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  • Zielinski
    Forum-Teilnehmer
    • 16.11.2015
    • 26

    #1

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    Hallo Forum
    Brauche weitere Hilfe, da ich genannte Straßen sowie Namen in den Adressbüchern der Jahre 1834 – 1840 in Danzig und deren Vororte nicht finden kann.
    Nepomuk Zielinski: Heirat 1934 Eintrag (Karmeliter Kirche St. Josef) Steinschleuse, hier weiß ich nicht ob Steinschleuse eine Straße, Bezirk oder sonst was ist.
    Trauzeugen waren die Brettschneidemeister Johann Gottlieb Mozak und der Brettschneidemeister Carl Wilhelm Kunze auch diese Herren sind in den Adressbüchern nicht zu finden.
    Laut Überlieferung sollen die Herren eine Holzfabrik in Pfefferdorf besessen haben, diese soll mein Urahne von den Herren geerbt und betrieben haben.
    Seine Kinder wurden in der Zeit zwischen 1836 – 1840 Einträge (Karmeliter Kirche St. Josef) geboren hier werden die Straßen Feldweg 619 und 616 genannt.
    Auch diese Straße kann ich nicht finden.
    Wer kann helfen?
    Danke im Voraus für die Unterstützung.
    Franz - Josef
  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6091

    #2
    AW: Die Suche geht weiter.

    Hallo Franz-Josef,

    bitte sei so gut und versuche deine Anfragen so zu formulieren, dass ein unbedarfter Leser wie ich auch weiß, woran er ist.

    Offenbar hast du irgendwelche Adressbücher der Jahre 1834 bis 1840. Die Forum-gemeidne wäre dir sehr verbunden, wenn du mitteilen würdest, ob diese auch online zu finden sind oder als Papierexemplare in deinem Besitz sind oder aber gar nicht 1834 - 1840 sondern 1934 - 1940 gemeint war.

    Daran schließt sich die Frage an, ob Nepomuk (wo ist der erste Vorname geblieben?) denn nun 1934 oder 1834 geheiratet hat.

    Auch würde mich persönlich interessieren, zu welchem Zweck denn das Wissen über die Straßen o.ä. dienen soll.

    In welchen Adressbüchern hast du denn die Trauzeugen gesucht? ist dir eventuell schon aufgefallen, dass Zoppot im hintersten Teil der Adressbücher der 1930er Jahre ein eigenes Verzeichnis hat?

    Was verstehst du bitte unter einer 'Holzfabrik'? Kann ein Sägewerk oder eine Tischlerei gemeint sein?

    Und sind die Kinder wirklich im 19. Jahrhundert geboren?


    Also, für mich gilt: bevor ich mich in eine stundenlange Sucherei stürze, bitte ich um Berichtigung der hier aufgetretenen Widersprüche in der Anfrage.
    Ich helfe wirklich gerne, lasse mich aber genau so ungerne ins Nirvana schicken ...


    Viele Grüße

    Peter

    Kommentar

    • sarpei
      Forum-Teilnehmer
      • 17.12.2013
      • 6091

      #3
      AW: Die Suche geht weiter.

      .....

      Angaben aus dem Verzeichnis der Grundstücke in der Stadt (1853):

      Steinschleuse hat vier 'Servis-Nummern' und gehört zur Vorstadt
      1: Militair-Fiskus
      2: Stadtgemeinde
      3 und 4: Wölke, Fuhrmann

      Feldweg hat neuen 'Servis-Nummern' und gehört zur Niederstadt
      607/8 und 609: Petermann, Kaufmann
      610-612: Rehefeld, Kaufmann, Erben
      613-619: Fuchs, Kaufmann

      .....

      Viele Grüße

      Peter

      Kommentar

      • Zielinski
        Forum-Teilnehmer
        • 16.11.2015
        • 26

        #4
        AW: Die Suche geht weiter.

        Hallo Peter, vielen Dank für deine Nachricht, 1934 ist ein Schreibfehler muß 1834 heißen.
        Die Adressbücher sind unter
        http://momente-im-werder.net/01_Offe...nzig-Landkreis zu finden habe diese Adresse hier im Forum gefunden und dort gesucht. Da ich den Beruf Brettschneidemeister nicht einem heutigen Beruf zuordnen kann, kann Herr Mozak auch eine Holzfabrik oder aber ein Sägewerk in Pfefferdorf besessen haben.
        Gruß Franz - Josef

        Kommentar

        • sarpei
          Forum-Teilnehmer
          • 17.12.2013
          • 6091

          #5
          AW: Die Suche geht weiter.

          .....

          'Feldweg' entspricht 'Abegg-Gasse'
          -----------------------------------------------
          Der nicht speziell benannte 'Feldweg' taucht seit 1796 auf. Im Jahr 1878 erhielt er den Namen 'Abegg-Gasse' nach den an ihm liegenden Grundstücken der Abegg-Stiftung.

          'Steinschleuse' entspricht im Wesentlichen der heutigen 'An der Steinschleuse'
          ---------------------------------------------------------------------------------------------------------
          Bei Anlage der Bastionsbestigung wurde in den Jahren 1629-1632 die Steinschleuse erbaut.
          Die heute zur Straße 'An der Steinschleuse' gehörenden Grundstücke tragen im Erbbuch seit dem 18. Jahrhundert die allgemeine Bezeichnung 'Vor dem neuen Tor'.
          Diese Bezeichnung gilt im Übrigen auch für die Mottlaugasse, die Holzschneidegasse und den Wallplatz.
          1796 taucht die Bezeichnung 'Am leegen Tor' auf.

          .....

          Viele Grüße

          Peter

          Kommentar

          • sarpei
            Forum-Teilnehmer
            • 17.12.2013
            • 6091

            #6
            AW: Die Suche geht weiter.

            Hallo Franz-Josef,

            wenn du denn auf meine Fragen nicht in Gänze eingehst, dann mögen andere den Widerspruch klären, dass im Internet nur ein Pfefferdorf im heutigen Slowenien zu finden ist ...

            Es macht keinen Spaß hier für Personen eine Recherche durchzuführen, die auf Nachfragen nur in Teilen antworten ...


            Viele Grüße

            Peter

            Kommentar

            • sarpei
              Forum-Teilnehmer
              • 17.12.2013
              • 6091

              #7
              AW: Die Suche geht weiter.

              .....

              Brettschneider waren Gelegenheitsarbeiter, die von Ort zu Ort zogen und das Schneiden von Bau- und Nutzholz besorgten.

              Hier ein bildlicher Eindruck von deren Arbeit:

              [ATTACH=CONFIG]20287[/ATTACH]

              .....
              Angeh

              Kommentar

              • Zielinski
                Forum-Teilnehmer
                • 16.11.2015
                • 26

                #8
                AW: Die Suche geht weiter.

                Hallo Peter, vielen Dank für deine Erklärung des Brettschneidmeisters. Nachfolgend die Antwort der noch offenen Fragen
                Da du auf meine Eröffnung des Trades geantwortet hattest bin ich davon ausgegangen bzw. habe ich gedeutet das der zweite Vorname bekannt ist. Er ist auf meinem ersten Trade ja schon genannt wurden. Da Schreibfehler vorkommen können und die Kinder zwischen 1834 und 1840 geborenen worden sind kann man auch hier davon ausgegangen werden das der Vater nicht nach der Zeit geboren sein kann. Auch gibt es eine Karmeliter Kirche ab dem 1900 Jahrhundert meines Wissens nach nicht mehr. Zu der Frage der Straßennamen, „ wozu brauche ich sie“ die ich nicht beantwortet habe teile ich dir mit das ich vielleicht herausfinden kann ob es den Ortsteil Pfefferdorf, eine Schreinerei oder Holzverarbeitung usw. überhaupt gibt. Der Name des Ortsteiles Pfefferdorf wurde innerhalb der Familie verwendet.
                Damit du meine Ernsthaftigkeit erkennst teile ich dir noch folgendes mit ich selbst befasse mich mit meiner Familie erst ab diesen Monat, und bin froh das ich weiß wo Danzig ist. Da August Simon Zielinski geboren 28.03.1840 in Danzig in direkter Linie mein URUR – Großvater ist fehlen mir noch die Geburtsdaten, die Geburtsorte sowie die Sterbenachweiße meiner URURUR- Großeltern Eltern Johann Nepomuk Zielinski und Wilhelmine Schmidt die am 02.02.1834 in Danzig geheiratet haben die jetzt noch fehlen. Wie im Trade mitgeteilt hatte mein URURUR Großvater neben August Simon als Sohn noch 2 Töchter meine URURUR Großtanten von ihnen liegen mir nur die Taufbescheinigungen vor. Ps. die hinterlegten Daten im Forum „gedbas“ sind von meiner Verwandtschaft hineingestellt worden.
                Wenn es mir gelingen sollte die Daten meiner URURUR Großeltern heraus zu finden, kann ich in der Ahnen – Galerie weiter vorgehen. Hier gibt es insbesondere zu klären und zu erhärten ob eventuell die Gerüchte die sich nach wie vor halten, wie bei anderen Familien aus dieser Zeit auch, wir wären die Familie von Zielinski vom Wappen Roza. Weiterhin könnte ich dann auch herausfinden ob ein Mitglied der Familie um 1640 in Danzig eine Fischerei oder etwas ähnliches betrieben hat.
                PS: August Simon muss irgendwann nach Düsseldorf umgezogen sein da er 1871 in Düsseldorf geheiratet hat.
                PS. Dank Malgorzata, bei ihr bedanke ich mich nochmals herzlich, habe ich den Sterbeeintrag von Wilhelmine Schmidt in Danzig angefordert.
                Sollten noch Fragen bei dir offen sein scheue nicht sie mir mitzuteilen, den auch ich helfe gerne anderen Menschen weiter.

                Mit freundlichen Grüßen
                Franz - Josef

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                • sarpei
                  Forum-Teilnehmer
                  • 17.12.2013
                  • 6091

                  #9
                  AW: Die Suche geht weiter.

                  Hallo Franz-Josef,

                  danke für den geschilderten Hintergrund!

                  Wahrscheinlich meinst du mit Trades den Begriff Thread ....

                  Sehe es mir nach, dass ich eine Recherche hier im Forum nicht erst mit dem Zusammensuchen von Informationen aus unterschiedlichen Beitragsfäden beginnen möchte. Wahrscheinlich ist dir bei deiner Suche auch nicht damit geholfen, wenn dir die Helferlein ähnlich 'schlurig' antworten, wie du deine Fragen stellst ...

                  Sag mal, wenn es sich bei dem Begriff 'Pfefferdorf' um eine mündliche Überlieferung handelt, kann es sich dann nicht auch um die Straße 'Pfefferstadt' in Danzig gehandelt haben?


                  Viele Grüße

                  Peter

                  Kommentar

                  • sarpei
                    Forum-Teilnehmer
                    • 17.12.2013
                    • 6091

                    #10
                    AW: Die Suche geht weiter.

                    Hallo Franz-Josef,

                    möglicherweise ist die 'Pfefferstadt' eine heiße Spur. Im Adressbuch von Danzig aus dem Jahr 1844 findet sich folgender Eintrag:

                    Zielinski, K. Fr., Speisew., Pfefferst. 197


                    Viele Grüße

                    Peter

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                    • Zielinski
                      Forum-Teilnehmer
                      • 16.11.2015
                      • 26

                      #11
                      AW: Die Suche geht weiter.

                      Hallo Peter die Möglichkeit das mit Pfefferstadt die oben genannte Pfefferst. gemeint ist, besteht. Da ich, wie du auch, einige Adressbücher durch geschaut habe ist mir der Eintrag bekannt. Da mir aber aus Überlieferung bekannt ist das Johann Nepomuk Zielinski Nachfolger von Herrn Brettschneidemeister Mozak geworden sein soll, gehe ich davon aus das eine direkte Zuordnung zu meinem Familienzweiges nicht besteht.
                      Mfg. Franz - Josef

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                      • Malgorzata K

                        #12
                        AW: Die Suche geht weiter.

                        Hallo Franz-Josef,
                        kennst Du die Taufpaten der drei Kindern von Johann Nepomuk und Wilhelmine?
                        Gruesse,
                        Małgorzata

                        Kommentar

                        • Zielinski
                          Forum-Teilnehmer
                          • 16.11.2015
                          • 26

                          #13
                          AW: Die Suche geht weiter.

                          Guten Morgen Malgorzata,

                          Hier die Namen der Taufpaten:

                          Bei Amalia Maria Bertha Zielinski: Gottlieb und Renate Mozak
                          Bei Rosalie Francisca Zielinski: Johann Schönrath und Wilhelmine Schulz
                          Bei August Simon Zielinski: Johann Friedrich Stein und Emilie Norwirtzki

                          Vielen Dank für dein Interesse noch einen schönen Sonntag wünscht Franz - Josef

                          Kommentar

                          • Malgorzata K

                            #14
                            AW: Die Suche geht weiter.

                            Hallo Franz-Josef,
                            leider die Paten waren nicht aus der Familie Zieliński, dann hilft das nicht.
                            Ein Jan Nepomucen Zieliński ist im Plewniak bei Leszno (Woiwodschaft Mazowieckie), am 15.05. 1808 als Sohn von Szymon (deutsch Simon) und Marianna Kostecka geboren. Staatsarchiv Grodzisk Mazowiecki, Kirchspiel Leszno, Nr.4/1908.
                            Vielleicht ist das Dein Vorfahre.
                            Vielleicht ist der Name des Vaters in der Sterbeeintragung von Johann Nepomuk bemerkt.
                            Gruesse,
                            Małgorzata

                            Kommentar

                            • radewe
                              Forum-Teilnehmer
                              • 08.03.2008
                              • 935

                              #15
                              AW: Die Suche geht weiter.

                              Guten Tag Franz-Josef,

                              weiß nicht ob dieses Büchlein Deine Familienforschung vorantreibt.

                              In der Biographie “Deutsche und Polen in der Revolution 1848-1849“ wird Johann Nepomuk Zielinski als Mitglied des Provinzialrates der Liga Polska, in Klein Radowisk (Rehfelde) genannt.

                              Grüße von Hans-Werner
                              Ich suche Geburtsdaten Michael BERGMANN um *1808, WO??
                              Im November 1835 heiratet er `katholisch´ Anna Elisabeth SCHULZ aus Zoppot.
                              Er, seine Ehefrau & die Nachkommen lebten in Carlikau, Fischerkolonie (Fischerplatz).

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