Maler, Grafiker, Bildhauer

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  • waldkind
    Forum-Teilnehmer
    • 06.10.2008
    • 2366

    #331
    AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

    Hallo Ihr Drei,
    jetzt haben wir schon drei Themen.
    Lieblingsthema "Abmahlmühle". Danke an Christian und Ulrich. Das Bild aus dem Forum, welches mir als Vorlage und Inspiration diente, ist bei weitem besser und genauer als die Schwarz-Weiß-Kopie, die an meiner Staffelei klebte. Vielleicht könnt Ihr mir noch ein wenig behilflich sein bei der Identifizierung. Haben wir rechts ein Kohlfeld und links eine Wiese? Es wäre für mich schön zu wissen, aber nicht unbedingt nötig für das, was das Bild ausdrücken soll. Ob das Dach des Gebäudes wirklich rot war, wage ich zu bezweifeln. Aber es ist eine zentrale Aussage, nämlich das Haus als Ort der Heimat und Geborgenheit. Auch die Bestellung der Erde ist Heimat, an die niemand von uns wirklich vorbeikommt. Nur ohne Mühle funktionierte sie hier nicht. Ich liebe dieses Bild. Vielleicht werde ich es doch ein wenig verbessern. Ich neige dazu die Malerei einfach abzubrechen, wenn die Hauptaussage getan ist. Hans Holbein d. J. würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er so eine Pfuscherei erblicken müsste.

    Hans Hohlbein d.J.: Es ist ein so bekannter Künstler, lieber Ulrich, dass man ihn nicht wirklich noch mal selber porträtieren muss. Ich kenne dieses Bild und die Gemäldegalerie ist quasi meine Zweite Heimat, neben der Alten Nationalgalerie. Ich habe auch den Katalog hier zu Hause, sodass ich mich haptisch dem Thema zuwenden kann. Was ich an dem Bild gut finde, ist, dass es ganz typisch deutsch ist und als solches berühmt. Es muss sich nicht hinter italienischer oder flämischer Kunst verstecken. Ich bin immer wieder fasziniert wie sehr diese alten Bilder durchdacht sind, wie aussagekräftig in ihrer Symbolik und meisterhaft in der Technik. Das findet man in der modernen Malerei nicht. Ich war schon so oft in der Gemäldegalerie, dass ich es mir leisten kann, nur des einen Bildes wegen dorthin zu gehen, um es mal "unter die Lupe zu nehmen" und mit ihm den Kaufmann aus Danzig. Ich bin ohnehin oft genug überrascht wie oft sich Brücken zu Danzig finden lassen, auch da, wo man sie gar nicht vermutet.

    Alfred Scherres: Diesen Künstler kannte ich nicht. Danke dafür! LG Miriam
    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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    • christian65201
      Forum-Teilnehmer
      • 15.02.2008
      • 1256

      #332
      AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

      Hallo Miriam,
      ich versuche einmal zu beschreiben, was ich sehe
      im Hintergrund die Windmühle, als Wasser-Schöpfwerk.
      im Vordergund rechts ein Weg der zur Mühle führt
      dann weiter nach links beginnt der Wassergraben mit
      Grasbewuchs, dann das Grabenbett mit Steinen
      und ein Wasserrinnsal, dann wieder Bewuchs.
      Ganz rechts am Bildrand würde ich sagen ist ein
      Stück umgepflügtes Land zu sehen.
      Hinter der Mühle gibt es einen Baumbestand.

      Vielleicht kann uns ja Wolfgang das Bild in
      größerer Auflösung zur Verfüging stellen.

      die Mühle steht aus einem aufgehäuftem Sockel.

      Grüße
      Christian
      "Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
      und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
      Dauersuche:KOHNKE; BEHRENDT; LENSER; LIEDTKE; ZIELKE; PIOCH; KLINGER; AUT(H)ENRIEB; ROSENTHAL

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      • Inge-Gisela
        Forum-Teilnehmer
        • 09.11.2012
        • 1842

        #333
        AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

        Miriam, Christian danke für die Antworten und für die Erklärungen. Und ohje, Ulrich, 2017, und schon einiges vergessen. Ich glaube es nicht . Ein sehr interessantes Thema. Ich meine nicht das Vergessen.

        Liebe Grüße

        Inge-Gisela

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        • waldkind
          Forum-Teilnehmer
          • 06.10.2008
          • 2366

          #334
          AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

          Hallo Christian,
          vielen Dank für deine Ausführungen. Ich habe bemerkt, dass sich im Abmahlmühlen-Thread zwei Bilder befinden. Auf dem einen hätte ich es erkennen müssen. Für mein Bild hatte ich wohl die dunklere Vorlage benutzt und habe wohl "vergessen", dass es qualitätiv ein besseres gibt. Mit deinen Ausführungen wird es besser ersichtlich. Vielleicht mache ich irgendwann ein neues Bild, was dann landschaftlich topographisch richtiger ist. Zwei Fragen hätte ich dann noch:
          1. Die Anhöhe, auf die die Mühle steht, ist sie wohl naturgewachsen oder wird man sie aufgeschüttet haben?
          2. Sehe ich da einen Steg oder eine Brücke über dem Graben vor der Mühle?

          Hallo Inge-Gisela,
          das Schoene an diesem Thread ist doch, dass man immer wieder so viele schoene Dinge nachlesen kann, die man vergessen hat. So geht es mir jedenfalls und ich freue und wundere mich über mich selber, was ich für schöne Dinge schreiben und herausfinden konnte. Eines Tages zählt nicht einmal mehr das. Genießen wir es also. Möge in diesem Forum nicht so schnell was verloren gehen. LG wk.
          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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          • christian65201
            Forum-Teilnehmer
            • 15.02.2008
            • 1256

            #335
            AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

            Hallo Miriam,

            zu Deiner ersten Frage, die Anhöhe wurde aufgeshüttet.
            Sie diente dazu, ein Gefälle in Wasserlauf zu erzeugen.

            zur zweiten Frage, ja, da ist ein Steg über den Graben,
            damit man die Mühle umrunden konnte, um den
            Mühlenkopf in den Wind zu drehen.

            LG
            Christian
            "Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
            und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
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            • waldkind
              Forum-Teilnehmer
              • 06.10.2008
              • 2366

              #336
              AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

              Vielen Dank, Christian.
              Das mit dem Steg leuchtet ein. Ich werde mal im Thread zur Abmahlmühle Ohra weiter schreiben, weil es recht speziell wird. LG Miriam
              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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              • waldkind
                Forum-Teilnehmer
                • 06.10.2008
                • 2366

                #337
                AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                Der Danziger Kaufmann Georg Giesze im Porträt von Hans Holbein d.J.
                Meine Wanderung durch das Gemälde, viel Freude beim Lesen!

                Beim Anblick des Kaufmanns Georg Giesze gerät der Betrachter in einen Widerspruch. Sein rechter Arm, mit dem er seine Geschäfte tätigt, ist kraftvoll und stark. Seine Person aber wirkt bescheiden und von leichter Traurigkeit. Man ist ergriffen von seiner edlen und aufwendigen Bekleidung, die nicht nur auf seinen Wohlstand hindeutet, sondern auch auf die Waren, mit denen er zu tun hat – Stoffe. Dass es sich bei dem Hemd um einer der teuersten Stoffe zu handeln scheint, steht außer Frage. Könnte es Seide sein, mit dem Farbstoff der Kermeslaus eingefärbt? Möglicherweise handelt es sich bei diesem Karmin bereits um die frühe Produktion mit dem Farbstoff aus der Cochenille-Laus. Dann möchte der Kaufmann mit diesem Porträt zeigen, dass ein neuer Markt erschlossen wird und damit neue Chancen für sein Geschäft.

                Die Farbe des Hemdes steht in Beziehung zu den, in einer Glasvase stehenden, Nelken. Am Liebsten möchte man beim Betrachten diese Vase halten und sichern. Denn zu sehr drängt sich der Verdacht auf, der Kaufmann könnte sie durch eine unachtsame Bewegung mit dem Ellenbogen umstoßen und zerbrechen. Die Nelke steht zusammen mit den anderen Blumen, dem Rosmarin und dem Goldlack, für Liebe, Sinnlichkeit und Sehnsucht, aber auch für deren Schutz. Die Farbe Karminrose sagt uns etwas über den Stand der Liebe. Sie ist nicht weiß wie die Unschuld und entbehrt das Rot der tiefen reifen Liebe. Sie ist rosa wie die aufkeimende und violett wie die flammende Liebe.

                Lässt man nun seinen Blick über die Leinwand wandern, ist bei all den Utensilien wie Rechnungsbuch, Siegeln, Münzwaage, Wachsen, Lacke, Uhr etc. klar, wie viel Disziplin, Genauigkeit, Wachsamkeit, Klarheit, Präzision und Verantwortung dieser Kaufmann zur Erfüllung seiner Aufgabe bedarf. Giesze ist ein Mann von Welt. Das erkennen wir nicht nur an den Utensilien, sondern auch an dem Täfelchen am oberen Bildrand, welches in Lateinischer Sprache gehalten ist.

                Dieses Schildchen lässt vermuten, dass auch die Verlobte aus gehobenem Stande ist, denn er setzt voraus, dass sie der Lateinischen Sprache mächtig ist. Die Wissenschaft geht zu Recht davon aus, dass das Bild an die Verlobte gerichtet ist. Wem sonst würde ein Mann von Welt seine intimsten Empfindungen kund tun? Liebe ist verletzlich, ist zerbrechlich. Er kann sie durch seiner Hände Werke schützen, aber ohne ihr Verständnis vermag er dennoch nichts. Was könnte ihre Liebe gefährden? Dass das Paar voneinander getrennt ist. Er ist in London. In seinen Händen hält er den Brief seines Bruders, welchen er zu öffnen im Gange ist. Ob er gerade jetzt gerne einen Brief von ihr in seinen Händen halten würde? Unvermittelt drängt sich hier dem Betrachter die Frage auf „Was ist besser, Geld oder Liebe?“

                Die Lösung finden wir auch in diesem Bild. Es ist der Zusammenhalt, symbolisiert durch die Bindfadenkugel. Sie, die vermutlich dem Zusammenhalten von Stoffballen diente, steht diagonal zur Glasvase und sorgt für den perfekten Ausgleich im Bild. Sie nimmt in diesem Bild einen zentralen Raum ein und besticht durch ihre Schönheit.
                Das Leben hat zwei Seiten“ könnte das Motto dieses Bildes lauten. Die Kunst für ein erfolgreiches Leben besteht darin, beide in der Waage zu halten.
                Es würde mich nicht wundern, wenn man die Rückseite des Bildes mit echten Kräutern drapiert hätte, damit die Verlobte beim Erhalt des Geschenkes in die rauschenden betörenden Düfte gehüllt würde.

                Fazit im 21. Jahrhundert: Riskiere nie den Job der Liebe wegen und sei auch nicht kniepisch in der Liebe.

                Wenn ich in Bälde in die Gemäldegalerie gehe, werde ich mir die Bernsteinkugel an dem Siegel oben links im Bild genauer ansehen.
                Bisauf Weiteres, Miriam.
                Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                • waldkind
                  Forum-Teilnehmer
                  • 06.10.2008
                  • 2366

                  #338
                  AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                  Carl Friedrich Wilhelm Scherres und Alfred Scherres

                  Meine Suche nach Alfred Scherres ist bislang nicht sehr ergiebig. Man müsste mal bei der Akademie der Künste in Berlin anfragen, ob sie etwas im Archiv liegen haben.
                  Beiseite ist mir aber der Carl Friedrich Wilhelm Scherres begegnet, ein deutscher Landschaftsmaler, 1833 in Königsberg geboren und 1923 in Berlin Schöneberg verstorben. Über die Suchmaschine findet ihr einige sehr schöne Landschaftsbilder von ihm. Das eine oder andere mag euch bekannt vorkommen. Wer hatte auch so schön gemalt? Stryowski! Die beiden hatten sich bestimmt gekannt. Carl Friedrich Wilhelm Scherres wirkte zwischen 1859 und 1866 in Danzig und muss folglich einiges über Danzig gemacht haben. Die Flissaken in einem seiner Gemälde kommt uns allen bekannt vor.
                  C.F.W. Scherres steht im Wohnungsanzeiger von 1864 in der Brotbänkengasse 25.
                  Laut wikipedia soll er im Alter von 53 Jahren in Berlin mit einer Frau Flora Friedenthal verheiratet gewesen sein, ohne dass aus der Ehe Kinder hervorgegangen wären. Über eine frühere Verbindung hatte ich da nichts gelesen. Ich meine sein Aufenthalt in Danzig wäre lange genug gewesen, um dort einen kleinen Alfred zu zeugen. Aber noch wissen wir nichts Genaues.
                  Eines seiner wichtigsten Bilder soll in der Nationalgalerie Berlin hängen, "Überschwemmung in Ostpreußen". Werde ich mal wieder hingehen.
                  Hier noch der wikipedia-Link zu C.F.W. Scherres, ansonsten allen einen schönen Restsonntag. LG wk.
                  Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                  • Fischersjung
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.11.2015
                    • 5608

                    #339
                    AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                    Hallo
                    zu Alfred SCHERRES, u.a. hier:
                    Gouache,. 24,5. x. 19,5. cm,. l.. u.. sign.. Alfred. Scherres,. verso. dat.. 11.. Juli. 1923. sowie. gewidmet,. unter. Glas. gerahmt.. -. [68466]


                    und hier in Google Bilder:


                    - - - Aktualisiert - - -

                    Ludzie, miejsca, wydarzenia – historia i teraźniejszość Gdańska w Gedanopedii, internetowej encyklopedii Gdańska


                    - - - Aktualisiert - - -

                    deutsch?
                    Ludzie, miejsca, wydarzenia – historia i teraźniejszość Gdańska w Gedanopedii, internetowej encyklopedii Gdańska


                    - - - Aktualisiert - - -

                    CARL GUSTAV ALFRED SCHERRES (21. September 1864 Danzig – 26. November 1924 Berlin), Maler. Sohn von ► Carl Scherres. Bis April 1866 lebte er mit seiner Familie in Danzig, dann in Królewiec und ab 1867 in Berlin. In den Jahren 1885–1886 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Berlin, 1886–1889 in Königsberg, 1889–1892 in Karlsruhe, wo er unter anderem studierte mit Hermann Baisch (1846–1894) und Gustav Schönleber (1951–1917); ließ sich in Berlin nieder. Gehörte zur Gruppe der deutschen Impressionisten. Schöpfer ganzer Serien ländlicher Landschaften und ländlicher Genreszenen. Er nahm an Ausstellungen im In- und Ausland teil, darunter 1914 an der Biennale von Venedig. Er blieb oft in Danzig und malte zahlreiche farbenfrohe Ansichten der Stadt (Piwna-Straße, Danziger Panorama von der Ołowianka aus, Segelschiffe im Hafen bei Westerplatte, Schiffe am Spichlerzy-Kai und andere).

                    Am 17. März 1904 heiratete er in Leopoldshall (heute ein Stadtteil von Staßfurt, Sachsen-Anhalt) Hedwig Prigge. Zu einem unbekannten Zeitpunkt ließ er sich von ihr scheiden. Die Ehe blieb kinderlos.

                    Seine Gemälde erscheinen oft in Auktionshäusern. Im Jahr 2018 wurden sie im ► Baltic Sea Cultural Center in der Ausstellung „Danziger Maler des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung von Andrzej Walas“ präsentiert, darunter: Na Motława, przy Ołowianka (Öl), Überschwemmung in Żuławy (Öl), Fischmarkt in Danzig (1898, Öl) und Im Hafen von Danzig (1908, Öl). [HerrGl]

                    - - - Aktualisiert - - -

                    Die Sterbeurkunde von Alfred SCHERRES,+26.11.1924 in Berlin ist hier:
                    https://www.ancestry.de/discoveryui-...=successSource

                    - - - Aktualisiert - - -

                    Der Kunstmaler Alfred SCHERRES,
                    laut Adressbuch Berlin von 1913, Wohn. und Atelier, Berlin Dahlem, Miquelstr.59
                    https://www.ancestry.de/discoveryui-...=successSource

                    - - - Aktualisiert - - -

                    Hier noch ein INDEX zur Taufe:

                    Carl Gustav SCHERRES
                    Geschlecht: Male (Männlich)
                    Geburtsdatum: 21. Sep
                    Taufdatum: 29. Dez 1864
                    Taufort: Sankt Marien Kirche,Danzig Stadt,Westpreussen,Prussia
                    Vater: Carl Friedrich SCHERRES
                    Mutter: Auguste Helene PANZER

                    https://www.ancestry.de/discoveryui-...=successSource

                    - - - Aktualisiert - - -

                    > Der Landschaftsmaler Professor, Carl Friedrich Wilhelm SCHERRES, *31.03.1933 in Königsberg
                    heiratete erst am 08.11.1887 die Pianistin Florentine FRIEDENTHAL, *30.09.1859 in Warschau
                    Heiratsurkunde hier: https://www.ancestry.de/discoveryui-...187462662:2957

                    Am 21.09.1864 ist Carl Gustav Alfred SCHERRES geboren worden.
                    Als Mutter steht , Auguste Helene PANZER
                    Ob ehelich oder unehelich kann ich nicht sagen > das Kirchenbuch der Geburt/Taufe von Carl Gustav Alfred SCHERRES liegt mir nicht vor!

                    - - - Aktualisiert - - -

                    Der Landschaftsmaler Alfred SCHERRES zeigte den Tod von Helene Scherres, geb. PANZER, geschieden, an.
                    Verstorben am 19.05.1905 in Berlin mit 61 Jahren.
                    Zuletzt wohnhft in Schmargendorf.
                    Geboren zu Danzig, verheiratet gewesen mit dem Landschaftsmaler Professor Karl SCHERRES, und von diesem geschieden.

                    Sterbeurkunde Berlin, 20.05.1905, Nr.29:
                    https://www.ancestry.de/discoveryui-.../22541366:2958

                    Eltern von Helene geb. PANZER:
                    Der Kaufmann, August Eduard PANZER (zuletzt wohnhaft in Zoppot) und Ehefrau Auguste geb. AUNUSKE (auch Annuske, Anuske) aus, zuletzt wohnhaft in Danzig

                    > Carl Gustav Alfred SCHERRES, *21.09.1864 ist der Sohn von Carl Friedrich Wilhelm SCHERRES und seiner Ehefrau Helene, geb. PANZER

                    - - - Aktualisiert - - -

                    > Helene PANZER:
                    * 03.09.1843
                    ~ 08.10.1843 in Sankt Marien Kirche,Danzig Stadt,Westpreussen
                    V: August Eduard PANZER (auch PANTZER)
                    M:Amalie Auguste geb. ANNUSKE

                    https://www.ancestry.de/discoveryui-.../78556750:9866

                    - - - Aktualisiert - - -

                    Hier nochmal Bilder von Alfred SCHERRES (Carl Gustav Alfred SCHERRES) *21.09.1864:
                    Grüße von Joachim

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                    • waldkind
                      Forum-Teilnehmer
                      • 06.10.2008
                      • 2366

                      #340
                      AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                      Hallo Joachim, herzlichen Dank für deine Fleißarbeit.
                      An die Urkunden komme ich gerade nicht, aber fluppt auch so. Das Rätsel um Alfreds Mutter wäre geklärt. Wenn ich es recht verstanden habe, war Carl Scherrer mit Helene Panzer verheiratet und dann voneinander geschieden.

                      Hier noch meine bescheidenen Beiträge aus den Adressbüchern.
                      Carl Scherrer tritt erstmalig in Berlin im AB 1868 auf, als Porträt- und Landschaftsmaler, in der Ritterstraße 48. Im AB 1870 ist er in der Potsdamerstraße 132, 1880 dito.
                      1917 wohnte Alfred Scherres in Schmargendorf, Hohenzollerndamm 57. Sein Atelier befand sich in Dahlem, Hundekehlestraße 29. Da hätte ich auch gerne ein Atelier.
                      1919 steht Alfred Scherres als Kunstmaler in der Hundekehlestraße 29 und Carl Scherres als Professor und Porträt- und Landschaftsmaler in der Martin-Lutherstr. 17.
                      1922 finden wir Scherres Carl, Prof. Porträt- u. Landschaftsmaler, in der Martin Luther Str. 17 und Hedwig, geb. Prögge, Hebamme, Schmargendorf, Hohenzollerndeamm 57
                      1924 finden wir Scherres Hedwig, geb. Prögge, Hebamme, Schmargendorf, Hohenzollerndamm 57 und Scherres Flora, vw. Frau Prof. W30, Martin Luther Str. 17

                      Außerdem findet sich zwischen 1863 und 1880 eine Rentiere Demoiselle M. Scherres in der Kanonierstrasse 2. Ab wann sie aus den Adressbüchern raus ist, habe ich nicht verfolgt. Falls sie dir irgendwo begegnet. Es ist nicht klar, ob sie irgendetwas mit der Malerfamilie Scherres zu tun hat. Sonst fand ich keine weiteren Scherres.

                      So weit für heute. LG Miriam
                      Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                      • Fischersjung
                        Forum-Teilnehmer
                        • 10.11.2015
                        • 5608

                        #341
                        AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                        Hallo Miriam, richtig.
                        Alfred war der Sohn aus der Ehe zwischen Carl SCHERRES und Helene PANZER.
                        Die Ehe war, laut Sterbeurkunde von Helene, geschieden.
                        Grüße von Joachim

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                        • waldkind
                          Forum-Teilnehmer
                          • 06.10.2008
                          • 2366

                          #342
                          AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                          Hallo Joachim,

                          laut Adressbücher ist Alfred Scherres 1918 im Hohenzollerndamm 57 angeben, sein Atelier befand sich in der Hundekehlestraße. 1919 ist als Adresse nur die Hundekehlestraße angeben. Dafür erscheint 1920 seine (geschiedene?) Frau Hedwig, geb. Prögge im Hohenzollerndamm. Ab 1920 erscheint Alfred Scherres nicht mehr in den Adressbüchern bis zu seinem Tod hin. Könntest du in seiner Sterbeurkunde, falls du die Möglichkeit hast, nachsehen, was dort als Sterbeort angegeben wurde? Interessiert mich, wo dieser Landschaftsmaler abgeblieben ist. Nach den Adressbüchern sieht es so aus, dass er sein Atelier in Berlin um 1920 aufgegeben hat.

                          Danke noch mal für deine Hilfe! Es freut mich, wenn wir verlorene oder halb verlorene Maler/Künstler in das gegenwärtige Bewusstsein zurückholen können. LG Miriam
                          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                          • Fischersjung
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.11.2015
                            • 5608

                            #343
                            AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                            Hallo Miriam,
                            der Tod wurde von dem Kaufmann Paul HOLLENDER, aus Charlottenburg Nettelbaechs (?) Strasse 26, angezeigt.
                            Die Wohnanschrift vom Kunstmaler Alfred SCHERRES war:
                            Berlin Wilmersdorf, Berliner Strasse 87 (oder 81) > die Hausnummer ist schwer lesbar.
                            geboren zu Danzig, geschieden
                            zu Charlottenburg Augsburger Strasse 63 (soll wohl die Sterbeandresse sein)

                            Kann dir bei Bedarf die Urkunde auch zuschicken. Dazu per PN deine E-Mail Anschrift an mich.
                            Grüße von Joachim

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                            • Fischersjung
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.11.2015
                              • 5608

                              #344
                              AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                              ...eine Hedwig SCHERRES ist im Telefonbuch 1941 in Berlin Charlottenburg, Nußbaumallee 14 verzeichnet
                              ...eine Hedwig SCHERRES ist im Adressbuch 1965 in Buchloe, Deutschland, An der Schnelle 12, als Rentnerin verzeichnet

                              Ob Hedwig SCHERRES, geb.PRÖGGE, Hebamme, die geschiedene Frau von Alfred war, kann ich nicht sagen.

                              Weiterhin viel Erfolg
                              Grüße von Joachim

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                              • waldkind
                                Forum-Teilnehmer
                                • 06.10.2008
                                • 2366

                                #345
                                AW: Maler, Grafiker, Bildhauer

                                Hallo Joachim,
                                vielen Dank für deine Arbeit und Impulse.

                                So weit ich es überblicke ist Hedwig Scherres, geb. Prögge die geschiedene Frau von Alfred Scherres.

                                Die Nettelbeckstraße, wo der Kaufmann Paul Hollender wohnte, der den Todesfall Alfred Scherres anzeigte, gibt es heute nicht mehr. Heute heißt diese Straße "An der Urania". Wie ich vermutete handelte es sich bei der Sterbeadresse "Augsburger Straße 63" um eine Klinik, eine Privatklinik für Frauenangelegenheiten, wenn ich es richtig verstanden habe. Bei der Suche nach einem Eintrag für die Berliner Straße, wo Alfred Scherres wohnte, bin ich gescheitert. Entweder es fehlen Stücke im AB oder meine Synapsen haben eine Fehlschaltung. Diese ganzen Wohnadressen liegen doch recht nah beieinander. Vom Hohenzollerndamm, wo er früher wohnte, und dann die geschiedene Frau lebte, ist zur Berliner Straße quasi ums Eck.

                                Die Sterbeurkunde brauche ich erst mal nicht, du hast mir ja alles gesagt. Ob Alfred Scherres in die Klinik z.B. als Notfall gebracht wurde, oder ob ihn dort ein schlechtes Ereignis vor Schreck umhaute, das wissen wir jetzt nicht.
                                Über Hedwig denke ich an einem anderen Tag nach. LG von Miriam
                                Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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