Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

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  • karsch

    #61
    AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

    Ob die Aussagen so stimmen, stelle ich in Frage. Im Heubuder Forum gibt Magdia nur Unwissen und Verunglimpfungen von Soldaten preis, Und ist gegen jeden Beleg und jedes Grundwissen immun.
    Sie behauptet allen Ernstes, alle Soldaten waren Hitler hörig und nicht an dem Schutz und der Rettung der Bevölkerung interessiert, und anderen Blödsinn.

    1997 hat sich auch nichts geändert. Das Einzige, worauf man sich verlassen kann, ist das Urteil von 1991, und der Bericht darüber.
    Ich bin schwer genervt von den Diskussionen mit ihr, die echt keine Grundlage haben, und es ist nicht schön, mich soweit gebracht zu haben, daß ich so hier von ihr rede.
    Es führt zu nichts, und verwirrt nur, wer sich nicht auskennt.
    Viele Grüße,
    Olaf

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    • magdzia
      Forum-Teilnehmer
      • 06.12.2009
      • 464

      #62
      AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

      Zitat von karsch
      Ich bin schwer genervt von den Diskussionen mit ihr, die echt keine Grundlage haben.............
      Tja Olaf, vielleicht hilft es dir weiter, wenn ich dir schreibe, dass du nicht der einzige bist.
      Menschen, die an einer ernsthaften Diskussion nicht interessiert sind, sondern nur ihres bestätigt haben möchten und ihnen die Argumente ausgehen, sind grundsätzlich von mir genervt.
      Dabei lasse ich mich so gerne vom Gegenteil überzeugen......wenn die Argumente stimmten. Doch wie so oft bleiben diese aus und die einzige Abwehr sind nur noch Beschimpfungen.

      Wirklich sehr schade!!!

      Ich grüße dich und wünsche dir trotzdem alles Gute

      Magdalena

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      • Belcanto
        Forum-Teilnehmer
        • 24.09.2008
        • 2508

        #63
        AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

        Hallo Olaf
        Um nicht vom eigentlichen Thema abzukommen:Ein Kapitän verlässt als Letzter sein Schiff. Und Koch ist schon vorher abgehauen. Du kannst du genau bei Guido Knopp nachlesen.Es geht mir auch nicht um die Kapitäne oder Gauleiter Koch, ich wollte damit nur klar machen, das viele "Führer", in Vorgesetztenfunktion, die Bevölkerung und die Soldaten im Stich ließen. Wie will man da von den Soldaten Durchhaltevermögen erwarten?Hallo Magdalena
        Genau darum geht es! Vielen Dank für deine Recherchen. Es kam dann auch noch der Hungerwinter 46/47. Es musste geklaut werden, um zu überleben. Insbesondere in den Großstädten, war die Versorgungslage sehr schlecht.Und es geht mir nicht darum, die Geschichte um zuschreiben-ich war Berufssoldat, und rede der Fahnenflucht nicht das Wort, aber es gibt eben auch Momente, wo Menschen verzweifeln. Und hier sind eben nicht nur diese, sondern auch das Umfeld, die Familie und die Kinder betroffen.
        Viele Grüße
        Belcanto

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        • Helga +, Ehrenmitglied
          Moderatorin
          • 10.02.2008
          • 1948

          #64
          AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

          Im Heubuder Forum gibt Magdia nur Unwissen und Verunglimpfungen von Soldaten preis, Und ist gegen jeden Beleg und jedes Grundwissen immun.
          Hallo Olaf,

          ich möchte dich sehr bitten, auf deine Wortwahl zu achten und niemanden zu beschimpfen und als unwisend darzustellen. Es darf jeder seine Meinung äußern, selbst dann wenn sie dem Einen oder Anderen nicht gefällt.
          Viele Grüße
          Helga

          "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

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          • Belcanto
            Forum-Teilnehmer
            • 24.09.2008
            • 2508

            #65
            AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

            Hallo Helga
            Danke, leider ist es fast immer so, dass ein Thema plötzlich aus den Gleisen läuft.Ich reagiere nicht darauf und bitte gleichwohl, so etwas zu unterlassen.
            Wir können folgendes festhalten.
            1.Es kam zu Exekutionen, sowohl in Danzig wie auch anderes.
            2.Die Soldaten mussten den Fahneneid auf den Führer und nicht auf Gott abgeben.Das hat bei vielen zu Gewissennöten geführt.
            3.Die Angehörigen dieser Soldaten mussten lange auf die moralische und finanzielle Anerkennung warten.
            Das sind die Fakten. Ich weiß nicht, wie ich gehandelt hätte, wenn ich in aussichtsloser Lage, als junger Bursche im Schützengraben gelegen hätte?
            Wir müssen uns an die Fakten halten und dürfen nicht auf einem Auge blind sein!
            Viele Grüße
            Belcanto

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            • ada.gleisner
              Forum-Teilnehmer
              • 17.02.2008
              • 882

              #66
              AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

              Liebe Forumer,
              zu diesem Thema kann ich aus eigenen Gesprächen mit meinem Schwiegervater etwas beitragen : mein Schwiegervater, gebürtig in Oberhausen, ist als junger Mann in die NSDAP eingetreten und hat sich begeistert mit den dortigen Kommunisten geprügelt. Später zu Beginn des Krieges war er dann in der SS-Totenkopfstandarte (ich bin nicht sicher, ob die Vereinigung so hieß) und war eine Zeitlang im KZ Oranienburg, sicher als Bewacher o.ä. Er meldete sich von dort aus freiwillig an die Front - wir gehen davon aus, daß er es dort aus Gewissensnot nicht mehr aushalten konnte. Ohne weiteres wurde er an die damalige finnische Front versetzt. Es müssen dort Kämpfe Mann gegen Mann gewesen sein. Er beschrieb es als Todeskommando. Aber es war möglich, ohne Repressalien als Soldat die KZs verlassen zu können. Er wird ja wahrscheinlich nicht der einzige gewesen sein, der diesen Weg gewählt hat. Was waren das für Zeiten und was hat so viele Menschen bewogen, sich dieser unmenschlichen Partei anzuschließen. Richtig verstehen, tue ich es immer noch nicht. Mit Gruß von Ada
              Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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              • karsch

                #67
                AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                Wisst ihr was, redet einfach ohne mich weiter.
                Ich versuche hier für die Erhängten zu sprechen.
                Scheinbar ist das nicht gewollt, weil ihr immer wieder Partei für die Dinge ergreift, wie sie sich leider zugetragen haben.
                Belcanto, wir werden wohl keine Freunde mehr. Lest bitte, was Magdzia schreibt.
                Auf der anderen Seite wird immer wieder das Negative angeprangert, und zum Teil, wie mit dem Kapitän, als verwerflich dargestellt. Wer sagt denn, daß er sich als erstes, trocken in ein Boot gerettet hat? Das müßte schon belegt werden. Solche Dinge, oder den Vorrang der Truppen vor der Bevölkerung als negativ hinzustellen passt nicht.
                Und als ob alle Hitler im Kopf hatten. ganz bestimmt nicht. Die Soldaten waren die ersten, die gemerkt haben, daß sie verheizt wurden(Dank Hitler), und daß dies kein gerechter Kampf war. denen waren die Parteileute egal, und über die haben sie nicht nachgedacht.
                Ich finde dich nicht gerade überlegt Belcanto und etwas ängstlich, mal eine Meinung zu vertreten, die nicht der Norm, die hier verteidigt wird, zu vertreten.
                Aber wie es scheint, findet sich hier Niemand, der dazu bereit ist.
                Viele Grüße,
                Olaf

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                • karsch

                  #68
                  AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                  Nochmal zu Magdzia,
                  wer hat denn hier keine Argumente, b.z.w. hört nicht auf die Tatsachen, die ich anführe, einfüge und immer wieder neu?
                  Du bist einfach nicht informiert und verbreitesst hier Unwahrheiten. Und bist unehrlich. Mit solchen Leuten setzte ich mich nicht auseinander. Das tue ich mir nicht an. Ich bin nämlich genervt, falls du das auch wieder nicht gelesen hast.
                  Viel Spaß, mit deinem Allmachtsanspruch, Dies ist jedoch ein seriöses Forum mit einem ernsten Hinntergrund, und die Wahrheit ist hier sehr wichtig. Halbwissen und einfach hingestellte Thesen schaden da.
                  Viele Grüße,
                  Olaf

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                  • magdzia
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.12.2009
                    • 464

                    #69
                    AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                    Zitat von ada.gleisner
                    Was waren das für Zeiten und was hat so viele Menschen bewogen, sich dieser unmenschlichen Partei anzuschließen. Richtig verstehen, tue ich es immer noch nicht.
                    Hallo Ada,

                    diese Frage hat mich auch mal sehr interessiert (natürlich auch das „Warum?“ bei dem Vorgehen der Polen oder Russen beim Kriegsende) und ich begann mich damit zu beschäftigen und irgendwann mal bin ich dann zu dem Schluss gekommen:
                    Hitler hatte ein starkes Charisma und wirkte sehr überzeugend. Heute finden wir solche Konstellation bei der Beschreibung einer Persönlichkeitsstörung, insbesondere der narzisstischen PS. Diese Menschen legen sich ihr Weltbild zurecht und betrachten es als die Wahrheit, die Realität. Infolge dessen wirken sie selbst beim Lügen sehr überzeugend, denn sie selber betrachten es nicht als Lüge, für sie ist es die Wahrheit, die sie verkünden.
                    Natürlich hatte er in der damaligen Zeit leicht, die Menschen auf seine Seite zu ziehen. Es war die Zeit der Weltwirtschaftskrise und Deutschland war damals zusätzlich als Besiegte des I. Weltkrieges betroffen. Menschen, die ich darüber befragte, die keine Anhänger der Partei waren, ja ihnen sogar diese egal war, sagten trotzdem alle, mit Hitlers Machtergreifung ging es uns gut, wir bekamen Arbeit. Anscheinend funktioniert Moral nur mit vollem Bauch.

                    Es kam noch hinzu, dass seit dem Anfang des Jahrhunderts in Europa die „Protokolle der Weisen von Zion kursierten“. Sie wurden in Russland verfasst und kamen Anfang des Jahrhunderts nach West- und Mitteleuropa. In diesen Protokollen stand es, dass die Juden die Weltherrschaft anstreben und da die Juden schon immer mit Misstrauen betrachtet wurden, war man schnell geneigt das zu glauben, nicht nur in Deutschland (Antisemitismus war zu dem Zeitpunkt sehr weit verbreitet). Somit kursierte in ganz Europa die Angst vor einer jüdischen Weltherrschaft. Das hat sich Hitler auch zunutze gemacht.

                    In „Mein Kampf“ bedient sich Hitler Passagen aus den Protokollen bzw. schreibt sie für seine Zwecke um. Zwar wurden sie zu dem Zeitpunkt schon längst als Pamphlet entlarvt, aber Hitler glaubte an die Echtheit und wohl viele Deutsche (wie auch andere Europäer) auch.

                    Ich habe mich mal mit einem Polen über das Hitlerregime unterhalten und er meinte, dass Hitler in Polen nicht möglich gewesen wäre. Ich sagte ihm, dass er sich meiner Meinung nach irrt, unter diesen Voraussetzungen wäre Hitler nicht nur in Polen möglich gewesen, sondern auch im übrigen Europa, es ist keine Frage der Nationalität. Nach kurzem Nachdenken gab er mir recht, hat aber eingeworfen: „aber nicht so lange“. Das mag ja stimmen oder auch nicht. Herausfinden werden wir das nicht mehr.

                    Bevor es hier missverstanden wird, ich will damit keinen Persilschein aussprechen für die dann begangenen Taten, es ist für mich persönlich eine Erklärung, warum so viele Menschen anfänglich begeistert von Hitler waren.
                    Ist es heutzutage nicht auch so, dass viele denjenigen wählen, der Ihnen die Zukunft in bunten Farben ausmalt? Ich denke da nur an die „blühenden Landschafen“.
                    Doch anders als damals, kann man heute seine Wahl nach 4 Jahen wieder korrigieren.

                    Viele Grüße
                    Magdalena

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                    • Helga +, Ehrenmitglied
                      Moderatorin
                      • 10.02.2008
                      • 1948

                      #70
                      AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                      Anscheinend funktioniert Moral nur mit vollem Bauch.
                      Da ist sicher was dran. Wie sagte schon Bert Brecht in der Dreigroschenoper? Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral
                      Viele Grüße
                      Helga

                      "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

                      Kommentar

                      • waldkind
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.10.2008
                        • 2366

                        #71
                        AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                        "Anscheinend funktioniert Moral nur mit vollem Bauch."

                        Die Arbeitslosenquote betrug 25%. Die Menschen wurden obdachlos und hatten nichts, nichts zu essen. Sie magerten ab und verhungerten.

                        Es fällt uns heute leicht von Moral zu predigen, schließlich haben wir vollgefutterte Bäuche und brauchen nicht zuzusehen wie unsere Kinder erfrieren und verhungern.
                        Weißt du wie es sich anfühlt nichts zu essen? Weißt du wie es sich anfühlt zu erfrieren?

                        Vor 27 Jahren fragte ich eine alte liebenswerte Dame nach den Geschehnissen zur Kriegszeit, da antwortete sie mir: "Ja man hört ja schon mal, dass da irgendwas gewesen sein soll mit Hitler. Aber Genaues wissen wir nicht, wir hatten immer satt zu essen. Wir mussten nicht hungern."

                        Es wird mir, Entschuldigung, stets ein bisschen übel, wenn man versucht über Menschen den Stab zu brechen ohne sich vorher in sie einzufühlen.
                        LG waldkind
                        Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                        • magdzia
                          Forum-Teilnehmer
                          • 06.12.2009
                          • 464

                          #72
                          AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                          Hallo Waldkind,

                          zwar ging es meinen Großeltern noch nicht so schlimm wie du schilderst, aber mein Opa war arbeitslos und infolge dessen ging es der Familie nicht gut und ich glaube, dass wenn jemand mit seinem Überleben beschäftigt ist, macht er sich nicht viele Gedanken auch noch um andere.

                          Viele Grüße
                          Magdalena

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                          • Marc Malbork
                            Forum-Teilnehmer
                            • 23.02.2008
                            • 1050

                            #73
                            AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                            Zitate:...wenn jemand mit seinem Überleben beschäftigt ist, macht er sich nicht viele Gedanken auch noch um andere...

                            ...Anscheinend funktioniert Moral nur mit vollem Bauch...

                            Ausweislich etwa der Wahlergebnisse waren neben dem gesamten katholischen Milieu die ärmsten Bevölkerungsschichten als relativ treue KPD- oder SPD-Wähler in größtem Ausmaß den Nazis gegenüber feindlich bis ablehnend eingestellt und das bis tief in die Nazizeit hinein. Der Widerstand rekrutierte sich zunächst in hohem Maße aus diesen Kreisen.

                            Vermutlich werden wir hier noch den einen oder anderen Nachfahren alter Danziger Katholiken oder Sozialdemokraten aus dem Arbeitermilieu haben - ich sage mal blind, dass u.a. dort in der Regel die Moral auch mit leerem Bauch noch funktionierte...

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                            • Belcanto
                              Forum-Teilnehmer
                              • 24.09.2008
                              • 2508

                              #74
                              AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                              Lieber Olaf
                              ich verstehe dich nicht , habe ich dir auf den Schlips getreten. Ich habe dich doch garnicht angegriffen?Und wenn du ein Problem mit Magdzia hast, ist das nicht meine Sache. Mit dem Kapitän-es waren in Wirklichkeit zwei( Aussagen Kapitänleutnant Hering Kapitän T36), wollte ich nur ein Beispiel verdeutlichen. Ich gehe Mal davon aus, dass dir die Geschehnisse beim Untergang der Wilhelm Gustloff bekannt sind. Die Gustloff wurde am 30.1.1945 durch drei russische Torpedos getroffen. Links in der Mitte und im Maschinenraum. Die Brücke wurde nicht getroffen-dies ist bei Torpedos, ja wohl auch kaum möglich. Alle Überlebenden sagten einstimmig aus, dass sich das Schiff sehr schnell zur Seite legte. Dadurch wurden auf der Neigungseite, die Rettungsboote die zum Teil noch in der Verankerung waren, unter Wasser gedrückt. Die Boote auf der anderen Seite hangen in der Luft, sofern sie nicht rechtzeitig zu Wasser gelassen werden konnten.Da ja viel zu viel Flüchtlingen, mache Zahlen sprechen von über 10000, auf dem Schiff waren, konnte nur ein Bruchteil, der Schiffbrüchigen in die paar, zur Verfügung stehenden Boote. Zwar sollten zunächst die Mütter mit ihren Kindern, Verletzte und Greise, in die Boote, doch es kam aus reiner Überlebensangst zu panikartigen Attacken. Einer der Resas Schwestern die gerettet, wurde schilderte, dass Sie einen Mann der zu Ihnen ins Boot wollte weggetreten hat. Bis er unterging. Damit wäre Sie nie klargekommen, das würde Sie bis heute begleiten.
                              Und nun sagte Kapitänleutnant Hering, plötzlich erschienen auf seiner Kommandobrücke, zwei Kapitäne der Gustloff, völlig trocken. Das konnte er nicht verstehen, ich auch nicht.
                              Ich könnte hier noch eine große Anzahl weiterer Beispiele anfügen, die unterstreichen, dass viele Vorgesetzte, ihre Untergebenen im Stich ließen oder sich durch Selbstmord aus ihrer Verantwortung stahlen. Hitler, Göring, Göbbels brauchten sich um und die " Kleinen", musste die Suppe auslöffeln.
                              Mein Anliegen ist auch-und so bin ich auch verstanden worden-dieses viel zu lange verschwiegene Thema einmal aufzugreifen und sachlich zu diskutieren.
                              Viele Grüße
                              Belcanto

                              Kommentar

                              • magdzia
                                Forum-Teilnehmer
                                • 06.12.2009
                                • 464

                                #75
                                AW: Exekutionen an deutschen Wehrmachtsangehöriger

                                Hallo Rüdiger,

                                da gebe ich dir recht, meine Erfahrung ist auch so, dass die Hilfsbereitschaft da am größten ist, wo die Menschen eigentlich nichts oder kaum was haben.

                                Es ist natürlich oft eine Erziehungssache und in welchem Milieu man aufwächst. Meine Kinder würden auch nicht auf die Idee kommen die REP's oder NPD zu wählen. (Hoffe ich )

                                Trotzdem werde ich die Menschen, die 1933 diese Partei wegen der besseren Zukunft wählten und sich keine Gedanken über den weiteren Verlauf machten, nicht verurteilen. Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass die Mitläufer genauso schlimm wie die Täter sind, was ich oft hier in Deutschland in den 70er und 80er Jahren hörte.

                                Viele Grüße
                                Magdalena

                                Kommentar

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