Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

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  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6085

    #1

    Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

    Hallo miteinander,

    mit der Durcharbeitung der vom Herder Institut ausgeliehenen Kührbücher 'Das itzt-lebende Dantzig' bin ich bei meiner Ahnenforschung in Regionen vorgestoßen, von denen ich vorher nur zu träumen wagte.

    Im Buch aus dem Jahr 1746 ist der im Betreff genannte Vorfahr als 'Maechtiger' handschriftlich nachgetragen worden - mit Geburtsdatum! Ich war richtig perplex, als ich das gesehen habe. Dieser Johann David Hancke war dann als Amtsschreiber von 1752 bis 1783 (mindestens) für mehrere Danziger Bürgermeister tätig.

    Nun habe ich so einen tollen Fund, weiß aber mangels Erfahrung nicht so recht damit umzugehen .....

    Habt ihr einen oder mehrere Tipps für mich, wie ich jetzt 'sinnvoll' an einen Kirchenbucheintrag zu diesem Herrn komme?
    Zumindest bei metryki.genbaza.pl scheinen die Kirchenbücher alle erst ab dem Jahr 1814 eingestellt zu sein.

    Hat eventuell jemand Zugang und Zeit und Muße, um bei archion.de einen Blick zu riskieren. Ein check der dortigen Namensregister wäre schon eine große Hilfe. Ach ja, der Herr war mit hoher Wahrscheinlichkeit evangelisch.

    Ansonsten fiele mir nur noch ein, der Reihe nach alle bei den Mormonen verfügbaren Mikrofilme durchzuackern .....
    Gibt es hier Empfehlungen für eine 'Reihenfolge'?


    Danke schon mal für alle 'Beileidskundgebungen'!

    Peter

    P.S.: In den oben erwähnten Kührbüchern finden sich jede Menge solcher handschriftlichen Eintragungen zu Geburts-/Sterbedaten ...
  • Ute Marianne
    Forum-Teilnehmer
    • 23.11.2010
    • 1098

    #2
    AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

    Hallo Peter,

    Gibt es in den Kührbüchern eventuell auch etwas zu folgenden Namen :

    Tornbaum
    Dobritter
    Stephan und

    Beck ??

    Alles so im Zeitraum 1730-80?

    Habe leider im Moment keinen Archion Zugang da es nichts neues aus dem EZAB gibt.

    Gruß Ute

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    • sarpei
      Forum-Teilnehmer
      • 17.12.2013
      • 6085

      #3
      AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

      Hallo Ute,

      die mir vorliegenden Kührbücher umfassen den Zeitraum von 1741 bis 1810. Die 'alten' Jahrgänge vollständiger als die 'jungen'.
      Von den Kührbüchern des ‚Jetzt-lebende Dantzig’ gibt es die Jahrgänge 1741, 1743, 1744, 1746, 1748, 1752, 1754, 1755-1792, 1809 und 1810 in der Bibliothek des Herder-Institut e.V. in Marburg/Lahn. Ein Teil davon ist über Internetportale als Digitalisat zu finden. Der Untertitel der Reihe lautet ‚Nach der im Monat Martio gehaltenen Kühr und Verkührung der Ämter’. Demnach handelt es sich also um ein Ämterverzeichnis, das den Stand der im März eines Jahres erfolgten Wahlen und die Ämterbesetzung widerspiegelt.

      Damit geht leider auch einher, dass die Einträge nicht alphabetisch geordnet sind. Ein einzelnes Buch mit seinen etwa 100 Seiten nach Namen zu durchsuchen ist sicher nicht das Thema, das aber für 23 Jahrgänge zu machen, möchte ich mir nicht antun.

      Ich habe eine Anfrage beim Herder Institut gestellt, ob es möglich wäre, dass ich die von dort ausgeliehenen 16 Bücher scanne und als Digitalisat im Internet zur Verfügung stelle. Eine Antwort hierzu steht noch aus.

      Ansonsten verweise ich auf die hier im Forum unter 'Genealogische Quellen' geposteten Fundstellen.


      Viele Grüße

      Peter

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      • MueGlo
        Forum-Teilnehmer
        • 11.03.2010
        • 1120

        #4
        AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

        Moin, Peter,

        zur Erinnerung: Bei metryki.genbaza.pl gibt es nur Digisate der sog. Zweitschriften der KB von 1814 bis 1874 --- ab da brauchte man keine mehr, da es die Standesamtsregister gab. Per Zweitschrift informierte die Kirche den Staat über die Bevölkerungsentwicklung ... und die in 20 Jahren zu erwartenden Soldaten ...

        Bei Archion gibt es bereits viel aus den Kirchen von Danzig-Stadt.
        --- Welches Datum?
        --- Welche Kirchen kommen in Frage (Wohnort?)

        Beste grüße,

        Rainer MueGlo
        "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

        www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

        Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
        http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

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        • sarpei
          Forum-Teilnehmer
          • 17.12.2013
          • 6085

          #5
          AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

          Hallo Rainer,

          es geht um den im Betreff beschriebenen Herrn:

          Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 (höchstwahrscheinlich in Danzig).

          Ein Hinweis könnte noch sein, dass ein 'später' Abkömmling, Christian Hancke, im Jahr 1810 als Tenor in St. Marien tätig war .....


          Viele Grüße

          Peter

          Kommentar

          • Ute Marianne
            Forum-Teilnehmer
            • 23.11.2010
            • 1098

            #6
            AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

            HAllo Peter,

            Du kannst ja bitte trotzdem an mich denken falls ein Name dir ins Auge fällt (Tornbaum).Dieser Name ist sehr selten.


            Gruß Ute

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            • Wolfgang
              Forumbetreiber
              • 10.02.2008
              • 11623

              #7
              AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

              Schönen guten Abend,
              hallo Peter,

              ich weiß, man soll die Leute nicht "scharf" machen, aber momentan streikt mein Scanner wg. Treiberproblemen und ich bin gesundheitlich so angeschlagen, dass ich mich beim besten Willen heute nicht mehr darum kümmern kann. Und ich kann's mir nicht verkneifen, schon ein bisschen Vorfreude zu wecken.

              Ich vermute, "Dein" Johann David Hancke wurde am 31.05.1720 getauft, studierte 1742 in Jena und heiratete in 2. Ehe in St.Marien Maria Gertrud Rottenburg. Zu ihm gibt es satte fünf Generationen Vorfahren (mit deren Nachkommen) bei Weichbrodt.

              Morgen schau ich danach, dass ich das in irgend einer Form digitalisiere.

              Schöne Grüße aus dem Werder
              Wolfgang
              Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
              Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
              Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

              Kommentar

              • sarpei
                Forum-Teilnehmer
                • 17.12.2013
                • 6085

                #8
                AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                Oh Gott, Wolfgang,

                ob ich diese Nacht überstehen werde? Was für ein Wahnsinn!!!!!

                Das wird wahrscheinlich das schönste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten .....


                Herzliche Grüße in's Werder!

                Peter

                Kommentar

                • Wolfgang
                  Forumbetreiber
                  • 10.02.2008
                  • 11623

                  #9
                  AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                  Schönen guten Abend, Peter,

                  ja, ich dachte mir auch schon, dass das ein schönes Weihnachtsgeschenk werden könnte... - vielleicht sollten wir noch bis zum 24. warten?

                  Noch ein kleiner Tipp: Weichbrodt gibt als eine Quelle an: "sh. Sonderschrift Nr.25 d. VOFF = H.J.v.Wilckens, Bedeutende Persönlichkeiten, Hbg. 1973, S.120)

                  Damit meint sie eine Sonderschrift des VFFOW die ich leider nicht habe. Was darin steht weiß ich nicht, zu bestellen ist sie aber unter http://www.vffow-buchverkauf.de/schr...el.php?id=so25

                  Schöne Grüße + eine gute Nacht aus dem Werder
                  Wolfgang
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                  Kommentar

                  • sarpei
                    Forum-Teilnehmer
                    • 17.12.2013
                    • 6085

                    #10
                    AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                    hallo Wolfgang,

                    na, da habe ich mir die Sonderveröffentlichung doch gleich mal bestellt ...


                    Viele Grüße

                    Peter

                    Kommentar

                    • Wolfgang
                      Forumbetreiber
                      • 10.02.2008
                      • 11623

                      #11
                      AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                      Schönen guten Abend,

                      zu den Hanckes habe ich sogar zwei Seiten bei Weichbrodt gefunden und Peter geschickt. Leider kann ich die beiden Seiten hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht zeigen, aber Peter hat mir mittlermeile mitgeteilt, dass die Daten in seiner Familienhistorie sehr hilfreich sind.

                      Schöne Grüße aus dem Werder
                      Wolfgang
                      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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                      • sarpei
                        Forum-Teilnehmer
                        • 17.12.2013
                        • 6085

                        #12
                        AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                        Hallo miteinander!

                        Dank Wolfgangs freundlicher Unterstützung ist eine große Lücke in meinem Stammbaum geschlossen worden! Ich erlaube mir mal hier die Linie der Amtsschreiber ab ca. 1580 zu posten. Die beiden ältesten Vorfahren kannte ich bisher nur namentlich als Fußnoten in Schriften aus dem 19. Jahrhundert. Der jüngste Vorfahr ist dann der im Betreff dieses Beitrags genannte Herr.

                        1. Michael Hancke ('der Ältere'), * 1559 (errechnet), + 11.03.1641
                        ....1. Ehe 1585 mit Marg[arete]
                        ....2. Ehe 28.1.1599 mit Anna Groß
                        ....9 Kinder
                        ....Michael war 28 Jahre Amtsschreiber des Danziger Bürgermeisters v. d. Linde ('im bürgermeisterlichen und Werderschen Amt')
                        ....Im Jahr 1619 legte er eine Sammlung Werderscher Gesetze und Rechtsgewohnheiten an: http://mla.bethelks.edu/archives/elecrec593/Ms_657.pdf
                        ....Es handelt sich um ein Dokument in der Manuskript-Sammlung der Biblioteka Gdanska PAN.

                        2. Sohn von 1.: Michael Hancke ('der Jüngere'), * 1605 (errechnet), + 12.08.1644
                        ....2. Ehe 1640 mit ?????
                        ....Amtsschreiber im bürgermeisterlich-Höhischen Amt
                        ....1629 Gedichtsammlung ‚Danziger Gustav-Adolfs-Lieder’ angelegt, 1640 Zusätze dazu

                        3. Neffe von 2.: Bartholomäus III., * 1638
                        ....Ehe 29.11.1667 mit Adelg[ar]d Wahl

                        4. Sohn von 3.: David, * 1678 (errechnet), + 27.2.1749
                        ....2. Ehe 18.8.1716 mit Anna Maria Bliewenhagen
                        ....Amtsschreiber 'beym Werderischen Ampte, bey Sr. Hoch-Edlen Gestr. Herrlichk. Herrn Bürgermeister Diesseldorff' bis Februar 1748
                        ....Amtsschreiber 'beym Nehring- und Scharpauischen Ampte, bey Sr. Hoch-Edlen Gestr. Herrl. Herrn Bürgermeister von Schwarzwald' ab März 1748

                        5. Sohn von 4.: Johann David, * 26.5.1720, ~ 31.5.1720, + nach 1783
                        ....studierte 1742 in Jena
                        ....2. Ehe 8.6.1758 mit der Witwe Maria Gertrud Rottenburg
                        ....Maechtiger (= Rechtsbeistand) ab ca. 1747
                        ....Amtsschreiber 'beym Helischen Ampte, bey Sr. Hoch-Edlen Gestr. Herrl. Herrn Bürgermeister Reyger' ab März 1752
                        ....diese Amtsschreiberfunktion hatte er für mindestens 31 Jahre bei wechselnden Bürgermeistern inne

                        Ab 1790 sind keine Hanckes mehr 'in Amt und Würden' .....
                        Die Angaben zum Amt des Amtsschreibers entstammen den Kührbüchern 'Das itzo-lebende Dantzig'.

                        Ein wahrer Schatz, der mir hier eröffnet wurde - danke.


                        Peter

                        Kommentar

                        • MueGlo
                          Forum-Teilnehmer
                          • 11.03.2010
                          • 1120

                          #13
                          AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                          Moin, Peter,

                          Spannend. Eine 200-Jahre währende Schreiberdynastie. Und eine Bestätigung, dass man zu jener Zeit in seinem Stand, seiner Klasse, seiner Schicht festgezurrt war: Es gibt keinen gesellschaftlichen "Aufstieg", man tut alles, um gesellschaftlich nicht abzustürzen. Auch der studierte Johann David Hancke bricht aus diesem gesellschaftlichen "Käfig" nicht aus und tut das, was seine Altvorderen taten. Insgesamt eine extrem defensive Position. Ausnahmen bestätigen die Regel, sprich ein Groddeck aus der Niederung steigt auf zum Patrizier. Mir ist noch nicht klar, wie das funktioniert: In "normalen" Zeiten lässt eine führende Klasse kaum einen Aufstiegsaspiranten an die Futterkrippe; eher schon in politischen, wirtschaftlichen und kriegerischen Krisensituationen, wo ein Neuankömmling sich mit besonderen Fähigkeiten qualifiziert, nach dem Motto: Er ist nicht von unserem Stand, er ist nicht einer von uns, aber er nützt uns momentan ... und sukzessive eine gesellschaftliche Integration erfolgt.

                          Mich interessiert das Thema seit ich vor einigen Jahren darauf stiess, dass im 17. / 18. Jahrhundert sich in Groß und Klein Zünder permanent die Namen der Hofbesitzer veränderten; der gleiche Name taucht maximal zweimal hintereinander auf. Gerhardt Sinus meinte dazu hier im Forum, dass Seuchen, Kriege, Katastrophen immer wieder dazu führte, dass Familien untergingen und neue dazukamen. Nachvollziehbar, die Orte liegen in der Einmarschschneise aller Truppen, wenn es gegen oder für Danzig ging und die Bevölkerung der Niederung extrem in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber die Konsequenz wären extrem instabile dörfliche Gemeinschaften. Stimmt das? Seitdem forsche ich in den KB ... und ohne das im Detail hier auszuführen, nein, es stimmt nicht, die Nachbarn, Mitnachbarn, Hofbesitzer bilden eine extrem stabile Gesellschaft mit kastenartigem Charakter.

                          Bis zum Januar 1848. Nein, nicht wegen der 1848-Revolution. Der Anfang des Endes der gesellschaftlichen Ordnung in Groß und Klein Zünder beginnt im Januar 1848 als meine 2-fachen Urgroßeltern Johann Gottlieb Eduard Schumacher und Maria Helena Kiep meinen Urgroßvater Johann Eduard Schumacher zeugten ... aber das ist eine andere Geschichte.

                          Und dann: Die Frage ist, wieviel steckt in dieser gesellschaftlichen Einordnung in uns heute? Ich habe zunehmend den Eindruck, mehr als uns lieb ist. Ich erlebe tagtäglich in Ländern der sog Dritten Welt, dass ein politisch / gesellschaftliches Problem nicht die Machtausübung der "Oberschicht" ist sondern die selbstverordnete Ein- und Unterordnung der Bevölkerung ... bezogen auf die eigene Gesellschaft Deutschland: Wir tragen mehr Päckchen aus dem 17. und früheren Jahrhunderter mit uns herum, als uns bewußt ist, als wir zum Teil wünschen. Eine unangenehme These: Etliche der heutigen Hartz-4-Empfänger sind Nachkommen der Knechte, Mägde, Dienstboten jener Zeit. Ich wünschte, dem wäre nicht so, sprich, die Gesellschaft wäre offener ..

                          Sorry, eigentlich hatte ich Peter nur zu seinem Weihnachtsgeschenk gratulieren wollen.

                          Gute Nacht aus Kigali

                          Rainer MueGlo
                          "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

                          www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

                          Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
                          http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

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                          • Peter von Groddeck
                            Forum-Teilnehmer
                            • 11.02.2008
                            • 1517

                            #14
                            AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                            Hallo Rainer,
                            Du schreibst über meinen Stammvater (X. Generation vor mir): "...ein Groddeck aus der Niederung steigt auf zum Patrizier. Mir ist noch nicht klar, wie das funktioniert."
                            Dazu folgende Erklärung. Er hat als kleiner Kaufmann angefangen, war damit erfolgreich, hat aber dann durch die Heirat mit der Kaufmannswitwe Barbara Rebeschke, geb. Figk den Durchbruch geschafft.
                            Das erinnert mich an den alten Spruch: Wenn Du nichts erheiratest oder erbst, bleibst Du ein armes Luder bist du sterbst.
                            Gruß Peter
                            Tue recht und scheue niemand.

                            Kommentar

                            • Wolfgang
                              Forumbetreiber
                              • 10.02.2008
                              • 11623

                              #15
                              AW: Johann David Hancke, * 26. Mai 1720 Danzig (?)

                              Schönen guten Morgen,

                              danke, Rainer, für Deine ausführlichen Überlegungen. Mit solchen und ähnlichen Themen befasse ich mich auch, und es ist phaszinierend, was offensichtlich über die Generationen hinweg "vererbt" wird. Das lässt sich meiner Meinung nach nur bedingt durch starre gesellschaftliche Verhältnisse erklären in denen der Status des Einzelnen festgezurrt ist. Gut, sicherlich mag das häufig entscheidend sein, aber trotzdem wird so Manches auch in den "Genen" liegen und unser soziales Verhalten, Erfolg, Misserfolg, Krankheiten, Vorlieben, Verhaltensmuster usw. mitprägen. Für mich ganz besonders interessant ist es, Brücken zu schlagen zu meinen Vorfahren indem ich versuche, Ählichkeiten zwischen mir und ihnen aufzuspüren.

                              Lieber Peter, dass gerade Dir nun mit einer mehrere Generationen zurückgehenden Ahnenaufstellung geholfen werden konnte, freut mich ganz besonders! Denn wenn ich sehe, mit welchem Engagament und dem damit verbundenen Zeitaufwand Du anderen Suchenden behilflich bist, dann musste einfach mal auch für Dich ein solches "Weihnachtsgeschenk" sein!

                              Schöne Grüße aus dem Werder
                              Wolfgang
                              Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                              Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                              Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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