Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

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  • Helga +, Ehrenmitglied
    Moderatorin
    • 10.02.2008
    • 1948

    #16
    AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

    Ich weiss nicht Uwe. Wenn von vielen Bänken keine mehr da ist? Wenn stattdessen die Fressbuden lästigerweise überhand nehmen, dann ist das Profitgier und eine Unverschämtheit, zumal an Urlaubsorten, an denen sich durchaus viele langjärige Gäste aufhalten.

    Und angesehen davon habe ich einfach keine Lust mich dauernd in ein Cafe zu setzen. Einfach ein bisschen da sitzen, aufs Wasser gucken - dazu brauchts halt Bänke.
    Viele Grüße
    Helga

    "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

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    • Uwe
      Forum-Teilnehmer
      • 10.08.2008
      • 1962

      #17
      AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

      Ja Helga, ich glaube wir werden aber nur schwerlich diese Entwicklung aufhalten.

      Herzliche Grüße

      Uwe
      Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

      Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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      • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 5206

        #18
        AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

        Ach Helga
        Im Cafe zu sitzen und Menschen ( hier Mädels) anzuschauen .... oft ganz schön... was man da
        erleben kann....!
        Viele Grüße
        Hans-Jörg

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        • Helga +, Ehrenmitglied
          Moderatorin
          • 10.02.2008
          • 1948

          #19
          AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

          jaja, aber auch auf Bänken sitzend kann man dolle Sachen erleben. z. B. wie 2 Möven sich von hinten an eine Frau ranmachen, eine stößt sie an, die zweite klaut ihr das Eis und weg sind sie wieder.

          Vor allem aber, ein Kaffee am Nachmittag reicht mir und andere Sitzwünsche ne Menge Geld für Wasser ausgeben. Nö, mach ich nicht. Ich bin überhaupt nicht geizig, sondern mein Geld gerne aus, aber viel Geld für blödes Wasser. Nööö
          Viele Grüße
          Helga

          "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

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          • achimbodewig
            Forum-Teilnehmer
            • 03.06.2008
            • 497

            #20
            AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

            wolfgang spricht mir aus der seele. ich habe natürlich selbst auch eine meinung zum thema, wollte aber im ursprünglichen kontext – die meldung war ja in der presseschau und dort muss man ja nicht alles und jede zeile kommentieren – meine meinung nicht kundtun.

            mein erster eindruck von zoppot deckt sich mit dem, den wolfgang hatte. ich war 1992 das erste mal dort. es war zudem noch herbst, ziemlich fieses wetter. nieselregen. auch schon dunkel. ich fuhr damals mit meiner großmutter mit dem auto dorthin und war erstmal ziemlich enttäuscht. meine oma hatte mir immer von einem schönen ort und der tollen ostsee vorgeschwärmt. und jetzt sah ich diese dunkle, extrem ungastlich wirkende stadt.

            der eindruck relativierte sich schon am nächsten tag ein wenig. immer noch sehr herbstliches wetter, immerhin ohne regen und jetzt bei tageslicht. aber trotzdem machte der ort einen eher trostlosen eindruck. man ahnte die vergangene schönheit und ohne zweifel hatte er seinen reiz, aber zoppot von damals ist wirklich nicht zu vergleichen mit der stadt, die ich 2010 das letzte mal besuchte.

            manche neuere bauvorhaben sehe ich eher kritisch: die unterführung der nord- und südstraße unter der seestraße (ul. grunwaldzka / plac zdrojowy / ul. bohaterów monte cassino) mag aus verkehrsführungstechnischer sicht sinnvoll sein, ich finde solche tunnel in der stadt immer schrecklich. ich weiß aber, was dort vor dem umbau des ganzen areals immer los war: lange schlangen von autos, die warten mussten, weil zumindest in den sommermonaten massen von fußgängern von der seestraße richtung seebrücke und umgekehrt strömten. man könnte sich natürlich dazu entschließen, autos ganz aus der gegend zu verbannen, aber dann läuft mindestens die hälfte der gewerbetreibenden dort amok. also musste eine andere lösung her. und die ist jetzt wohl dieser tunnel.

            die qualität mancher bauten direkt am strand finde ich – wie soll ich sagen – geht so. auch das schiefe haus in der seestraße finde ich persönlich total albern, aber natürlich war der zustand vorher mit den einstöckigen verkaufsbuden – in dem artikel sieht man sie noch [1] [2] – für ein seebad wie zoppot nicht mehr angemessen. aber richtig schlimme bausünden konnte ich nicht entdecken.

            wo zoppot wirklich massiv gewonnen hat, ist an der strandpromenade. auch da erinnere ich mich an spaziergänge mit meiner oma im jahr 1992: alles eher trostlos. schöner strand, aber die wege nicht besonders einladend. heute kann ich die strecke gar nicht oft genug entlangradeln. ich freue mich sowohl über den blick auf den strand als auch über die wege selbst. und dass man bald von gdynia bis nach glettkau und brösen durchgehend eine strandpromenade entlangmarschieren oder -radeln kann, das ist doch was (das ist zumindest eine meldung, die ich dieser tage las [originalartikel, übersetzung] – das letzte stück des strandweges nördlich von zoppot bis nach orlowo soll nächstes jahr gebaut werden).

            wenn man sich nicht gerade zwischen mitte juni und mitte august dort aufhält, ist die atmosphäre in der stadt wirklich toll. ich war in den letzten jahren mehrfach im mai oder juni dort und ich muss sagen: ich wünschte mir die situation von 1992 nicht zurück. vielleicht kurz mal zeitmaschinentechnisch für eine stunde, aber dann sofort wieder gegenwart.

            unterm strich ist mein fazit: zoppot hat viel gewonnen in den letzten jahren. es bleibt »mein zoppot«.

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            • mottlau1
              Forum-Teilnehmer
              • 11.02.2008
              • 1720

              #21
              AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

              Hallo Achim,

              alles was Du beschrieben hast ist zutreffend. Da Du zu den Radlern gehörst meine Frage: Wie findest Du selbst die Fahrradfahrer in ihrem Verhalten? Meinst Du nicht, daß auf dem "speziellen Fahrradweg in beiden Richtungen" leider zu schnell gefahren wird? - Will man als Spaziergänger den Radweg um zum Beispiel in die Taverna am Minigolf überqueren muß man laufen wie ein Sportler. Vor paar Jahren wurde unsere Annemarie Gaber (leider verstorben) bei so einem Überqueren angefahren u. der Radfahrer machte sich aus dem Staub. Ihr Handgelenk war gebrochen u. heilte sehr schlecht. -Ich war gerade im Juli in Zoppot und empfand diese "Raserei" von den meisten Radlern als rücksichtslos.
              Aber gut, dafür können vernünftige Radfahrer wie Du nichts.- Es ist mein persönliches Empfinden dieser Situation.

              Jutta
              Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
              (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

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              • achimbodewig
                Forum-Teilnehmer
                • 03.06.2008
                • 497

                #22
                AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                hallo jutta,

                wer sagt denn, dass ich ein vernünftiger radfahrer bin? kein schlechter autofahrer wird sich selbst als schlechter autofahrer bezeichnen. ich weiß, dass ich zumindest in berlin zu den exoten gehören, die eine rote ampel noch als gebot zum anhalten verstehen und die die bürgersteige den fußgängern überlassen. aber ob ich deswegen vernünftig bin? ich fahre – wenn ich mit dem rad unterwegs bin – meist eher flott. ich rase nicht. aber ich schleiche auch nicht. ich will ja ankommen. in der ebene sind das dann so 20 bis 30 km/h. in berlin fahre ich so. um berlin herum. auch an der danziger bucht. ich weiß aber, an welchen stellen oder in welchen situationen ich mein tempo drosseln muss. ich weiß, dass es hardcore-fahrrad-raser gibt, die ohne rücksicht auf verluste draufzubrettern. das finde ich nicht in ordnung, über diese radfahrer ärgere ich mich auch. ich ärgere mich aber ebenfalls über die ignoranz vieler autofahrer oder fußgänger radfahrern gegenüber. wenn auf einem ausgeschilderten und durch auf den boden gemalten radlersymbole gekennzeichneten radweg trödelige touristen in vierergruppen nebeneinander den weg versperren, kann ich auch eher unfreundlich werden. man muss auch keinem menschen erklären, dass man sich so nicht auf einer hauptstraße zu bewegen hat. oder wenn ohne not radwege von autos zugeparkt werden und man als radfahrer gefährliche ausweichmanöver machen muss.

                ich kann deine frage, wie ich radfahrer in ihrem verhalten finde, nicht beantworten. die frage ist einfach zu unpräzise gestellt.

                ohne frage ist es natürlich bedauerlich, wenn fußgänger von radfahrern umgefahren werden und sich diese schwer verletzen. aber auch da muss man die frage stellen dürfen: ist der fußgänger oder die fupgängerin dem radfahrer in den (fahrrad)weg gelaufen oder ist der radfahrer auf dem gehsteig gefahren? war der übergang mit vorrang für fußgänger oder mit vorrang für radfahrer? fahrerflucht ist aber in keinem fall zu verzeihen.

                die übergänge an der strandpromenade zoppot–brösen kenne ich und ich weiß, dass ich dort das tempo reduzieren und in erhöhter bremsbereitschaft sein muss.

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                • mottlau1
                  Forum-Teilnehmer
                  • 11.02.2008
                  • 1720

                  #23
                  AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                  Hallo Achim,

                  als ich im Juli in Zoppot war hörte ich dies:

                  Es gibt seit kurzer Zeit in Polen ein Gesetz, daß z.B. Autofahrer - aber auch " jeder Verkehrsteilnehmer" !!!- vor jedem Zebrastreifen anzuhalten hat damit die Fußgänger diesen ohne Schaden zu nehmen überqueren können. - Dieses Gesetz gilt auch für Radfahrer die ja Verkehrsteilnehmer sind! Und so ist es auch mit den Radwegen am Strand wo Zebrastreifen vorhanden sind. Normalerweise muß also auch ein Radfahrer einen Fußgänger passieren laßen.- Weil dies aber nicht eingehalten wird findet zur Zeit eine Befragung sowohl der Fußgänger als auch der Radfahrer in Zoppot statt was sie von Tempo 10 halten. - Nun bin ich gespannt was dabei rauskommt. Werde im September wieder in Polen bzw. Zoppot sein u. mich kundig machen bei Freunden die dort wohnen.
                  Was trödelige Fußgänger angeht hast Du absolut Recht. Hier bei uns ist es vielfach vor Schulen wo die Schüler bewußt sich unterhaltend lange auf dem Zebrastreifen aufhalten um die Autofahrer zu ärgern . -Da heißt es halt Nerven bewahren u. lächeln.

                  Gruß Jutta
                  Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
                  (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

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                  • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 5206

                    #24
                    AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                    Hallo
                    Nur nebenbei....
                    Achja die " Radfahrer " ... nicht nur in Zoppot
                    Auch in Hannover laufen " politische " Diskussionen.....
                    Für Radfahren werden Fahrspuren eingeschränkt ... usw.
                    Und Radfahrer in Fußgängerzonen auch lange ein Thema.
                    Viele Grüße
                    Hans-Jörg

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                    • jonny810
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.02.2008
                      • 2423

                      #25
                      AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                      Es gibt nach meinem Kenntnisstand nirgends bessere Rad. - und Fußwege als in Zoppot.
                      Nicht nur was die Pflasterung, auch was die Kennzeichnung angeht.
                      (Radfahrer haben rote, Fußgänger graue, mit Verbundsteinen kenntlich gemachte Wege.
                      Wenn da nun hier und da ein Radfahrer schnell unterwegs ist, finde ich das in Ordnung,
                      so lange er niemanden schädigt.
                      Bei den vielen schönen Bykes die dort unterwegs sind, ist es doch klar,
                      dass junge Menschen das nutzen möchten, was man ihnen zur Verfügung stellt.
                      Ich finde, lasst die jungen Leute. Die werden in ihrem Leben noch genug Gebändelt.
                      Übrigens, ich habe dort nicht eine riskante Situation erlebt.

                      10 Km/h - für mich ein Thema zum Schmunzeln. Jogger überholt Radfahrer
                      Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                      "Nec Temere - Nec Timide"
                      Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

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                      • mottlau1
                        Forum-Teilnehmer
                        • 11.02.2008
                        • 1720

                        #26
                        AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                        Hallo am Morgen,

                        ich hörte heute von Bekannten die in Zoppot wohnen diese Nachricht:

                        angeblich sollen für die Radwege in Zoppot Gebotsschilder aufgestellt worden sein: Tempo 10.
                        Nur wenige halten sich jetzt daran.

                        Jutta
                        Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
                        (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

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                        • mottlau1
                          Forum-Teilnehmer
                          • 11.02.2008
                          • 1720

                          #27
                          AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                          Hallo lieber Erhart,

                          finde es zwar nett von Dir wenn Du so großzügig bist mit Deiner Meinung zu Radfahrern in Zoppot. Wenn es Dir aber wie der Annemarie (Nr. 21-mein Hinweis) passieren würde u. der Verursacher flüchtig ist, von dem Du keinen Cent bekommen kannst, u. Du dann "lange Zeit" an einer Schädigung leidest, hoffe ich, daß Du dann auch noch so denkst. -Na ja, schließlich gibt es ja auch noch die Krankenkasse bzw. Auslandskrankenversicherung die ja jeder von uns hat oder haben sollte.

                          Es grüßt Jutta aus Aachen
                          Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
                          (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

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                          • vklatt
                            Forum-Teilnehmer
                            • 28.03.2009
                            • 1521

                            #28
                            AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                            Mir tut Jeder Leid, der durch einen Unfall einen Schaden erleidet.
                            Ich hoffe sehr, daß ich niemals die Schuld an einem Unfall, egal
                            ob mit Rad oder Auto, tragen werde.
                            Es gibt Rüpel unter den Radfahrern genauso wie unter den Autofahrern.
                            Viele wissen anscheinend auch nicht, daß ein Zebrastreifen zufuß überquert
                            werden muß - Radfahrer also absteigen müssen.

                            Aber, Tempo 10 für Radfahrer finde ich lächerlich. Da sind Schlingern und
                            Zusammenstöße doch vorprogrammiert.

                            Jeder Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger sind Verkehrsteilnehmer,
                            sollten die Grundregeln beachten.

                            § 1/1 Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht
                            und gegenseitige Rücksicht.

                            §1/2 Jeder Teilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt,
                            gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert
                            oder belästigt wird.

                            Wenn sich Jeder danach verhalten würde, wären alle Geschwindigkeitsbegrenzungen
                            überflüssig.

                            Allen wünscht einen schönen und unfallfreien Tag,
                            Vera
                            Was ist ein wahres Geheimnis?
                            Etwas, das für jeden offen da liegt-
                            und der eine erkennt es, der andere jedoch nicht.

                            Lao-tse

                            Kommentar

                            • jonny810
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.02.2008
                              • 2423

                              #29
                              AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                              Hallo Jutta,

                              das ist jetzt ein Fall von vielen, die täglich passieren.

                              Ich weiß auch nicht, ob du immer schön den Blinker

                              am Auto setzt ?:-)) Es passiert immer wieder einmal was.

                              War Annemarie denn wirklich eine aufmerksame Fußgängerin?

                              Vielleicht, vielleicht auch nicht.

                              Wir sind doch selbst alte Verkehrs-Teilnehmer und erleben

                              fast täglich, wie sich die Anderen verhalten.

                              Wir selbst sind ja so wieso immer die Besseren, das ist doch klar.

                              (Asche auf mein Haupt)
                              Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                              "Nec Temere - Nec Timide"
                              Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                              Kommentar

                              • mottlau1
                                Forum-Teilnehmer
                                • 11.02.2008
                                • 1720

                                #30
                                AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                                Hallo Vera,

                                über Tempo 10 kann man wahrlich streiten oder auch nicht. Aber ins Schlingern kommt man bei diesem Tempo nicht, im Gegenteil man kann als Radfahrer sehr entspannt fahren. Hier in Deutschland muß man in den "Spielstraßen! sogar 10km fahren, nur das wissen oder wollen die meisten nicht wissen. Tempo 30 ist auch so ein Thema.
                                Wie wahr Dein Satz: Wenn sich jeder danach verhalten würde, wären alle Geschwindigkeitsbegrenzugen überflüssig. - Nur leider gelten für manchen Verkehrsteilnehmer keine Begrenzungen (egal in welchem Land) die sie beachten möchten, sollen oder müssen. Das sieht man auch bei Fußgängern die wie Schlafwandler quer über die Straße gehen und manchen Autofahrer geradezu provozieren.
                                Klar kann ein gehbehinderter Mensch nicht schnell gehen! - Deswegen muß man auch Rücksicht nehmen. Wer mit dem Auto in Polen gefahren ist oder fährt wird aber feststellen, daß es leider bei sehr vielen Autofahrern dort keine Verkehrsregeln gibt. Warum? Weil sie einen durchgezogenen Strich ignorieren, bei ansteigenden Straßen auch wenn eine Kurve kommt überholen, anderere Autofahrer in Schwierigkeiten bringen die "genügend Abstand" halten usw.... Davon zeugen die vielen Kreuze an den Bäumen oder Straßenrändern. Ich fahre seit 1978 ständig nach Polen. Der Verkehr hat in 30 Jahren enorm zugenommen und damit auch die Rücksichtnahme. Fährt man z.B. die Strecke Ohra -Danzig wird man trotz Schlaglöcher in der Straße von sogenannten Springern mal rechts mal links überholt. Fährt man auf der Schnellstraße Danzig gibt es auch Geschwindigkeitsbegrenzungen aber von 100 Fahrern halten sich vielleicht 10 danach. - Ich höre nun etliche sagen: Das gibt es hier auch. - Nein, in so einer Häufigkeit gibt es das in unserem Land nicht!!!-
                                Fahren hat auch was mit Fahr- Kultur zu tun u. die ist bei gewissen Leuten in Polen noch nicht angekommen. Aber ich wollte eigentlich ja bei den Radfahrern bleiben. -Ich wohnte im Juli im Novotel-Marina also direkt am Strand. Wenn man die Park-Pforte öffnete mußte man sehr vorsichtig seinen Blick nach links u. rechts wenden. Da habe ich sehr oft gewartet um über den Radweg zu kommen. Noch bin ich gut zu Fuß u. sehe auch noch gut. Doch wie oft sind ältere Leute bedingt durch ihre Einschränkungen wie z.B. Hüft-OP, Augen -OP nicht so gut dran.

                                Auch ich wünsche allen einen unfallfreien Tag

                                Jutta
                                Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
                                (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

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