Danzig, Sandweg

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  • waldkind
    Forum-Teilnehmer
    • 06.10.2008
    • 2366

    #91
    AW: Danzig, Sandweg

    Guten Mittag,
    ich habe gerade einen Auszug aus dem Adressbuch 1937/1938 vorliegen. Dort steht vor Kurt Küster als Fuhr- und Speditionsgeschäft ein Bruno Küster als Kohlenhändler, hinter dem das E vermerkt ist.

    Da ich selber im Sandweg was zu suchen habe, kann mir jemand für 1927 die Bewohner im Sandweg 11 und für 1930 die in Sandweg 11 und Sandweg 12 raussuchen? Ich suche immer noch meine Uroma, die dort gewohnt haben muss. Und ich weiß halt nicht, ob und wie sie ihren Namen geändert durch ihre Witwenschaft. Habe leider selber keinen Zugriff auf die Adressbücher. Beste Grüße vom waldkind.
    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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    • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
      Forum-Teilnehmer
      • 01.01.2009
      • 1434

      #92
      AW: Danzig, Sandweg

      Hallo waldkind,

      Sandweg wird erst mit dem Ab 1935 geführt. Hier Sandweg 11 [ATTACH=CONFIG]20574[/ATTACH] weiterhin ist unter der 11 noch das Restaurant "Zum Kastanienbaum" aufgeführt, Inhaber: Tresp, Georg, Gastwirt, E (wie Eigentümer).

      Unter Sandweg 12 nur eine Person: Müller, Paul, Fuhrhalter, E

      Meine Urgroßeltern Kurtzner wohnten bis 1914 in Sandweg 3.

      Schönes Wochenende
      Rainer
      Angeh
      "In einem freien Staat kann jederman denken,
      was er will, und sagen, was er denkt"
      (Spinoza)

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      • sarpei
        Forum-Teilnehmer
        • 17.12.2013
        • 6090

        #93
        AW: Danzig, Sandweg

        Hallo miteinander,

        Bürgerwiesen war bis vor 1933 eine eigenständige Gemeinde. 1933 wurde es Teil des Stadtkreises Danzig und der Sandweg taucht somit erstmalig im Adressbuch für das Jahr 1934 auf.
        Aus dem Adressbuch der Danziger Landkreise für 1927/1928 (Glück gehabt!) ergibt sich folgendes Bild für den Sandweg 11:

        Emil Bauer, Arbeiter
        Rosalie Bauer, Witwe (Sandweg 12 !)
        Eduard Goerz, Zimmerer
        Joh. Goerz, Buchhalterin
        John Groth, Arbeiter
        Eugen Jahr, Fleischer
        Kurt Jahr, Arbeiter
        Antonie Jahr, Witwe
        Hedwig Kebesch, Arbeiterin
        Albert Komorowski, Schmied
        Reinhold Manzen, Zimmerer
        Herbert Meyer, Schmied
        Herm. Meyer, Schmied
        Walter Meyer, Schmied
        Hildegard Meyer, Schneiderin
        Bernh. Mieczinkowski, Tischler
        Erna Mieczinkowski, Buchhalterin
        Henriette Nitschkowski, Witwe
        Margarete Nitschkowski, Arbeiterin
        Paul Reimann, Arbeiter
        Adolf Schidlowski, Arbeiter
        Ephraim Schidlowski, Arbeiter
        Emil, Schöps, Tischler
        Wilhelm Schöps, Tischler
        Eduard Schramm, Schmiedemeister
        Felix Tybull, Tischler
        Karl Wichert, Maschinenbauer
        Kurt Wichert, Arbeiter
        Willi Wichert, Arbeiter
        Hedwig Wichert, Arbeiterin

        So, ich hoffe, dass sich jetzt kein Abschreibfehler eingeschlichen hat.

        Im Post über 'Bürgerwiesen' werde ich noch einen Stadtplan-Auszug einstellen. Vielleicht macht der die Orientierung ja etwas leichter.

        Wie eingangs bereits begründet, werde ich dir für das Jahr 1930 nicht helfen können.


        Viele Grüße

        Peter

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        • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
          Forum-Teilnehmer
          • 01.01.2009
          • 1434

          #94
          AW: Danzig, Sandweg

          Danzig - Bürgerwiesen - Sandweg - heute: [ATTACH=CONFIG]20576[/ATTACH]

          die Nr.11 bei googlemap - roter Tropfen (oder wie ist die Bezeichnung?)



          Gruß
          Rainer
          Angeh
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          was er will, und sagen, was er denkt"
          (Spinoza)

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          • Inge-Gisela
            Forum-Teilnehmer
            • 09.11.2012
            • 1842

            #95
            AW: Danzig, Sandweg

            Hallo Rainer,
            wie ist es mit "Feine Spur". Rot heißt eigentlich czerwony, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Wort in der Form so ändert. Obwohl, im Polnischen weiß man es nie :-)

            Gruß
            Inge-Gisela

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            • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
              Forum-Teilnehmer
              • 01.01.2009
              • 1434

              #96
              AW: Danzig, Sandweg

              Hallo Inge-Gisela,

              mit dem 'roten Tropfen' meinte ich den Tropfen, welcher das Haus mit der Nr. 11 bezeichnet - siehe blauer Link.

              Die Straße "Sandweg" heißt heute "Mialki Szlak" siehe Foto.

              Habe auch noch ein Foto von der Schule.

              Schöne Grüße
              Rainer
              "In einem freien Staat kann jederman denken,
              was er will, und sagen, was er denkt"
              (Spinoza)

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              • waldkind
                Forum-Teilnehmer
                • 06.10.2008
                • 2366

                #97
                AW: Danzig, Sandweg

                Lieber Rainer, lieber Peter,
                vielen Dank für eure Hilfe! Das ist der Moment, wo einer losbrüllen will "Jaaaaaaa!", so ähnlich wie "Toooooooooor!"

                Erst einmal bin ich verwundert, dass im Sandweg 11 so viele Bewohner gemeldet waren. Damit hatte ich nicht gerechnet, eher wie bei 1935 mit fünf sechs Namen. Also, die Margarete Nitschkowski ist die Schwester von meiner Oma. Sie hat 1927 geheiratet. Also tatsächlich Glück gehabt, dass sie in dem Adressbuch noch gemeldet ist. Der John Groth könnte der Mann einer anderen Schwester meiner Oma sein. Die Ida Berta hat nämlich 1930 einen John Groth geheiratet. Das aller Beste ist jedoch Henriette Nitschkowski. Das ist nämlich mein gesuchtes Urgroßmütterchen. Mein Urgroßväterchen wohnte erst Weidengasse, dann Langgarten, dann Bürgerwiesen (1912) und kam im Kriege um. Da verlieren sich meine Adressenkenntnisse bis 1936, da wohnte der Bruder von Margarete und Ida, nämlich Otto, im Sandweg 25. Es hieß meine Urgroßmutter hätte noch einmal geheiratet. In den Heiratseinträgen steht aber immer Henriette, geb. Jaworski. Wenn sie einen anderen Namen angenommen hätte, so stünde der doch dabei, oder nicht? Jedenfalls grenzt es die Suche ein. Henriette Nitschkowski wohnte 1930 laut Kirchenbucheintrag im Sandweg 11 und 1935 steht sie nicht mehr im Adressbuch drin. Entweder ist sie in der Zwischenzeit verstorben, neu verheiratet oder umgezogen. In den Danziger Adressbüchern tauchte keine Henriette Nitschkowski auf. Also wird sie in Danzig nicht umgezogen sein. Was wäre, wenn sie bei Verwandten gewohnt hätte, dann wäre sie doch extra aufgeführt worden, oder nicht?

                Lieber Peter, wenn du eine Karte einstellst, freue ich mich natürlich. Das spart mir Zeit. Also die Einträge von 1930 brauche ich dann nicht unbedingt, eher zwischen 1930-1935, wenn was da wäre. Aber so wie es jetzt ist, ist es auch schon super!

                Hallo Rainer, dann könnten sich unsere Urgroßeltern durchaus begegnet sein.
                Nochmals herzlichen Dank. wk.
                Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                • sarpei
                  Forum-Teilnehmer
                  • 17.12.2013
                  • 6090

                  #98
                  AW: Danzig, Sandweg

                  Hallo Waldkind,

                  zunächst einmal freut mich natürlich, dass der Auszug so ein Treffer war! Bezüglich der unterschiedlichen 'Belegung' der Adresse Sandweg 11 kann man natürlich sinnieren. Eine mögliche Erklärung könnte eine Umbenummerung der Straße nach der Eingemeindung sein. Aber da bin ich überfragt.

                  In den Standesamtregistern erfolgen die Einträge nicht immer einheitlich. Es gibt Einträge wie Ida Grabowski, geb. Sonntau, verwittwete Konrad. Das ist aber eine eher seltene Variante. Mir sind i.d.R. die ersten beiden Angaben vorgekommen.

                  Die Eigenart von Adressbüchern ist, dass dort Haushaltsvorstände aufgeführt werden. Dazu gehören im Allgemeinen die Familienväter, Witwen und selbständige Frauen. Wenn also jemand zur Untermiete wohnte, wird er nicht im Adressbuch aufgeführt sein.

                  Zum Thema Einträge wiederhole ich mich: 1929 bis 1933 kann ich nicht liefern, da die Danziger Adressbücher in den Jahren keine Einträge zur Bürgerwiese(n) hatten. Zum Jahr 1934 habe ich die entsprechende Seite aus dem Adressbuch beigefügt.

                  [ATTACH=CONFIG]20577[/ATTACH]


                  Und den Auszug aus dem Stadtplan findest du im Forum unter

                  https://www.danzig.de/showthread.ph...B%FCrgerwiesen


                  Viele Grüße

                  Peter
                  Angeh

                  Kommentar

                  • waldkind
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.10.2008
                    • 2366

                    #99
                    AW: Danzig, Sandweg

                    Hallo Peter,
                    einen schönen Sonntag wünsche ich Dir. Vielen Dank für deine Hilfe.
                    Die Seite von 1934 hilft auf alle Fälle weiter. Denn da steht nur Otto Nitschkowski, also der Sohn von Henriette (mein Urgroßmütterchen) drin. Wenn laut Heiratseinträge der Tochter Ida die Henriette im Sandweg 11 wohnte, so ist sie mir zwischen 1930 und 1934 verloren gegangen. Und das grenzt die Suche schon mal erheblich ein. Zwar steht bei Henriette nicht explizit, dass sie im Sandweg 11 wohnte, sondern da steht ebd., woraus ich schließe, dass sie mit ihrer Tochter zusammen im Sandweg 11 lebte.
                    Aber 1930 tritt für meine Oma Herta als Wohnsitz Sandweg 12 auf, das muss ich mir mal auseinanderknüseln.

                    Wichtig in dem Adressblatt scheint mir der Skriczynski John im Sandweg 11. Denn es tritt eine Frau Margarete Skripczynski 1930 als Trauzeugin meiner Oma auf. Da war diese Frau 40 Jahre alt (falls einer dieses Date brauchen kann). Im Adressbuch steht zwar Sknipczynski, halte ich aber für kleinen Schreibfehler. Ein Mann gleichen Namens wohnt auch noch im Sandweg 3, vielleicht Vater und Sohn.

                    Und dann gibt es da im Sandweg 8 ein Karl Blaschkowski, der könnte auch zu meiner Sippe gehören. Aber das ist eine andere Geschichte.

                    Zu der Namenserwähnung: Also, wenn im Kirchenbucheintrag der Heiraten für mein Urgroßmütterchen steht "Henriette, geb. Jaworski", dann gehe ich davon aus, dass sie immer noch Nitschkowski hieß, wie die Töchter, sonst stünde vermutlich da "Henriette Blablubli, geborene Jaworski". Siehst du das auch so?

                    Danke für deine Karte. Den Auszug habe ich bereits in meiner Datensammlung. Aber der ist für andere ja auch interessant. Habe schon überlegt, ob man da irgendwie die Hausnummern reinkriegt. Aber wenn die sich verändert haben im Laufe der Zeit, bin ich nicht sicher, ob sich ein klares Bild finden lässt.

                    Nun weiß ich aber wenigstens, warum mein Urgroßväterchen ab 1911 nicht mehr im Danziger Adressbuch erscheint. Da habe ich natürlich die Frage, ob es noch andere Adressbücher vom Landkreis Danzig gab außer das 1927/1928. Und wenn ja, wo ich die suchen/finden könnte.
                    Ich könnte jetzt hinter Margarete und Ida hinterher, ob sie Kinder hatten und ob mein Urgroßmütterchen Henriette da irgendwo als Taufpatin auftaucht.
                    Bis hierhin erst mal recht herzlichen Dank für deine Hilfe, Peter. LG wk.
                    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                    Kommentar

                    • Inge-Gisela
                      Forum-Teilnehmer
                      • 09.11.2012
                      • 1842

                      #100
                      AW: Danzig, Sandweg

                      Hallo Rainer,
                      das war dann ein Missverständnis meinerseits :-(. Ich hatte die ungefähre polnische Übersetzung für "Mialki Szlak" gemeint. Die stach mir mit dem Foto ja ins Auge. Ja, auch die deutsche Sprache zum richtigen Verständnis kann schwierig sein :-).

                      Und Waldkind: Ich gratuliere Dir. Du hast schon sooo lange gesucht. Wieder ein Stückchen weiter.

                      LG Inge-Gisela

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                      • sarpei
                        Forum-Teilnehmer
                        • 17.12.2013
                        • 6090

                        #101
                        AW: Danzig, Sandweg

                        Hallo Miriam,

                        ja, drösel du das erst einmal in Ruhe auseinander - ich verhaspel mich in den Beziehungen immer, wenn ich mir keine Kästchen auf Papier dazu malen kann.

                        Gehet es bei deiner Frage zum 'Kirchenbucheintrag der Heiraten' um die Heirat deiner Urgroßmutter Henriette? Ich frage nur sicherheitshalber nach ...
                        Wenn dort steht "Henriette, geb. Jaworski", dann unterstelle ich folgendes:
                        1. Sie nimmt den Namen des Ehemannes an - das war doch dann Nitschkowski - oder?
                        2. Sie war vor dieser Heirat nicht noch mal verheiratet, da sonst höchstwahrscheinlich 'verwitwete bzw. geschiedene Sowieso' dort gestanden hätte.
                        3. Wenn also ihr Name mit der Heirat Henriette Nitschkowski lautete, dann trugen die Töchter auch den Nachnamen Nitschkowski.
                        Habe ich das so für dich richtig und passen zusammengefasst?

                        Das mit den Hausnummern bei dem Plan verstehe ich nicht so richtig. Ich arbeite mit diesem Stadtplan ja u.a. deswegen so gern, weil er wie ein Falk-Plan Hausnummern enthält! Vielleicht kommt das aber in der Auflösung des Forumbildes nicht so richtig raus. Wie ich schon mehrfach gepostet hatte: dei Auflösung meiner Bilder im Forum ist immer schlechter als auf meiner Festplatte.


                        Viele Grüße

                        Peter

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                        • waldkind
                          Forum-Teilnehmer
                          • 06.10.2008
                          • 2366

                          #102
                          AW: Danzig, Sandweg

                          Hallo Peter,
                          das mit dem Plan kann natürlich an meinen Augen liegen. Da ist eigentlich schon länger ein Arztbesuch fällig. Also danke für deinen Einwand.
                          Also eigentlich suche ich die Heirat von Henriette Jaworski mit Gustav Nitschkowski, die so um 1905/1906 liegen müsste. Aber das weiß ich erst seit ich die Heiratseinträge ihrer Töchter Margarete und Ida im EZA gefunden habe. Meine Anverwandten wussten nicht einmal, dass es eine "Grete" gab. Also so um 1905 heiratete Gustav Nitschkowski die Henriette Jaworski und die hieß dann nach der Heirat Henriette Nitschkowski. Die beiden gebärten die Kinder Margarete (1907), Otto (1908), Ida (1911), Hertha (1912) (Daten zum Teil errechnet) und dann fiel Gustav Nitschkowski im Krieg, vermutlich 1917. Nun heißt es durch Anverwandte die Henriette Nitschkowski habe dann noch einmal geheiratet und es gäbe dann eine "Stiefschwester" Käthe. Und das weiß ich nun nicht wie es sich verhält mit der Käthe und imaginären neuen Mann. Also keine Ahnung, ob das stimmt. Bei den Kirchenbucheinträgen, in denen ihr Name auftaucht, handelt es sich um die Heiraten von Magarete und Ida. Auch bei meiner Oma Herta (Heirat 1930) steht als Mutter "Henriette, geb. Jaworski. Und daher gehe ich davon aus, dass sie bis 1930 nicht neu geheiratet hatte.
                          Im Grunde , ja, du hast es soweit richtig zusammengefasst. Male dir trotzdem ein paar Kästchen vielleicht stolperst du ja mal zufällig über was Interessantes.
                          Also ich werde jetzt die Heiratsurkunden von Margarete und Ida anfordern. Da stehen ja ihre Geburtsdaten drin und dann könnte ich gezielter nach der Heiratsurkunde von Gustav und Henriette fahnden, weil sich das Datum dadurch besser eingrenzen lässt.
                          Ich kann aber auch mal ein paar Kästchen malen und sie dir schicken. Bis bald und danke für deine Hilfe, wk.
                          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                          Kommentar

                          • sarpei
                            Forum-Teilnehmer
                            • 17.12.2013
                            • 6090

                            #103
                            AW: Danzig, Sandweg

                            Hallo Miriam,

                            dann lass uns das 'Suchraster' zum Namen Nitschkowski noch ein wenig weiter öffnen. Es gäbe da

                            Friedrich, + 18.10.1917
                            Gustav, + 14.12.1917
                            Gustav, + 21.09.1918
                            Gustav, * 20.05.1886, + 13.01.1916
                            Heinrich, * 14.10.1893, + 18.11.1916

                            Quelle: Gräbersuche online

                            Und dann wären da noch die Verlustenlisten des 1. Weltkriegs http://des.genealogy.net/eingabe-ver...n/search/index .

                            Hast du Informationen darüber, in was für einer Militäreinheit Gustav diente oder wo er gebroen wurde?


                            Viele Grüße

                            Peter

                            Kommentar

                            • waldkind
                              Forum-Teilnehmer
                              • 06.10.2008
                              • 2366

                              #104
                              AW: Danzig, Sandweg

                              Hallo Peter,
                              vielen Dank für deinen Einsatz,
                              zunächst habe ich mir die Karte genauer angesehen. Die Hausnummern sind zwar da, aber für mich nicht erkennbar. Dafür weiß ich jetzt, wo der Wiesenweg liegt. Das ist schon toll, denn da hat Otto Nitschkowski in 1939/1942 gewohnt.


                              Also die Nitschkowskis in Danzig habe ich durch und durch abgegrast. Mein Urgroßväterchen Gustav Nitschkowski war in Drengfurth/Ostpreußen geboren. Auch da habe ich so ziemlich die ganze Sippe abgegrast und ausfindig gemacht bis 1779 Schumacher Friedrich Nitschkowski. Der muss da aber eingewandert sein, weil es um diese Zeit dort keine weiteren Nitschkowskis gab. Dessen Sohn August hat in Berent eine Louise Schwanke geheiratet und die beiden sind dann nach Danzig.

                              Da habe ich so ziemlich alles gefunden. Nur habe ich kürzlich einen Sterbeeintrag von einem Gustav Emil Nitschkowski gefunden im Alter von 12 Jahren. Das kann ja dann nicht mein Urgroßväterchen sein, sondern es muss in dieser Familie dann noch einen zweiten Gustav gegeben haben. Und den finde ich bestimmt noch.
                              Ich hatte wegen meines Urgroßvaters bei der WAST angefragt, die mir mitteilte, dass es keinerlei Unterlagen zu meinem Urgroßväterchen gibt. Nach eigenen Recherchen müsste es aber der Gustav Nitschkowski in 14.12.1917 Menen mein Urgroßväterchen sein. Das weiß ich alles. Was ich aber nicht weiß, ist, wann und wo Henriette Nitschkowski, geb. Jaworski gestorben ist und ob sie noch einmal geheiratet hatte.
                              So weit erst mal, ich bin grad auf dem Sprung. LG wk.
                              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                                • 03.02.2016
                                • 53

                                #105
                                AW: Danzig, Sandweg

                                Lieber Peter,

                                vielen Dank für Deine Mühe. Erst durch die Forumsbeiträge ist mir klar geworden, dass der Sandweg nicht immer zu Danzig gehörte. Ich hatte mich schon gewundert, dass die Familie Küster nicht in den Adressbüchern vor 1900 enthalten war.
                                Ja, ich habe ganz konkrete Fragen bzw. Wünsche.
                                1. Wo genau ist der Sandweg 8/10 zu verorten?
                                2. Welche Personen sind im Adressbuch von 1942 im Sandweg verzeichnet?
                                3. Die Familie Küster ging immer zur Kirche St. Peter und Paul und nicht zu St. Barbara. Hing das mit der Länge des Sandweges zusammen oder war St. Peter und Paul eine besondere Kirche?
                                4. Angeblich hatte die Familie Küster ein Kantor auf der Speicherinsel. Ich habe dort jedoch keinen Bruno oder Kurt Küster gefunden.

                                Alaaf

                                Gundi

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