AW: Reichsdeutsche im KZ Stutthof
Gerhard Jeske informiert
Das KZ Stutthof war ursprünglich für andere Zwecke gedacht. Ich setze ein Dokument ein, dass bezeugt, dass das Lager Stutthof ein Zentrum der Bauindustrie werden sollte und ebenso anderer Fertigungsstätten. Es wird hier deutlich, dass die SS nicht nur aus Bewaffneten bestehen sollte, sondern die SS strebte ein eigenes Wirtschaftsimperium an.
Abschrift. Führerhauptquartier 19. 12. 1941
Deı Reichführer T.gb. 8/ 29/91/ 41
Mein Lieber Pohl!
Ich war kürzlich gelegentlich meines Besuches im Gau Danzig Wetpreußen im Lager Stutthof.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen, daß Stutthof von größter Bedeutung für die spätere Besiedlung des Gaues Danzg- Westpreußen ist,
1. Die Einrichtungen Bautischlereien und Bauschlosserei für die Siedlungstätigkeit in Westpreußen.-
2. Vollste Ausnutzung der Schneider, Schuster und sonstigen Werkstätten für uns.
Es werden dort eine große Menge von Aufträgen für die Wehrmacht ausgeführt.
3. Einrichtungen einer Autoreparatur - Werkstatt für den dortigen SS - Oberabschnitt.
4. Kauf einer Ziegelei am Haff, die sehr günstig liegt. die Kleinbahn und Kanal hat
und die uns zurzeit angeboten wird.
5. Stutthof muß außerdem in der Richtung ausgebaut werden, dass es in einem Lager später 20 000 Russen aufnehmen kann, mit denen wir dann den Siedlungsaufbau vollziehen können.
Ich übersende anliegend eine Aufstellung über die Bodenbeschaffenheit, die in Stutthof gemacht wurde.
Von Interesse könnte sein einesteils der Faulschlamm zur Düngung der Wiesen, wenn es sich lohnt in der Tiefe von 10-12 Meter abzubauen und anderenteils, die allerdings in 100. Tiefe liegende weiße, weiche, mittelharte und harte Kreide sein. Wenn ich mich nicht irre, ist in Danzig- Westpreußen an Zement
und Kalk ein großer Mangel. Zur Kreide ließe sich beides gewinnen.
Stutthof müßte nur von Ihnen und Brigadeführer Glücks als anerkanntes
Konzentrationslager mit Wirtschaftsbetrieb übernommen werden.
Heil Hitler, Ihr H.Himmler
Gerhard Jeske informiert
Das KZ Stutthof war ursprünglich für andere Zwecke gedacht. Ich setze ein Dokument ein, dass bezeugt, dass das Lager Stutthof ein Zentrum der Bauindustrie werden sollte und ebenso anderer Fertigungsstätten. Es wird hier deutlich, dass die SS nicht nur aus Bewaffneten bestehen sollte, sondern die SS strebte ein eigenes Wirtschaftsimperium an.
Abschrift. Führerhauptquartier 19. 12. 1941
Deı Reichführer T.gb. 8/ 29/91/ 41
Mein Lieber Pohl!
Ich war kürzlich gelegentlich meines Besuches im Gau Danzig Wetpreußen im Lager Stutthof.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen, daß Stutthof von größter Bedeutung für die spätere Besiedlung des Gaues Danzg- Westpreußen ist,
1. Die Einrichtungen Bautischlereien und Bauschlosserei für die Siedlungstätigkeit in Westpreußen.-
2. Vollste Ausnutzung der Schneider, Schuster und sonstigen Werkstätten für uns.
Es werden dort eine große Menge von Aufträgen für die Wehrmacht ausgeführt.
3. Einrichtungen einer Autoreparatur - Werkstatt für den dortigen SS - Oberabschnitt.
4. Kauf einer Ziegelei am Haff, die sehr günstig liegt. die Kleinbahn und Kanal hat
und die uns zurzeit angeboten wird.
5. Stutthof muß außerdem in der Richtung ausgebaut werden, dass es in einem Lager später 20 000 Russen aufnehmen kann, mit denen wir dann den Siedlungsaufbau vollziehen können.
Ich übersende anliegend eine Aufstellung über die Bodenbeschaffenheit, die in Stutthof gemacht wurde.
Von Interesse könnte sein einesteils der Faulschlamm zur Düngung der Wiesen, wenn es sich lohnt in der Tiefe von 10-12 Meter abzubauen und anderenteils, die allerdings in 100. Tiefe liegende weiße, weiche, mittelharte und harte Kreide sein. Wenn ich mich nicht irre, ist in Danzig- Westpreußen an Zement
und Kalk ein großer Mangel. Zur Kreide ließe sich beides gewinnen.
Stutthof müßte nur von Ihnen und Brigadeführer Glücks als anerkanntes
Konzentrationslager mit Wirtschaftsbetrieb übernommen werden.
Heil Hitler, Ihr H.Himmler
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