - wie ich vielleicht von Dir missverstanden wurde, dass es auch Unterstützer für Grassens Ansicht gibt, sondern im Gegenteil, dass Neatanjahu Grass die einzig passende Antwort gegeben hat.
Schönen Gruß gleichwohl
UlrichKommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Hallo Belcanto,
es gibt hier zwei Personen, die ihre Beiträge mit "Ulrich" unterschreiben, und die auch von anderen Beiträgern so angesprochen werden. Im Allgemeinen, finde ich zumindest, ist die Zuordnung klar. Das ist doch ähnlich mit anderen Namensgleichheiten hier im Forum.
Wenn Du mir eine konkrete Unklarheit benennst, versuche ich gern, dort weiterzuhelfen.
Einen schönen Gruss:
UlrichKommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Hallo
Es gab hier ja schon einige Links von “ Pressereaktionen “ ………………
Interessant sind nun aber auch die “ Leserbriefe “ zu diesem Thema.
Einen kleinen “ Spiegel “ der Meinungen kann man dort auch lesen …..
Zum Beispiel in der heutigen “ Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) “
Von den 10 abgedruckten Leserbriefen stimmt doch die große Mehrheit dem “Beitrag” von Herrn Grass zu………….
Nehme doch stark an dass die Redaktion der HAZ dort ausgewogen ausgesucht hat….
Es werden bestimmt noch mehr Leserbriefe zu diesem Thema kommen.
Viele Grüße
Hans-JörgKommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Eine Bitte,
könnten wir über die Osterfeiertage über das Thema Günter Grass etwas Gras wachsen lassen? Der Osterhase könnte es dann wieder abnagen und dann könnte das Thema am Dienstag, 10. April 2012 wieder voll.....ihr wißt schon!!!!!
Entspannte Osterfeiertage wünscht
KarlheinzKommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Hallo Karlheinz
Klar .. können " WIR" machen ... Friedliche Ostertage... ( bis nach Ostern...)
Viele Grüße
Hans-JörgKommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Schöner Spiegel-Artikel, Poguttke: "Hier geht es nicht um die Geschichte Deutschlands ..." Genau das geht den Deutschen so schwer in die Köpfe, dass es mal um was anderes geht. Literarisch keine Glanzleistung. Grins, das braucht man auch von niemanden in diesem Alter erwarten.
Verstehe ich nicht, warum über Ostern zu diesem Thema geschwiegen werden soll. Weltfrieden und christliche Friedensbotschaft könnten durchaus was miteinander zu tun haben, oder nicht?
Schöne Frühlingsgrüße, wk.Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.Kommentar
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AW: Neues Grass-Gedicht
Schönen guten Abend,
alleine der Hinweis "Poguttkes" auf diesen interessanten Debattenbeitrag im "Spiegel" der eine persönliche Meinung des Autors darstellt, zeigt wie realitätsfremd, -vielleicht kann man es auch senil nennen?- die Ausführungen von Grass und seine Stellungnahmen auf Kritik sind. Grass lässt nur eine einzige Meinung gelten: SEINE, keine andere. Aber das war schon immer so. Er sprach von einer "Gleichschaltung der Meinung" - als ob es nicht neben manchen zustimmenden Meinungen aus der gesellschaftlichen Mitte heraus auch eine breite Phalanx von den Kommunisten bis zur extremen Rechten gäbe, die diesem seinem letzten Pamphlet zujubeln. Bei den Ultrarechten hat er, seitdem er sich zu seiner Waffen-SS-Zugehörigkeit bekannte, sowieso einen Stein im Brett. Da ist nun ein zweiter dazugekommen.
Nur eine kleine Anmerkung. Der genannte Spiegel-Debattenbeitrag war natürlich nicht das Einzige was in diesem Magazin zu Grass stand. Zu lesen ist dort u.a. auch Hoffentlich die letzte Tinte.
Viele Grüße aus dem nächtlichen Danziger Werder
WolfgangDas ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"Kommentar
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