Schulwesen in Zoppot

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  • Karin Langereih
    Forum-Teilnehmer
    • 17.02.2008
    • 1092

    #31
    AW: Schulwesen in Zoppot

    oh ich habe gerade gesehen, das diese CD richtig Geld kostet.
    Vielleicht macht es ja auch der Namensauszug.

    Kommentar

    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #32
      AW: Schulwesen in Zoppot

      Landwirtschaftsschule Zoppot

      Meine Mutter ist jetzt am Schreiben ihrer Lebenserinnerungen & falls ich Zeit habe, tippe ich es in den PC.

      Aus ihrer Biografie:

      1942 ab April: Aufbau der Landwirtschaftsschule Östlich Neufähr
      1942 Sommer: Beratung im Werder mit der Landwirtschaftsschule Zoppot
      1942/1943: 2. Lehrerin an der Landwirtschaftsschule Zoppot (1. Lehrerin: Liselotte Böttcher)
      1943 ab April: Lehrerin an der Landwirtschaftsschule Östlich Neufähr (1 Tag/Woche Dozentin an der Päd. Hochschule in Danzig)
      1944: Lehrerin an der Landwirtschaftsschule Groß Paglau bei Konitz - dazu ist noch einiges zu schreiben

      1945 ist sie mit einem der letzten Züge, Diplomarbeit vom Bruder unterm Arm (Schiffspläne) und der schwangeren Schwägerin aus Danzig herausgekommen.
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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      • Bartels
        Forum-Teilnehmer
        • 25.07.2012
        • 3448

        #33
        AW: Schulwesen in Zoppot

        Kleiner Nachtrag zu #32:

        Die Beratung von Höfen im Werder für die Landwirtschaftsschule Zoppot wurde von Neuteich aus gemacht - für manche das wahre Werder!

        Beste Grüsse
        Rudolf H. Böttcher
        Beste Grüsse
        Rudolf H. Böttcher

        Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
        Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
        Familie Zoll, Bohnsack;
        Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
        Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

        http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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        • Bartels
          Forum-Teilnehmer
          • 25.07.2012
          • 3448

          #34
          AW: Schulwesen in Zoppot

          FORTSETZUNG:

          1944: Die Landwirtschaftsschule Groß Paglau wurde nach 1/2 Jahr aufgelöst & Lazarett.

          1944/45: Lehrerin an der Landwirtschaftsschule Östlich Neufähr

          Die Schule Östlich Neufähr wurde evakuiert als das Eis der Toten Weichsel gesprengt wurde.
          Beste Grüsse
          Rudolf H. Böttcher

          Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
          Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
          Familie Zoll, Bohnsack;
          Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
          Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

          http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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          • Bartels
            Forum-Teilnehmer
            • 25.07.2012
            • 3448

            #35
            AW: Schulwesen in Zoppot

            Landwirtschaftsschule Zoppot

            Daten von 1937/38:
            "Bauernschule Zoppot" des
            Verbands Westpr. Landwirtschaft e.V. (Danzig, Sandgrube 21).
            Auch: Danziger Bauernkammer, Abtlg. Schulen & bäuerl. Beratung.

            Zoppot, Konradshammerstr. 21

            Dr. Walter Hubbert, Dipl.-Landwirt
            Liselotte (Elisab. Charlotte) Böttcher, 1. landw. Lehrerin
            Maria Epp, Hauswirtschafts-Meisterin

            1942/1943: 2. Lehrerin: Gertrud Jacob, (st. 1955 verh. Böttcher)

            Liselotte Böttcher blieb bis August 1945 in Danzig und wurde später Volksschullehrerin in Bernburg.

            Mir ist unbekannt, ob die Schule im Februar oder März 1945 ihren Betrieb einstellte. - Ab Ende Januar 1945 wurde westdeutschen Schülerinnen die Flucht nach Westen erlaubt.
            Beste Grüsse
            Rudolf H. Böttcher

            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
            Familie Zoll, Bohnsack;
            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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            • wiese
              Forum-Teilnehmer
              • 12.09.2014
              • 8

              #36
              AW: Schulwesen in Zoppot

              weis jemand wenn die Volksschule Steinfliess in Zoppot gebaut wurde ? Ich glaube so 1915 aber genau weis ich nicht. Hat jemand alte Bilder von der Schule 1936 bis 1944 gesucht. Oder wo kann ich Auskunft finden ??

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              • radewe
                Forum-Teilnehmer
                • 08.03.2008
                • 935

                #37
                AW: Schulwesen in Zoppot

                [FONT=&amp]#36 Willkommen im Forum![/FONT]
                [FONT=&amp]Guten Tag, [/FONT]
                [FONT=&amp]Oben rechts kannst Du einen Suchbegriff zum Thema „Volksschule Steinfliess“ eingeben.[/FONT]

                [FONT=&amp]Im folgenden Link gibt es Beiträge zur „Steinfließer Schule in Zoppot“. Es konnte nicht geklärt werden wann die Schule gebaut wurde, aber es gibt ein Bild von Schülern. [/FONT]
                [FONT=&amp]https://www.danzig.de/showthread.ph...ll=1#post35403 [/FONT]

                [FONT=&amp]Grüße von Hans-Werner aus Hamburg[/FONT]
                Ich suche Geburtsdaten Michael BERGMANN um *1808, WO??
                Im November 1835 heiratet er `katholisch´ Anna Elisabeth SCHULZ aus Zoppot.
                Er, seine Ehefrau & die Nachkommen lebten in Carlikau, Fischerkolonie (Fischerplatz).

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                • Malgorzata K

                  #38
                  AW: Schulwesen in Zoppot

                  #36
                  Hallo,
                  im Adressbuch von 1898 ist die Schule nicht erwähnt.
                  Im Adressbuch 1912 ist die Volksschule erwähnt, Steinfliess unter der Nummer 15.
                  An der Internetseite der heutigen Schule wird ein Daum 1908 als Gründungsjahr angegeben.

                  Gruesse,
                  Małgorzata

                  Kommentar

                  • Raibin
                    Forum-Teilnehmer
                    • 07.12.2012
                    • 43

                    #39
                    AW: Schulwesen in Zoppot

                    Im November 2014 erscheint das Buch "Zwei Jahrhunderte des Zoppoter Schulwesen". Leider aber nur in polnischer Sprache, daher möchte ich Allen, die sich für dieses Thema interessieren, die Zusammenfassung des Inhalts bekannt geben.

                    Das Buch ist eine Übersicht über die Entwicklung des Schulwesens des Kurortes Zoppot in den letzten zwei Jahrhunderten. Der erste Teil des Buches stellt die Zeitperiode von den Anfängen bis zum Kriegsende – 1945 dar und der zweite Teil von 1945 bis zur Gegenwart.
                    Um dieses Thema dem Leser näherzubringen, müssen wir uns auch mit der Vergangenheit des Ortes Zoppot selbst beschäftigen. Die Geschichte Zoppots reicht bis ins frühe Mittelalter zurück. Doch die ersten schriftlichen Erwähnungen über das Dorf stammen vom 5. März 1283. An diesem Tag hat der Herzog von Pommerellen Mściwoj II. den Ort nebst die benachbarten Dörfer, die in den folgenden Jahren in die Gesamtgemeinde eingegliedert wurden, dem Zisterzienserkloster zu Oliva geschenkt. In den nächsten Jahrhunderten pachteten reiche Patrizier aus Danzig von den Zisterziensern Grundstücke in Zoppot und bauten auf diese ihre Sommerresidenzen. Von Jahr zu Jahr wuchs auch die Zahl der ständigen Einwohner der Ortschaft, die sich von einem Bauernort zu einem Fischerort wandelte und sich sodann zu einem Erholungsort entwickelte.
                    Bis Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Zoppot keine eigene Schule. Kinder des Adels und der Danziger Patrizier, die nur einige Wochen oder Monate in Zoppot verbrachten, wurden von einem Hauslehrer zu Hause unterrichtet, von dem sie ihre Schulbildung meist im Einzelunterricht erhielten. Darüber kann man in der „Chronik der Stadt Seebad Zoppot“ von Dr. Fr. Schultz Folgendes lesen: Einmal, am 5. August 1724 wird unter den Zeugen, die eine Handschrift beglaubigen sollen, ein "Herr Jakob Noll, Schulmeister daselbst" genannt (Brücker Grundbuch S.131). Kinder des wohlhabenden Bürgertums besuchten die Klosterschule zu Oliva bzw. die Lateinschule des Franziskanerklosters zu Neustadt. Fischer, die im Laufe der Zeit in Zoppot ansässig wurden, empfanden es als sinnlos, ihre Kinder zur Schule zu schicken, denn diese wurden zum Reinigen und Reparieren der Netze gebraucht.
                    Die erste eigene Schule in Zoppot wurde im Jahre 1817 eröffnet. Dieses Jahr nehmen wir als Anfang oder Beginn des Schulwesens in Zoppot an. Die Schule befand sich in der damaligen Pommerschen Straße (Aleja Niepodległości) und diente den Kindern beider Konfessionen. Trotzdem nannte man sie von Anfang an „Evangelische Schule“, da die meisten Schüler wie auch der erste Lehrer – Anton Kriessel – evangelisch waren. Im Schulgebäude befanden sich ein Klassenzimmer und die Wohnung des Lehrers.
                    Eine Veränderung für den Ort Zoppot bedeutete die Niederlassung des französischen Armeearztes, Jean Georg Haffner, der hier eine Badeanstalt errichten ließ. Im Jahre 1823 entstand der erste Seesteg - die Mole. In kurzer Zeit entwickelte sich Zoppot zu einem Kurort. Infolge der Parzellierung vieler Höfe und Vererbpachtungen verschiedener Grundstücke in den benachbarten Orten, begann seit dieser Zeit das Anwachsen Zoppots, was eine Erweiterung der Ortsschule notwendig machte. Die katholischen Bewohner von Zoppot wollten eine eigene Schule haben, doch für den Bau eines entsprechenden Gebäudes waren sie zu arm. Zu Hilfe kam ihnen der damalige Fürstbischof von Ermland und Abt von Oliva - Josef von Hohenzollern. Er kaufte im Jahre 1836 an der Kreuzung Danziger Straße – Karlikauer Weg ein Stück Land von dem Gutsbesitzer Wegner und ließ aus eigenen Mitteln ein Schulgebäude bauen, das bis Ende des Zweiten Weltkrieges "Fürstenschule" genannt wurde. In der Nähe der Schule ließ die Nichte des Fürstbischofs eine Straßenkapelle errichten, die dort bis heute steht. Auch die „Fürstenschule“, die in den folgenden Jahren erweitert wurde, wird bis zum heutigen Tag als Schulgebäude genutzt. Mit der Einweihung des Gebäudes im Jahre 1836 wurden auch die Schüler der ersten Simultanschule konfessionell getrennt. Die Fürstenschule, die vom katholischen Lehrer – Rathke geleitet wurde, besuchten die katholischen Kinder, die alte Schule mit dem evangelischen Lehrer besuchten Kinder evangelischer Konfession. Wenige Jahre nach Eröffnung der neuen Schule war die katholische Bevölkerung Zoppots nicht mehr im Stande, die Schullasten, die mit dem Erhalt der Schule verbunden waren, zu tragen. So entschloss sich die Kommune zur Errichtung einer Simultanschule in dem neuen Gebäude. Kurz danach konnten beide Schulen kaum alle schulpflichtigen Kinder aufnehmen. Anfangs wollte man einen großen Raum im Oberdorf mieten, doch letztendlich beschloss man eine neue Parterre-Gemeindeschule zu bauen. Die Eröffnung dieser fand Anfang Januar 1875 statt. Im gleichen Jahr wurde die alte Evangelische Schule an den Bäckermeister Koterjahn verkauft. Seit dieser Zeit wuchs mit jedem Jahr die Zahl der Schüler, Klassen, Lehrer und auch der Schulen. 1884 wurde an der Gemeindeschule als Hauptlehrer Herr Ernst Ferdinand Jahnke ernannt, der spätere Gründer und Rektor der Mittel- und Volksschule (Pestalozzischule).
                    Am 26. November 1880 wurde eine Fortbildungsschule und im September 1887 eine landwirtschaftliche Winterschule eingerichtet.
                    1868 wurde in Zoppot in der Rickertstraße (Obr. Westerplatte) eine private Familienschule gegründet, die 1881 Frl. Marie Weyl übernahm und in eine Höhere Töchterschule umwandelte. Im Jahre 1880 wurde in der Danziger Straße eine Höhere Knabenschule unter der Leitung von Herrn Oloff errichtet. Dieser verkaufte sie an Herrn Weiland. Der nächste Leiter war Herr Dr. Hohnfeld, dessen Nachfolger wurde Herr Dr. Bergmann. Zu seiner Zeit hatte die Schule ihren Sitz im Spanischen Hof in der Danziger Straße. 1903 wurde die Schule von der Stadt übernommen. Zum Direktor ernannte man Dr. Otto Kulcke aus Breslau. Seine Aufgabe war es, die Schule in ein Realgymnasium auszubauen. Neuer Sitz der Schule wurde die bisherige Gemeindeschule in der Schulstraße (ul. Kościuszki 18-20).
                    1904 wurde in der Danziger Straße (Aleja Niepodległości) das Gebäude einer großen und modernen Volksschule eingeweiht, die spätere Pestalozzischule. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Lyzeum. In den Jahren 1907–1909 wurde in der Königsstraße (Armii Krajowej) für das entstehende Realgymnasium ein entsprechendes Gebäude samt Turnhalle und Direktorenhaus gebaut. Heute befindet sich dort die Juristische Fakultät der Danziger Universität. Nachdem das Gymnasium im Jahre 1909 in die Königsstraße verlegt wurde, bezog die Höhere Mädchenschule von Frl. Weyl das Schulgebäude in der Schulstraße. Am 01. April 1916 übernahm Studiendirektorin (später Oberstudiendirektorin) Margarete Seifert die Schule, die sie bis zum Herbst 1944 leitete. Von Bedeutung waren im Schulleben von Zoppot der Neubau des Oberlyzeums für Mädchen an der Beethovenstraße (Książąt Pomorskich) in den Jahren 1929 – 1931, die Volksschulen in Steinfließ (Kamienny Potok) im Jahre 1909 und die Lessingschule in Karlikau (1921), der Ausbau der Mittelschule in der Schulstraße sowie der Berufsschule und der Bauernschule (1913), als auch die Entstehung der Volkshochschule, die in den Jahren 1921 – 1932 am Gymnasium bestand. Ende der Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde in der Konradshammerstraße 4 (ul. Łokietka) eine Spezialschule – die Salzmannschule eröffnet. In der Kriegszeit hatte sie ihren Sitz im Gebäude der Pestalozzischule. 1921 wurde die Städtische Volksschule mit polnischer Unterrichtssprache eröffnet. Außer dieser Schule gab es in Zoppot auch eine private polnische Schule (eröffnet 1930), die in Trägerschaft der „Gdańska Polska Macierz Szkolna“ (Danziger Polnische Schulheimat) war. Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden diese beiden Schulen geschlossen. 1944 wurden in den Gebäuden der Herbert-Norkus-Schule (Lessingschule) und der Oberschule für Mädchen (Städtisches Oberlyzeum für Mädchen) Militärlazarette eingerichtet. Die Oberschule für Mädchen wurde in das Gebäude der Horst-Wessel-Oberschule (Realgymnasium) verlegt.
                    Wegen zunehmender Bombenangriffe auf Danzig wurden seit 1943 immer mehr Volksschüler im Rahmen der Kinderlandverschickung zu Verwandten in Sicherheit gebracht bzw. in Kinderlager verschickt. Seit Februar 1943 wurden einige 15 – 17 jährige Schüler der Jahrgänge 1926 – 1928 der Horst-Wessel-Oberschule (Realgymnasium) zum Kriegshilfsdienst bei der Reichsverteidigung im Luftkrieg eingesetzt. Auch ältere Schülerinnen der Oberschule für Mädchen (Städtisches Oberlyzeum für Mädchen) wurden zum Reichsarbeitsdienst eingesetzt. Anfang 1945 wurden alle Schulen geschlossen. Deren Räumlichkeiten wurden zur Unterbringung von Flüchtlingen aus Ostpreußen und von Soldaten der Wehrmacht gebraucht.
                    Am 23. März 1945 wurde Zoppot von Einheiten der Roten Armee und der polnischen Truppen erobert. Kurz darauf erschienen dort Beauftragte der polnischen Regierung, um das polnische Schulwesen aufzubauen. Man begann mit der Rückgewinnung der einzelnen Schulgebäude, der Verglasung der zerstörten Fenster, einer Ansammlung der Klassenmöbel (die meisten wurden in den letzten Jahren in der Waldoper gelagert). Allmählich meldeten sich wieder Lehrer beim Schulrat, die aus anderen Gebieten des Landes dorthin gezogen waren.
                    In der Nachkriegszeit wurden auch neue Schulgebäude gebaut. Zu denen gehören:
                    - Die Grundschule Nr. 7 in der Haffner-Straße – 1956
                    - Die Grundschule Nr. 6 in der Mickiewicz-Straße – 1959
                    - Die Grundschule Nr. 10 in der Kazimierz Wielki – Straße – 1960
                    - Die Grundschule Nr. 8 in der 3. Maja Straße – 1968
                    - Die Grundschule Nr. 9 in der Oskar Kolberg – Straße - 1978
                    - Das III. Allgemeinbildende Lyzeum in der Oskar Kolberg – Straße 1990

                    Im vorliegenden Buch sind die Grundschulen nach ihrer steigenden Nummerierung beschrieben. In einem Überblick wird die Geschichte jeder Schule und ihre Charakteristik dargestellt. Chronologisch sind die einzelnen Leiter bzw. Direktoren, ihre Stellvertreter und auch alle Lehrkräfte aufgeführt, die in der Nachkriegszeit an der jeweiligen Schule tätig waren. Insgesamt werden 24 Grund-, Berufs- und weiterbildende Schulen vorgestellt. Außerdem werden folgende Hochschulen genannt, die in Zoppot in den Jahren 1945 – 1970 existierten:
                    - Staatliche Hochschule für angewandte Kunst (1945 – 1954)
                    - Akademie für politische Wissenschaft (1946 – 1947)
                    - Staatliche Musikhochschule (1947 – 1966)
                    - Hochschule für Weltseehandel (1947 – 1952)
                    - Hochschule für Wirtschaft (1952 – 1970)

                    Dargestellt werden auch drei weitere Hochschulen, die in den letzten zwanzig Jahren gegründet wurden, und zwar:
                    - Zoppoter Hochschule – 1999 –
                    - Europäische Hochschule – 2002 –
                    - Hochschule für Gesellschaftspsychologie - 1996

                    Im Kapitel „Alphabet der Perlen des Zoppoter Schulwesens“ wird im Überblick in dutzenden von Stichwörtern über die wichtigsten Tatsachen, Geschehnisse und spektakuläre Erfolge berichtet, die oft über die Landesgrenzen hinausgingen.
                    Ein umfangreiches Kapitel des Buches ist das vorgeführte biografische Lexikon, in dem Lebensläufe von über 300 Personen vorgestellt werden. Es handelt sich vorwiegend um verstorbene Persönlichkeiten, die mit dem Zoppoter Schulwesen verbunden waren: Lehrer und Schulleiter, Schulinspektoren, Visitatoren, Leiter der Woiwodschafts-Schulaufsichtsbehörde und auch deren Mitarbeiter, die immer Vorgesetzte des Zoppoter Schulwesens waren und es auch noch weiterhin sind. Weiterhin sind auch Namen von Hochschulrektoren und Personen aufgelistet, die sich für das Zoppoter Schulwesen verdient machten. Außerdem gibt es auch Biographien von Personen, über die man nie geschrieben hat, zum Beispiel aus politischen Gründen. In vielen Fällen wird auf ein Literaturverzeichnis hingewiesen, das nur ein Bruchteil des Verzeichnisses ist, das die Autoren zur Bearbeitung des Themas benutzten. Es werden keine Presseartikel angegeben, die zahlreich bei der Recherche behilflich waren. Im Anhang zeigen wir einige Tabellen, die die Grundschulen in den ersten vierzig Nachkriegsjahren darstellen.
                    Im Endabschnitt fügen wir diverse Abbildungen bei. Viele von ihnen haben den Wert eines Dokuments.
                    Das Buch „Zwei Jahrhunderte des Zoppoter Schulwesens“ ist das erste in der polnischen Literatur, das im Ganzen über das Zoppoter Schulwesen von seinen Anfängen bis zur Gegenwart berichtet.

                    Kommentar

                    • Helga Zeidler
                      Forum-Teilnehmer
                      • 11.02.2008
                      • 535

                      #40
                      AW: Schulwesen in Zoppot

                      Das ist wirklich interessant. ich habe von 1942-44 die Lessingschule besucht. Der Begriff "Karlikau" ist mir aber nicht vertraut. Ist das ein Ortsteil von Zoppot?
                      Schöne Grüße
                      Helga

                      Kommentar

                      • Raibin
                        Forum-Teilnehmer
                        • 07.12.2012
                        • 43

                        #41
                        AW: Schulwesen in Zoppot

                        Ja, Karlikau ist ein historischer Ortsteil von Zoppot. Er liegt zwischen der Ostsee und der Danziger Straße (A.H.-str.). Die ehemalige Lessingschule wie auch der Rennplatz liegen in diesem Ortsteil.

                        L.G. RG

                        Kommentar

                        • Zoppot28
                          Forum-Teilnehmer
                          • 22.09.2013
                          • 25

                          #42
                          AW: Schulwesen in Zoppot

                          @ Raibin, und alle Zoppot-Fans,

                          danke für die Übersetzung des Artikels über das Zoppoter Schulwesen. Das ist sehr interessant, weil mein Mann, damals wohnhaft Bergerstraße in Zoppot, dort am 15. April 1934 mit 5 3/4 Jahren eingeschult wurde. Später besuchte er die Horst-Wessel-Oberschule. Wir gingen 1971 das erste Mal den Schulweg nach, machten auch Fotos. Von früher habe ich allerdings auch kein Bild, allerdings eins mit Schultüte.

                          Liebe Grüße
                          Brigitte

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                          • asche
                            Forum-Teilnehmer
                            • 11.12.2009
                            • 211

                            #43
                            AW: Schulwesen in Zoppot

                            Hallo Brigitte,

                            die "Horst-Wessel-Oberschule" hieß zwar tatsächlich offiziell so, wurde aber immer "Realgymnasium" genannt, sogar von den Lehrern. Unter diesem Stichwort findest du hier im Forum einige Themenstränge, auch mit meinen Beiträgen, denn mein Vater und Onkel besuchten die Schule etwas früher. Fotos gibt es im Internet reichlich (z.B. http://www.dawnysopot.pl/?content=pr...imnazjumrealne ), und ich habe selbst Materialien aus Familienerbe und anderen Quellen. Hast du da Bedarf?
                            Herzliche Grüße,

                            - Alexander -

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                            • Zoppot28
                              Forum-Teilnehmer
                              • 22.09.2013
                              • 25

                              #44
                              AW: Schulwesen in Zoppot

                              Hallo Alexander,
                              ja, stimmt, es gab ja noch bis vor einigen Jahren die Vereinigung "Ehemaliger vom Realgymnasium und Oberlyzeum Zoppot". RGZ und OLZ. Hat da schon mal jemand nchgeschaut, ob Ausführungen über die Volksschule Steinfließ gemacht wurden? In den Heften wurde ja auch viel über Zoppot und Danzig dokumentiert, nicht nur über die Schultreffen berichtet.

                              Lieben Gruß

                              Brigitte

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                              • Raibin
                                Forum-Teilnehmer
                                • 07.12.2012
                                • 43

                                #45
                                AW: Schulwesen in Zoppot

                                Hallo Brigitte, was möchten Sie über die Steinfließer Schule wissen?

                                LG - RG

                                Kommentar

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