Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #31
    AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

    Schönen guten Abend,

    kaum zu glauben, welche Wellen ein solches Rätsel aufwirft...

    Einen besonderen Gruß an Rainer in Kigali! Rainer, irgendwie hatte ich im Stillen gehofft, dass uns von Dir als altem Steegen-Spezialisten etwas Erleuchtung widerfährt. Aber ich vermute, auch Dir ist der Ortsnamen bzw. die Ortsnamenverballhornung nicht geläufig.

    Vom Heinrich Dyck gibt es einen mennonitischen Geburtseintrag im ev. Kirchenbuch (Taufen) der Gemeinde Steegen:

    [ATTACH=CONFIG]20275[/ATTACH]

    Aber der hilft nicht viel weiter bei der Ortssuche.

    Schöne Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    Angeh
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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    • Beate
      Administratorin
      • 11.02.2008
      • 4836

      #32
      AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

      Nun, wenn es heißt, der Prediger Esau habe in Tiegenhagen gewirkt, könnten sie dann dorthin gefahren sein? Dort hatten die Mennoniten ja auch ein Bethaus, wenn ich das
      > hier< richtig gelesen habe.(hab keine Landkarte )

      Schöne Grüße Beate
      ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

      Kommentar

      • sarpei
        Forum-Teilnehmer
        • 17.12.2013
        • 6085

        #33
        AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

        Hallo miteinander,

        auf der Seite



        findet sich auch das Bild der im Jahr 1892 erbauten 'neuen' mennonitischen Kirche in Tiegenhagen. Seit dem Jahr 1768 gab es dort als Vorläufer eine Holzkirche.

        Zur Kirchengemeinde Tiegenhagen gehörten im Jahr 1936 Mitglieder aus den Ortschaften:

        Altendorf, Danzig, Fischerbabke, Glabitsch, Grenzdorf, Groschenkampe, Hauskampe, Holm, Junkeracker, Kalteherberge, Neustädterwald, Petershagen, Pletzendorf, Poppau, Rehwalde, Reinland, Scharpau, Steegen, Steegnerwerder, Stobbendorf, Stutthof, Tiegenhagen, Tiegenhof und Tiegenort.

        Quelle: Mennonitisches Adressbuch


        Viele Grüße

        Peter

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        • MueGlo
          Forum-Teilnehmer
          • 11.03.2010
          • 1120

          #34
          AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

          Moin, Wolfgang,

          ich bin im Laufe der Zeit im KB Steegen auf eine Reihe von Ortsbezeichnungen gestossen, die ich nicht zuordnen kann, die ich weder bei westpreussen.de noch auf irgendeiner Karte finde. Zum Teil handelt es sich dabei offensichtlich um Lokalitäten, die von der örtlichen Bevölkerung aufgrund eines geographischen Merkmals so genannt wurden --- x<yzwald --- oder aufgrund eines Eigentümers, dessen Haus / Hof abseits lag. Diese Namen wurden nie "offiziell" und gerieten auch wieder in die Vergessenheit.

          Sprachlich hieß es dann: Gehe zu / zum xyz. Wenn dann an der Lokalität eine Haus- / Hofansammlung entstand konnte daraus der Satz werden: Gehe zu A bei / in xyz.

          Deswegen:

          a) egal, wie der Anfangsbuchstabe lautet, ein Ortsname, der mit "die" endet, ist für die Gegend vollkommen untypisch --- bei westpreussen.de gibt es keinen einzigen!

          b) ich tippe auf einen Familiennamen, so dass der Satz dann lautet "A. Friesen bei ?eidie" bzw. "A. Friesen im ?eidie-Hof" ... Gab es bei den Mennoniten einen dazu passenden Namen? Keine Ahnung.

          Beste Grüße,

          Rainer MueGlo

          PS: Einen A. Friesen gibt es nicht im Adressbuchvon 1888
          "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

          www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

          Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
          http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

          Kommentar

          • sarpei
            Forum-Teilnehmer
            • 17.12.2013
            • 6085

            #35
            AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

            Hallo Rainer,

            mit dem Adressbuch von 1888 meinst du sicher das 'Adreßbuch des Landkreises Danzig 1888'.

            Wir sollten aber berücksichtigen, dass der 'gesuchte' A. Friesen auch aus dem Landkreis Marienburg stammen kann.


            Viele Grüße

            Peter

            Kommentar

            • waldkind
              Forum-Teilnehmer
              • 06.10.2008
              • 2366

              #36
              AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

              Hallo an alle,
              zuerst wollte ich bemerken, dass es in früheren Zeiten durchaus üblich war einen Buchstaben in verschiedener Weise zu schreiben (mache ich auch selber). Es war üblich Orts- und Eigennamen auf Lateinisch zu schreiben im altdeutschen Text.
              Dann habe ich genauso wie Rainer getippt, dass es sich nicht um einen Ortsnamen bei "Veidic, Neidie .." handelt, sondern um einen persönlichen Namen. Also wie, ab "Müller" musste er dann zu Fuß gehen. Oder es war gar ein "Spitzname" wie man früher "Köbes" oder "waldi" sagte.
              Und drittens, wenn der Schreiber sich öfter verschrieb, so Wolfgang berichtet, kann es ja auch sein, dass er den (Spitz- oder Ruf-) Namen falsch schrieb. LG wk.
              Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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              • Antennenschreck
                Forum-Teilnehmer
                • 05.09.2011
                • 1833

                #37
                AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

                Hallöle,

                das kenne ich von meiner Oma. Die hatte in der Schule noch Süterlin schreiben gelernt. Aber mit der Zeit hatte sich das (um sie herum) geändert, und alle Welt schrieb lateinisch. Da sie das aber nicht einsehen wollte, schrieb lernte und schrieb sie nur bestimmte Worte in lateinischer Schrift zu schreiben, zum Beispiel auch Ortsnamen. Wenn ich ihr meine Hausaufgaben zeigte, dann konnte sie plötzlich keine Silbe Latein mehr entziffern, und sie versuchte mir Süterlin beizubringen, was ich aber bis heute nicht recht kann. Da das meine Lehrerin aber nicht lesen konnte oder wollte, fanden wir beide keinen gemeinsamen Nenner, und ich war wieder allein mit meinen Hausaufgaben.

                Tschü.....
                Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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                • love danzig
                  Forum-Teilnehmer
                  • 09.11.2015
                  • 1494

                  #38
                  AW: Hilfe erbeten bei einem unleserliches Wort

                  Hallo,
                  ob das dieser Otto Andres ist? Zu 17.
                  Gruß Roman

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