AW: Danzig, Sandweg
Hallo Gundi,
dann versuche ich mal mein Glück mit deinen Fragen.
ad 1.: Die Adresse solltest du auf Grund des nachstehenden Stadtpla-Auszugs von 1933 zuordnen können. Natürlich kann ich keine Gewähr dafür übernehmen, dass die Zuornung im Jahr 1942 noch genau so war ...
[ATTACH=CONFIG]20582[/ATTACH]
Die im Stadtplan vernmerkten Nummern habe ich noch mal extra hervorgehoben. Die von den Nummernkästchen ausgehenden Pfeile enden genau dort, wo die Nummern im Stadtplan stehen.
ad 2.: Hierzu verweise ich auf die drei folgenden Seiten (Auszüge aus dem Danziger Adressbuch von 1942).
[ATTACH=CONFIG]20583[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]20584[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]20585[/ATTACH]
ad 3.: Ich habe einen völlig anderen 'Verdacht'. Kann es sein, dass die Küsters evangelisch freikirchlichen Glaubens waren? Die Kirche Peter und Paul war nämlich die entsprechende Gemeindekirche .....
ad 4.: Ich vermute jetzt einmal, dass du ein 'Kontor' meinst. Das ist nun nichts anderes als ein Bureau. Für ein Fuhr- und Speditionsunternehmen war es nicht nur 'nicht ungewöhnlich' sondern sicher 'überlebenswichtig' dort präsent zu sein, wo Waren gelagert werden - also auf der Speicherinsel.
Ich hoffe, das hat jetzt ein wenig geholfen.
Viele Grüße
Peter
Hallo Gundi,
dann versuche ich mal mein Glück mit deinen Fragen.
ad 1.: Die Adresse solltest du auf Grund des nachstehenden Stadtpla-Auszugs von 1933 zuordnen können. Natürlich kann ich keine Gewähr dafür übernehmen, dass die Zuornung im Jahr 1942 noch genau so war ...
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Die im Stadtplan vernmerkten Nummern habe ich noch mal extra hervorgehoben. Die von den Nummernkästchen ausgehenden Pfeile enden genau dort, wo die Nummern im Stadtplan stehen.
ad 2.: Hierzu verweise ich auf die drei folgenden Seiten (Auszüge aus dem Danziger Adressbuch von 1942).
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ad 3.: Ich habe einen völlig anderen 'Verdacht'. Kann es sein, dass die Küsters evangelisch freikirchlichen Glaubens waren? Die Kirche Peter und Paul war nämlich die entsprechende Gemeindekirche .....
ad 4.: Ich vermute jetzt einmal, dass du ein 'Kontor' meinst. Das ist nun nichts anderes als ein Bureau. Für ein Fuhr- und Speditionsunternehmen war es nicht nur 'nicht ungewöhnlich' sondern sicher 'überlebenswichtig' dort präsent zu sein, wo Waren gelagert werden - also auf der Speicherinsel.
Ich hoffe, das hat jetzt ein wenig geholfen.
Viele Grüße
Peter
in dem Plan.
, deswegen komme ich ja immer durcheinander. Auch das die Toten den Nächstgeborenen ihre Namen weitergeben führt leicht dazu, dass in einer Sippe mehrere Kinder mit dem gleichen Vornamen zur selben Zeit herumlaufen.
Meine Oma gehörte zur Familie Mischke im Sandweg 58 (?), die circa 1945 (plus minus zwei, drei Jahre
) geflohen ist. Familie Mischke hatte einen Obst- und Gemüsehandel und viele Kinder.
Die Namen sind: Martha und Gustav Mischke mit Kurt, Herbert, Hildegard, Hertha, Erich und Nesthäkchen Erna (*1925). Später ist das uneheliche Enkelkind Marianne mit eingezogen. Nachbarn soll eine Familie mit den beiden Mädchen Agnes und Lieschen gewesen sein, auf die Erna ab und zu aufgepasst hat. Nach der Volksschule hat Erna zunächst bei dem Kolonialwarenladen des Herrn Sperling gearbeitet, anschließend hat sie bei der Familie Packeisen (Bruno Packeisen) angefangen (Kfz-Mechaniker u.a. für Kriegsfahrzeuge) und sich mit der Tochter Eva angefreundet. Es soll noch einen Sohn Reinhold gegeben haben. Sowohl Schule als auch Kolonialwarenladen und Mechaniker sollen in der Straße oder um die Ecke gewesen sein.
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