Dom Stutthof

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  • waldling +6.8.2023
    Forum-Teilnehmer
    • 04.09.2011
    • 2320

    #16
    AW: Dom Stutthof

    Gerne richte ich deinen Dank aus! Eine Ergänzung noch. Das deine Gesuchten nicht genannt werden, muss nichts heißen. Beispielsweise wurde die jüdische Familie Lieb nicht im Buch genannt.

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    • waldling +6.8.2023
      Forum-Teilnehmer
      • 04.09.2011
      • 2320

      #17
      AW: Dom Stutthof

      Hier noch ein Foto vom Gutshaus:
      https://www.danzig.de/album.php?alb...chmentid=22205

      Letzter Besitzer war Kurt Oberfeld. Die Eheleute Oberfeld suizidierten sich im Mai 1945.

      Quelle: Foto-Archiv von Günter Rehaag, mit freudlicher Genehmigung der Tochter.

      Hier eine Sicht aus Juli 2013 mit street view:


      Einen schönen Abend!
      Uwe

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      • waldling +6.8.2023
        Forum-Teilnehmer
        • 04.09.2011
        • 2320

        #18
        AW: Dom Stutthof

        Hallo Roald,

        ich bin mal neugierig. Hast du die Bücher schon, und hast du Ergebnisse deiner Suche?

        Im Band 1 von Günter Rehaag ist ab Seite 93 ein Bericht von Kurt Gutowski (Schmiede in Stutthof). Dort berichtet er von einer Domäne in der Nähe von Stutthof. Auf Seite 95 letzter Absatz schreibt er wie folgt:

        Dann gab es noch den Huf- und Wagenschmied Löwenich auf der Prohlschen oder Schweinekampe, Grenzdor B. Es gab auf diesem Weg, links am Laschken vorbei, einen großen Hof, den mann auch Domäne nannte; einige Meter weiter war die Schmiedee Löwenich. .......

        Dann könnte es sich um das Gut Walter Behrendt in Neukrügerskampe handeln, auf der Karte von Günter als Gut gekennzeichnet.

        Herzliche Grüße
        Uwe

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        • roaldkoehler
          Forum-Teilnehmer
          • 19.04.2017
          • 6

          #19
          AW: Dom Stutthof

          Danke für die weitere Inspiration ! Also, laut Beschreibung der Großmutter meiner Frau muß es sich bei dem als Domäne bezeichneten Gut um das erste Gut links nach dem Knick der Verbindungsstraße von Stutthof nach Neukrügerskampe handeln. Sie war wie gesagt in den 70er Jahre schonmal dort und der Arm der Elbinger Weichsel, zu ihrer Zeit auch "Stille Nogat" genannt, wäre verlandet worden und nurmehr ein Bächlein mit einer Kanalschleuse in der Nähe. Das träfe ja dann eher zu. Das kann man auf den Bildern auch sehr gut erkennen. Außerdem ist die Sicht auf Google Maps von dem betreffenden Gut in Richtung Elbing auch unverbaut. Ich komme leider erst Mitte Juni dazu, ihr die Bücher vorzulegen. Ich schätze, wenn ihr der Name Oberfeld überhaupt nichts sagt, dann wird es wohl auch nicht das Gut gewesen sein. Ich werde auf jeden Fall berichten. Ich habe jetzt zumindest in alten Standesamtsurkunden die arisierte Namensänderung nachweisen können, wenn auch von ihren Großeltern. Die anderen Dokumente sind leider im verbrannt. Es war ja oft so, daß zu der Zeit die Bücher mehr oder weniger achtlos in irgendeinem ungenutzen Abstellraum gelagert wurden. Ich habe vom Günter Rehaag leider nur die Bücher, aber nicht die Karten, daher kann ich die Angabe zu Neukrügerskampe nicht nachvollziehen. Wenn ich mir Google Maps Neukrügerskampe anschaue (heute Grochowo Trzecie) kann man auch verlandete Wasserarme erkennen, aber immerhin sind es von dort schon über 3 km nach Stutthof. Mal sehen, was die Großmutter dazu sagen wird.

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          • waldling +6.8.2023
            Forum-Teilnehmer
            • 04.09.2011
            • 2320

            #20
            AW: Dom Stutthof

            Moin Roald,

            wenn es sich um den Hof nach dem ersten Knick gehandelt hat, wäre es Wilhelm Hannemann gewesen. Auf der Karte von Günter Rehaag ist der Seitenarm mit Breite Fahrt gekennzeichnet. Wenn du die 4 Karten möchtest, darfst du mir eine PN schreiben.

            Beste Grüße
            Uwe

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            • roaldkoehler
              Forum-Teilnehmer
              • 19.04.2017
              • 6

              #21
              AW: Dom Stutthof

              Vielen Dank für das Angebot, aber Heureka ! Ich bin nach einem Telefonat mit der Großmutter darauf gekommen, daß ich die ganze Zeit im Dunkeln getappt bin. Sie sagte, man konnte von Stutthof geradewegs nach Elbing reinfahren. Nun ja, das wäre ja nicht möglich, ohne in Tiegenhof halt machen zu müssen oder zu schwimmen :-) Nun bin ich auf einer alten Landkarte von 1937 vom Landkreis Elbing tatsächlich auf einen Stutthof gestoßen, westlich von Elbing, und das ist er ! Die Bezeichnung "Domäne" hat mich erst auf dieses Forum gebracht, aber nach einer Recherche bei einem Wikipedia Eintrag zum Begriff Staatsdomäne habe ich es so verstanden, daß im Prinzip jedes Gut, daß gegen Pacht einem Verwalter resp. Administrator unterstellt war, als Domäne bezeichnet werden konnte, da die Organisation der dortigen Landwirtschaft wohl dort so üblich war seit das Land an Preußen gefallen war. Ich bin in diesem Zusammenhang nämlich schon zu oft auf den Begriff "Domäne" im Zusammenhang mit Landwirtschaft gestoßen, als daß es nur "eine" Domäne Stutthof hätte geben können. Aber dennoch vielen Dank an alle, die sich mit mir mit diesem Thema beschäftigt haben. Ohne euch wäre ich nicht weitergekommen und würde jetzt wie normale Leute Samstag morgen um ein Uhr im Bett liegen :-)

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              • Beate
                Administratorin
                • 11.02.2008
                • 4836

                #22
                AW: Dom Stutthof

                ...na guck, und mit uns weitest Du Deinen Horizont doch stündlich...
                Ich wünsch Dir noch viele schöne Entdeckungen bei Deiner Suche!

                Fröhliche Grüße Beate
                ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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