Schulwesen in Zoppot

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  • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 5206

    #1

    Schulwesen in Zoppot

    Hallo in die Runde
    Ein ehemaliges Mitglied ( Raimund ) vom Forum Danzig-L das zur Zeit Probleme hat sich hier nun anzumelden sucht Alles über das “ Schulwesen” in Zoppot ….!!!
    Sämtliche Daten aus den Einwohnerbüchern habe ich ihm schon per Mail geschickt.
    Wer sonst etwas hat -- bitte hier melden..
    Danke
    Viele Grüße
    Hans-Jörg
  • Liselotte Fischer
    Forum-Teilnehmer
    • 08.12.2011
    • 93

    #2
    AW: Schulwesen in Zoppot

    11.12.2012

    Hallo Hansjörg,
    ich denke, bei Dir bin ich an der richtigen Adresse.
    Ich hätte nämlich gerne gewußt, wer von 1940-1945 in Zoppot, Reuterweg 18 gewohnt hat.
    Viele Grüße von Lilofee aus dem Schwabenland

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    • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
      Forum-Teilnehmer
      • 10.02.2008
      • 5206

      #3
      AW: Schulwesen in Zoppot

      Hallo Liselotte
      Hatte schon kopiert...
      Hier 2 Daten... auch wenn an "falscher" Stelle ..hihi
      Viele Grüße
      Hans-Jörg
      Angeh

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      • Bartels
        Forum-Teilnehmer
        • 25.07.2012
        • 3448

        #4
        AW: Schulwesen in Zoppot

        Hallo,

        gehört zum Schulwesen die Landwirtschaftsschule dazu?

        Die Schwester meines Vaters war dort Lehrerin, meine (Hamburger) Mutter Schülerin - sie hatte eine Tante in Zoppot.
        "Folgen" hatte das erst in den 50er und 60er-Jahren ...
        Beste Grüsse
        Rudolf H. Böttcher

        Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
        Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
        Familie Zoll, Bohnsack;
        Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
        Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

        http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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        • asche
          Forum-Teilnehmer
          • 11.12.2009
          • 211

          #5
          AW: Schulwesen in Zoppot

          Welche Schulen es gab, geht aus den Einwohnerbüchern hervor. Wir haben hier auch Threads über das Realgymnasium und die beiden zentralen Volksschulen.

          Welche weiteren Informationen sind denn gewünscht? Wie gut die Schulen waren? Nun, diejenigen Absolventen, die sich schreibend äußerten, waren sehr zufrieden - verglichen mit RAD, Wehrmacht, Landjahr, Krieg, Vertreibung, Verschleppung ...

          Der entsprechende Kontrast-Effekt scheint generell die Freistaat-Zeit in der Erinnerung zu vergolden. Auch in den polnischen Foren grassiert die Freistaat-Nostalgie. Bei näherem Hinsehen schneiden unsere heutigen Schulen im Vergleich durchaus nicht so schlecht ab! Nur hatten damals die Lehrer eine Art Wissens-Monopol; heute sind die undankbaren Schüler auch noch mit Fernseher und Wikipedia verwöhnt.
          Herzliche Grüße,

          - Alexander -

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          • Raibin
            Forum-Teilnehmer
            • 07.12.2012
            • 43

            #6
            AW: Schulwesen in Zoppot

            Lieber Hans-Jörg,
            herzlichen Dank für deine Hilfe. Ab heute klappt es auch mit dem Forum.
            Die erste "Simulanschule" in Zoppot wurde 1817 eröffnet. Da die Zahl der Bevölkerung schnell wuchs, wurde 1836 die zweite eröffnet. Dieses Gebäude steht bis heute (bis 1945 - die Volksschule im Hintergrund der Pestalozzi-Schule). So bald das ganze Material zusammen kommt erscheint als Buch eine Monografie: "Zweihundert Jahre des Zoppoter Schulwesen"
            Hier die Bitte an Alle, die mithelfen könnten. Es werden gesucht: Klassenfotos, Fotos der ehemaligen Schulgebäude auch Lehrer, Skizzen, Kopien von Schulzeugnissen, Lebensläufe der Zoppoter Lehrer bzw. Erinnerungen an Lehrer, Beiträge zu dem Thema, usw.
            Herzlichen Gruß an Alle - Raimund

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            • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 5206

              #7
              AW: Schulwesen in Zoppot

              Hallo Raimund
              Na toll
              Hat ja doch geklappt mit der Anmeldung.
              Neue Daten von mir dann später hier .. auch für Andere.
              Viele Grüße
              Hans-Jörg

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              • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 5206

                #8
                AW: Schulwesen in Zoppot

                Hallo Raimund
                Hier weitere Schulen Zoppot
                Viele Grüße
                Hans-Jörg
                Angeh

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                • Mia88
                  Forum-Teilnehmer
                  • 30.12.2011
                  • 20

                  #9
                  AW: Schulwesen in Zoppot

                  Hallo Raimund,
                  ich habe einen alten Zeitungsausschnitt mit zwei Klassenfotos der "Mittelschule Zoppot", wahrscheinlich dieselbe Klasse Jahrgang 1934/35 und 1938/39. Das Papier ist schon recht vergilbt. Wenn du Interesse hast, könnte ich versuchen, ihn zu scannen.
                  Viele Grüße, Mia

                  Kommentar

                  • Eva Altstaedt +13.12.2018
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 89

                    #10
                    AW: Schulwesen in Zoppot

                    Liebe Blaker,
                    o weia, beim Lesen der Namen der Lessingschul-Lehrer kommen mir viele Erinnerungen. Besonders an Herrn v. Brzesky, aber davon später, das kann eine lange Geschichte werden. Erst mal die anderen abarbeiten. Rektor Nagoszewski, genannt Nago, war streng aber harmlos. Lehrer Lück war eklig, der spuckte immer in sein Taschentuch und besah sich das dann ausgiebig, igitt! Lehrer Böhnke war streng aber unterrichtete hauptsächlich die Jungens. Die Klassen waren nach Jungens und Mädchen getrennt, jedenfalls zu meiner Zeit. Czischke war, glaube ich, Gesangslehrer. Lehrer Krüger hatte auf dem Jungensschulhof immer einen Stock im Ärmel, den er auch gebrauchte, wenn die Bengels nicht spurten. Nun kommen die Fräulein. Ja, so mußte man damals sagen. Frl. Kahlweiß war (Entschuldigung) eine typische alte Jungfer. Wenn wir Turnen mit ihr hatten, war sie ganz züchtig mit einer Kniebundhose bekleidet und hüpfte mit uns auf dem Schulhof, mit dem fröhlichen Liedchen "wiede-wiede-witt, mein Mann ist kommen" umher. Frl. Kriesel hatte fürchterliche O-Beine, aber ich fand das damals richtig schick! Und Frl. Maletz war unsere Handarbeitslehrerin, wenn wir etwas strickten, was nicht so recht passen wollte, sagte sie immer: "Ach, Kinder, das ist nicht so schlimm, einfach abschneiden und schnell behäkeln". Das hat sie tatsächlich gesagt, das wurde so ein richtiges geflügeltes Wort bei uns.
                    Jetzt zu Herrn v. Brzesky. Der war, wie wir, katholisch. Wenn wir ihn auf dem Grundstück der Meeressternkirche mit Guten Tag grüßten, kriegten wir eine geknallt, es heißt "Gelobt sei Jesus Christus".
                    Nun kam aber der unselige Tag, als wir "heim ins Reich geholt wurden". Siehe da, schnell hieß der gute Mann Birkner, was man ihm nicht verübeln kann, weil damals viele zwangsweise ihre Namen "eindeutschen" mußten. Aber er wurde auch ein großer Parteigenosse, der fortan nur noch mit "Heil Hitler" grüßte. Aus Schabernack sagte meine Schwester weiter den frommen Gruß, wofür sie wieder eine geklebt bekam. Er meinte, als wir geboren wurden, waren wir zuerst Deutsche und dann erst Christen. Nun war meine Mutter von Anfang an gegen die Nazis und hat in ihrem ganzen Leben nie den verhaßten Gruß gesagt, das wußte Herr Birkner, genannt Blubber, genau, weil er bei uns in der Nachbarschaft wohnte. Eines Tages kam er aus der Schule, da mußte er immer an unserem Haus vorbei. Meine Mutter unterhielt sich gerade mit unserer Nachbarin, Frau Lellwitz, da grüßte Blubber: "Heil Hitler", Frau Lellwitz. Meine Mutter kam ins Haus und erzählte das, sie lachte und sagte: "Der dämliche Blubber denkt, er kann mich damit ärgern." Meinte Schwester meinte, ja, Mutter lacht darüber, aber wir müssen in der Schule darunter leiden, wir durften auch nicht in den BDM. Das hörte mein kleiner Neffe, der seine Tante Edith sehr liebte und wollte ihr einen Gefallen tun. Am nächsten Tag stellte er sich mit seinem Kumpel auf die Straße, und als Blubber kam, standen beide stramm und hoben die Hand und grüßten forsch "Heil Hitler, Herr Blubber!" Na, da war vielleicht was los! Die beiden dachten doch, der hieß so, aber meine Schwester bekam in der Schule dann erst recht ihr Fett weg, der dachte sie hätte das den Jungens eingeredet, aber sie wußte garnichts davon.
                    Ja, das Ende der Geschichte: Als wir bei Kriegsende alle von den Polen aus unseren Häusern getrieben wurden, wer war da bei der polnischen Miliz, dreimal dürft Ihr raten! Ja, den Begriff "Wendehals" gebrauchte man damals noch nicht, aber gegeben hat es solche Leute schon immer.
                    Mei gomma, das ist jetzt ja ein richtiger Roman geworden, aber Ihr seid selbst schuld, warum weckt Ihr solche Erinnerungen bei einer alten Frau!
                    Liebe Grüße von der Zoppoter Eva.

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                    • Heinzhst
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.02.2008
                      • 450

                      #11
                      AW: Schulwesen in Zoppot

                      Guten Abend Eva aus Zoppot,
                      danke für die Erinnerungen aus der Schule.
                      Ich bin in Oliva zur Schule gegangen. In der dtitten Klasse hat uns der "Weihnachtsmann" unterrichtet.
                      Der Lehrer wurde aus dem Ruhestand wieder eingesetzt weil Krieg war und die jüngeren Lehrer eingezogen waren.
                      Er ging am Stock und hatte eine langen weißen Bart daher der Spitzname Weihnachtsmann.

                      Dein Bericht war für die Blakerstube gedacht aber ist hier doch auch gut aufgehoben.

                      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.
                      Heinz (HST)
                      Ich glaube nur das,was ich gesehen und erlebt habe.
                      A.G.

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                      • Eva Altstaedt +13.12.2018
                        Forum-Teilnehmer
                        • 10.02.2008
                        • 89

                        #12
                        AW: Schulwesen in Zoppot

                        Lieber Heinz,
                        jetzt muß ich aber über mich selber lachen. Der Bericht, war sehr wohl für das Forum Danzig gedacht, aber da ich auch in der Blakerstube Mitglied bin, habe ich mich mit der Anrede vertan. Weil ich im Grunde sehr schreibfaul bin, lese ich meistens nur, auch weil ich denke, daß ich eigentlich nichts Interessantes mehr zu sagen habe, wer will schon immer dasselbe hören, aber Raimund hat mich angeschubst, dafür bin ich ihm dankbar.
                        Liebe Grüße von der Zoppoter Eva.

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                        • Helga Zeidler
                          Forum-Teilnehmer
                          • 11.02.2008
                          • 535

                          #13
                          AW: Schulwesen in Zoppot

                          Hallo, auch ich habe ja ab 1942 die Lessingschule besucht, kann mich aber nur an meine Klassenlehrerin Frau Oelschläger erinnern. Deren Tochter war früher auch hier im Forum, ich habe aber länger nichts mehr von ihr gehört. Allen einen schönen dritten Advent
                          Schöne Grüße
                          Helga

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                          • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.02.2008
                            • 5206

                            #14
                            AW: Schulwesen in Zoppot

                            Hallo Raimund
                            Hier noch weitere Schulen aus Zoppot
                            Viele Grüße
                            Hans-Jörg
                            Angeh

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                            • tannseer, +2014

                              #15
                              AW: Schulwesen in Zoppot

                              ach ja,
                              beim oberlyzeum taucht sogar der name meines onkels auf,- Studr. Kuntze
                              lg.

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