Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • achimbodewig
    Forum-Teilnehmer
    • 03.06.2008
    • 497

    #1

    Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

    Gazeta Wyborcza:

    »Niesamowite. 12 lat XXI w., a Sopot to już inne miasto. Zobacz, jak się zmieniło«

    http://trojmiasto.gazeta.pl/trojmias...e_miasto_.html, Google-Übersetzung

    Sinngemäß: Unglaublich, wie sich Zoppot in den zwölf Jahren des 21. Jahrhunderts verändert hat.

    Eine sehr spanndende Fotostrecke mit erklärendem Text und Gegenüberstellung von elf Orten in Zoppot mit Fotos von 2000 und 2012.
  • mottlau1
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 1720

    #2
    AW: Presseschau Danzig und Polen

    Hallo Achim,

    danke für Deinen Hinweis auf die Veränderungen von Zoppot. - Mir gefällt die Neugestaltung- Foto Nr. 2- deswegen nicht, weil der "alte Brunnen" nicht mehr dort am Platz ist. Überhaupt ist nun alles darauf ausgerichtet, daß man sich in die Restaurants begibt. Es fehlen wie früher viele Bänke auf denen Leute ohne viel Geld sich setzen können. Ich war gerade im Mai u. Juli in Zoppot. Werde wieder in vier Wochen dort sein. Nochmals danke für diesen Hinweis .

    L G Jutta
    Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
    (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

    Kommentar

    • Ulrich 31
      Forum-Teilnehmer
      • 04.11.2011
      • 8571

      #3
      AW: Presseschau Danzig und Polen

      Liebe Jutta,

      Die fehlenden Bänke gegenüber früher in Zoppot, wie von Dir festgestellt, entsprechen offensichtlich einer bedauerlichen generellen Entwicklung im neuen Zeitalter des "Shopping": Nicht nur in Zoppot, sondern z.B. auch in Berlin am berühmten Kurfürstendamm sind längst die früheren Bänke verschwunden, und dieser Trend zeigt sich auch in vielen neuen Einkaufszentren. Man will offenbar gezielt das Ausruhen, das Verweilen, vermeiden mit dem Ziel: kaufen, kaufen, kaufen! - Natürlich muss man auch den anderen Nachteil der Bänke sehen: Sie laden leider viele dubiose Gestalten nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Trinken etc. und zum Schlafen ein, wobei man offenbar diesem Tun heute nicht mehr Herr wird. Zu beobachten ist bei öffentlich aufgestellten Bänken leider außerdem oft, dass daneben platzierte Müllbehälter entweder nicht benutzt werden oder von Essensresten und anderem überquellen, also das Straßenbild hässlich beeinträchtigen, weil auch in diesen Fällen kein ausreichendes Personal für Ordnung und Sauberkeit sorgt.

      Darüber ärgert sich auch
      Ulrich

      Kommentar

      • stefanstefan
        Forum-Teilnehmer
        • 01.08.2009
        • 183

        #4
        AW: Presseschau Danzig und Polen

        Ja, die fehlenden Bänke sollen Touristen sicherlich in die Straßencafes und auf die Mole/Bänke locken. Beides mit Kosten verbunden Aber den Strand gibt es ja cuh noch. Da kann man sich zur Not auch hinsetzen.

        Kommentar

        • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
          Forum-Teilnehmer
          • 01.01.2009
          • 1434

          #5
          AW: Presseschau Danzig und Polen

          Aber an unserem Ostseestrand nur mit Kurtaxe.

          Grüße aus Rerik
          Rainer
          "In einem freien Staat kann jederman denken,
          was er will, und sagen, was er denkt"
          (Spinoza)

          Kommentar

          • Wolfgang
            Forumbetreiber
            • 10.02.2008
            • 11623

            #6
            AW: Presseschau Danzig und Polen

            Schönen guten Nachmittag,

            es muss schwierig gewesen sein, den Artikel zu schreiben. Es gibt Gegenden in Zoppot in denen in den letzten 12 Jahren praktisch kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Da nun eine Auswahl treffen zu müssen - wirklich schwierig.

            Zoppot vor 12 Jahren - ich versuche, mich zu erinnern. In der Rückblende war Zoppot grauer, einfacher, es fehlte Charme und Atmosphäre. Viele alte Villen sahen recht bejahrt aus, ihnen war anzumerken, dass nicht nur ein Topf Farbe fehlte. Das städtebauliche Erscheinungsbild machte auf mich einen schlichten Eindruck, es fehlte etwas, das Zentrum war Flickenteppich, unfertig, die Nachkriegsbebauung schien kein Konzept aufzuweisen und zudem: Potjemkin ließ grüßen. Aber im Jahre 2000 waren bereits deutliche Ansätze für eine Verbesserung zu erkennen.

            Die Entwicklung der letzten 12 Jahre verlief geradezu revolutionär. Es ist nicht mehr das ganz alte Zoppot und auch nicht mehr das Zoppot der letzten Jahre des 20. Jahrhunderts. Zoppot ist neu erstanden. Zoppot hat heute Flair. Ein anderes Flair als vor 1945, sicher, aber es hat Flair. Es hat Atmosphäre. Und diese bleibt sogar dann erhalten, wenn die Sommertouristen gehen. Denn das heutige Zoppot lädt dazu ein, es auch in den Monaten September bis Juni zu besuchen, nicht nur in den zwei polnischen Urlaubsmonaten.

            Heute geben die Jungen, die Reichen, die Schönen aus Warschau und aus dem Ausland den Ton an. Zumindest in den Sommermonaten Juli und August. Davor und danach ist es ruhiger, die Einheimischen bestimmen verstärkt das Straßenbild. Schön ist: Es ist nicht mehr leer. Es ist nicht mehr Fassade, Tünche. Es ist eine schier perfekt erschlossene touristische Attraktion in der die Rolladen auch dann noch oben bleiben und in der Geschäfte und Restaurants auch dann noch geöffnet sind, wenn "Ruhe" eingekehrt ist. In zwei, drei Wochen wird es wieder so weit sein. Und dann schaue ich mich wieder mal in Zoppot um.

            Viele Grüße aus dem Werder
            Wolfgang

            P.S.: Übrigens, nicht nur Zoppot hat solch städtebaulich schier revolutionäre Umwälzungen erlebt. Danzig steht dem kein Deut nach.
            Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
            Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
            Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

            Kommentar

            • mottlau1
              Forum-Teilnehmer
              • 11.02.2008
              • 1720

              #7
              AW: Presseschau Danzig und Polen

              Lieber Ulrich, hallo Stefan,

              Ihr habt beide Recht.- In Zoppot ist inzwischen das Trinken von Bier u. sontigem Alkohol, besonders vorm u. am Strand auch in der Stadt verboten! Es hatte zuvor dazu geführt, daß Flaschen u. Dosen überall rumlagen. Ich selbst sah im Juli Kontrolleure die Personen mit Dosen u. Flaschen entsprechend verwarnten und auch Strafen verhängten. Ich finde das sehr gut weil solche Typen ein schlechtes Beispiel für die Jugend abgeben und zudem öffentliche Stellen verunreinigen. Das sollte man auch für Zigarettenkippen-Wegwerfer einführen. Es gibt ja Taschenaschenbecher. Schade, daß es diese angeführten Maßnahmen bei uns nicht gibt. Doch wer hier im Raum Aachen eine Kippe wegwirft darf 10,-- Euro bezahlen. Gut so.

              Viele Grüße Jutta
              Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
              (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

              Kommentar

              • Helga +, Ehrenmitglied
                Moderatorin
                • 10.02.2008
                • 1948

                #8
                AW: Presseschau Danzig und Polen

                Zum Thema Bänke. Es ist auch auf Sylt festzustellen, es gibt auf der Promenade keine Bänke mehr. Nur noch Strandkörbe, die man mieten kann. Auch die Anzahl der Strandkörbe scheint verringert, nur noch so viele wie auch gemietet und bezahlt sind, was ja in Ordnung ist. Dass aber jetzt auch die vielen Bänke fehlen, ist eine Unverschämtheit. Kostenlos sitzen (ausser im Sand) gibts sozusagen nicht mehr. Dafür gibt etliche Trink- und Eßstände, natürlich mit Tischen und Stühlen. Vielleicht wars ein Wunsch dieser Betreiber, wer sitzen will soll auch essen und trinken.

                Vor Jahren war es oben in List ebenso. Plötzlich gab es nur Plätze vor Wagen und Läden, das hat sich wieder ein bisschen geändert. Es gibt wieder ein paar öffentliche Bänke und Strandkörbe zum sitzen, gucken und ausruhen.
                Viele Grüße
                Helga

                "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

                Kommentar

                • Wolfgang
                  Forumbetreiber
                  • 10.02.2008
                  • 11623

                  #9
                  AW: Presseschau Danzig und Polen

                  Schönen guten Nachmittag,

                  es ist einfach ignorant, keine Sitzbänke mehr zur Verfügung zu stellen. Jüngere Leutchens brauchen keine Bank, die können wie die Karnickel durch die Gegend springen. Wenn man aber ein bisschen älter wird, wenn Gicht, Rheuma, Arthrosen oder sonstwas das Gehen schwerer macht, dann sind Bänke ein unabdingbares Muss. Leider bin ich mittlerweile in meiner Mobilität selber deutlich eingeschränkt.

                  Vielleicht sollte man einen "Facebook Shitstorm" starten. Wie in jüngster Zeit bei McDonalds und Vodafone. Auch die Älteren haben eine Stimme und diese sollte durchaus wahrgenommen werden. Denn da sitzt auch Rubel dahinter, Kaufkraft.

                  Viele Grüße aus dem Werder (hier setz ich mich hin wo ich will)
                  Wolfgang
                  Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                  Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                  Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                  Kommentar

                  • mottlau1
                    Forum-Teilnehmer
                    • 11.02.2008
                    • 1720

                    #10
                    AW: Presseschau Danzig und Polen

                    Hallo Stefan,

                    noch was zum Strand: In Zoppot dürfen keine Hunde mehr an den Strand. Finde ich auch gut, denn was wenn man sich in einen Hundehaufen setzt, einfach zuschütten? - Und was ich vor langer Zeit sah waren mehrere Reiter am Strand. Ob das dem Ostseewasser gut tat? Aber vielleicht haben die Pferde ja vorher geduscht u. waren sauber für die Badenden, wer weiß?

                    Gruß Jutta
                    Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
                    (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

                    Kommentar

                    • Helga +, Ehrenmitglied
                      Moderatorin
                      • 10.02.2008
                      • 1948

                      #11
                      AW: Presseschau Danzig und Polen

                      Leider bin ich mittlerweile in meiner Mobilität selber deutlich eingeschränkt.
                      Ebent. Ich auch und deshalb fällts mir auch sofort auf. Wir sind doch einige, die bei Facebook aktiv sind, muss ich mal drüber nachdenken.
                      Viele Grüße
                      Helga

                      "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

                      Kommentar

                      • vklatt
                        Forum-Teilnehmer
                        • 28.03.2009
                        • 1521

                        #12
                        AW: Presseschau Danzig und Polen

                        Hallo,

                        seit 2 Tagen bin ich aus Zoppot zurück und ich bin
                        begeistert von dem Ort. Er hat Atmosphäre und ist sehr sauber.
                        Regelmäßig waren Männer unterwegs und nahmen Kippen und
                        kleinste Papierstückchen auf.
                        Ich fand, daß es doch eine Menge Bänke in Zoppot gibt.
                        An der Strandpromenade stehen in regelmäßigen Abständen Bänke,
                        in der Monte Cassino gibt es einige und vor der Kirche eine ganze Reihe.
                        Selbst in den Strandbars waren meistens Bänke ohne Verzehrzwang.
                        Es war durch die Ferien ziemlich voll, aber trotztdem sehr schön.
                        Ich fahre gern wieder hin.

                        Viele Grüße

                        Vera
                        Was ist ein wahres Geheimnis?
                        Etwas, das für jeden offen da liegt-
                        und der eine erkennt es, der andere jedoch nicht.

                        Lao-tse

                        Kommentar

                        • Wolfgang
                          Forumbetreiber
                          • 10.02.2008
                          • 11623

                          #13
                          AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                          Schönen guten Abend,

                          wenn ich so die letzten Beiträge lese: Shitstorm, Hunde, Pferde...

                          Jutta, Du sprichst einen Punkt an der auch bei uns ganz aktuell ist: Meine Hundchens darf ich nicht am Strand laufen lassen, denn sie könnten ja ein paar Eichens legen. Aber reiten dürfte ich, denn das was die fallen lassen, die Pferdeäppelchens, sind scheinbar kleiner als die Hinterlassenschaften der Hundchens

                          Viele Grüße aus dem Werder
                          Wolfgang

                          Übrigens, was die "Hundchens" am Strand hinterlassen -bzw. deren Besitzer- ist nicht zu akzeptieren. Deswegen auch das Verbot. Wenn alle Tütchen mitnehmen würden für die Hinterlassenschaften, dann sähe das ganz sicher anders aus. Aber damit ist leider nicht zu rechnen. Deswegen: Das Hundeverbot geht in Ordnung.
                          Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                          Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                          Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                          Kommentar

                          • Helga +, Ehrenmitglied
                            Moderatorin
                            • 10.02.2008
                            • 1948

                            #14
                            AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                            Also hier dürfen Hunde nur an den Hundestrand. Da es davon aber mehrere gibt, ist das, finde ich auch in Ordnung.
                            Viele Grüße
                            Helga

                            "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

                            Kommentar

                            • Uwe
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.08.2008
                              • 1962

                              #15
                              AW: Zoppot im Vergleich: 2000 und 2012

                              Ich glaube das Sitzbänke weniger werden, ist der nicht unerhebliche Erhaltungsaufwand für eine Bank. Das Geld sitzt nirgendwo mehr so locker und Arbeitsstunden für die Unterhaltung sind halt auch nicht gerade günstig. Aber ich muss ja wenn ich in ein Cafe gehe, nicht viel ausgeben. Da habe ich persönlich keine Skrupel.

                              Herzliche Grüße

                              Uwe
                              Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

                              Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

                              Kommentar

                              L