AW: Maler, Grafiker, Bildhauer
Danke Peter, für den schönen Link.
Carl Friedrich Meyerheim wird in den Adressbüchern als Meisterältermann der Stubenmaler, als Malermeister und Porträtmaler geführt. Er wohnte im III. Damm 1420. 1839 wird er noch aufgeführt. 1844 steht die Witwe drin. Gustav Adolf wohnte in der Breite Gasse. In den Adressbüchern kommen noch andere Meyerheims vor, von denen aber nicht ad hoc gesagt werden kann, ob sie mit zur Künstlerfamilie gehörten.
Was ich meinte, ist, dass man mit den Namen Wilhelm, Hermann und vielleicht auch Franz im Netz aufpassen sollte, weil da einiges durcheinander geworfen wird.
Paul Friedrich Meyerheim war mit dem sehr kunst-interessierten Fabrikanten Borsig befreundet. Der war auf jeden Fall mein Nachbar. Da er Lokomotiven baute, hatte er Einfluss, was dem Paul Friedrich vielleicht gut bekommen ist. Jedenfalls soll er für Borsig einige Bilder gemalt haben. Zwei seiner Bilder, die im Technik-Museum Berlin hängen, habe ich erst vor wenigen Monaten gesehen. Es ist schier unglaublich, was für ein Können in diesen Bildern steckt. Eigentlich sind sie unbezahlbar.
Spätestens jetzt merkt man, dass Kunst damals eine ganz andere Stellung hatte als heute. Es war in erster Linie ein Handwerk. Den Künstlern war mehr an dem Werk gelegen und verbrachten nicht so viel Zeit mit der Erfindung ihres eigenen Mythos. Dem Berufsfeld, dem Carl Friedrich Meyerheim zugeordnet wurde im AB heißt: Dekorations-, Landschafts-, Porträt-, Stuben-Maler und Lakirer. LG wk.
Danke Peter, für den schönen Link.
Carl Friedrich Meyerheim wird in den Adressbüchern als Meisterältermann der Stubenmaler, als Malermeister und Porträtmaler geführt. Er wohnte im III. Damm 1420. 1839 wird er noch aufgeführt. 1844 steht die Witwe drin. Gustav Adolf wohnte in der Breite Gasse. In den Adressbüchern kommen noch andere Meyerheims vor, von denen aber nicht ad hoc gesagt werden kann, ob sie mit zur Künstlerfamilie gehörten.
Was ich meinte, ist, dass man mit den Namen Wilhelm, Hermann und vielleicht auch Franz im Netz aufpassen sollte, weil da einiges durcheinander geworfen wird.
Paul Friedrich Meyerheim war mit dem sehr kunst-interessierten Fabrikanten Borsig befreundet. Der war auf jeden Fall mein Nachbar. Da er Lokomotiven baute, hatte er Einfluss, was dem Paul Friedrich vielleicht gut bekommen ist. Jedenfalls soll er für Borsig einige Bilder gemalt haben. Zwei seiner Bilder, die im Technik-Museum Berlin hängen, habe ich erst vor wenigen Monaten gesehen. Es ist schier unglaublich, was für ein Können in diesen Bildern steckt. Eigentlich sind sie unbezahlbar.
Spätestens jetzt merkt man, dass Kunst damals eine ganz andere Stellung hatte als heute. Es war in erster Linie ein Handwerk. Den Künstlern war mehr an dem Werk gelegen und verbrachten nicht so viel Zeit mit der Erfindung ihres eigenen Mythos. Dem Berufsfeld, dem Carl Friedrich Meyerheim zugeordnet wurde im AB heißt: Dekorations-, Landschafts-, Porträt-, Stuben-Maler und Lakirer. LG wk.
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