Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

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  • Zoppo
    Forum-Teilnehmer
    • 22.12.2012
    • 66

    #16
    AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

    Liebe Rudolf deshalb ihre Urgrossvater war nachbar mit Marian Mokwa Er war Polnische Maler. Er hat 9000 (!) bilder gemalen. Leider nazis haben seine Galerie in Gdingen und seine bilder abbrennen.
    Ich war heute auf Królowej Jadwigi Strasse (wie fast jeden tag ).
    Wenn Sie vor seine erste besuch in Sopot probleme oder fragen haben naturlich Ich helfe dich gern.
    LG

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    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #17
      AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

      Lieber Zoppo,

      leider sind sie keine Nachbarn geworden, mein Urgrossvater ist 1911 in Zürich gestorben, seine Frau 1914 bei der 1. Tochter in Berlin. Die 2. Tochter war in Danzig verheiratet, sie wohnte viel später bis 1945 auch in Zoppot (Zeromskiego). Die 3. Tochter, meine Großmutter verheiratete sich auch bald und wohnte in Kiel und Hamburg.

      So hat leider niemand den Maler Mokwa als Nachbarn kennengelernt - wenn dann könnten wir vielleicht heute ein Gemälde an das Museum Zoppot schenken.

      Meine Grosseltern Böttcher in Danzig (nicht verwandt mit Böttcher in Zoppot) und meine Grosstante in Zoppot konnten 1945 nur Dokumente und einige Fotos mitnehmen.
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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      • asche
        Forum-Teilnehmer
        • 11.12.2009
        • 211

        #18
        AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

        Professor Mokwas vier Kinder besuchten das Realgymnasium bzw. Lyzeum (je 2). Die Familie galt als echt einheimisch und hochgeschätzt auch bei Kunstbanausen. Sie war u.a. mit meiner Familie befreundet, insbesondere die Söhne. Marian war stolz auf sein Kaschubentum und gleichzeitig auf die deutsche Kunsttradition. Die Familie zog nach dem Krieg zurück nach Zoppot; man hielt lockeren aber freundschaftlichen Kontakt mit den Schulkameraden.

        Über die verbrannten Gemälde in Gdingen berichten (wie in vielen solchen Angelegenheit) im Internet nur polnische Quellen. Zoppo, weißt du, ob die Galerie im Zuge der Kampfhandlungen abbrannte, oder ob man gezielt Mokwas Kunst vernichten wollte? Rein kunsttheoretisch hatten "Nazis" keinen Anlass dazu. Auch ethnisch galten Kaschuben als "germanisierungswürdig" (was natürlich für jeden Denkenden als Blödsinn zu erkennen war, aber seine bescheidene Logik aus der Tatsache schöpfte, dass sich die stammverwandten Slowinzen kraft ihres protestantischen Bekenntnisses längst als Deutsche fühlten). Ob Mokwa als Person Anti-Nazi war, weiß ich nicht, es steht aber zu vermuten.
        Herzliche Grüße,

        - Alexander -

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        • Zoppo
          Forum-Teilnehmer
          • 22.12.2012
          • 66

          #19
          AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

          Über die verbrannten Gemälde in Gdingen berichten (wie in vielen solchen Angelegenheit) im Internet nur polnische Quellen.
          Ja, und? Wenn quelle ist nicht deutch das heist dass die quelle ist lügnerisch?

          Zoppo, weißt du, ob die Galerie im Zuge der Kampfhandlungen abbrannte, oder ob man gezielt Mokwas Kunst vernichten wollte?

          Ich schlage vor, Sie lesen das Buch "Rozmowy z Mokwą" von Krzysztof Wójcicki. Mokwa PERSÖNLICH sagt uber das verbrannt Bildergalerie.
          Teil für Sie (in Polnisch naturlich aber Ich habe bemerkt, dass dies nicht ein Problem für Sie , M ist Mokwa W ist Wójcicki)
          W.: Tymczasem wybuchła druga wojna światowa...
          M.: (Zrywa się, krzyczy.) Straciłem wszystko. Dokumentnie wszystko. Przepowiednie rabbie- go z Czarnogóry sprawdziły się.
          W.: Zachował Pan życie, a wraz z życiem talent.
          M.: (Kiwa głową.) Ma Pan rację. Mogłem nie żyć. Żandarmeria miała rozkaz zabić mnie. Przez pomyłkę zamordowali na dworcu w Kościerzynie mego brata. Dzięki niemu - żyję.
          (Chwilę wpatruje się w okno.)
          No, a wcześniej mieli rozkaz zniszczenia Galerii...
          W.: ...Galerii, którą sami nazwali „kuźnią polskości”. „Apoteoza Polski Morskiej” stanęła w ogniu.
          M.: Tak, jak w ogniu stanęła cała Polska. Niemcy zajęli Gdynię 14 września 1939 roku. Karl von Tiedemann, szatan w stopniu generała palił wszystko. Zaczął od bibliotek, książek, obra- zów... Pamiętam też pierwszy rozkaz pułkownika Dąbka: Jeśli zabraknie karabinów, kamie- niami brońcie Gdyni. I pamiętam ostatni: Kto jest z Gdyni, niech w Gdyni umiera. Tak...
          Niemcy mieli rozkaz niszczenia wszystkiego co Polskie. Wie Pan, zawsze bałem się ognia. No i - stało się. Spalili moją Galerię! Naszą polską Galerię! Na skrzyżowaniu ulic 10 Lutego i
          3 Maja - cóż za zbieżność wspaniałych dat - w rowach i ulicznych okopach, w których nie- dawno jeszcze bronili się mieszkańcy Gdyni, rozpalono ogień, podsycany stertami ksiąg wy- rzucanych przez okna z Café Bałtyk. Oficerowie niemieccy stali na resztkach barykad, fron- towymi drzwiami Galerii wychodzili gefrajtrzy, niosąc po kilka obrazów na raz. Układali stos i wreszcie podpalili go. Ogień momentalnie z sykiem rozchodził się po płótnach powleczo- nych gęstą warstwą oleju. Stałem za wyłomem Café Bałtyk, po drugiej stronie ulicy i widzia- łem wszystko. Wszystko! Ogień oświetlał po raz ostatni moje pejzaże kaszubskie: „Brodni- cę”, „Ostrzyce”,”Mausz”, „Pejzaż pod Chełmicą”, „Wieżycę”. Dziś jeszcze widzę płonący mój „Żuraw Gdański”. (Mokwa zakrywa oczy dłonią.) Pamiętam, że kiedy wyniesiono „Ger- mański napór na wschód”, cała akcja została na moment wstrzymana i po chwili do płonącego stosu wędrowały już tylko te płótna, które przedstawiały kolejne klęski niemieckich wojsk, oraz te, które sławiły dobre imię polskiego żołnierza. Odkładali na bok płótna tematycznie
          „obojętne”. Mój Boże!
          Patrzyłem na to wszystko własnymi oczyma... „Apoteoza Polski Morskiej” zamieniła się w popiół...
          (Mokwa smutny, w zamyśleniu kiwa głową.)

          Diese fragment sagt viel, die buch sagt alles uber Mokwa und auch uber seine Galerie in Gdingen. Ja, aber das ist nur "Polnische quelle"!!! Also Mokwa sicherlich ist nicht glaubhaft wenn er sagt PERSÖNLICH uber sein Leben
          Danke.
          Gute Nacht

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          • Beate
            Administratorin
            • 11.02.2008
            • 4836

            #20
            AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

            Guten Abend, Zoppo,

            Du, den Satz von Alexander hab ich anders verstanden: das Wort "nur" bezieht sich nicht auf den Wert der Quellenangabe, sondern auf die Anzahl, ist keinerlei Wertung mit verbunden und auch kein Zweifel an der Echtheit.

            Schöne Grüße Beate
            ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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            • asche
              Forum-Teilnehmer
              • 11.12.2009
              • 211

              #21
              AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

              > Ja, und? Wenn quelle ist nicht deutch das heist dass die quelle ist lügnerisch?
              Das, lieber Zoppo, hast *du* gesagt. Wie du sicher weißt, wird die Wahrheit in Fragen, die irgendwie an eine Gruppenidentität rühren, gerne zugunsten der eigenen Gruppe verzerrt. Es gibt eine ganze Reihe von Personen, die ihre Lebensaufgabe darin sehen, im Internet Heiligenlegenden über ihre Nation, Religion oder Partei zu verbreiten. Wenn man dann Zeugnisse von Angehörigen verschiedener Gruppen hat, in diesem Fall Nationen, ist die Glaubwürdigkeit ein wenig höher.

              Ebenso wichtig wie die korrekten Fakten sind die Motive und geäußerten Begründungen (wie unberechtigt auch immer); leider beschränken sich da viele auf "weil die anderen eben Satane in Menschengestalt sind".

              Vielen Dank für das Interview. Da wird klar, dass Mokwa von den Eroberern aus politisch-nationalen Gründen gezielt verfolgt wurde, insbesondere wegen seines Gemäldes "Apotheose der polnischen Meereshoheit" in besagter Galerie. Offenbar lebte er selbst in Gdingen und wurde Zeuge, wie ein Gefreiter (der Wehrmacht?) die Bilder aus der Galerie auf die Straße trug und verbrannte. Zweifel an der Glaubwürdigkeit habe ich nicht.

              Mein Polnisch ist zwar existent, aber auf Unterstützung von Google-Translate und Wörterbücher angewiesen.
              Herzliche Grüße,

              - Alexander -

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              • Zoppo
                Forum-Teilnehmer
                • 22.12.2012
                • 66

                #22
                AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                Das, lieber Zoppo, hast *du* gesagt. - Du hast das vorgeschlagen.

                Ebenso wichtig wie die korrekten Fakten sind die Motive und geäußerten Begründungen (wie unberechtigt auch immer); leider beschränken sich da viele auf "weil die anderen eben Satane in Menschengestalt sind". - Gott sei Dank du hast wichtige kommentare in Klammern geschreibt!!!

                Zum Rest des Beitrags: Wir wissen beide - Worte sind billig und Sachverhalten sind Sachverhalten. Wie in Leben...

                Mein Polnisch ist zwar existent, aber auf Unterstützung von Google-Translate und Wörterbücher angewiesen. - Genau wie mein Deutsch!!!

                Liebe Alexander wenn Sie interessiert sind ich kann Ihnen etwas uber Mokwa an e-mail senden (in Polnisch, ca. 50 word seiten - zu viel fur forum).
                LG

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                • Bartels
                  Forum-Teilnehmer
                  • 25.07.2012
                  • 3448

                  #23
                  AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                  Lieber Zoppo,

                  senden Sie mir bitte auch diese eMail, ich habe vorgestern einen Wikipedia-Artikel über Frau Mokwa geschrieben und schreibe jetzt gerade über ihren Mann.

                  Meine eMail (Leerzeichen bitte weglassen): rhb4biz @ googlemail.com

                  Besten Dank und beste Grüsse
                  Rudolf H. Böttcher
                  Beste Grüsse
                  Rudolf H. Böttcher

                  Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                  Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                  Familie Zoll, Bohnsack;
                  Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                  Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                  http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                  • Zoppo
                    Forum-Teilnehmer
                    • 22.12.2012
                    • 66

                    #24
                    AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                    Verschickt

                    MFG

                    Kommentar

                    • Bartels
                      Forum-Teilnehmer
                      • 25.07.2012
                      • 3448

                      #25
                      AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                      Herzlichen Dank Zoppo,

                      jetzt gibt es auch eine deutsche "Quelle" für die verbrannten Bilder: Wikipedia: Marian Mokwa

                      Das Gespräch mit M. Mokwa muss ich erst noch lesen und werde dann noch Korrekturen und Ergänzungen vornehmen.
                      Beste Grüsse
                      Rudolf H. Böttcher

                      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                      Familie Zoll, Bohnsack;
                      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                      • Bartels
                        Forum-Teilnehmer
                        • 25.07.2012
                        • 3448

                        #26
                        AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                        Einen schönen guten Tag,

                        folgende Fragen an die Experten für Familie Mokwa:

                        Bevor mein Artikel über die Ehefrau des Malers Korrekturen von fremder Hand erfuhr, hatte ich geschrieben: Marcel von Łukowicz, -

                        eine Internetquelle nennt ihn sogar Graf Łukowicz;
                        ist er sicher kaschubischer Herkunft?
                        Was stimmt?

                        Was weiss man über die Ausbildung von Stefania Łukowicz?
                        Ich glaube, dass die Ausbildung bei Joseph Joachim (+ 1907) [poln. Wikipedia] möglicherweise nicht stimmt.

                        Besten Dank für jede Information,
                        ansonsten muss ich mich im Sommer in die Bücher vertiefen

                        Mit den besten Grüssen

                        Rudolf H. Böttcher
                        Beste Grüsse
                        Rudolf H. Böttcher

                        Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                        Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                        Familie Zoll, Bohnsack;
                        Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                        Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                        http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                        • asche
                          Forum-Teilnehmer
                          • 11.12.2009
                          • 211

                          #27
                          AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                          Hallo Zoppo,

                          > > Das, lieber Zoppo, hast *du* gesagt.
                          > - Du hast das vorgeschlagen.

                          Wo habe ich etwas geschrieben, das auf "lügnerisch" hindeutet? Wenn es offensichtlich nur eine einzige Ur-Quelle gibt, aus der die anderen einschließlich Rudolf abgeschrieben haben, so ist das eben ungeprüft weder als Wahrheit noch als Unwahrheit zu erkennen - egal woher.

                          Ich hoffe, ich habe alles hinreichend erläutert. Hier im Forum stehe ich nicht im Verdacht, die Wehrmacht unangemessen zu schonen - eher im Gegenteil!

                          Meine Mail-Adresse für das Dokument habe ich dir in privater Nachricht genannt, hier nochmal öffentlich besten Dank für das Angebot.

                          Hallo Rudolf,

                          leider weiß ich kaum Weiteres über das Ehepaar. Der Name der Dame wird als "Stephanie Mokwa" bezeichnet, so hieß auch ihre jüngste Tochter. Die übrigen Kinder hießen Jan, Edwin (1923) und Maria (1927, verh. Obertynska). Edwin hielt den Kontakt zu seinen Schulkameraden in Deutschland und empfing (laut Realgymnasiums-Vereinsnachrichten) gerne Besuche. Sein Sohn, heißt es, sei Maler in Paris - auf Anhieb finde ich aber keine Spur im Internet. Hingegen stieß ich auf einen Bericht über ein interessantes Film-Interview mit Edwin, samt Foto: http://www.kuryer.pl/index.php/histo...-przez-histori - der Vorname der Geigerin wird dort allerdings als Adelaide angeführt, haha.

                          Offenbar lebte Edwin noch im Jahr 2009. Höchstwahrscheinlich sind entweder er oder andere Angehörige noch am Leben, die man befragen könnte.
                          Herzliche Grüße,

                          - Alexander -

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                          • Witz5
                            Forum-Teilnehmer
                            • 17.04.2012
                            • 188

                            #28
                            AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                            Hallo Alexander,
                            gern möchte ich Dir Deine Frage nach dem Engagemant der Potrecks beantworten. Soweit ich weiß, war Frida "Fridel" Potreck im Chor. Ihr "Georgi" war dagegen Solist (Bass) und ausgewiesener Opernsänger. Vater von Georg Potreck war wohl Fotograf, wohnte im Stifswinkel, 4 Häuser von den Eltern von Frida entfernt. Frida, so galube ich hat hier das Handwerk der Fotografie erlernt, hatte dann auch ein eigenes Studio (1915 / 16) auch in Berlin. Sie hat wohl, Deine Worte zufolge als Fotografin an sicherlich, auch an den Künstelern gut verdient. Sie begannen ja auch in der Greifswalder Str. 30, Danzig - Oliva ein Haus zu bauen. Georg Potreck verstarb 1954 in Brühl bei Köln. Soweit mal einige Informationen von mir. Freundliche Grüße Frank

                            Kommentar

                            • asche
                              Forum-Teilnehmer
                              • 11.12.2009
                              • 211

                              #29
                              AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                              Vielen Dank, Frank. In den Besetzungslisten der Waldoper, die ich im Internet gefunden habe, sind immer nur die Sänger der absoluten Hauptrollen genannt, ein Potreck ist nicht dabei. Bei Gelegenheit werde ich hier einen neuen Waldoper-Thread eröffnen, in dem wir alle Informationen sammeln, auch zu den Nebenrollen. War Georg P. ansonsten im Staatstheater als Opernsänger fest angestellt?

                              Reguläre Opernhäuser hatten und haben einen Chor aus angestellten Berufssängern, der für große Szenen durch Laiensänger ergänzt wird. In der Waldoper bezahlte man die Chorsänger nur nach Liebhaber-Tarifen, allerdings gestaffelt nach Können. Meine Großmutter hat ein Formular hinterlassen, auf dem 1929 Hermann Merz persönlich "106 Gulden" eingetragen und unterschrieben hat ("Meistersinger"). Sicher kein Fürstenlohn, aber eine Ehre. Merz war freilich kein Musiker, er wird sich auf das Urteil seines Chorleiters verlassen haben.
                              Herzliche Grüße,

                              - Alexander -

                              Kommentar

                              • Witz5
                                Forum-Teilnehmer
                                • 17.04.2012
                                • 188

                                #30
                                AW: Gefunden ein Fotoalbum aus dem Jahr 1942

                                Hallo Alexander,
                                das Museum von Zoppot hat mir eine CD mit den Fotos aus dem bekannten Album geschickt. es sind so 150 Bilder, viele aus dem Stadttheater Danzig und von der Waldoper, allerdings auch persönliche Bilder des Ehepaares Potreck. Sehr interessant. Ich werde diese Bilder erst einmal mit einem entsprechenden Programm "aufpeppen" und bei interesse vervielfältigen. Soweit von mir, freundliche Grüße FRANK

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