AW: Suche nach Familie ARNDT
Hallo Rene,
wunderbar! Etwas Sonne umkränzt mein Haupt - sowohl real als auch im übertragenen Sinne!
Leider schreibst du wiederum weder etwas über die von dir unternommenen Schritte noch die Hinweise von Herrn Pfeiffer.
Nimm es mir also nicht übel, wenn ich mit den nachstehenden Sätzen Eulen nach Athen tragen sollte!
Die Orte im heutigen Russland sind sicher eine harte Nuss. Ein Hoffnungsschimmer, den ich mal in anderer Art nutzen konnte, liegt eigentlich bei jedem beliebigen Standesamt. Dort bestehen ständig aktualisierte Verzeichnisse, aus denen z.B. hervorgeht, welche standesamtlichen Unterlagen noch nach Deutschland evakuiert wurden oder aber (in meinem Fall) frisch in Polen aufgetaucht sind. Bei einem freundlichen Gespräch mit einer Standesbeamtin hier vor Ort wurde mir mitgeteilt, dass zu einem von mir gesuchten Datum und Ereignis die entsprechenden Standesamtunterlagen in Polen beim Standesamt in Ostroda vorliegen. Sogar die entsprechende Anschrift habe ich gleich erhalten (und mittlerweile auch mein Dokument).
Ich kann natürlich nicht sagen, ob sich dieses Vorgehen auf Russland übertragen lässt, aber einen Versuch wäre es sicher wert.
Archive im Ausland würde ich grundsätzlich in der dort üblichen Landessprache anschreiben. Bezüglich einer Übersetzung deutsch-polnisch habe ich sehr positive Erfahrungen mit entsprechender Unterstützung im hiesigen Forum gemacht. Im Forum 'ahnenforschung.net' kursieren hierzu entsprechende Formularbriefe. Allerdings habe ich mit persönlich gehaltenen Anfragen und individueller Übersetzung die besseren Erfahrungen gemacht. Auf jeden Fall sollte bei der Anfrage klar ersichtlich sein, dass du ein direkter Nachfahre bist und die Anfrage aus persönlichen Gründen stellst. Es hat für mich den Anschein, dass eine Menge 'kommerzieller Ahnenforscher' die Standesämter in Polen mit Anfragen überziehen.
Und dann schreibst du ja noch etwas von Stadtroda und dem Sterbedatum 06.08.1942. Ist es die Kleinstadt im thüringischen Saale-Holzland-Kreis? Eine Sterbeurkunde bzw. Ablichtung aus dem Sterberegister könntest du m.E. vom Standesamt in Stadtroda erhalten - wenn es sich nicht um irgendwelche von dir nicht erwähnten Kriegswirren handeln sollte. Kriegszeiten sind immer problematisch. Allerdings würde ich meine Anfrage dort nicht auf das Standesamtsregister beschränken, sondern gezielt nachfragen, ob für deinen Ur-Großvater eine Sammelakte angelegt wurde. Sammelakten enthalten i.d.R. Unterlagen und Vermerke, die zu einem standesamtlichen Eintrag führen. Im positiven Falle würde ich um eine Kopie der Sammelakte oder eventuelle Einsicht bitten.
Und falls dein Ur-Großvater noch bei der Wehrmacht diente/dienen musste, kannst du eine Anfrage bei der Wehrmacht-Auskunftstelle stellen. Aber gemach: eine Auskunft kann dort auch mal zwölf Monate oder länger dauern! Entsprechende Anfragetipps finden sich unter:
Die Muster-Anschreiben bitte unbedingt berücksichtigen!
Vielleciht meldest du einfach mal, welche von obigen Schritten du schon gegangen bist.
Und vor allen Dingen: Nicht aufgeben!
Viele Grüße
Peter
Hallo Rene,
wunderbar! Etwas Sonne umkränzt mein Haupt - sowohl real als auch im übertragenen Sinne!
Leider schreibst du wiederum weder etwas über die von dir unternommenen Schritte noch die Hinweise von Herrn Pfeiffer.
Nimm es mir also nicht übel, wenn ich mit den nachstehenden Sätzen Eulen nach Athen tragen sollte!
Die Orte im heutigen Russland sind sicher eine harte Nuss. Ein Hoffnungsschimmer, den ich mal in anderer Art nutzen konnte, liegt eigentlich bei jedem beliebigen Standesamt. Dort bestehen ständig aktualisierte Verzeichnisse, aus denen z.B. hervorgeht, welche standesamtlichen Unterlagen noch nach Deutschland evakuiert wurden oder aber (in meinem Fall) frisch in Polen aufgetaucht sind. Bei einem freundlichen Gespräch mit einer Standesbeamtin hier vor Ort wurde mir mitgeteilt, dass zu einem von mir gesuchten Datum und Ereignis die entsprechenden Standesamtunterlagen in Polen beim Standesamt in Ostroda vorliegen. Sogar die entsprechende Anschrift habe ich gleich erhalten (und mittlerweile auch mein Dokument).
Ich kann natürlich nicht sagen, ob sich dieses Vorgehen auf Russland übertragen lässt, aber einen Versuch wäre es sicher wert.
Archive im Ausland würde ich grundsätzlich in der dort üblichen Landessprache anschreiben. Bezüglich einer Übersetzung deutsch-polnisch habe ich sehr positive Erfahrungen mit entsprechender Unterstützung im hiesigen Forum gemacht. Im Forum 'ahnenforschung.net' kursieren hierzu entsprechende Formularbriefe. Allerdings habe ich mit persönlich gehaltenen Anfragen und individueller Übersetzung die besseren Erfahrungen gemacht. Auf jeden Fall sollte bei der Anfrage klar ersichtlich sein, dass du ein direkter Nachfahre bist und die Anfrage aus persönlichen Gründen stellst. Es hat für mich den Anschein, dass eine Menge 'kommerzieller Ahnenforscher' die Standesämter in Polen mit Anfragen überziehen.
Und dann schreibst du ja noch etwas von Stadtroda und dem Sterbedatum 06.08.1942. Ist es die Kleinstadt im thüringischen Saale-Holzland-Kreis? Eine Sterbeurkunde bzw. Ablichtung aus dem Sterberegister könntest du m.E. vom Standesamt in Stadtroda erhalten - wenn es sich nicht um irgendwelche von dir nicht erwähnten Kriegswirren handeln sollte. Kriegszeiten sind immer problematisch. Allerdings würde ich meine Anfrage dort nicht auf das Standesamtsregister beschränken, sondern gezielt nachfragen, ob für deinen Ur-Großvater eine Sammelakte angelegt wurde. Sammelakten enthalten i.d.R. Unterlagen und Vermerke, die zu einem standesamtlichen Eintrag führen. Im positiven Falle würde ich um eine Kopie der Sammelakte oder eventuelle Einsicht bitten.
Und falls dein Ur-Großvater noch bei der Wehrmacht diente/dienen musste, kannst du eine Anfrage bei der Wehrmacht-Auskunftstelle stellen. Aber gemach: eine Auskunft kann dort auch mal zwölf Monate oder länger dauern! Entsprechende Anfragetipps finden sich unter:
Die Muster-Anschreiben bitte unbedingt berücksichtigen!
Vielleciht meldest du einfach mal, welche von obigen Schritten du schon gegangen bist.
Und vor allen Dingen: Nicht aufgeben!
Viele Grüße
Peter
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