AW: Günter Grass
"Hallo Waldkind, danke für die Lehrstunde. Vielleicht unterschätzt Du mich etwas."(von Mandy)
Hallo Mandy,
ich hatte deine Homepage besucht und diese zu einem Cocktail mit anderen Angaben, die du zu deinem Gemüt gemacht hast, gemischt. Heraus kam: Natur-Literatur-Meditation-Berlinerin. Zwar bin ich selber nicht Berlinerin, sondern ich lebe in Berlin, doch immerhin zeigt sich einiges an Verbindung. Eine Berliner Schnauze wird nicht übersensibel mit bitterem Ernst reagieren, wenn ich auf ihre humoristischen Äußerungen mit eben solchen Humor eingehe, dachte ich mir, sondern das Ganze mit Gelassenheit tragen.
Ich danke dir für deine Einladung in einem deiner Seminare vortragen zu dürfen. Dreißig Jahre Meditation und vom Wesen her ein Waldkind, da sollte sich etwas finden lassen, was erbaulich wirkt. Wir können darüber nachdenken, wenn die Zeit dazu reift ist.
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"Was mache ich mit einem Schriftsteller, den ich nicht verstehe?
Da soll ich alles zweimal lesen?
Huch, das wär's ja noch." (von Christkind).
Hallo Christkind
Ich lese gerne Schriftsteller, deren Texte für mich eine Herausforderung sind. Als Kind schleppte ich Hänsel und Gretel mit mir herum, später Hemmingway, dann Tolstoi, jetzt Grass. Ich lese sie immer wieder. Es gibt natürlich auch Schriftsteller, deren Werk ich nach zwanzig Seiten zuschlage und nie wieder anfasse. Es kommt doch darauf an, ob man zu dem Text oder dem Schriftsteller eine innere Beziehung aufbauen kann.
Liebes Christkind, wenn wir die Wahrheit immer offen aussprechen würden, dann bräuchten wir weder Narren (Comedy) noch Schriftsteller. Aber manche von uns könnten gleich freiwillig ins Gefängnis gehen.
@Alle:
Heute, nachdem ich schon ein Stündchen Grass gelesen habe, darüber wie Walter Matern und Eduard Amsel ins danziger Realgymnasium kamen, wo ja, wie wir gesehen haben, die Ankerschmiedegasse, die Lastadie und der Buttermarkt (bzw. Winterplatz) liegen, rührt mich darüber hinaus durch den Tag der zweite Vers aus Albrecht Haushofers Gedicht "Heimat":
"Ich wollte nicht aus meiner Heimat gehn.
Sie schien mir lange guten Schutz zu gönnen.
Dann hat auch sie mich nicht mehr bergen können.
Ich werde lebend kaum sie wiedersehn."
Gute Grüße vom waldkind.
"Hallo Waldkind, danke für die Lehrstunde. Vielleicht unterschätzt Du mich etwas."(von Mandy)
Hallo Mandy,
ich hatte deine Homepage besucht und diese zu einem Cocktail mit anderen Angaben, die du zu deinem Gemüt gemacht hast, gemischt. Heraus kam: Natur-Literatur-Meditation-Berlinerin. Zwar bin ich selber nicht Berlinerin, sondern ich lebe in Berlin, doch immerhin zeigt sich einiges an Verbindung. Eine Berliner Schnauze wird nicht übersensibel mit bitterem Ernst reagieren, wenn ich auf ihre humoristischen Äußerungen mit eben solchen Humor eingehe, dachte ich mir, sondern das Ganze mit Gelassenheit tragen.
Ich danke dir für deine Einladung in einem deiner Seminare vortragen zu dürfen. Dreißig Jahre Meditation und vom Wesen her ein Waldkind, da sollte sich etwas finden lassen, was erbaulich wirkt. Wir können darüber nachdenken, wenn die Zeit dazu reift ist.
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"Was mache ich mit einem Schriftsteller, den ich nicht verstehe?
Da soll ich alles zweimal lesen?
Huch, das wär's ja noch." (von Christkind).
Hallo Christkind
Ich lese gerne Schriftsteller, deren Texte für mich eine Herausforderung sind. Als Kind schleppte ich Hänsel und Gretel mit mir herum, später Hemmingway, dann Tolstoi, jetzt Grass. Ich lese sie immer wieder. Es gibt natürlich auch Schriftsteller, deren Werk ich nach zwanzig Seiten zuschlage und nie wieder anfasse. Es kommt doch darauf an, ob man zu dem Text oder dem Schriftsteller eine innere Beziehung aufbauen kann.
Liebes Christkind, wenn wir die Wahrheit immer offen aussprechen würden, dann bräuchten wir weder Narren (Comedy) noch Schriftsteller. Aber manche von uns könnten gleich freiwillig ins Gefängnis gehen.
@Alle:
Heute, nachdem ich schon ein Stündchen Grass gelesen habe, darüber wie Walter Matern und Eduard Amsel ins danziger Realgymnasium kamen, wo ja, wie wir gesehen haben, die Ankerschmiedegasse, die Lastadie und der Buttermarkt (bzw. Winterplatz) liegen, rührt mich darüber hinaus durch den Tag der zweite Vers aus Albrecht Haushofers Gedicht "Heimat":
"Ich wollte nicht aus meiner Heimat gehn.
Sie schien mir lange guten Schutz zu gönnen.
Dann hat auch sie mich nicht mehr bergen können.
Ich werde lebend kaum sie wiedersehn."
Gute Grüße vom waldkind.
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