AW: Ein Wort für die Danziger Juden
Liebe Magdalena,
deine Worte stimmen mich etwas nachdenklich. Da ich viele Dokumentationen in dieser Hinsicht angesehen habe, komme ich zu folgendem Ergebnis:
Zunächst gab es viele Menschen, die dieses Grauen bewusst durchgeführt haben. Das waren nicht nur ein paar. Überall hingen Plakate, die Juden diskriminierten, als Untermenschen bezeichneten, von denen sich das Deutsche Reich frei machen müsse. Die Menschen sahen mit an, wie die Juden aus den Häusern getrieben wurden. Man packte sie nicht gerade sanft an. Also es kann nicht jeder behaupten, er hätte nichts gewusst. Dann gab es die, die zugesehen haben und nichts haben dagegen unternehmen können, die Angst hatten. Dann gab es die, die Widerstand leisteten und deswegen hingerichtet wurden. Dann gab es die Sadisten, die sich auf ihre erschlagenen Menschen stellten und sich als Held feiern ließen. Und so weiter....
Und dann gab und gibt es das Wegsehen. Erschreckender Weise gibt es das heute auch noch. Wie oft schon habe ich selber Gewalt auf Berlins Straßen gesehen. Man wird angegriffen, einer hält dir ein Messer vor den Bauch, das interessiert niemanden. Man schaut in die andere Richtung oder liest gemütlich Zeitung. Das auch bei rassistischen Diskriminierungen. Es fehlt immer noch an Courage.
Dass es auch Menschen gab, die von allem nichts wussten, stimmt auch.
LG waldkind.
Liebe Magdalena,
deine Worte stimmen mich etwas nachdenklich. Da ich viele Dokumentationen in dieser Hinsicht angesehen habe, komme ich zu folgendem Ergebnis:
Zunächst gab es viele Menschen, die dieses Grauen bewusst durchgeführt haben. Das waren nicht nur ein paar. Überall hingen Plakate, die Juden diskriminierten, als Untermenschen bezeichneten, von denen sich das Deutsche Reich frei machen müsse. Die Menschen sahen mit an, wie die Juden aus den Häusern getrieben wurden. Man packte sie nicht gerade sanft an. Also es kann nicht jeder behaupten, er hätte nichts gewusst. Dann gab es die, die zugesehen haben und nichts haben dagegen unternehmen können, die Angst hatten. Dann gab es die, die Widerstand leisteten und deswegen hingerichtet wurden. Dann gab es die Sadisten, die sich auf ihre erschlagenen Menschen stellten und sich als Held feiern ließen. Und so weiter....
Und dann gab und gibt es das Wegsehen. Erschreckender Weise gibt es das heute auch noch. Wie oft schon habe ich selber Gewalt auf Berlins Straßen gesehen. Man wird angegriffen, einer hält dir ein Messer vor den Bauch, das interessiert niemanden. Man schaut in die andere Richtung oder liest gemütlich Zeitung. Das auch bei rassistischen Diskriminierungen. Es fehlt immer noch an Courage.
Dass es auch Menschen gab, die von allem nichts wussten, stimmt auch.
LG waldkind.
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