Streit um Weltkriegsmuseum in Danzig geht weiter
Einklappen
X
-
-
Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"Kommentar
-
Hallo Wolfgang,
ok,ich streue Asche auf mein Haupt!
Aber Siegfried "der Klügere"
,tut und sagt nichts ohne Absicht.Er kennt die Wirkung die er erzielt.Beispielsweise weiß er,dass die Kreuzfahrerer (Kreuzritterorden) in Polen als Sinnbild und Inbegriff mordenden,brandschatzenden und erobernden Deutschen gelten.Sie sind ein Synonym für vieles Böses und stehen für den Deutschen der in früheren Zeiten Unheil über Polen brachte.
Siegfried G. hat als eigenes Porträtbild einen Kreuzritter ausgewählt.Für Polen ist solch ein Bild doch eine Provokation.Will Siegfried G. zeigen,dass er sich als Vertreter einer ausgestorbenen Gattung zeigt,die in sich nach wie vor den Drang nach Osten spürt?Kommentar
-
Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
(M. Gandhi)Kommentar
-
Viele Grüße
Helga
"Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)Kommentar
-
Viele Grüße
Helga
"Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)Kommentar
-
Anonymus
Wolfgang, was sagst Du nun dazu???
Ich zitiere H. C.:
"Aber Siegfried "der Klügere"
,tut und sagt nichts ohne Absicht.Er kennt die Wirkung die er erzielt.Beispielsweise weiß er,dass die Kreuzfahrerer (Kreuzritterorden) in Polen als Sinnbild und Inbegriff mordenden,brandschatzenden und erobernden Deutschen gelten.Sie sind ein Synonym für vieles Böses und stehen für den Deutschen der in früheren Zeiten Unheil über Polen brachte.
Siegfried G. hat als eigenes Porträtbild einen Kreuzritter ausgewählt.Für Polen ist solch ein Bild doch eine Provokation.Will Siegfried G. zeigen,dass er sich als Vertreter einer ausgestorbenen Gattung zeigt,die in sich nach wie vor den Drang nach Osten spürt?"
Gruss
Ohrscher SiegfriedKommentar
-
Hallo Ihr Lieben,
wenn ich so diese Beiträge hier lese, dann meldet sich in mir wieder so eine leise Stimme der Trauer. In meinen 48 Lebensjahren habe ich noch nie feststellen können, dass es zwischen Polen und mir als Deutsche irgendwelche feindlichen Stimmungen gäbe. Auch meine Töchter wachsen unvoreingenommen mit polnischen Mitbürgern auf. In den Schulen wird immer mehr Wert darauf gelegt polnische Sprache zu unterrichten. Das ist alles sehr schön und problemlos. Ich bin mit jungen wie mit älteren Menschen im Gespräch. Dabei zeigt sich, dass die Älteren, die eben in besonderer Weise betroffen waren, sich oftmals einseitig und unversöhnlich zeigen. Ich meine jetzt die Menschen, die ich so auf der Straße interviewe. Ich störe sie nicht in ihrer Sturheit. Ich finde man sollte seine Erlebnisse erzählen dürfen. Hier im Forum allerdings bedaure ich, dass zu wenig jüngere Menschen und zu wenig Polen mitreden. Ich empfinde das dann hier zu festgefahren und oftmals unversöhnlich. Ich meine hier "schießt" einer auf den anderen. Da frage ich mich manchmal, ob ich das hier mit der Völkerverständigung ernst nehmen kann. Ich hab so manchmal den Eindruck, dass die Deutschen erst mal ihre eigene Vergangenheit richtig aufarbeiten sollten. Dann werden sie auch wieder lockerer. Dass viele Deutschen selber Opfer des Nationalsozialismus waren, das wird und wurde in diesem Land viel zu wenig thematisiert. Von daher stimme ich dem zu, dass man einfach mal aufhören sollte, von "den Deutschen" und "den Polen" zu sprechen.
Mit gutem Gruß MiriamFichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.Kommentar
-
Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
(M. Gandhi)Kommentar
-
Ich habe mich bereits mehrfach dazu gemeldet. Ich kann dazu nur eindringlich appellieren, sachlich zu bleiben. Wenn etwas in persönliche Angriffe/Beleidigungen ausartet, haben wir Admins/Moderatoren im Hintergrund noch einige weitere Einwirkungsmöglichkeiten deren Diskussion hier aber nicht sinnvoll ist.Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"Kommentar
-
Kleiner Hinweis
Hallo in die Runde
Wenn ich die letzten Beiträge hier lese bestärkt sich meine Meinung das es immer Probleme geben wird wenn solche Themen in einem Internetforum diskutiert werden.
Hier steht dann alles SCHWARZ auf WEISS und Aussagen können oft erst mit Verzögerung relativiert werden. Besser ist immer eine persönliche Diskussion. Bin selbst in einer Wählergemeinschaft und könnte da einiges erzählen……!
Viele Grüße
Hans-Jörg
Kommentar
-
Hier gebe ich Dir Recht, Hans-Joerg, derartige Dissonanzen hatte wir hier schon häufiger,
deshalb gehe ich solchen Diskussionen im Forum seit Frühjahr 2005 aus dem Weg.
Wie verdammt schwierig Formulierungen zu deutsch-polnischen Themen sein können, zeigen diese
zwei sehr interessanten aktuellen Essays zur deutsch-polnischen Verständigung auf parlamentarischer Ebene,
die - wer mag - in der folgenden Reihenfolge gelesen werden sollten.
1.) Adam Krzeminski, Publizist und Redakteur, Vorsitzender der Polnisch-Deutschen Gesellschaft in Warschau
Lange herrschten Feindschaft und Unverständnis zwischen Deutschland und Polen. Warum zelebrieren nicht beide Parlamente gemeinsam ihre neue Verbundenheit?
2.) Erwiderung von Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages
Denn man Gute Nacht allerseits!Es grüßt der Heibuder!
"Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)Kommentar
-
Hier im Forum allerdings bedaure ich, dass zu wenig jüngere Menschen und zu wenig Polen mitreden. Ich empfinde das dann hier zu festgefahren und oftmals unversöhnlich...... von Miriam
*************************
Im Forum waren/sind einige nette Polen, man müßte sie direkt mal fragen, WARUM sie sich nicht mehr beteiligen, an der deutschen Sprache kann es nicht liegen, sie ist/war fast perfekt bei Ihnen ! Den Grund/Gründe kann ich fast erraten..... "International minded" muß man sein Miriam für eine gute Völkerverständigung :surprised: die Sigi aus Paris mit GrussKommentar
-
Anonymus
Meine Bitte an die Moderation"
Verehrte Admins/Moderatoren,
es sollte noch allgemein bekannt sein, dass Helga Claassen vor längerer Zeit schon einmal kurz vor einem Ausschluss aus unserem Forum stand.
Aus Erfahrung leider nichts dazu gelernt, denn nachdem es längere Zeit um sie im Forum ruhig war, hat H. C. erneut ihre mir noch zu gut bekannten Hetztiraden am gestrigen Tag gegen meine Person gestartet.
Nichts anderes als einen persönlichen Angriff und eine schwere Beleidigung empfinde ich es, wenn ich u. a. lesen muss, ich zitiere:
"Es gibt sie nicht, DIE Deutschen und DIE Polen. Man muss unterscheiden können und unterscheiden wollen. Dass das nicht jeder kann,zeigt Siegfried G. jeden Tag (auf der einen Seite) und der Schreiber der dummen Aussage in der polnischen Zeitung auf der anderen Seite."
Doch damit nicht noch genug, denn trotzdem H. C. hierzu von Seiten der Moderation ermahnt wurde, musste sie nochmals nachlegen, ich zitiere weiter:
"Siegfried G. hat als eigenes Porträtbild einen Kreuzritter ausgewählt. Für Polen ist solch ein Bild doch eine Provokation. Will Siegfried G. zeigen, dass er sich als Vertreter einer ausgestorbenen Gattung zeigt, die in sich nach wie vor den Drang nach Osten spürt?"
Um nun den Frieden in unserem Forum weiterhin zu erhalten, hat Helga Claassen von meiner Seite aus keinerlei weitere Resonanz auf ihre provokativen Ausfälle zu erwarten. Allerdings bitte ich die Moderation nun darum, ihre weiteren Einwirkungsmöglichkeiten H. C. gegenüber sofort anzuwenden, andernfalls sehe ich in diesem interessanten und auch vom Aufbau her gut gelungenen Danziger Forum, fuer mich leider keine Zukunft mehr!
Mit heimatlichen Gruessen
Ohrscher SiegfriedKommentar
-
Weltkriegsmuseum
Liebe Danziger
Waere es nicht besser, wenn man aufhoeren wuerde immerzu in die Vergangenheit zu schaunen und Wunden auf allen Seiten aufzureisen. Fuer die vielen Millionen, die das Museum kosten soll, etwas fuer die, die den Krieg ueberlebt haben und fuer neue Generationen zu tun. Ich meine damit
auch die Renovation der alten Stadtteile wie Niederstadt, Neufahrwasser, Ohra ,so lange da noch etwas zu retten ist. Wo, die meist hilflosen Leute oft in unmenschlichen Zustaenden leben. Oder den Krankenhaeusern helfen, damit sie nicht so viele Schulden haben und den Kranken schneller helfen koennen. Ich will nicht mehr an das Schreckliche denken, was ich hier erlebt habe und will nicht dass manches mitten in der Nacht wieder zurueck kommt.
In Danzig ist Schnee, leichter Frost und alles sieht so schoen sauber aus.
ReginaKommentar



Kommentar