Grabplatten in der Marienkirche

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • mottlau1
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 1720

    #1

    Grabplatten in der Marienkirche

    Wenn man durch die Marienkirche geht sieht man auf dem Boden noch viele Grabplatten.
    Darauf sind die Namen von Danziger Patriziern mit Jahreszahlen.
    Eine Grabplatte ist links neben dem Hauptaltar. Diese habe ich für die Familie von Schmeling gemacht, weil dort ein Vorfahr beigesetzt wurde.
    Leider gehen die meisten Besucher achtlos über die vielen Grabplatten. Mich würde es interessieren ob es eine Schrift oder ein Buch darüber gibt wer dort alles beerdigt wurde. Wer weiß mehr zu diesen Grabplatten.

    Viele Grüße Jutta
    Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
    (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker
  • mottlau1
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 1720

    #2
    AW: Grabplatten in der Marienkirche

    Hallo- hier eine Berichtigung zum Text:

    es muß heißen: von dieser Grabplatte habe ich ein Foto für die Familie von Schmeling gemacht.

    Jutta
    Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
    (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

    Kommentar

    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #3
      AW: Grabplatten in der Marienkirche

      Hallo Jutta.

      Grabplatten gehören zu jeder Dokumentation eines Baudenkmals, deswegen solltest Du hier unter Literatur (evt. Fernleihe) fündig werden, (auch den Link zum Sohn Wolfgang beachten) in jedem Kirchenführer oder Buch sollten auch die wichtigsten Epitaphe aufgeführt sein.
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

      Kommentar

      • Wolfgang
        Forumbetreiber
        • 10.02.2008
        • 11623

        #4
        AW: Grabplatten in der Marienkirche

        Schönen guten Abend,

        Prof. Wolfgang Deurer behandelt in seinem Werk über 52 Kirchen Danzigs die sieben großen Kirchen -darunter die Marienkirche- etwas am Rande, da diese, wie es in dem großvolumigen Werk heißt, "allgemein bekannt und bereits gut dokumentiert" sind. Insofern hilft der Wikipedia-Literaturhinweis leider nicht weiter.

        Was Grabplatten anbetrifft dürfte das Werk von Gregorius Frisch mit Anmerkungen von Camilla Badstübner-Kizik, Katarzyna Cieślak und Hanna Nogossek eine herausragende Quelle sein: "Der Sankt Marien Pfarrkirchen in Dantzig inwendige Abriss", verlegt von der Officina Ferberiana, Gdańsk, 1999. Die Aufzeichnungen Frischs gehen nur bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts, müssten aber zu diesem Zeitpunkt aber vollständig gewesen sein.

        Viele Grüße aus dem Werder
        Wolfgang
        Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
        Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
        Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

        Kommentar

        • TT72SN
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 283

          #5
          AW: Grabplatten in der Marienkirche

          Epitaphbeschreibungen in dem Buch:
          "Die Basilika zu St. Marien in Danzig"
          von Stanislaw Bogdanowicz
          Herausgegeben von Mariola Malerek
          Laumann-Verlag Dülmen
          2. Auflage 1995
          Dominus meus et Deus meus.

          Kommentar

          • Alter Danziger
            Forum-Teilnehmer
            • 12.03.2012
            • 56

            #6
            AW: Grabplatten in der Marienkirche

            Hatte mal das Bogdanowicz-Buch gehabt. Ich erinnere mich dort aber nur an Epitaphien und nicht an Grabplatten.

            Alter Danziger

            Kommentar

            • sinus
              Forum-Teilnehmer
              • 07.05.2008
              • 333

              #7
              AW: Grabplatten in der Marienkirche

              Hallo,

              ich finde besonders die Hausmarken der Kaufleute auf den Grabplatten interessant. Einige haben eine große Ähnlichkeit mit den Hofmarken in der Niederung. Beispiel hier:[ATTACH=CONFIG]12871[/ATTACH]

              Herzliche Grüße aus Mecklenburg
              sinus
              Angeh

              Kommentar

              • Peter von Groddeck
                Forum-Teilnehmer
                • 11.02.2008
                • 1517

                #8
                AW: Grabplatten in der Marienkirche

                Hallo Sinus,
                zu drei Grabplatten kann ich aus meiner Familiechronik Angaben machen.
                Gruß Peter

                Albrecht III. Groddeck, * 15.8.1670 in Danzig, † 9.2.1751 in Danzig in der Marienkirche Grabplatte 292, vor dem II. Weltkrieg am Fuße des Lutherstandbildes (noch heute sichtbar)


                Abraham II. Groddeck, * 4.2.1713 in Danzig, † 9.10.1755 (andere Quelle: 17.5.1755), Er liegt unter der Grabplatte 104 in St. Marien begraben


                Maria Groddeck, * 10.4.1719 (andere Quelle 1726), † 24.1.1753, verwitwete Hevelke, geborene Richter, sie liegt in der Danziger Marienkirche unter der Grabplatte 407.
                Tue recht und scheue niemand.

                Kommentar

                • mottlau1
                  Forum-Teilnehmer
                  • 11.02.2008
                  • 1720

                  #9
                  AW: Grabplatten in der Marienkirche

                  Hallo Peter,

                  wenn ich dieses Jahr in die Marienkirch komme werde ich nach den Nummern der Grabplatten von Deinen Ahnen schauen.
                  Danke für den Hinweis.

                  Lieben Gruß Jutta
                  Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
                  (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

                  Kommentar

                  • Peter von Groddeck
                    Forum-Teilnehmer
                    • 11.02.2008
                    • 1517

                    #10
                    AW: Grabplatten in der Marienkirche

                    Hallo Jutta,
                    Gerne
                    Gruß Peter
                    Tue recht und scheue niemand.

                    Kommentar

                    • omahelga
                      Forum-Teilnehmer
                      • 27.03.2008
                      • 109

                      #11
                      AW: Grabplatten in der Marienkirche

                      Hallo Peter,

                      wenn wir/ich noch einmal nach Danzig kommen, werde ich auf jeden Fall auf die Grabplatten schauen.
                      Vielleicht gibt es dann auch noch mehr Informationen zu Adam Groddeck.

                      Ich hatte bisher nur Kenntnis von den Steinen auf der Langgasse, die vom Tannenberg Denkmal stammen.

                      Viele Grüße
                      Helga
                      Dauersuche: Alles über den Familiennamen Maehring, Mähring, Mohring, Möhring und Moring vor/um 1750.
                      Suche Nachfahren mit FN Witt; geborene in Lienfitz/ Pr. Stargard ab 1881-1899, und alles über Rudolf August Linde *29.08.1863, +? (M: Auguste Krause +1880)

                      Kommentar

                      • Peter von Groddeck
                        Forum-Teilnehmer
                        • 11.02.2008
                        • 1517

                        #12
                        AW: Grabplatten in der Marienkirche

                        Hallo Helga und Jutta,
                        bisher habe ich nur die Grabplatte 292, Albrecht Groddeck entdeckt. Die anderen sind nicht mehr zu sehen. Weil 1945 russische Panzer durch die Kirche gefahren sind, sind viele Grabplatten zerstört worden.
                        Gruß Peter
                        Tue recht und scheue niemand.

                        Kommentar

                        • omahelga
                          Forum-Teilnehmer
                          • 27.03.2008
                          • 109

                          #13
                          AW: Grabplatten in der Marienkirche

                          Hallo Peter,
                          vielen Dank für die Angabe.
                          Ein Foto hast Du nicht zufällig gemacht?

                          Viele Grüße aus dem winterlichen Bochum
                          Helga
                          Dauersuche: Alles über den Familiennamen Maehring, Mähring, Mohring, Möhring und Moring vor/um 1750.
                          Suche Nachfahren mit FN Witt; geborene in Lienfitz/ Pr. Stargard ab 1881-1899, und alles über Rudolf August Linde *29.08.1863, +? (M: Auguste Krause +1880)

                          Kommentar

                          • Bartels
                            Forum-Teilnehmer
                            • 25.07.2012
                            • 3448

                            #14
                            AW: Grabplatten in der Marienkirche

                            Hallo Peter,

                            und wer hat die Grabtafeln alle nummeriert, da muss es doch ein Gesamtverzeichnis gegeben haben?
                            Beste Grüsse
                            Rudolf H. Böttcher

                            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                            Familie Zoll, Bohnsack;
                            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

                            Kommentar

                            • Bartels
                              Forum-Teilnehmer
                              • 25.07.2012
                              • 3448

                              #15
                              AW: Grabplatten in der Marienkirche

                              Hallo,

                              Anmerkung zu Nummer 7 - Kaufleute hatten weniger Hausmarken (Häuser waren eigens bezeichnet, wie: Adler, Schwan, Sonne, Halbmond, ..., Rothschild) sondern Kaufmannszeichen, die man auf Kisten, Säcke und Fässer malen konnte.

                              mbG Rudolf H. Böttcher
                              Beste Grüsse
                              Rudolf H. Böttcher

                              Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                              Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                              Familie Zoll, Bohnsack;
                              Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                              Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                              http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

                              Kommentar

                              L