Günter Grass

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  • waldkind
    Forum-Teilnehmer
    • 06.10.2008
    • 2366

    #31
    AW: Günter Grass

    "Hallo Waldkind, danke für die Lehrstunde. Vielleicht unterschätzt Du mich etwas."(von Mandy)

    Hallo Mandy,
    ich hatte deine Homepage besucht und diese zu einem Cocktail mit anderen Angaben, die du zu deinem Gemüt gemacht hast, gemischt. Heraus kam: Natur-Literatur-Meditation-Berlinerin. Zwar bin ich selber nicht Berlinerin, sondern ich lebe in Berlin, doch immerhin zeigt sich einiges an Verbindung. Eine Berliner Schnauze wird nicht übersensibel mit bitterem Ernst reagieren, wenn ich auf ihre humoristischen Äußerungen mit eben solchen Humor eingehe, dachte ich mir, sondern das Ganze mit Gelassenheit tragen.

    Ich danke dir für deine Einladung in einem deiner Seminare vortragen zu dürfen. Dreißig Jahre Meditation und vom Wesen her ein Waldkind, da sollte sich etwas finden lassen, was erbaulich wirkt. Wir können darüber nachdenken, wenn die Zeit dazu reift ist.

    --------------------------------
    "Was mache ich mit einem Schriftsteller, den ich nicht verstehe?
    Da soll ich alles zweimal lesen?
    Huch, das wär's ja noch." (von Christkind).

    Hallo Christkind
    Ich lese gerne Schriftsteller, deren Texte für mich eine Herausforderung sind. Als Kind schleppte ich Hänsel und Gretel mit mir herum, später Hemmingway, dann Tolstoi, jetzt Grass. Ich lese sie immer wieder. Es gibt natürlich auch Schriftsteller, deren Werk ich nach zwanzig Seiten zuschlage und nie wieder anfasse. Es kommt doch darauf an, ob man zu dem Text oder dem Schriftsteller eine innere Beziehung aufbauen kann.

    Liebes Christkind, wenn wir die Wahrheit immer offen aussprechen würden, dann bräuchten wir weder Narren (Comedy) noch Schriftsteller. Aber manche von uns könnten gleich freiwillig ins Gefängnis gehen.


    @Alle:
    Heute, nachdem ich schon ein Stündchen Grass gelesen habe, darüber wie Walter Matern und Eduard Amsel ins danziger Realgymnasium kamen, wo ja, wie wir gesehen haben, die Ankerschmiedegasse, die Lastadie und der Buttermarkt (bzw. Winterplatz) liegen, rührt mich darüber hinaus durch den Tag der zweite Vers aus Albrecht Haushofers Gedicht "Heimat":

    "Ich wollte nicht aus meiner Heimat gehn.
    Sie schien mir lange guten Schutz zu gönnen.
    Dann hat auch sie mich nicht mehr bergen können.
    Ich werde lebend kaum sie wiedersehn."

    Gute Grüße vom waldkind.
    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

    Kommentar

    • Christkind
      Forum-Teilnehmer
      • 10.02.2008
      • 1568

      #32
      AW: Günter Grass

      Liebes Waldkind, eigentlich sollte ich nun vielleicht doch lieber mal mit dem Antworten aufhören,weil ich hier nicht in der Plachanderecke bin.
      Müsste ich wohl eher verschoben werden...
      Aber es kamen mir so viele Gedanken zu diesen, deinen Zeilen:

      Zitat:
      "Als Kind schleppte ich Hänsel und Gretel mit mir herum, später Hemmingway, dann Tolstoi, jetzt Grass. Ich lese sie immer wieder."

      Als Kind waren Bücher für mich unvorstellbarer Reichtum.
      Bücher hatten nur die einheimischen Kinder.
      Ich hatte ja noch nicht einmal eine eigene Fibel.
      Mein erstes Büchlein bekam ich Weihnachten 1947.Es war kein Büchlein, es war ein Heftchen. Ein einziges Märchen war darin. König Drosselbart.
      Dies war meine größte Weihnachtsfreude.
      Und weil ich den Inhalt schnell begriff, wurden auch mir Märchen meine liebsten Lesebegleiter.
      Hänsel und Gretel- ja, ich weiß auch nicht, wie oft ich es las. Anfangs immer wieder, weil ich doch endlich mal lesen wollte, dass Rotkäppchen nicht vom Weg ablief. Aber das dumme Ding ließ sich immer wieder vom Wolf fressen.-
      Mit der Zeit ging mein Leseinteresse auch hin zu anderer Literatur. Aber was war dann? Uns wurde vorgeschrieben, was wir zu lesen hatten.Wir als die Zukunft der DDR. Keine dekadenten Geschichten. Trotzkopf und sowas.Nein, es musste anständige sozialistische Literatur sein.
      Wie gut war es dann, wenn wir, durch unseren Lehrer angeleitet, die deutschen Klassiker lasen.
      Als ich dann endlich lesen durfte, was ich wollte, habe ich zuerst einmal alle Klatschblätter im Westen gelesen.
      Als die mich anödeten, ging ich in den Bertelsmann- Verlag.
      Regelmäßig ein Buch, vom Mund abgespart, denn Geld war knapp.
      Da waren dann auch wieder Bücher dabei, die ich nicht bis zu Ende las.
      Meine alte Liebe zu den Märchen ist geblieben.
      Und so bringe ich mir von Flohmärkten immer wieder Märchenbücher mit.
      Wider alle Vernunft.
      Aber Märchen muss ich nicht doppelt lesen, weil ich die nicht verstehe, sondern weil ich die liebe.
      Nun,Waldkind,das war es zum Thema Bücher.
      Wir haben wohl zu verschiedene Ausgangslagen.
      _____
      Christkind grüßt.
      Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
      (M. Gandhi)

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      • Belcanto
        Forum-Teilnehmer
        • 24.09.2008
        • 2507

        #33
        AW: Günter Grass

        Hallo Christkind
        Wahrlich gut formuliert! Meine Anerkennung! Es ist bemerkenswert, wenn jemand zu gibt, etwas nicht zu verstehen-dazu gehört innere Stärke.Mir fällt auch kein Zacken aus der Krone, wenn ich mir eingestehe, nicht alles zu verstehen.Und Literatur ist eben nicht nur schwarz-weiß, sondern hat unzählige Facetten, die wir manchmal schwer deuten können.
        Viele Grüße von
        Belcanto

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        • waldkind
          Forum-Teilnehmer
          • 06.10.2008
          • 2366

          #34
          AW: Günter Grass

          Hallo Christkind,
          auch für mich ist es eine Gratwanderung in diesem Thread persönlich zu werden. Andererseits ist es auch schön, wenn sich ganz spontan ein Austausch ergibt.

          Ich verstehe nicht so ganz deine Sorge: "Wir haben wohl zu verschiedene Ausgangslagen." Sind wir Menschen nicht alle unterschiedlich und bedarf es nicht immer erst des Aufeinanderzugehens und Mitfühlens, um einander zu verstehen? Ist es nicht auch schön anders, individuell zu sein? Für dich gibt es Berliner mit Mus innen drin. In Berlin gibt es keine Berliner mit Mus innen drin. Das Leben ist für jeden ein anderes und damit auch die Blickwinkel, aus denen heraus ein Mensch das Leben betrachtet.
          Die Fragen, die du gestellt hattest, sind nicht mit Schwarz oder Weiß zu beantworten. Die Liebe zur Literatur, zu einem Schriftsteller, zu einem Text ist meines Erachtens eine ganz persönliche Angelegenheit. Sicher mag das System, unter dem man aufwächst eine Rolle spielen auch in der persönlichen Entwicklung zum Schreiben, aber nicht nur.

          Ich weiß, dass ich vom allerersten Augenblick an, als ich einen Menschen schreiben sah, fasziniert war von der Möglichkeit, sich per geschriebener Zeichen zu verständigen. Und so musste meine Schwester etwas schreiben und ein anderer es vorlesen. Ich war beeindruckt und wünschte mir nichts sehnlicher als in die Schule zu kommen, um schreiben zu lernen. Leider entpuppte sich dieses Unterfangen als äußerst schwierig. Denn meine, durch die Kriegsjahre ungelernte, Danziger Mutter sprach und schrieb anders als es von mir erwartet wurde. Es war für mich harte Arbeit entgegen den Möglichkeiten meiner Mutter richtiges Deutsch zu lernen. Und es macht mich zutiefst traurig, dass ich ihr über den Kopf gewachsen bin.
          Vielleicht glaubst du, wir im Westen hätten es einfacher gehabt. Für meine Eltern war es schwer Schulbücher zu kaufen. Und für den Grundschullehrer war es klar, dass ich nicht auf die Oberschule gehen sollte.

          Hänsel und Gretel kannte ich schon als ich weder schreiben noch lesen konnte. Ihr kennt das sicher, wenn Geschwister immer wieder die gleiche Geschichte vorlesen müssen. Hänsel und Gretel liebte ich nicht. Es war ein Problem für mich, das Problem "Einsamkeit, Verrat, Erlösung". Auch das Problem "Mann und Frau" steckt darin. Und summa summarum musste ein kleines Mädchen das ganze Dilemma lösen.

          Günter Grass ist für mich ein Stück Heimat. In ihm wird eine Welt lebendig, die meine Mutter mit ins Grab nahm. Bei ihm höre ich die Sprache, die mir vertraut ist. Die Art wie er die Natur und die Landschaft beschreibt ist für mich genial. Das lese ich immer wieder. Ich lese einen Satz unter Umständen fünf mal hintereinander und am nächsten Tag lese ich ihn noch einmal, z.B. diesen:
          "Kein Busch, und kein Unterholz warfen ihm den Ball zu. Den einen Lederball fand er nach langem Suchen unterm Farn; den anderen mochten die Waldameisen verschleppt haben." Das ist phantastisch geschrieben.

          Du sagtest: "Sag mir die Wahrheit ins Gesicht. Von mir aus etwas geschminkt."
          Soso, und dann liebst du Märchen! Da bekommt man die brutalsten Wahrheiten, schön verpackt vorgesetzt! Beim König Drosselbart, da geht es um die Liebe und das Lieben-Lernen. Ein schönes Märchen.

          LG vom waldkind
          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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          • waldkind
            Forum-Teilnehmer
            • 06.10.2008
            • 2366

            #35
            AW: Günter Grass

            Hier mal was aus der Presse darüber wie die Danziger mit Günter Grass umgehen.

            Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

            Kommentar

            • DerSteegener

              #36
              AW: Günter Grass

              Hallo Waldkind!

              Ich wollte mich eigentlich nicht zu Grass äußern,aber bei allem Respekt und Anerkennung die ihm entgegengebracht werden,halte ich von ihm und seinen Werken garnichts.Er nimmt die Stadt Danzig und das ist sein Bilderrahmen in das er alles was ihm an Klischees und Blödsinn einfällt hineinpackt.Wenn es wenigstens als Fiktion angesehen werden würden,dann wärs ja ok.Aber da werden sogar Reiseführer erstellt,wo man seine Wege abläuft und das Kleinbürgerliche was da bei ihm vorkommt wird so dargestellt als ob das alles wahr ist.

              Hier habe ich mal einen Link zu einem Interview das Klaus Rainer Röhl,ein Nachbarklassenschüler von Grass im Conradinum in der Welt gegeben hat. http://www.gaebler.info/politik/gras...genheit.htm#20

              Das zeigt mal einen ganz anderen Grass.Einen der immer schön angepasst und oben auf war,einer der wie die Fettaugen in der Suppe immer schön oben schwimmt.

              Viele Grüße vom Steegener
              Frieder

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              • waldkind
                Forum-Teilnehmer
                • 06.10.2008
                • 2366

                #37
                AW: Günter Grass

                Hallo Frieder,
                ich beurteile Grass nicht nach Zeitungsartikeln und öffentlichen Meinungen, sondern nach literarischem Stil, danach mit welchen Mitteln er arbeitet, auch in seiner Bedeutung für gesellschaftliche Entwicklung. Als Mensch beurteile ich ihn besonders in der Frage wie er seine eigene Persönlichkeit literarisch und gesellschaftlich zur Diskussion stellt und wodurch er diese Diskussion zu tragen vermag.

                Diese ganze Diskussion, die sich um Grass' Glaubwürdigkeit spinnt, ist für mich ein Spiegel unverarbeiteter deutscher Scheinheiligkeit, die Menschen in Gut und Böse teilt. Die Deutschen hätten ihn lieber in einem Heimatfilm gesehen, der deutsche Eichen ehrt und Wilderer stellt und der ihnen nicht die Illusion trauter Eintracht nimmt. Wenigstens hätte Grass vor seiner schriftstellerischen Karriere seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS kundgeben und sich rechtzeitig "abschießen" lassen sollen.

                Brauchen die Deutschen immer einen Sündenbock, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken?

                Grass macht nichts anderes als das, was Milliarden andere hätten tun sollen, ihre menschlichen Unzulänglichkeiten ansprechen, die in der Nazizeit tobten, nicht nur der Oberen Zehntausend sondern auch der Kleinen Leute. In diesem Punkt sehe ich zwischen ihm und Hitlers Sekretärin Traudel Junge etwas Gemeinsames. Beide kamen zu dem Ergebnis: "Man hätte etwas wissen können, wenn man gewollt hätte:" Aber man fragte nicht.
                Während sich die ältere Generation dezent aus der Diskussion um Vergangenheitsbewältigung wegen Traumatisierung unter Respektierung durch die Gesellschaft zurückzieht, erwartet man von einem Grass ein Held und über alle Mängel und Traumata erhaben zu sein.
                Wie heuchlerisch!

                Grass führt den Menschen auf seine Gewöhnlichkeit und Egozentrik hin, schließt sich selber dabei nicht aus, versucht nicht als Heiliger aufzutreten, der über alle Schuld erhaben ist. Würde er das tun, wäre er unglaubwürdig in dem was er schreibt. Nicht als Prophet taucht er auf, sondern als Gewissen, welches in ihm tobt und dem er eine Stimme gibt. Gewiss für viele ein Ärgernis. Hätte Deutschland nicht auch ohne Gewissen gut überlebt?

                Als Grass sich zur Mitgliedschaft in der Waffen-SS bekannte, hielt ich es für eine Werbestrategie bezüglich "Das Häuten der Zwiebel". Was sollte denn das Besondere an dieser Mitgliedschaft sein, in einem jugendlichen Alter von 17 Jahren? Alle Deutschen haben doch mitgemacht! Dass man erwartet hätte, Grass selber hätte viel früher diese Vergangenheit publik machen sollen, ist für mich ein Zeichen deutscher Naivität.
                Ich möchte nicht dem Klischee verfallen, eine blinde Applaudiererin eines Nobelpreisträgers zu sein. Doch die Reaktion in Deutschland auf seine Persönlichkeit zeigt mir wie verträumt die Deutschen sind.

                Man mag ihm vorwerfen, dass er wie Fettaugen in der Suppe immer oben schwimmt. Genauso gut liegt darin das Können einer lebenslangen Gratwanderung standzuhalten, die notwendig ist, um seinen Kopf nicht zu früh zu riskieren, wenn man etwas Brisantes mitzuteilen hat.
                Ich denke, am Ende seines Lebens wird er uns noch eine Karte aus dem Ärmel ziehen.

                Mit guten Grüßen, das waldkind.
                Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                • Ulrich 31
                  Forum-Teilnehmer
                  • 04.11.2011
                  • 8549

                  #38
                  AW: Günter Grass

                  Das letzte Buch des Günter Grass: "Vonne Endlichkait"

                  Hier die Ankündigung im heutigen Tagesspiegel:

                  http://www.tagesspiegel.de/kultur/ve.../12230254.html .

                  Kommentar

                  • Beate
                    Administratorin
                    • 11.02.2008
                    • 4836

                    #39
                    AW: Günter Grass

                    Guten Abend zusammen,

                    Neues zu Günter Grass:

                    Anlässlich seines 88. Geburtstages gestern wurde eine Skulptur von ihm in Danzig-Langfuhr aufgestellt.

                    Näheres siehe > hier <.

                    Schöne Grüße Beate
                    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                    Kommentar

                    • StampCollector
                      Forum-Teilnehmer
                      • 19.01.2014
                      • 924

                      #40
                      AW: Günter Grass

                      Schon als Jugendlicher habe ich mich für Danziger Briefmarken interessiert:
                      Irgendwie hatten sie ein gewisses "Besonderes"...
                      In der Stadtbibliothek gab es dann ja auch den unvermeidlichen Bestseller "Die Blechtrommel".
                      Dieses Buch ist ja auch gerade wegen seiner surrealen Elemente absolut faszinierend.
                      Der Film zum Buch hatte mir damals auch sehr gut gefallen und er ist auch heute noch absolut sehenswert.
                      Schon am Anfang, wo Anna Bronski die Gendarmen austrickst, gibt es sogar eine (oder mehrere) vergleichbare Familiengeschichte(n) bei mir...
                      Das hat mir sehr gut gefallen!
                      Wenn man mich fragen würde, welche Städte mir weltweit gefallen, so wäre Danzig / Gdansk sicherlich unter den "Top Ten"...

                      SC

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                      • ada.gleisner
                        Forum-Teilnehmer
                        • 17.02.2008
                        • 882

                        #41
                        AW: Günter Grass

                        Vonne Endlichkeit ! Mit diesem Buch hat Grass uns dazu verdonnert, ihn nicht so schnell zu vergessen. Denn man kann dieses Buch nicht einfach so durchlesen. Es liegt neben meinem Bett und ich lese ab und zu eine Seite und denke dann ein Weilchen darüber nach. Es ist einfach ein kleines Schatzkästlein. Abendliche Grüße von Ada
                        Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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                        • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                          Forum-Teilnehmer
                          • 13.02.2008
                          • 3493

                          #42
                          AW: Günter Grass

                          Was ist die Farbe von der Sepia Tinte die der Grass benutzt ? Habe immere gedacht dass 'vergilbte Bilder' die Sepia Farbe vertreten? Liebe Gruesse von der Feli

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                          • waldkind
                            Forum-Teilnehmer
                            • 06.10.2008
                            • 2366

                            #43
                            AW: Günter Grass

                            Danke Ada,
                            für deine Einschätzung. Geht mir immer so, dass ich über Gelesenes von ihm eine ganze Weile nachdenken muss, bevor ich weiterlese. Genau das gefällt mir an Günter Grass. LG wk.
                            Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                            • waldkind
                              Forum-Teilnehmer
                              • 06.10.2008
                              • 2366

                              #44
                              AW: Günter Grass

                              Liebe Grass-Freunde,
                              inzwischen habe ich das Buch "Vonne Endlichkeit" ansehen können. Es ist ein Kleinod, in dem Günter Grass ganz bei sich ist. Wie groß ist doch der Unterschied, wenn man schreiben kann wie man will, weil man nichts zu verlieren hat, und wenn man schreibt, um die Welt zu bedienen. Es ist ganz und gar poetisch. LG wk.
                              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                              • Malgorzata K

                                #45
                                AW: Günter Grass

                                Liebe Danziger,
                                wie hiess der Grossvater von Guenter Grass? Wieiss man vieleicht jemand?
                                Gruesse,
                                Małgorzata

                                Kommentar

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