AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)
Hallo Rainer,
danke für deine Gratulation! Und natürlich für deinen interessanten Beitrag!
Es ist wohl wirklich so, dass sich in unseren Genen nicht nur 'Reste' des Neandertalers nachweisen lassen, sondern auch unsere 'weichen' Faktoren nach wie vor mit der Erbmasse der 'Jäger und Sammler' zu tun haben. Wie sollten sich sonst die 'Rituale' unserer Alpha-Tiere aus Politik und Wirtschaft erklären lassen?
Es bedarf wohl eines Alpha-Tier-Gens, um erfolgreich (!) aus Konventionen ausbrechen zu können. Denjenigen, die damit nicht gesegnet/geschlagen sind, bleiben wohl nur zwei Verhaltensalternativen: Einordnen bzw. Abschotten oder Flucht.
Der Mensch neigt wohl im Allgemeinen dazu, in seiner Komfortzone zu verharren. Das hat ja nicht nur Nachteile ... . Der Weg aus ihr heraus führt gerade in städtischen Gemeinschaften schnell dazu, dass man in die Komfortzone eines Anderen eindringt - und das kann unangenehm werden.
Vielleicht war es ja dann auch dieses Fehlen eines Alpha-Tier-Gens, das die Hanckes zum beinahe vollständigen Exodus nach der preußischen Machtübernahme brachte. Und das 'Ausweichen' hatte Methode: 1865/67 nach Südrussland, 1914 nach Tinnwalde/Westpreußen und - nicht ganz so freiwillig - 1924 nach Gronau/Westfalen.
Aber wie auch immer: die Protagonisten leben alle nicht mehr und sicher war es immer ein Gemisch von Gründen (Dickköpfigkeit gehört(e) in unserer Familie auch dazu) die zu einem Ausweichen/Rückzug führten. Generell kann ich aber schon feststellen, dass ein gesundes Misstrauen gegenüber 'unpersönlichen' Autoritäten bzw. deren Fremdbestimmung festzustellen ist. Das zeigt sich auch an den vielen Zeugnissen freikirchlicher Einstellung in der Familie.
Viele Grüße
Peter
Hallo Rainer,
danke für deine Gratulation! Und natürlich für deinen interessanten Beitrag!
Es ist wohl wirklich so, dass sich in unseren Genen nicht nur 'Reste' des Neandertalers nachweisen lassen, sondern auch unsere 'weichen' Faktoren nach wie vor mit der Erbmasse der 'Jäger und Sammler' zu tun haben. Wie sollten sich sonst die 'Rituale' unserer Alpha-Tiere aus Politik und Wirtschaft erklären lassen?
Es bedarf wohl eines Alpha-Tier-Gens, um erfolgreich (!) aus Konventionen ausbrechen zu können. Denjenigen, die damit nicht gesegnet/geschlagen sind, bleiben wohl nur zwei Verhaltensalternativen: Einordnen bzw. Abschotten oder Flucht.
Der Mensch neigt wohl im Allgemeinen dazu, in seiner Komfortzone zu verharren. Das hat ja nicht nur Nachteile ... . Der Weg aus ihr heraus führt gerade in städtischen Gemeinschaften schnell dazu, dass man in die Komfortzone eines Anderen eindringt - und das kann unangenehm werden.
Vielleicht war es ja dann auch dieses Fehlen eines Alpha-Tier-Gens, das die Hanckes zum beinahe vollständigen Exodus nach der preußischen Machtübernahme brachte. Und das 'Ausweichen' hatte Methode: 1865/67 nach Südrussland, 1914 nach Tinnwalde/Westpreußen und - nicht ganz so freiwillig - 1924 nach Gronau/Westfalen.
Aber wie auch immer: die Protagonisten leben alle nicht mehr und sicher war es immer ein Gemisch von Gründen (Dickköpfigkeit gehört(e) in unserer Familie auch dazu) die zu einem Ausweichen/Rückzug führten. Generell kann ich aber schon feststellen, dass ein gesundes Misstrauen gegenüber 'unpersönlichen' Autoritäten bzw. deren Fremdbestimmung festzustellen ist. Das zeigt sich auch an den vielen Zeugnissen freikirchlicher Einstellung in der Familie.
Viele Grüße
Peter
! Ich war ja schon zum Einen froh, dass die Mennoniten, die das Dokument fotografiert hatten, das Deckblatt mit der Transkribierung auch abgelichtet hatten und zum Anderen, dass es mir wenigstens gelingen wollte, den einen oder anderen Dorfnamen zu 'erahnen'. Das Dokumnet ist unter der Signatur 'Ms. 657' im Katalog der Danziger Standtbibliothek gelistet (Danzig: A. Schroth, 1892, Band I, S. 370).
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