Günter Grass

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  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6091

    #46
    AW: Günter Grass

    Hallo Małgorzata,

    ich kenne nur folgende Daten:

    Vater: Wilhelm Grass (1899 - 1979)
    ..........dessen Vater: Friedrich Grass
    ..........dessen Mutter: Mathilde
    Mutter: Helene Magdalena Knoff (1898 - 1954)

    Kennt vielleicht jemand die exakten Geburtsdaten von Wilhelm und Helene?


    Viele Grüße

    Peter

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    • Malgorzata K

      #47
      AW: Günter Grass

      Danke Peter!

      Das reicht mir. Die Grossmutter hiess Mathilde Obermueller.
      Dann habe ich die richtige Geburtsurkunde (von Wilhelm Grass) gefunden!
      Die Familie Grass stammte aus dem Kreis Schwetz.

      Gruesse aus Polen, nochmals danke!
      Małgorzata

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      • sarpei
        Forum-Teilnehmer
        • 17.12.2013
        • 6091

        #48
        AW: Günter Grass

        Hallo Małgorzata,

        das freut mich! Würdest du freundlicherweise noch die dir bekannten daten hier bekannt machen?
        Ich kenne z.B. wirklich nur die Geburtsjahre ...


        Viele Grüße

        Peter

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        • Malgorzata K

          #49
          AW: Günter Grass

          Wilhelm Grass, geb. am 17.02.1899 in Danzig.
          Vater: Friedrich Grass, Mutter: Mathilde geb. Obermueller.
          Gruesse,
          Małgorzata

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          • sarpei
            Forum-Teilnehmer
            • 17.12.2013
            • 6091

            #50
            AW: Günter Grass

            Hallo Małgorzata,

            vielen Dank! Der Geburtseintrag zu Wilhelm Grass ist unter der lfd. Nr. 670/1899 bei metryki.genbaza.pl einsehbar:

            Zdjęcia i skany ksiąg metrykalnych i USC z Polski. Księgi kościelne i parafialne. Polska genealogia. Znajdź i zobacz akt urodzenia, ślubu i zgonu przodka.



            Viele Grüße

            Peter

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            • Gerhard Jeske
              Forum-Teilnehmer
              • 24.08.2014
              • 737

              #51
              AW: Günter Grass

              Sarpei#46
              Hallo Sarpei. Günter Grass war wohl nicht an seiner Familiengeschichte interessiert. So wohnte in Ohra, Schönfelderweg- Malimiejska 12 ein Cousin seiner Mutter, Gerard Knoff. Gerard hatte 1939 die Staatsbürgerschaft verloren und wurde somit staatenlos 1943 kam er als politischer Häftling ins KT Stutthof. Ich setzte ein Interview darüber hier ins Forum ein. Bitte nachlesen. Gerard Knoff berichtete mir, dass Günterr Grass zu seiner Familie nie Kontakt aufgenommen hatte. Außerdem, dass die Familie Knoff keine kaschubische war, sondern wohl aus Schweden einwanderte. Schon 1422 eir ein Jannes Knoff unter den Schöffen erwähnt (Curicke) Die Tochter von Gerard Knoff lebt in Danzig Saspe. Gerhard Jeske

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              • dardol
                Forum-Teilnehmer
                • 09.02.2010
                • 300

                #52
                AW: Günter Grass

                Grass war Cousin mein Onkel Georg Krause aus Klukowo bei Firoga und Brętowo (jetzt Dortmund)

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                • Malgorzata K

                  #53
                  AW: Günter Grass

                  Hallo Peter,
                  wo kann man die Information im Internet finden, dass Friedrich Guenters Grossvater war?
                  Gruesse
                  Małgorzata

                  Kommentar

                  • Malgorzata K

                    #54
                    AW: Günter Grass

                    Noch eine Bemerkung,
                    auch wenn sich der Guenter Grass an seine Familie nicht interessiert hat, muss er doch beim Eintritt in SS seine 3 (?) Generationen nachgewiesen haben.
                    Gruesse,
                    Małgorzata

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                    • Malgorzata K

                      #55
                      AW: Günter Grass

                      Hallo dardol #52,
                      das heisst Dein Onkel gehoerte zu Familie Gross oder Knoff?

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                      • love danzig
                        Forum-Teilnehmer
                        • 09.11.2015
                        • 1494

                        #56
                        AW: Günter Grass

                        Hallo Malgorzata
                        Das ist absolut Richtig und nähere Familienangehörige die 1939 staatenlos Wurden, hört
                        sich für mich doch nach einen Fragezeichen an.
                        Mfg Roman

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                        • Gerhard Jeske
                          Forum-Teilnehmer
                          • 24.08.2014
                          • 737

                          #57
                          AW: Günter Grass

                          Dardol '52 Gerhard Jeske fand den Eintrag im Thorschen Schöffenbuch von 1468
                          Schöffenbuch der Altstadt Thorn (1456-1479), hg. v. K. Kopiński, J. Tandecki, Toruń 2007
                          Vora gehegt ding ist komen Niclasz Steynweg und hot offembar bekant, das her dem ersamen herrn Gerard Knoff, burger zcu Thorun, recht und redlich vorkofft hot andirthalbe huben b-im gutte czu Trebisz-b mit allen und iglichen zcubehorungen und sulchen rechte, als her sy gehalden hot und besessen, frey ane eynigerley beswerunge czu besitczen und czu behalden, und geloubet em vor allen eynsproch und eynfelle. Ochc hot der genante Niclasz Steynweg globet herrn Gerd dyselben 1 1 huben czu dirreichen und czu dirlangen, als recht ist im land gehegt dinge des colmischen landes, zo balde das vord gang haben unde geoffent wert. Doruff hot der obgenante Steynweg bekant, das im herr Gerd dyselben 1 1 huben zcu vollir genuge wol und all czu Danczke wol beczalt hot und vornuget. Actum sabbato in vigilia Philippi et Jacobi [30 IV 1468].

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                          • Gerhard Jeske
                            Forum-Teilnehmer
                            • 24.08.2014
                            • 737

                            #58
                            AW: Günter Grass

                            Malgorzata #54 Gerhard Jeske meint. Bisher ist nicht nach der Rune im Oberarm des Günter Grass gefragt worden . Ich hörte jedenfalls nichts davon. Haben Sie eine Information darüber? Solange keine Rune eingebrannt war, galt der junge Mann als Anwärter und seine Akte war noch nicht abgeschlossen. Es sind noch Fragen zu Grass nicht beantwortet worden.

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                            • Gerhard Jeske
                              Forum-Teilnehmer
                              • 24.08.2014
                              • 737

                              #59
                              AW: Günter Grass

                              Love Danzig #46 Gerhard Jeske: Im Frühjahr 1940 erhielten wir eine Vorladung, meine Mutter und ich, uns vor einer Kommission, welche im damaligen Werftspeisehaus am Fuchswall amtierte, zu stellen. Diese Kommission wurde von allen "Kassenkommission" genannt. Sie hatte entschieden, wie ich mich gut erinnern kann, diese oder jene Familie entweder ins Generalgouvernement zu deportieren, zur Umschulung nach Riesenburg - jetzt Prabuty - abzuschieben, oder weiterhin in Danzig zu belassen. Die Kommission bestand ungefähr aus 8 Personen und hat einzelne Familien im Saal, der sich links hinter der Eingangstür des Werftgebäudes befand, empfangen. Hinter den Tischen saßen einige Zivilisten, aber auch mehrere uniformierte Parteifunktionäre. Unter anderem haben sie meiner verwitweten Mutter vorgeworfen, dass sie als einheimische Danzigerin, ihre Kinder im polnischen Sinne erzogen hatte. Wiederum wurde mir vorgehalten, dass ich ein Jahr vor dem Krieg die Einberufung zum staatlichen Hilfsdienst/Reichsarbeits-
                              dienst verweigert hatte. Andererseits war es ihnen auch nicht recht, dass ich als junger Eisenbahner der polnischen Staatsbahnen, durch meine Verdienste schon in kurzer Zeit zum Eisenbahnassistenten befördert worden war.
                              Als zum Abschluss des Verhörs meine Mutter sich erlaubte anzufragen, was denn weiter mit uns geschehen würde, empörte sich einer von denen und hat uns fast aus dem Zimmer geworfen.
                              Nachdem folgten ungewisse Tage für uns, in der Befürchtung ausgesiedelt zu werden. Tage und Wochen waren inzwischen vergangen, doch ließ man uns in Ruhe.
                              Eines Tages traf ich wieder einmal meinen Kollegen Alfons Ferderski. Wir gingen auf die Suche nach entsprechender Arbeit. Wir waren uns einig, dass wir nur noch als Arbeiter Beschäftigung bekommen könnten. Infolge dessen sind wir zum Arbeitsamt gegangen und haben die Zuweisung zum Holzbauwerk A. Geissler KG erhalten.
                              Ich möchte noch anführen, dass ich bald nach Kriegsausbruch ein Schreiben vom Eisenbahnkommissar erhalten hatte. Unterzeichnet vom Staatsrat Büttner wurde mir mitgeteilt, dass aufgrund der Übernahme der Eisenbahn des Danziger Gebietes, ab 1. September 1949 auf meine Dienstleistung sofort verzichtet wird.
                              Ferner, es war wohl Anfang 1940, erhielt meine Mutter eine schriftliche Nachricht vom Stadtkommissar, dass wegen ihrer polnischen Volkstums Angehörigkeit, ihr Grundstück beschlagnahmt, enteignet ist. Jetzt mussten wir Miete zahlen.
                              Noch möchte ich hinzufügen, leider weiß ich nicht in welchem Monat es war, dass ich vom Polizeipräsidium ein Schriftstück erhalten hatte, in dem mir mitgeteilt wurde, dass mir die Danziger Staatsangehörigkeit aberkannt wurde..
                              In Anbetracht dessen bin ich staatenlos geworden.
                              Im Untersuchungsgefängnis saß ich drei Monate ein. In einer überlegten Zelle voller Wanzen. Wegen angeblicher Sympathie mit einem französischen Kriegsgefangenen, der später floh. Mir wurde dazu eine Verbindung nachgesagt. Ab 1939 wurde ich ins KZ-Stutthof eingeliefert. Von dort wurde ich verlegt zur Danziger Werft und hatte auf der Werft im U-Boot Bau bis zum März 1945 Zwangsarbeit geleistet
                              Gerard Knoff, Aus einem Interview mit Gerard Knoff

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                              • StampCollector
                                Forum-Teilnehmer
                                • 19.01.2014
                                • 924

                                #60
                                AW: Günter Grass

                                Halo Malgorzata,

                                die Soldaten der Waffen-SS bekamen keine Rune eingebrannt.
                                Das war die sogenannte Blutgruppentättowierung (0 Rhesus negativ etc.).
                                Das wurde gemacht, um verwundeten Soldaten sofort das richtige Spenderblut zu geben.
                                Mein Onkel ist 1945 als Kindersoldat in Amerikanische Gefangenschaft gekommen.
                                Zuerst mussten sie den Oberarm freimachen. Wer tätowiert war, der kam in eine andere Gruppe.

                                SC

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